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Sennheiser ASA 1 auch mit EW-D kompatibel?

  • atschi
  • 28. Januar 2025 um 10:54
  • atschi
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    • 28. Januar 2025 um 10:54
    • #1

    Hallo zusammen,

    wisst ihr ob der alte Sennheiser Antennensplitter ASA 1 (470-870 MHz) mit den neuen EW-D Funktrecken kompatibel ist, solange die sich im selben Frequenzband befinden?

    Müsste doch eigentlich funktionieren oder? 🤔

    Danke fĂĽr die Hilfe :)

  • wora
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    • 28. Januar 2025 um 11:15
    • #2

    ja.

    wenn die sendestrecke im gleichen frequenzbereich liegt, funktioniert das.

    mit kollegialen GrĂĽĂźen
    Wolfgang

  • floger
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    • 28. Januar 2025 um 11:26
    • #3

    Wegen Intermodulationen vielleicht nicht im Äquidistanzbetrieb.

  • robert mĂĽller
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    • 28. Januar 2025 um 12:18
    • #4
    Zitat von floger

    Wegen Intermodulationen vielleicht nicht im Äquidistanzbetrieb.

    Genau, für Äquidistanzbetrieb würde ich mich nicht drauf verlassen.

    Generell ist die Verzerrungsarmut gerade bei aktiven Splittern wohl das entscheidende Unterscheidungsmerkmal. Ansonsten ist es den Funkwellen total egal, welcher Name auf dem Splitter oder der Antenne steht.

  • Hanseat
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    • 28. Januar 2025 um 12:47
    • #5

    Kann jemand einem interessierten Mitleser kurz erklären, was "Äquidistanzprinzip" bedeutet?

    Google war auf den ersten Blick nicht ausreichend hilfreich.

  • audiobo
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    • 28. Januar 2025 um 12:51
    • #6

    Fest definierte Frequenzabstände - normalerweise (im analogen UHF) versucht man dies zu vermeiden, da hierdurch starke Nebenbänder erzeugt werden

  • robert mĂĽller
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    • 28. Januar 2025 um 13:03
    • #7

    Genauer: Gleiche Abstände zwischen den Trägern. Also so: 540.000 - 540.600 - 541.200 - 541.800 usw. usf. Äquidistant also.

  • Hanseat
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    • 28. Januar 2025 um 13:04
    • #8

    Alles klar - danke für die Erklärung!

  • chris216
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    • 28. Januar 2025 um 13:15
    • #9

    Der Grund sind Modulationen zwischen den Signalen. Rechenbeispiel, Zahlen vereinfacht:

    Du hast einen Sender bei 100 MHz, einen bei 101 MHz. Es gibt Modulationen bei Vielfachen, die sind uns hier aber egal, weil weit weg (200, 202, 300,....) Es entstehen aber auch Pegel bei Kombinationen wie:

    2x 100 MHz - 1x 101 MHz = 99MHz

    2x 101 MHz - 1x 100 MHz = 102 MHz.

    Du hast also die beiden direkt benachbarten äquidistanten Frequenzen "schmutziger" als das Grundrauschen, idealerweise setzt du also deine nächste Frequenz "krumm daneben".

    Weil das mit vielen Strecken schnell unĂĽbersichtlich wird, gibts Softwares der Hersteller dazu.

    GruĂź,
    Christoph Holdinghausen

  • wora
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    • 28. Januar 2025 um 19:26
    • #10

    stimmt, bei Sennheiser gibt es ja diesen "Äquidistanzbetrieb" ... da muss ich mich als funkeletroniker auch erstmal dran gewöhnen.

    seit entdeckung der funkwellen durch Heinrich Herz gab es das ja noch nicht ;)

    mit kollegialen GrĂĽĂźen
    Wolfgang

  • atschi
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    • 28. Januar 2025 um 21:27
    • #11
    Zitat von robert mĂĽller

    Genau, für Äquidistanzbetrieb würde ich mich nicht drauf verlassen.

    Generell ist die Verzerrungsarmut gerade bei aktiven Splittern wohl das entscheidende Unterscheidungsmerkmal. Ansonsten ist es den Funkwellen total egal, welcher Name auf dem Splitter oder der Antenne steht.

    Hmm, fĂĽr die EW-D kann ich ja dann trotzdem easy intermodulationsfreie Frequenzen berechnen. Dem Angebot wurde zugesagt.

    Werde wohl morgen trotzdem mal bei Sennheiser anrufen und fragen wies mit equidistant aussieht :)

    Vielen Dank. Ich werde berichten 👍

  • audiobo
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    • 28. Januar 2025 um 21:47
    • #12

    kleine Aufforderung in die Runde: Wer mag "Äquidistant" ins Lexikon einpflegen? ;)

  • robert mĂĽller
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    • 28. Januar 2025 um 23:09
    • #13
    Zitat von atschi

    Hmm, fĂĽr die EW-D kann ich ja dann trotzdem easy intermodulationsfreie Frequenzen berechnen. Dem Angebot wurde zugesagt.

    Klar, wenn du IM-freie Frequenzen berechnest wie bei anderen Systemen ĂĽblich, sehe ich nicht, warum das nicht spielen sollte.

  • atschi
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    • 29. Januar 2025 um 10:56
    • #14

    Hab nen netten Kollegen von Sennheiser Österreich an die Strippe bekommen. Laut seiner Aussage ist der ASA1 kompatibel mit den EW-D. Auch im Äquidistantbetrieb. Allerdings kann er über die BNC Kabel nicht die nötige Stromversorgung liefern.

  • robert mĂĽller
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    • 29. Januar 2025 um 11:31
    • #15
    Zitat von atschi

    Allerdings kann er über die BNC Kabel nicht die nötige Stromversorgung

    Warum sollte das nicht gehen? Die EW-D-Empfänger brauchen laut Doku 12V/350mA auf dem BNC-Eingang. Die stellt der ASA-1 an seinen Ausgängen (nur A!) definitiv zur Verfügung. Ich würde es einfach mal ausprobieren.

    Anders wäre es wohl bei EW-DX. Dir werden wohl nicht mehr über den Antennensplitter per BNC, sondern über den Netzwerkswitch per PoE gespeist.

  • Hampi
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    • 29. Januar 2025 um 19:28
    • #16

    Ich besitze EW D seit der ersten Stunde.

    Habe dann auch aus Unwissenheit das Äquidistant zum Problem führen kann einen gebrauchten ASA-1 gekauft.

    Verteilt wird damit auf:

    8x EW D R1-6

    4x EW D R1-6, jeweils mit ASA D

    4x EW G4 S1-7

    2x EW G4 S1-7, jeweils mit den damaligen ASAs

    Die Stromversorgung der Empfänger in den Racks wird jeweils von den dazugehörigen ASAs erledigt.

    Der alte ASA -1 verteilt nur das Signal.

    Bis jetz keinerlei Störungen gehabt.

  • kimix
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    • 30. Januar 2025 um 07:48
    • #17

    Warum EW-DX nicht mehr über den ASA gespeist werden, liegt an der max Stromstärke, die über BNC übertragen werden darf. Und da die EW-DX mindestens Doppelempfänger sind, übersteigt die benötigte Leistung das max. Zulässige.

    Bekam ich damals direkt von Sennheiser als Antwort.

  • robert mĂĽller
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    • 30. Januar 2025 um 08:04
    • #18

    Das hat ja aber nix mit den Singleempfängern der EW-D zu tun. Da sollte es mMn noch passen.

  • kimix
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    • 30. Januar 2025 um 08:11
    • #19
    Zitat von robert mĂĽller

    Das hat ja aber nix mit den Singleempfängern der EW-D zu tun. Da sollte es mMn noch passen .

    Drum schrieb ich EW-DX…. kam in Post #15 mal kurz zur Sprache

  • atschi
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    • 30. Januar 2025 um 15:31
    • #20
    Zitat von robert mĂĽller

    Warum sollte das nicht gehen?

    Hab's noch nicht getestet. War die Aussage von Sennheiser (von zwei Mitarbeitern) :)

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