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D6X mit eingebautem schaltbarem Filter

  • guma
  • 24. März 2025 um 06:39
  • guma
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    • 24. März 2025 um 06:39
    • #1
    Dynamic Kick Drum Mic
    The D6X is a dynamic instrument microphone that builds on the historic legacy of the D6 microphone, our highly praised design for stage, studio, and broadcast…
    audixusa.com

    Nutzt das jemand und möchte einen Erfahrungsbericht mitteilen?

  • guma
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    • 26. März 2025 um 19:38
    • #2

    Hm, niemand?

    Bei mir ist es so, dass ich das Ur-D6 mit genau dem gestalteten Frequenzgang vor ~ 30 Jahren, als es rauskam, für gut befunden und so alleine in der Kick und später in der beschriebenen Weise für die Doppelmikrofonie als Kick out weiter benutzt habe. Dafür brauche ich die Schaltvarianten mit weniger Mittenabsenkung natürlich nicht.

    Wenn ich über den Gebrauch der anderen Mikros, die ich mit so einer Filterschalte habe, nachdenke, verhält es sich beim

    • D12VR so, dass ich bisher ausschließlich die Variante 'blau' also die am meisten “geshapete” benutzt habe

    • RE320 vor allem die linearere Position mit den beschriebenen Eingriffen am Kanal-EQ, wenn mir die RE20 ausgehen

    • M99 die “geshapete” Version für Kick

    benutzt habe. Für ein “lineareres” D6 habe ich keinen Bedarf.

  • wora
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    • 26. März 2025 um 23:45
    • #3

    also ich benutze das "normale" D6 ja erst seit realtiv kurzer zeit. es ist ja schon interessant, wie leicht es einem die arbeit bei rock-bands macht. doch was mir in der zeit eher negativ aufgefallen ist, ist dass damit eigentlich alle bassdrums gleich, oder zumindest sehr, sehr ähnlich klingen. jeder eigene charakter der trommeln geht damit ziemlich verloren. ich weiß deshalb gerade nicht, ob ich das noch länger benutzen möchte, für andere bands, außer rock, nutze ich es jedenfalls nicht mehr.

    aber vielleicht hätte für mich deshalb die neuere version, die mit den schaltbaren charakteristiken, viel besser gepasst.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gert
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    • 27. März 2025 um 03:56
    • #4

    Ich nutze mein D6 sehr gerne. Zusammen mit dem TGd71 echt dufte. Für andere Filter habe ich keinen echten Bedarf. Wenn es anders sein muss gibt es noch das V Kick, M88 und 421. Das reicht mir eigentlich. Da nehme ich das Geld wahrscheinlich eher für ein BL8 in die Hand. Aber ich bin auch kein Bassdrum Fetischist. Kanal 1 ist bei mir nicht Prio 1

    Practice, Practice, Practice

  • wora
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    • 28. März 2025 um 12:53
    • #5

    ich bin auch kein "bassdrum-fetischist". wenn der soundcheck mit der BD mehr als 10sek dauert, hab ich schon keinen spaß mehr...

    nun aber zurück zum Audix mikro, bzw. der ausgangsfrage von guma. mich würden solche erfahrungswerte ebenfalls interessieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 28. März 2025 um 13:30
    • #6

    Für Mikrofonsammler wie euch ist das vermutlich uninteressant... ;)

    Ich denke, das ist vor allem dann interessant wenn man den Bestand übersichtlich halten und auch mal andere basslastige Instrumente als nur Kickdrum verarzten muss/will.

    Sollte ich mir mal wieder ein Mikroset zulegen, käme das auf jeden Fall in die nähere Auswahl.

    Ich habe gerade gesehen: Mein olles e602, das ähnlich geshaped ist, macht laut Specs in der Richtcharakteristik untenrum ja ordentlich die Kugel, während das D6(x) da stärker und vor allem gleichmässiger gerichtet ist - kann das jemand bestätigen?

    (In der Trettrommel ist das ja egal, aber für andere Anwendungen vllt. nicht uninteressant)

  • guma
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    • 28. März 2025 um 18:05
    • #7
    Zitat von audiobo

    …kann das jemand bestätigen?

    Ja ;)

    Wobei ich den Sennheiser Plot so ein bisschen irreführend finde. Im Bassbereich gibt es einen deutlichen Nahheitseffekt und das 602 macht ja auch einen schönen, tieffrequenten Bums jedoch … ohne Gradient kein Nahheitseffekt und der Nahheitsanteil ist IMMER gerichtet. Ich mag das 602.

  • uchrisu
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    • 4. Oktober 2026 um 20:41
    • #8

    Ist denn eurer Meinung/Wahrnehmung nach das D6 immer noch das Mikro, was man bei modernem Metal oder anderen härteren Musikrichtungen einsetzt? Ich habe es noch nie selbst besessen, aber mal als Vor-Ort-Besteck mitgenutzt. Da ich ansonsten in dieser Location noch nichts gemischt habe, sind meine Eindrücke halt nicht vergleichbar.

    Ich nutze meist ein e902, wollte aber demnächst auch mal wieder etwas anderes ausprobieren. Also ein D6 einfach mal kaufen, oder gibt es da inzwischen andere Empfehlungen?

  • guma
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    • 4. Oktober 2026 um 22:14
    • #9

    Ich sag‘s mal so:

    In meiner Zweiwegeschalte ist mir das Wums-Mikro inzwischen klanglich ziemlich wurscht. Ich kriege meinen Wunschsound mit allen üblichen Verdächtigen hin.
    Welcher Aspekt mir am D6, gerade weil ich jetzt etliche andere in kurzer Zeit hintereinander hatte, neu ins Bewußtsein gerückt ist, ist sein niedriges Gewicht (254g). Es ist sehr viel leichter als z.B. ein Beta52 (605g) oder ein sE V-Kick (468g) und damit ist mir deutlich wohler bei der platzsparenden Direktmontage ohne Stativ.
    Ein D6X brauche ich definitiv nicht, wäre in meiner Anordnung Perlen vor die Säue.
    Wenn Du das e902 (440g) schon hast, wäre eine Grenzfläche zum Kombinieren schön für die Metal-Kick. Hast Du schon eine und wenn ja welche?

  • uchrisu
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    • 4. Oktober 2026 um 22:41
    • #10

    Als Grenzfläche hätte ich die Beyerdynamik TG D71. Als alleiniges Mikro habe ich sie immer recht mittig platziert. Wo würdest du sie denn für einen guten Kick/Click platzieren?

  • guma
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    • 4. Oktober 2026 um 22:49
    • #11

    Für Zweiwege-Mikrofonie nehme ich die Grenzfläche näher ans Schlagfell 10-12cm vom Fell.

  • gert
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    • 5. Oktober 2026 um 07:27
    • #12

    Ich glaube das ein eingebauter EQ tendenziell nix bringt wenn man eh ein Mischpult benutzt. Um es plump zu sagen. Da hab ich ja den EQ eingebaut. Deswegen bleibt das klassische D6 bei mir auch im Favoritenkoffer. An meinem V Kick nutze ich den EQ auch immer in classic mode und schalte da nix. Also die die Kombo D6 und TGD71 ist immer noch super und hat zuverlässig wohlfühl faktor.

    Practice, Practice, Practice

  • guma
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    • 5. Oktober 2026 um 08:46
    • #13

    Genau genommen ist der Schalter im D6X ja da, um gegenüber der Standardversion den EQ AUSzuschalten aber ich bin mit dem eingeschalteten EQ so wie es ist zufrieden.;)

  • gert
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    • 5. Oktober 2026 um 10:55
    • #14
    Zitat von guma

    Genau genommen ist der Schalter im D6X ja da, um gegenüber der Standardversion den EQ AUSzuschalten aber ich bin mit dem eingeschalteten EQ so wie es ist zufrieden.;)

    Siehste das wußte ich garnicht. Aber bei mir spielt das so wie es ist auch super. Deswegen werde ich das auch nicht updaten.

    Practice, Practice, Practice

  • wora
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    • 5. Oktober 2026 um 12:43
    • #15
    Zitat von guma

    Welcher Aspekt mir am D6, gerade weil ich jetzt etliche andere in kurzer Zeit hintereinander hatte, neu ins Bewußtsein gerückt ist, ist sein niedriges Gewicht (254g). Es ist sehr viel leichter als z.B. ein Beta52 (605g) oder ein sE V-Kick (468g) und damit ist mir deutlich wohler bei der platzsparenden Direktmontage ohne Stativ.

    Das D6 habe ich mir vor ein paar Jahren auch mal zugelegt. Ehrlich gesagt nutze ich es nur noch, wenn ich Musik der härteren Gangart mische. Für alles andere nutze ich mein ATM230 - und zwar nur noch das, ich nutze kein zweites Mikrofon mehr (ich teile das auf zwei Kanäle auf).

    Der Grund für meine Wahl sind folgende Dinge:

    a) der Sound vom D6 ist mir zu "vorgefertigt". Damit klingen alle Bassdrums quasi gleich, was mir ehrlich gesagt nicht so gut gefällt. Für mich könnte also die neuere X-Version interessant sein.

    b) das Gewicht des ATM230 ist ebenfalls sehr gering (nur 292 g). Es ist zwar minimal schwerer als das D6, aber diese 38g mehr machen hier kaum einen Unterschied. Es ist wirklich leicht genug, um auch an einem ausgefahrenen Galgen kein zu großes Hebelgewicht zu erzeugen. In der Regel benutze ich aber eine Meinl-Klemme, die ich hier im Forum schonmal beschrieben habe. Die hält das leichte Mikro bombenfest am Platz.

    c) das 230er ist deutlich kleiner als das D6. Es ist kurz und schlank, damit komme ich wirklich problemlos in jede BD rein, ohne das Resofell zu berühren.

    Ich platziere das Mikro wenn möglich immer in inneren des Kessels, 10-20cm vor dem Schlagfell. Manchmal lege ich es auch einfach in die BD rein. Mit der zwei-Kanal Logik kann man hier wunderbar Sub und Kick getrennt bearbeiten und mischen.

    Man benötigt beim ATM230 als BD Mikro natürlich auch den Pult-EQ, weil es hier eben keinen vorgefertigten Sound gibt. Mit einer EQ-Voreinstellung kann man auch einen D6-Sound erzeugen. Aber das macht das Mikro eben auch sehr flexibel, denn man kann damit auch ganz andere Dinge abnehmen, nicht nur BD oder Floortom.

    Wenn jemand Interesse an meinem D6 hätte: ich würde es evtl. wieder veräußern...

    Ich weiß, diese Antwort weicht ein bisschen von der ursprünglichen Frage ab, aber ich wollte diese Info nicht verheimlichen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 5. Oktober 2026 um 13:35
    • #16
    Zitat von wora

    Das D6 habe ich mir vor ein paar Jahren auch mal zugelegt. Ehrlich gesagt nutze ich es nur noch, wenn ich Musik der härteren Gangart mische.

    Ich glaube, das kommt bei Dir ja nicht mehr so oft vor.;) Bei mir nimmt das gerade ziemlich zu.;)
    aber egal: mit der Zeiwegemikrophonie sind die verschiedenen Genres im besten Fall nur eine kleine Faderbewegung von einander entfernt.

    Zitat von wora

    der Sound vom D6 ist mir zu "vorgefertigt"…. Für mich könnte also die neuere X-Version interessant sein.

    Genau für solche Anwender haben sie es ja gemacht.

    Zitat von wora

    Ich weiß, diese Antwort weicht ein bisschen von der ursprünglichen Frage ab, aber ich wollte diese Info nicht verheimlichen ;)

    Neeeeiin. iron

  • uchrisu
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    • 5. Oktober 2026 um 19:42
    • #17
    Zitat von wora

    Wenn jemand Interesse an meinem D6 hätte: ich würde es evtl. wieder veräußern...

    Hätte ich das ein paar Stunden vorher gewusst.... Da ich heute eh bei einem größeren Musikalienhandel unterwegs war, habe ich kurzerhand eins mitgenommen. Ich werde es am Wochenende mal testen, wie es sich für meine Zwecke schlägt. Ich mache ja tatsächlich sehr viel Metal. Natürlich mit der wunderbaren Meinl Klemme befestigt ;)

  • wora
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    • 6. Oktober 2026 um 00:13
    • #18

    was mir am D6 übrigens gar nicht gefallen hat, war die originale klemme. diese habe ich relativ schnell durch eine AT klemme getauscht, mit der das mikrofon wirklich absolut fest sitzt.


    und guma:

    täusche dich nicht, was meine einsätze mit musik härterer gangart angeht. bei meinem hauptjob komme ich damit durchaus öfter im berührung ;)
    letzten samstag war es allerdings eine schottische rockband, da war es noch gemäßigt. die hatten übrigens komplett eigene mikros dabei, unter anderem ein D6 in der bassdrum :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 6. Oktober 2026 um 02:29
    • #19
    Zitat von wora

    was mir am D6 übrigens gar nicht gefallen hat, war die originale klemme. diese habe ich relativ schnell durch eine AT klemme getauscht, mit der das mikrofon wirklich absolut fest sitzt.

    Dabei immer schön hierauf achten:

    Beitrag

    Audix D-Serie und AT8471

    Eine heute gefundene Unregelmäßigkeit hat mich an zwei alte Beiträge erinnert:

    […]

    Diese Beobachtung steht im Widerspruch zu:

    […]

    Nach dem Beitrag von Loloverde habe ich meinem D6 die AT8471 spendiert und es funktioniert wunderbar. Trotzdem ist meine erinnerte Wahrnehmung im ersten Zitat nicht falsch. Heute habe ich versucht, ein D1 in die AT8471zu manövrieren, was bei vollständig geöffneter Schraube nur mit Gewalt ging und nicht erlaubte, die Schraube wieder zu fixieren, weil sie ihr…
    guma
    5. August 2026 um 18:30
    Zitat von wora

    und guma:

    täusche dich nicht, was meine einsätze mit musik härterer gangart angeht. bei meinem hauptjob komme ich damit durchaus öfter im berührung ;)
    letzten samstag war es allerdings eine schottische rockband, da war es noch gemäßigt. die hatten übrigens komplett eigene mikros dabei, unter anderem ein D6 in der bassdrum :)

    Hm, RUNRIG war ja eher Folklore … aber ich weiß ja nicht was Coverbands daraus machen …frech*

  • paranoize
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    • 6. Oktober 2026 um 02:45
    • #20

    Wir haben schon sehr unterschiedliche Auffassungen von "härterer Gangart" ^^

    D6 setze ich gerne für alles (Hard)rockige ein. Wenns härter wird verschiebt sich die Balance immer weiter zu nicht ganz so fetten Mikrophonen (z.B. Lauten Kick Mic oder eben mehr Grenzfläche im Mix, Lowend kann das d6 machen oder wie guma schrieb jedes beliebige Mic) und vor allem (Pedal)triggern.

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

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