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F218 MK2

  • Dukey
  • 18. Juli 2025 um 14:05
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    • 19. August 2025 um 12:14
    • #41
    Zitat von Dukey

    Zudem habe ich dann wieder das Problem mit den Trennfrequenz und der Anbindung an die Bässe. Bräuchte ich da nicht ein kicker um das Loch zwischen 90 und 150 Hz zu füllen? Ich hab schon öfter gehört das z.B. die T24n bei weitem nicht so weit runter spielen wie angegeben.


    hast du nicht, wenn Du die passenden Systembässe dazu nimmst mit den dafür dedizierten Endstufen und DSP-Presets...

    ...aber, wie Du schon selber gemerkt hast, geht das in eine ganz andere Preisliga...

    ...ich würde an Deiner Stelle nicht versuchen da irgendwas rein zu zaubern ohne Grundwissen...

    ...nur, weil's nicht viel kosten darf, und/oder jemand (Du) darf das machen, weil man's halt mal gerne macht, heißt das noch lange nicht, daß das Ergebnis zufriedenstellend sein wird.

    In 97% der Fälle, bei denen das eine VA-Bude macht, die ausreichend Material hat, um die Schlacht gewinnen zu können, ist es 1. selbstverständlich, daß der Kunde zufrieden ist und 2. so teuer, daß die Mietpreise für das fähige Material über dem liegen, was Du an Anschaffungskosten für Dein geplantes Material anvisierst. Die restlichen 3% sind dann die VA's in der Größenordnung, die irgendjemand gemacht hat, weil man der Meinung ist, daß man das auch kann, aber da ist dann zu 97% das Ergebnis nicht zufriedenstellend für den Kunden.

    Eine gelungene und den Kunden zufriedenstellende VA ohne Probleme gibt ab und zu ein "Danke". Eine VA, die nicht dem entspricht, was der Kunde wollte, oder wenn ungenügend abgeliefert wurde (zu wenig / falsches / unterdimensioniertes Material, Klang schei$$e wegen fehlendem Fachwissen, Zeltbauer beschwert sich wegen falschem Fliegen im Dach, etc.pp) bleibt viel mehr in Erinnerung und spricht sich schneller rum, als man gerne hätte. Dann hat man die VA zwar gemacht, bleibt aber in vielen Köpfen negativ in Erinnerung....

    Tip:

    die "Festzelt-VA" sollte jemand machen, der das schon oft genug gemacht hat und weiß, was er macht und das nötige Material dafür hat.


    just my few cent

    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Dukey
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    • 19. August 2025 um 15:15
    • #42
    Zitat von test

    jetzt kommt bestimmt gleich wieder das Argument mit dem lernen :)

    vergiß den Selbstbau und kauf dir etwas das in deine Preisklasse passt. für 3000e je box bekommst du nicht die top line, aber auch auf keinen fall Schrott.

    ich habe gerade eine hk contour anlage hier. die schiebt schon gut und klingt auch out of the Pappkarton mit den werkspresets sehr brauchbar. mit der würde ich mich auch in ein Zelt stellen.

    im Zelt wirst du sicher ein Delay brauchen, das könnten dann deine 912a, die ich auch habe, machen.

    wie hoch ist denn dein Budget, was du ausgeben kannst und möchtest?

    Das Argument mit dem Lernen lasse ich dir erspart. Es interessiert mich zwar und macht Spaß aber primär wollte ich damit Geld sparen. Nach mehreren Tagen rechnen ist es das aber leider nicht mehr wert. Selbst wenn du die Pläne hast.

    Also ich habe schon viel Geld versenkt finde ich und würde ohne weitere VAs versuchen die Ausgaben möglichst gering zu halten. Zu den 2x RCF Art912A gesellen sich bisher meine 2x LBH118 und 1x 218 mit dem RCF G401 als Treiber. Den habe ich von einem anderen VA sehr billig abgegriffen. Ja man soll keine Bässe mischen ich kenne das alles. Aber die ganze Kiste hat mich 300€ gekostet. Das kostet alleine 1ner der verbauten Treiber. Da dachte ich das ich nix falsch mache wenn ich den kaufe. Kann den oder die Treiber ja wieder verkaufen.

    Der 218 ist halt nicht so bombe und die lbhs habe ich selbst etwas angepasst, verstrebt, gedämmt etc. Die sind finde ich für Geburtstage oder ähnliches ganz okay. Ich möchte aber gerne in eine größere Richtung gehen, daher horntops und mehr Bässe. Zudem habe ich das Gefühl ich bin in einem blöden zwischenschritt bei VAs. Die Anlage ist zu groß und aufwendig für kleine Geburtstage mit 30-50 Mann. Aber Sie ist auch zu klein um eine kleine Halle, ein kleines bis mittleres Zelt oder ähnliches zu beschallen. Mein Preis für die Bässe steht schon und liegt bei 5500€. Für Tops bin ich bereit (nicht sofort aber in ein paar Monaten) weitete 3000€ auszugeben. Aber mehr sollte es nicht werden weil mir wie bereits erwähnt, die Aufträge fehlen.

    Zitat von secluded

    hast du nicht, wenn Du die passenden Systembässe dazu nimmst mit den dafür dedizierten Endstufen und DSP-Presets...

    ...aber, wie Du schon selber gemerkt hast, geht das in eine ganz andere Preisliga...

    ...ich würde an Deiner Stelle nicht versuchen da irgendwas rein zu zaubern ohne Grundwissen...

    ...nur, weil's nicht viel kosten darf, und/oder jemand (Du) darf das machen, weil man's halt mal gerne macht, heißt das noch lange nicht, daß das Ergebnis zufriedenstellend sein wird.

    In 97% der Fälle, bei denen das eine VA-Bude macht, die ausreichend Material hat, um die Schlacht gewinnen zu können, ist es 1. selbstverständlich, daß der Kunde zufrieden ist und 2. so teuer, daß die Mietpreise für das fähige Material über dem liegen, was Du an Anschaffungskosten für Dein geplantes Material anvisierst. Die restlichen 3% sind dann die VA's in der Größenordnung, die irgendjemand gemacht hat, weil man der Meinung ist, daß man das auch kann, aber da ist dann zu 97% das Ergebnis nicht zufriedenstellend für den Kunden.

    Eine gelungene und den Kunden zufriedenstellende VA ohne Probleme gibt ab und zu ein "Danke". Eine VA, die nicht dem entspricht, was der Kunde wollte, oder wenn ungenügend abgeliefert wurde (zu wenig / falsches / unterdimensioniertes Material, Klang schei$$e wegen fehlendem Fachwissen, Zeltbauer beschwert sich wegen falschem Fliegen im Dach, etc.pp) bleibt viel mehr in Erinnerung und spricht sich schneller rum, als man gerne hätte. Dann hat man die VA zwar gemacht, bleibt aber in vielen Köpfen negativ in Erinnerung....

    Tip:

    die "Festzelt-VA" sollte jemand machen, der das schon oft genug gemacht hat und weiß, was er macht und das nötige Material dafür hat.


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    Danke für die ausführliche Antwort. Aber ich muss noch mal nachfragen und sehen ob ich das falsch verstehe. Sagst du damit im Grunde genommen nicht das, egal was ich mache das es nur falsch sein kann?

  • test
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    • 19. August 2025 um 20:09
    • #43

    Deine 912a habe ich auch und nutze sie für privatparty bis 100pax. Ich weiß nicht was da fehlt.

    Da dein Auftragsvolumen noch nicht reicht, Miete erstmal was dazu. Das bringt Erfahrung und Praxis.

    Über den Preis in den Markt zu gehen ist immer zweischneidig da der Kunde im nächsten Jahr fragt, warum es denn jetzt teurer wird:)

    Wenn du mittelfristig professionell werden möchtest, ist Ausbildung Pflicht!!

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 20. August 2025 um 08:37
    • #44
    Zitat von Dukey

    Danke für die ausführliche Antwort. Aber ich muss noch mal nachfragen und sehen ob ich das falsch verstehe. Sagst du damit im Grunde genommen nicht das, egal was ich mache das es nur falsch sein kann?

    Nein - Ich lege nur da, daß es für ein Festzelt andere /größere Mengen an Material, sowie Fachwissen und Erfahrung benötigt werden, daß das ganze klappt...

    Wenn Du 'n Festzelt mit deinen Kistchen beschallen willst, ist das natürlich Deine Entscheidung...

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  • madmax
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    • 21. August 2025 um 16:18
    • #45

    Kleiner Tip; wenn du ein richtig gutes Top für kleines Geld suchst:

    Schau bzw. suche nach alten Kling & Freitag T5 oder T9.

    Die werden gelegentlich regelrecht verramscht, da vielen zu schwer.

    Natürlich muss da eventuell was gemacht werden dran und es sollte der Controller dabei sein.

    Manchmal gibt es auch passende Bässe dazu, die spielen Pegelmäßig immernoch ganz gut mit "modernen" BR's mit.

    Klanglich kann man streiten, aber für Disco gut geeignet.

    Auch billig ist HK R-Serie.

    Mit etwas Knowhow lässt sich da für den ganz schmalen Taler einiges reißen.

    Früher sehr oft in Zelten mit Coverrock gehabt.

    Lässt sich sehr gut stacken.

    Fehlt halt ein wenig der Tiefgang, aber mit modernen, antriebsstarken Chassis machen die gut Technokick.

    Manche haben da noch irgendwas B2-mäßiges als Low-End druntergepackt...

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  • madmax
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    • 21. August 2025 um 17:40
    • #46

    ...und wenns 'ne Nummer kleiner sein soll; gib' bei Kleinanzeigen "Syrincs" ein.

    Da kommen mindestens 3 MPA - Systeme.

    Teil mit anderen Bässen.

    Da bekommst du für 4000 ein spielfertiges System mit einem geilen Top.

    Never stop a running System

  • Marcel
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    • 21. August 2025 um 18:42
    • #47

    Wie so oft führen sehr viele Wege nach Wacken ;)

    Ich würde mich an erster Stelle von dem Gedanken verabschieden mit der Anlage auch meinen persönlichen perfekten Sound zu haben. Wenn man dafür genug Kohle hat kein Ding. Wenn man das nur zur persönlichen Bespaßung machen will auch kein Ding. Wenn man das aber gewerbsmäßig machen möchte und gerade erst mit kleinem Budget im Aufbau ist, sehe ich da den Sinn nicht so ganz. Ich habe auch eine alte Hornanlage die mir vom Gesamtsound her am besten gefällt. 90% meiner Gigs mache ich aber mit kleineren BR Kisten und normalen Tops. Da fehlt dann halt das i-Tüpfelchen für mich im Sound. Arbeiten kann ich mit dem Klang trotzdem gut, und von Größe, Gewicht und Abstrahlverhalten her würden die Horntrümmer auch überhaupt keinen Sinn machen bei vielen Gigs die ich betreue. Daher: Über den eigenen Schatten springen, ordentliches Zeug kaufen und damit sinnvoll arbeiten, statt der Liebhaberei wegen sackschwere viel zu große Kübel durch die Gegend zu karren.

    Ich möchte wetten, dass viele User der großen bekannten Marken die weltweit vertreten sind auch nicht unbedingt jedes System als das Maß der Dinge beschreiben würden, wenn es um die persönlichen Klangvorstellungen geht. Trotzdem kann man damit gut und zufriedenstellend arbeiten, Qualität, Riderfestigkeit und der Support dahinter machen das Zeug dann halt so erfolgreich. Und 99,9% vom Publikum fällt das sowieso nicht auf, hauptsache laut, schiebt und tut nicht in den Ohren weh...oder so ähnlich 8o

    Ich würde mich beim Bass auf ein Konzept für den Anfang festlegen. Oft ist das der schnöde single 18" BR Sub. Das Ding ist auch alleine noch händelbar, kann von der Hochzeit (single) bis zum Rudel auch auf großen VAs Anwendung finden. Hier würde ich mir ein paar Modelle raussuchen, eventuell gucken wie riderfest man sein muss. Und dann den Gebrauchtmarkt beobachten und am besten gleich min. 4 als Paket kaufen...können natürlich auch mehr sein. Damit hast du dann erstmal ein festes System für den Bass mit dem du Alles abdecken kannst, nicht unterschiedliche Kisten mischen musst, und bei größeren Sachen auch noch einfacher spielen und ausprobieren kannst (Stichwort Monocluster, Zahnlücke, Endfire usw.). Vielleicht auch mal fragen, was der größere Verleiher in der Gegend so hat, vielleicht könnte man dort z.B. die gleichen Subs auch zumieten zur Erweiterung der eigenen Anlage.

    Für den Anfang tun es die RCF Tops dann für die kleineren Sachen bis max. 4 Subs, später dann halt große Tops dazu kaufen. Die müssen nicht zwangsläufig vom gleichen Hersteller wie die Subs sein, insgesamt macht das aber einen professionelleren Eindruck wenn man ein Gesamtsystem hat - vielleicht sogar mit passendem Systemcontroller. Und ob es dann Horntops sein müssen, oder vielleicht auch 2 potente Direktstrahler mit Doppel 10" oder 12" + potentem Hochtöner tun würden entscheidet dann die Art der Gigs die man so hat. Vom Budget her, bleiben aber speziell beim reinen Horn dann eigentlich nur die "alten sackschweren Trümmer". Die müssen jetzt nicht schlecht klingen, sind aber weder alleine ins Auto zu wuchten, geschweige denn zu stacken. Über einen kleinen Kofferanhänger würde ich da auch schonmal nachdenken...

    Ach mann....schon wieder so lang geworden... :S

    Ein edit geht auch noch :D

    Nur als Beispiel: Ich nutze halt auch bis zu vier 18" BR Subs. Dazu habe ich kleine 8"/1" Tops die mit einem Sub als ganz kleine Anlage spielen können - bei größeren Sachen nutze ich die Tops als Infill / Sidefill. Dann Doppel8"/1" Tops die mit 2 Subs gut harmonieren und schön schlank sind und 12"/1,4" Tops die auch mit 4 Bässen mithalten. Darüber kommt dann die Hornanlage. Wobei ich als Zwischenschritt theoretisch noch 6 Subs und 2 Doppel10"/1,4" Tops nutzen könnte...die gibt es allerdings (noch) nicht und würden das Gehörn dann wahrscheinlich ganz im Heimkino belassen - zumindest den Rücken würde es freuen 8o

  • Alex K.
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    • 24. August 2025 um 17:20
    • #48

    Also entgegen einiger Meinungen finde ich es auch als Anfänger sinnvoll sich direkt ordentliches Material anzuschaffen. Natürlich sollte das nötige Kleingeld einen dann nicht privat ruinieren falls es mit der Veranstaltungstechnik nicht klappt. Aber wer selber Verleihen, bzw. Dienstleistung mit Material anbieten will muss sich eben im klaren sein, dass es sehr Kapitalintensiv wird. Auch würde ich nicht unterschreiben das ein guter Toner mit Thomann pa besseren sound rausbekommt als ein Anfänger mit hochwertigem Equipment, vorallem nicht bei Konservenmusik. Moderne Systeme von ordentlichen Herstellern klingen mittlerweile out of the Box schon sehr gut und sind vorallem mit Systemamping meisten ziemlich glattgezogen. In der Standartbeschallungsaufgabe in der im Thread diskutierten VA-größe werden einem hier die meisten entscheidungen die Probleme verursachen können schon abgenommen.

    Für alles bis 100 Leute ist bei mir meist 90% schon erledigt wenn ich meine Presets geladen habe, dann kurz delayen und Sub/top verhältniss einpegeln und fertig. Mehr bezahlt mir in der Größenordnung sowieso keiner.

    Natürlich sieht die Sache wenns etwas größer wird sehr schnell anders aus und es wird mehr fachwissen benötigt.

    Aber kleine VAs mit ordentlichem Material und Konservenmusik würde ich schon fast als Idiotensicher bezeichnen.

    Man möge mich jetzt auseinandernehmen.

  • test
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    • 24. August 2025 um 19:30
    • #49

    Niemand wollte das er sich Schrott kauft. Es ging eher um die Bass Horn Problematik und das f1 Zeug schon etwas Wissen erfordert.

    Mit einem ordentlichen Bass Reflex Design ist er sicherlich besser beraten.

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