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FREE one – Ein Nahfeldmonitor?

  • Fux
  • 27. Juli 2025 um 17:05
  • audiobo
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    • 29. Juli 2025 um 08:34
    • #21
    Zitat von Fux

    Bei alten großen Studiopulten standen die auch oft einfach auf der ausladenden Meterbridge.

    Was akustisch 'ne ziemlich dämliche Idee ist. Abhängig von Höhe und Entfernung gibt das einen ziemlich ausgeprägten Kammfilter. So ähnlich wie wenn man einen grossen Hut auf dem Kopf trägt.

    Ansonsten sehe ich mittlerweile die kleinen Genelecs auch sehr oft als Installationslautsprecher an die Wand geschraubt z.B. in Gastrobetrieben. Da macht das schon Sinn, wenn Genelec sich auf die Alu-Gehäusevariante fokussiert.

    Glaube kaum, dass sich der Betrieb einer zusätzlichen Holzspan-Plastik-Leim-Gemisch-Presse für ein paar "Billig"-LS langfristig rentiert.

  • Fux
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    • 29. Juli 2025 um 13:27
    • #22

    Ich denke da spielen mehrere Punkte zusammen.

    Die Holz/Kunststoff Gehäuse könnte man natürlich auch außer Haus fertigen lassen, aber Genelec möchte halt alle Fertigungsprozesse "in house" abbilden.

    Diese Holz/Kunststoff-Verbundstoffe lassen sich überhaupt micht vernünftig recyceln, was Genelec m.E. aber recht wichtig ist.

    Mindestend die Hälfte der potentiellen Kunden würden bei einem Preisvorteil von 50% sich für die genauso gut klingende, günstigere nicht Alu-Gehäuse Varainte entscheiden und sich mit der billigeren Haptik anfreunden, was die Verkaufszahlen des Premiumproduktes in Alu automatisch halbieren würde.

    Ich könnte mir vorstellen, dass aus diesen Gründen diese Gehäusevarianten nach einer kurzen Phase schnell wieder aus dem Programm genommen wurden.

    Dass zwar preisgünstigen aber dennoch hochwertigen Varianten mit Holz/Konstoff-Verbundgehäuse sich schlecht verkauft haben, kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen.

    Viele Grüße,
    Fux

  • secluded
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    • 29. Juli 2025 um 13:54
    • #23

    WPC schmeißt man sich auf die Terrasse und bastelt das nicht um Pappen rum :!:

    ...wollte ich mal nur so gesagt haben :)- und ja, so 'ne 1029a in Alu is schon was schickeres, als 'ne 1030a in MDF *finger

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • Fux
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    • 29. Juli 2025 um 13:58
    • #24

    Soll ich wegen meiner Terasse jetzt die nächsten Gehäuse vielleicht aus Bankirai bauen?!? :D

    Alu ist freilich schicker als der Verbundkunststoff, war mir aber ganz ehrlich bei gleicher Funktion keine 100% Aufpreis wert.

    Viele Grüße,
    Fux

  • secluded
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    • 29. Juli 2025 um 14:07
    • #25

    ...also da finde ich Meranti deutlich freundlicher :)

    ...komm' aber nicht auf die Idee Massaranduba zu nehmen - das frißt Dir den Diamantstaub von dem Sägeblatt, als ob's Granit wäre... - aber die Farbe is toll :S

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  • audiobo
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    • 29. Juli 2025 um 14:27
    • #26
    Zitat von https://holzvomfach.de/fachwissen-holz/holz-abc/massaranduba/

    Trocknung

    Stark schwindend, noch befriedigendes Stehvermögen, besonders träge in der Feuchteaufnahme und -abgabe. Das Holz trocknet langsam mit Neigung zum Verwerfen und zu starker Rissbildung.

    klingt als müsse man daraus UNBEDINGT Lautsprechergehäuse bauen… Nicht!

    😉

  • secluded
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    • 30. Juli 2025 um 07:47
    • #27

    bitte nicht triggern ^^ ^^ ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • michael schuster
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    • 26. September 2025 um 09:33
    • #28

    Schon was her, aber trotzdem.

    Erstmal: gute Arbeit. :thumbup:

    Aber wie bei so vielem kann man immer was verbessern, darum ein paar Tips:

    • Die zu messende Box würde ich noch weiter von Begrenzungsflächen entfernt aufstellen, am besten mitten im Raum auf halber Raumhöhe.
    • Anstatt die Messung zu glätten würde ich die ankommenden Reflexionen per Fensterung rausfiltern. Ja, dann fehlen Informationen über den Bassbereich.
    • Für den Bassbereich würde ich ungefensterte Nahfeldmessungen (so nah wie möglich) von TMT und Port machen, in VituixCAD den Schallwandeinfluss mittels Difraction-Tool reinrechnen lassen und das Ganze dann mit dem Merger an die Fernfeldmessungen anfügen.
    • Deine Messdiagramme haben auf der X-Achse eine dB-Bandbreite von 100 dB. Das ist zuviel, nimm lieber die Hälfte, dann erkennt man mehr.
    • Lass dir per Overlay auch mal Einzelfrequenzgänge und Summe zusammen anzeigen. Aufschlussreich ist auch eine Messung mit verpoltem Hochtöner: gibt es dann in der Summe eine möglichst große Auslöschung, die überall unter den eingeblendeten Einzelfrequenzgängen liegt, kann man am davon ausgehen, dass die Phasenlage von TMT und HT bei richtiger Polung korrekt ist.
    • Messungen unter Winkel sind zu empfehlen. Man kann in VituixCAD zu diesem Zweck auch mehrere Messungen pro Treiber auf einmal laden.

    Auf diese Weise entwickelt ist die Box dann zwar mehr oder weniger linear im Freifeld, was sie erstmal ungeeignet für eine Schreibtischaufstellung mit per Monitor vergrößerter Schallwand erscheinen lässt.

    Trotzdem würde ich eine Box auf diese Weise entwickeln, weil sie dann vielseitiger einsetzbar ist.

    Statt dessen würde ich die Box per EQ an den Aufstellungsort anpassen, was ja eigentlich kein Problem ist, wenn ausschließlich ein PC die Audioquelle ist.

    *edit*:

    Was mir zur Messerei noch einfällt: misst du mit Zeitreferenz, also z.B. (semi)zweikanalig?

    2 Mal editiert, zuletzt von michael schuster (26. September 2025 um 10:00)

  • Fux
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    • 26. September 2025 um 16:54
    • #29

    Ja, ich messe zweikanalig mit einem Focusrite Scarlett 2i2.

    Dass meine hemdsärmelige Messerei noch alles andere als optimal ist, ist mir durchaus bewußt.

    Ich hoffe das ich nächstes Jahr mehr Zeit finde, mich in die Tiefen des VituixCad und seinen Funktionen ebenso wie in Arta rein zu fuchsen und auch etwas mehr Zeit für ausgiebigere Messungen habe.

    Zusammenfassend könnte man sagen, dass die Box so gut funktioniert wie sie es tut ist nicht das Ergebnis von hochprofessionellen Messungen und Simulationen, sondern sie funktioniert gut, obwohl die begleitenden Messungen und die Simualtion im Vorfeld nicht so professionell waren.

    Ich möchte mich natürlich, wenn ich mal wirklich Zeit dazu habe, schon mehr mit den aktuellen Mess- & Simulationstools in der Tiefe befassen.

    Mein erstes Simulationstool war Calsod von Withold Waldmann (noch unter DOS) und gemessen habe ich zu Anfang mit einem Siemens Röhrenfunktionsgenerator und manueller Pegelmessung und dann später mit der allerersten Version von "Hobbybox" von Gerald Matz.

    Zwischen dem und jetzt VituixCad und Arta klafft dann mess- & simulationstechnisch doch eine ziemlich große Lücke bei mir.... ;)

    Auf alle Fälle vielen Dank für Deine konstruktive Kritik!


    P.S.

    Das mit dem Hochtöner testweise verpolen mache ich beim Entwickeln der Passivweiche natürlich seit jeher immer regelmäßig, aber in so einer Dokumentation kann ich natürlich nicht jeden einzelnen Schritt darstellen, ohne dass diese unmöglich lang werden würde.


    Viele Grüße,

    Fux

    Viele Grüße,
    Fux

  • Fux
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    • 27. September 2025 um 07:54
    • #30

    Noch als Ergänzung:

    Das "Zimmer" ist nach dem Live-End Dead-End Prinzip aufgebaut mit 0,5s Nachhallzeit jede Oktave von 100Hz bis 10kHz gemessen.

    (Also jede Menge flächige Absorber & am Dead-End auch entsprechende Schröder Diffusoren horizontal & vertikal am Live-End).

    Auch die Bühne (Boden) am Dead-End ist ein großflächiger Schlitzabsorber mit alleine schon 8 m²

    Daher messe ich lieber am Dead-End als in der Mitte des Raums.

    Auch der Sprachverständlichkeitsindex (STI-Wert) liegt in dem Raum bei knapp 0,7.

    In einem akustisch "normalen" Wohnraum könnte ich so hemdsärmelig natürlich nicht vernünftig messen.

    Viele Grüße,
    Fux

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