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USB-Audiofrontend mit erweiterten Frequenzbereich eingangsseitig gesucht

  • mattias bost
  • 9. Dezember 2025 um 09:03
  • mattias bost
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    • 9. Dezember 2025 um 09:03
    • #1

    Moin in die Runde,

    ich bin auf der Suche nach einen USB-Audiofrontend, dass eingangsseitig bei höheren Abtastraten (96kHz /192 kHz) auch einen erweiterten Frequenzbereich bis ca halbe Abtastfrequenz oder zumindest ca 40kHz bietet.

    Im Rahmen eines Einführungslabors "Nachrichtentechnik" möchte ich den Studierenden erstmal überhaupt Zeit-/Frequenzsignale nahe bringen, damit Interessierte daheim etwas weiter spielen können, alles auf Basis Freeware oder Demoversionsoftware. Es bringt nicht wirklich was, denen auf tollen Messgeräten was zuzeigen, sowas vermittelt zu schnell den Eindruck von "Raketentechnik".

    U.a. geht es etwas später um ganz einfache Darstellung von Modulationsverfahren, Erzwingen von Alias, Vermeidung durch passende Trägerfrequenzwahl ... Mit 0815 USB-Frontends ist das zu eng, da diese durch die Bank weg bei ca 24kHz dicht machen und damit die oberen Seitenbänder/-frequenzen nicht mehr sichtbar sind.

    Gibts Tipps, welche USB-Frontends mit "Samplingraten angepassten Grenzefrequenzen" umgehen können?

    Viele Grüße

    Mattias

  • floger
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    • 9. Dezember 2025 um 09:13
    • #2

    Schau dir mal die Fireface von RME an. Die scheinen bei entsprechender Abtastrate über 80kHz zu gehen.

  • chris216
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    • 9. Dezember 2025 um 09:28
    • #3

    Ich hab auf der Fima ein Tascam UH-7000. Wird nicht mehr hergestellt, erfüllt aber genau deinen Zweck.

    Zitat von Datenblatt

    Frequenzbereich Mikrofonvorverstärker 20Hz – 80kHz, +0,005 dB/−0,16 dB (alle Abtastraten)

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

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    • 9. Dezember 2025 um 09:49
    • #4

    Du könntest ja auch ein billiges Ohr-Interface nehmen und schauen, ob man bei einem Eingang den Antialisingfilter deaktivieren kann. Da könnte man dann schön vergleichen...

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • mattias bost
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    • 9. Dezember 2025 um 11:45
    • #5

    Nen UMC202 hab ich grad am Start, bei den Kosten riskier ich es das mal aufzumachen.

    Die RME sind mir zu hochpreisig, geht nur drum ein wenig was zu "spielerisch" zu verstehen, die Soundquali ist absolut zweitrangig.

    Meine Preisvorstellung geht so auf max 250€, braucht nur 2 in und 2 out. Wenn mehr gegeben ist kein Problem.

    Grüße

    Mattias

  • chris216
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    • 9. Dezember 2025 um 12:29
    • #6

    https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/tascam-uh-7000-high-end-usb-audio-interface-top-zustand/3262166668-172-16754

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • mattias bost
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    • 9. Dezember 2025 um 13:28
    • #7

    Über das Uh-7000 bin ich aufs Tascam Series 102i gestoßen. Das kann ebenfalls bis 80kHz und ist mit einem Kurs von ca 230€ gut dabei. Sollten sich noch andere Ideen ergeben, immer gern.

  • Herr Nink
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    • 9. Dezember 2025 um 13:41
    • #8

    Audient ID 14. Die Mic-Pres spielen von 10Hz bis 40 kHz. Kostet beim großen T 215 Euro.

    Ergänzung. Geht aber "nur" bis 96 kHz

  • verstärkerberserker
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    • 9. Dezember 2025 um 16:49
    • #9

    Selbst das Behringer UMC202HD ist bis 50kHz (Input) bzw. 43kHz (output) angegeben. 60€ aber beim T wohl noch nicht lieferbar

    ...Holz ist braun!

  • mattias bost
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    • 12. Dezember 2025 um 08:46
    • #10

    Moin,

    herzlichen Dank für den Hinweis zum UMC202Hd. Die verwendeten Oszi-Analyser Softwarepakete x1Scope bzw VirtualAnalyser haben nicht wirklich die Samplingfrequenz umgestellt. Wird das im Win11 direkt bei Soundeinstellungen gemacht, klappts inkl. erweitertem Frequenzbereich. UMC202Hd ist/war per ASIO-Treiber eingebunden. Ich meine, bei meinen AlesisIO26 (firewire, Win7/10) solche Probleme nicht gehabt zu haben.

    Ansonsten suche ich noch nach einer Software (freeware/demo), die einen kleinen Messplatz mit Oszi, FFT-Analyser und Funktionsgenerator mit Soundkarte machen kann.

    Eigentlich wäre Soundcard Scope perfekt, nur leider auf 44,1kHz festgenagelt. x1Scope in Sachen Analyser unschön (keine lineare F-Achse, Demo sehr eingeschränkt), VirtualAnalyser eigenwillige Scope-Einstellung, Analyser ok, leider Cursor nur bei gehaltener Maustaste. TrueRTA schönes Scope, nur keine FFT.

    Viele Grüße

    Mattias

  • secluded
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    • 12. Dezember 2025 um 09:01
    • #11

    schau doch mal bei https://www.roomeqwizard.com/ vorbei...

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • chris216
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    • 12. Dezember 2025 um 09:03
    • #12

    Arta plus irgendeine kleine Oszi-Software dazu?

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • audiobo
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    • 12. Dezember 2025 um 09:05
    • #13

    REW hat eigentlich alles drin

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    • 12. Dezember 2025 um 09:14
    • #14

    Für sowas würde ich den Audiotester vom U. Müller nehmen.

    audioTester
    Oszilloskop, Wobble-Frequenzgenerator, Klirfaktor-Messung, TSP-Messung, Impuls-Messverfahren, Sinusgenerator und Spectrum Analyzer
    www.heise.de

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  • secluded
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    • 12. Dezember 2025 um 09:16
    • #15
    Zitat von TomyN

    Für sowas würde ich den Audiotester vom U. Müller nehmen.

    https://www.heise.de/download/product/audiotester-1115

    nun ja...

    Zitat

    Die Software ist beim Hersteller nicht mehr erhältlich. Wir bieten weiterhin die Demo der Version 3.0 zum Herunterladen an.

    und die Webseite http://www.audiotester.de/ ist bissi arg weiß und ohne Inhalt...

    ...wie macht man da noch aus 'ner Demo-Versionn 'ne lauffähige Software ? :/

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    TomyN
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    • 12. Dezember 2025 um 09:21
    • #16

    Ja, hab ich auch gerade gesehen :(

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  • discodude
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    • 15. Dezember 2025 um 10:46
    • #17

    Ich muss mal schauen.... im Studium hatte ich Cubase mal die verschiedenen Modulationsarten nachgebaut. Ganz ohne Hardware und mit Freeware.

    Soll das zwingend mit Hardware geschehen ?

  • mattias bost
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    • 15. Dezember 2025 um 18:11
    • #18

    Moin in die Runde,

    Audiotester hab ich als Demo getestet, Einschränkung 5s Wartezeit nach Start und irgendwann, aber relativ langer Zeit, kommt Meldung "Demo" und muss neu gestartet werden. Beides eigentlich kaum problematisch. FFT-Anzeige kann auch lineare Frequenzgangdarstellung, leider nicht in Sachen Amplitude. Macht aber Spektrum bei 192kHz Sampling bis 96kHz (falls Hardware da mitspielt). Cursor in FFT liefert leider nur entweder Frequenz oder Amplitude, nicht in Kombination.

    Cubase sehe ich für mein Anwendungsziel nicht brauchbar, je dichter sich eine Software nach richtigem Scope, Analyser und Funktionsgenerator anfässt, um so besser.

    Nachtrag: Es wird an realer Hardware gemessen. Haben von hps ein Modulations/Demodulationssystem zu Demo-/Schulungzwecken.

    Grüße

    Mattias

  • discodude
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    • 15. Dezember 2025 um 19:14
    • #19

    Owon SDS1102 ?

  • mattias bost
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    • 18. Dezember 2025 um 09:12
    • #20

    Wir haben bereits einige (auch ältere) Owons verschiedener Preisklassen im Einsatz, inkl. HF-Spektralanalysatoren. Leider begann in der Preisklasse "Einsteigergeräte" nach 3-4 Jahren eine deutliche Schwäche der Drehknöpfe zu Tage zu treten, die springen teilweise wild, nicht mehr bedienbar.

    Mein Ziel ist es, den "Anfängern" einen einfachen Zugang zu Zeit-/Frequenzbereichssignalen zu geben, das auch daheim für Interessierte nachspielbar sein soll. Daher Audiobereich, ggfs. via zusätzlichem Billig USB-Frontend (für daheim, im Labor darfs schon etwas hochwertiger sein), hat jeder PC (oder Smartphone). So kann ein Bezug (im Labor wie daheim) hergestellt werden, zwischen dem was gehört wird und was die "Bildchen" Spektrum/Zeitsignal liefern. Und hoffentlch später in höheren Semestern, wenns zu Sache geht mit Spektren etc, etwas mehr Verständnis geben ist hinsichtlich der Bedeutung der "bunten Bildchen mit den tollen Signalkurven".

    Grüße

    Mattias

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