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Mischen von Bassreflex und Horngeladen Subwoofern

  • PA-JCK
  • 25. Juni 2026 um 15:41
  • PA-JCK
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    • 25. Juni 2026 um 15:41
    • #1

    Hallo zusammen 🙌

    Ich hoffe ich bin für diese Nachricht im richtigen Teil des Forums gelandet 🫪

    Ich plane aktuell ein größeres PA-System für Outdoor-Veranstaltungen (hauptsächlich Techno/Hardstyle) mit einer Zielgröße von etwa 400 Personen und würde gerne eure Einschätzung zu zwei möglichen Subwoofer-Konzepten hören.

    Top-System:

    - Kickbässe übernehmen den Bereich ab ca. 65 Hz.

    - Horntops darĂĽber.

    - Frontfills sind zusätzlich vorhanden.

    Der Subbereich soll ungefähr von 30–65 Hz spielen.

    Option 1

    - 6 Ă— Tapped Horn

    - Tuning: ca. 31 Hz

    - BestĂĽckung: 18DS115

    - Alle 6 Gehäuse als durchgehendes Monocluster in der Mitte der Bühne.

    Option 2

    - 4 Ă— Tapped Horn (gleiche Bauweise wie oben)

    - zusätzlich 2 × Doppel-21" Bassreflex

    - Doppel-21" auf ca. 33 Hz abgestimmt

    - BestĂĽckung: SAF214.50 (2 kW AES, 12,5 mm Xmax)

    - Aufstellung als gemeinsames Monocluster:

    21 – TH – TH – TH – TH – 21

    Alle Gehäuse direkt aneinander, ohne Lücken und mit bündiger Front.

    Mir ist bewusst, dass die Kombination aus Tapped Horn und Bassreflex nur mit DSP, Delay und Messungen sinnvoll umgesetzt werden kann. Es geht also nicht darum, die Systeme "blind" zusammen zu betreiben, sondern sie sauber aufeinander einzumessen.

    Mich interessieren vor allem folgende Punkte:

    1. Welche der beiden Varianten wĂĽrdet ihr fĂĽr ca. 400 Personen Outdoor (Techno/Hardstyle) bevorzugen?

    2. Welche Lösung bietet eurer Erfahrung nach den höheren Maximalpegel?

    3. Lässt sich die Kombination aus 4 TH + 2 Doppel-21" in einem gemeinsamen Monocluster eurer Meinung nach sinnvoll abstimmen, oder würdet ihr grundsätzlich zu sechs identischen THs raten?

    4. Gibt es bei der geplanten Anordnung (21 – TH – TH – TH – TH – 21) akustische Nachteile, die ich übersehe?

    Ich freue mich über jede fachliche Einschätzung oder Erfahrungen mit ähnlichen Kombinationen.

  • guma 26. Juni 2026 um 00:57

    Hat das Thema aus dem Forum Konzert-Sound Praxis nach Boxen & Boxensysteme verschoben.
  • guma 26. Juni 2026 um 00:57

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • floger
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    • 26. Juni 2026 um 08:41
    • #2

    Nimm eine Sorte und davon möglichst viele. Du brauchst Fläche um bei 30Hz genug Pegel zu erreichen. Außerdem hast du ja so schon vier bis fünf Wege. Wozu zwei Wege für eine Oktave?

    EDIT: Ich würde ja eher zu nur Bassreflex tendieren, weil von denen auch einer alleine tut, wenns mal kleiner wird. Die Hörner funktionieren nur im Rudel.

  • Online
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    • 26. Juni 2026 um 14:06
    • #3

    ich habe im November einen rave mit 96db auf der Tanzfläche beschallt. Pegel nachgemessen !!

    niemand hat sich beschwert, das es zu leise ist. man hatte eher das gefĂĽhlt, das es nicht lauter werden sollte. es ist also nicht unbedingt mehr Pegel gefragt sondern ein guter sound !!

    besteck war 2*scp, 2*sc2, 4 aps auf 400qm.

    das sind ja so etwa deine 400 Leute.

    ansonsten schlieĂźe ich mich flogen an.

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  • Volker
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    • 27. Juni 2026 um 17:07
    • #4

    test :

    Ich denke das ist ein wenig von der Veranstaltung, der Location, der Zielgruppe, der Musik, der Größe der Tanzfläche usw abhängig.

    Klanglich ist das sicher weit vorne, aber spontan fiel mir zu dem Setup „nette Monitor PA“ ein … ;)

    Zur Ausgangsfrage oben:

    Ich würde nicht mischen, sondern direkt 8 Doppel 21“ nehmen oder 16 von den Hornkisten.

    Aber 6 Hornkisten mit je einem 18“ sub (wie in der Frage beschrieben), sind für 400 Pax Hardstyle eher was für ne Gartenparty als für ne Tanzfläche auf Festival-Niveau.

  • schotte
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    • 28. Juni 2026 um 02:25
    • #5

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    • 28. Juni 2026 um 03:19
    • #6
    Zitat von Volker

    test :

    Ich denke das ist ein wenig von der Veranstaltung, der Location, der Zielgruppe, der Musik, der Größe der Tanzfläche usw abhängig.

    Klanglich ist das sicher weit vorne, aber spontan fiel mir zu dem Setup „nette Monitor PA“ ein … ;)

    was wäre denn für 400 pax eine ordentliche front? :)

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  • Blancblue
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    • 28. Juni 2026 um 12:19
    • #7
    Zitat von PA-JCK

    Gibt es bei der geplanten Anordnung (21 – TH – TH – TH – TH – 21) akustische Nachteile, die ich übersehe?

    Gegenfrage: Welche Vorteile verspricht du dir denn von dem Mehraufwand?

    ________________________________

    Signatur?

  • Volker
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    • 28. Juni 2026 um 13:01
    • #8
    Zitat von test

    was wäre denn für 400 pax eine ordentliche front? :)

    2 x 6 Kara und 12 ks28 und ein paar arcs wide fĂĽr die ersten Meter.

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    • 28. Juni 2026 um 13:27
    • #9

    Dein setup ist doppelt soviel Holz fĂĽr das gleiche Ergebnis :)

    Der Ersteller hier sollte sich neben der am besten nicht Mischung von verschiedenen Bässen mal die Frage nach zumietbarkeit stellen. Was passiert wenn Freitag ein 21 stirbt dann am Samstag?

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  • marce
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    • 29. Juni 2026 um 09:39
    • #10
    Zitat von test

    Was passiert wenn Freitag ein 21 stirbt dann am Samstag?

    Es gibt morgens frische Brötchen vom Bäcker und Abends evtl. ein paar dB weniger Tiefbass :)

    Und "Zumietbarkeit" meist kein Argument mehr, sobald irgendwo das Wort "Selbstbau" auftaucht. Da hilft dann nur noch im eigenen Lager irgendwas zu haben, was man dazu stellen kann.

    (ok, an der Stelle sagt man dann auch besser: nur ein System im Lager, da ist die Chance am größten, wenn eine Kiste stirbt, dass man noch ein Ersatzteil oder eine Ersatzbox im eigenen Lager hat - je umfangreicher der Materialmix, desto komplexer die Ersatzteil-Vorhaltung)

  • Experience
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    • 29. Juni 2026 um 10:31
    • #11

    Bisschen offtopic: Ich würde die Größe der Anlage immer mit dem Monetären Teil verbinden getreu dem Motto "keine Knete, keine Fete" ... oder ist das am Ende eh alles für lau für Fame ?

  • PA-JCK
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    • 29. Juni 2026 um 12:57
    • #12

    Danke erstmal fĂĽr die vielen Antworten. Hier noch ein paar Anmerkungen zu euren Kommentaren bzw was noch wichtig zu wissen ist...

    «„Nimm eine Sorte und davon möglichst viele.“»

    Genau darauf wird es jetzt wahrscheinlich auch hinauslaufen. Ich habe mich inzwischen gegen die Kombination aus Tapped Horn und Doppel-21" entschieden und werde erstmal auf ein einheitliches TH-System setzen. Geplant sind zunächst 6 Stück und wenn es das Budget irgendwann zulässt, würde ich später noch 2 weitere dazu bauen.

    Vielleicht noch ein bisschen Hintergrund, weil das Ganze wahrscheinlich etwas falsch rĂĽbergekommen ist:

    Es handelt sich nicht um eine professionelle Festivalproduktion, sondern um ein Dorffestival auf einem alten Bauerhof. Ich kenne den Veranstalter gut und wir stellen das Ganze gemeinsam mit ein paar Bekannten auf die Beine. Es ist im Grunde der erste Versuch, so eine Veranstaltung selbst zu organisieren.

    Deshalb spielt das Budget natürlich auch eine große Rolle. Ich bin Privatperson und versuche einfach, mit möglichst wenig Geld möglichst viel rauszuholen. Genau deshalb bin ich überhaupt auf die Tapped Hörner gekommen – hauptsächlich wegen des guten Wirkungsgrads (Simulation ca 100,5 db bei 32 hz 1w1m).

    Außerdem ist noch anzumerken dass die subs eindeutig die bottelnecks für die Anlage sind da ich allgemein sehr hochwertige Komponenten in den Kickbässen und Horntops verbaut habe die auch Markenware sind (Outline Stack High/ nd32st/ 12pe32/ 15ndl67 und halt die 18ds115 in den ths).

    Wenn ich mir vergleichbare Dorffestivals hier in der Gegend anschaue (Bayern, Grenze zu Österreich), dann stehen dort oft ähnlich starke oder kleinere Systeme. Teilweise laufen die Veranstaltungen mit 4 B2 und 2 T24N oder maximal mit 3 RCF SUB 9006. Das Niveau ist also weit von einem Touring-Setup mit 12 KS28 oder ähnlichem entfernt.

    Vor allem wenn man die Preise alleine nur fĂĽrs ausleihen solcher Systeme betrachtet ist es einfach nicht rentabel sich so etwas hinzustellen.

    «„Es ist also nicht unbedingt mehr Pegel gefragt, sondern ein guter Sound.“»

    Da gebe ich dir vollkommen recht. NatĂĽrlich soll die Anlage ordentlich Druck machen, aber wichtiger ist mir, dass sie am Ende sauber klingt und vernĂĽnftig abgestimmt ist. Man verliert sich schnell in irgendwelchen Pegelzahlen.

    «„...eher eine nette Monitor-PA...“»

    Ich kann verstehen, warum das so rĂĽberkommt. Wenn man das mit groĂźen Festivalproduktionen vergleicht, ist das natĂĽrlich klein. FĂĽr den Rahmen, in dem das Ganze stattfinden soll, sehe ich das aber etwas entspannter.

    Auf jeden Fall danke für eure ehrlichen Meinungen. Genau deshalb habe ich mich jetzt auch gegen das Mischen verschiedener Subwoofer entschieden und werde lieber ein einheitliches TH-System bauen und das vernünftig abstimmen. Wenn später noch Budget übrig ist oder sich die Möglichkeit ergibt, kommen einfach noch zwei Hörner dazu.

  • Blancblue
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    • 29. Juni 2026 um 13:13
    • #13

    Das Projekt vom TO klingt mir eher nach Soundsystem Kultur, da gehts eher um Aufwandsentschädigung als ums große Geld verdienen.

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    • 29. Juni 2026 um 14:48
    • #14
    Zitat von PA-JCK

    Genau deshalb bin ich überhaupt auf die Tapped Hörner gekommen – hauptsächlich wegen des guten Wirkungsgrads (Simulation ca 100,5 db bei 32 hz 1w1m).

    Bei wie vielen? Wenn das mit einem Horn funktioniert ist es, wie viele Tapped Hörner auch nur ein Glorifizierter BR. Dann stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, wenn eh nur <65Hz übertragen werden.

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    • 29. Juni 2026 um 15:51
    • #15

    im Verhältnis zu dem was das mat kostet und was die miete anbelangt, ist einmal im jahr mieten mit Sicherheit billiger. du darfst ja auch nicht vergessen, das man Werbung machen muß, Sponsoren voll labern, wc organisieren etc.

    vor dem Hintergrund wĂĽrde ich nicht die zeit in boxen bauen investieren sondern in Infrastruktur usw.

    das boxen bauen kann man immer noch machen. so eine Wasserleitung und strom zur nächsten Pommes Bude muß am ersten tag spielen :)

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    • 29. Juni 2026 um 16:05
    • #16
    Zitat von floger

    Bei wie vielen? Wenn das mit einem Horn funktioniert ist es, wie viele Tapped Hörner auch nur ein Glorifizierter BR. Dann stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, wenn eh nur <65Hz übertragen werden.

    Ich gehe mal davon aus, dass der TO diese Kiste meint: http://hornplans.free.fr/th18_xoc1.html

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    • 29. Juni 2026 um 23:21
    • #17
    Zitat von floger

    Bei wie vielen? Wenn das mit einem Horn funktioniert ist es, wie viele Tapped Hörner auch nur ein Glorifizierter BR. Dann stellt sich die Frage, ob sich der Aufwand lohnt, wenn eh nur <65Hz übertragen werden

    Die 100,5 dB gelten pro Tapped Horn. Geplant sind aktuell erstmal 6 Stück, langfristig würde ich aber gerne auf 8 erweitern, wenn das Budget es zulässt.

    Der Frequenzgang hat zwar eine kleine "Badewanne" um ca. 45 Hz (ca. 97,5 dB), aber ich hoffe, dass sich das im Rudel durch die Kopplung und mit etwas EQ gut ausgleichen lässt. Außerdem spielen die Ths bis ca 85 hz also ich bin nicht auf <65 hz begrenzt. Hab mich nur aktiv dafür entschieden da die kickbässe dann hoffentlich die Badewanne noch ein bisschen ausgleichen. Muss allerdings noch alles ausgemessen und im Praxistest erprobt werden.

    Es handelt sich um das Lonly TH-18-30. Falls es jemanden interessiert, hier ist der Bauplan:

    [Frei zum Nachbau] Lonely.TH18-30 [18" 30Hz_Tapped Horn + B&C 18DS100-8]
    Hallo Forumskollegen! ( m / w / d ) :prost: Heute haue ich ein Tapped Horn-Projekt raus in der Art, wie ich das noch nie gemacht habe ... :| Normalerweise is…
    www.lautsprecherforum.eu

    Zum zweiten Punkt von Blancblue: Da liegst du eigentlich ziemlich richtig. Die komplette Anlage ist als Hobby entstanden und das Festival soll für mich auch der Einstieg in die Veranstaltungstechnik sein. Es geht also nicht darum, möglichst viel Geld damit zu verdienen, sondern in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln und mein Hobby vielleicht irgendwann als kleinen Nebenverdienst nutzen zu können.

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    • 30. Juni 2026 um 12:28
    • #18

    dann sieh mal zu das du ein paar online Kurse zum Thema Elektrik machst !!

    das mit dem viel geld verdienen ist vorbei, da einfach zu viel material im markt ist.

    außerdem meint jeder mal so eben eine va-bude auf die beine stellen zu können.

    selbst wenn es ein Nebenverdienst werden soll, kauf dir dann gleich was ordentliches und lass die Finger vom Selbstbau. wenn du nämlich den wiederverkaufswert einer marke wie Seeburg oder rcf mit einberechnest dann bist du mit Selbstbau schnell auf der abstellgleis.

    ... und dieser Satz: man sammelt Erfahrung, der erfordert ein doch deutlich tiefergehenden Ansatz und vor allem erstmal den kauf von Messgeräten und das wälzen von Literatur.

    prima Erfahrungen sammeln, kann man in dem man bei einer Company einfach mal als Bühnenhelfer mit läuft. da lernt man mehr, als wenn man alle Fehler wiederholt, die schon gemacht wurden :)

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    Einmal editiert, zuletzt von test (30. Juni 2026 um 15:42)

  • PA-JCK
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    • 30. Juni 2026 um 17:38
    • #19
    Zitat von test

    prima Erfahrungen sammeln, kann man in dem man bei einer Company einfach mal als Bühnenhelfer mit läuft. da lernt man mehr, als wenn man alle Fehler wiederholt, die schon gemacht wurden :)

    Danke für deine Einschätzung.

    Ich beschäftige mich inzwischen schon eine ganze Weile mit dem Thema Tontechnik und bin aktuell sogar dabei, ein eigenes 10"/1,4"-MufuTopteil zu entwickeln. Ich würde deshalb schon sagen, dass ich mich technisch ganz gut auskenne. Was mir natürlich noch fehlt, ist die praktische Erfahrung bei Veranstaltungen und allem, was außen herum dazugehört.

    Bei dem Festival bin ich allerdings auch nicht auf mich allein gestellt. Den Bereich Lichttechnik und den GroĂźteil des Aufbaus ĂĽbernehmen Bekannte, die damit bereits Erfahrung haben. Ich kĂĽmmere mich in erster Linie um die Tontechnik.

    Mir ist auch völlig bewusst, dass man nicht einfach mal so eine VA-Firma aus dem Boden stampft. Das ist ehrlich gesagt auch gar nicht mein Ziel. Mir macht das Entwickeln und Bauen der Lautsprecher einfach unglaublich viel Spaß und das Thema Tontechnik interessiert mich generell sehr. Wenn ich damit irgendwann einmal nebenbei etwas verdienen kann, freue ich mich natürlich. Wenn nicht, dann habe ich trotzdem ein Hobby, das mir Spaß macht.

    Zum Thema Selbstbau verstehe ich deinen Einwand. Allerdings haben hochwertige Chassis und Komponenten ebenfalls einen recht guten Wiederverkaufswert. Einige Lautsprecher, die ich inzwischen besitze, sind mittlerweile sogar ziemlich selten geworden. Da ich vieles gĂĽnstig bekommen habe, sehe ich das finanziell gar nicht als so groĂźes Risiko.

    Dazu kommt einfach, dass ein System von Seeburg oder ähnlichen Herstellern für mich momentan finanziell schlicht nicht drin ist. Selbstbau ist deshalb die einzige realistische Möglichkeit. Und wenn ich ehrlich bin, bekomme ich für das gleiche Budget im Selbstbau deutlich mehr Output – natürlich um den Preis vieler Arbeitsstunden. Aber genau diese Arbeit gehört für mich zum Hobby dazu und macht mir auch Spaß.

    Danke auf jeden Fall fĂĽr den Hinweis. Gerade was Messtechnik, Literatur und praktische Erfahrung angeht, werde ich mich auf jeden Fall noch weiter einarbeiten. Da gibt es sicherlich noch einiges zu lernen.

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    • 1. Juli 2026 um 00:47
    • #20

    ich gestehe ja, das ich vor 26 jahren mal infras von seeburg nachgebaut habe. sowas würde ich heute an deiner stelle auch so machen. es muß nicht unbedingt seburg sein, kann auch ein anderer hersteller sein. das hätte den vorteil das man eben schneller erweitern kann.

    des weiteren habe ich in the tbox 118 18n401 reingschraubt. man kommt für rund 800e damit zu einem wirklich schönen bass. das geht im selbstbau kaum günstiger :)

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