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Chormikrofone 2026

  • zegi
  • 29. Juni 2026 um 19:09
  • audiobo
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    • 5. Oktober 2026 um 13:21
    • #101
    Zitat von Wisdomofhope

    Richtig schön isses nicht, aber eine Katastrophe auch nicht.

    Ich behaupte mal, in vielen Situationen würde man das sogar mit Schoepsen sagen, wenn man nicht wüsste was da am Stativ montiert ist.

    Wenn an anderer Stelle schon mit Feedbackunterdrückern herumprobiert wird gibt die Gesamtsituation auch einfach irgendwann nicht mehr her.

  • floger
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    • 5. Oktober 2026 um 15:49
    • #102
    Zitat von audiobo

    Wenn an anderer Stelle schon mit Feedbackunterdrückern herumprobiert wird gibt die Gesamtsituation auch einfach irgendwann nicht mehr her.

    Wobei eine saubere Niere über den kompletten Frequenzbereich da schon noch etwas mehr Luft bis zum Feedback gibt. Insofern bringen die Schoepse schon noch was.

  • audiobo
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    • 5. Oktober 2026 um 22:30
    • #103

    Ich habe ja nichts gegen richtig gute Mikrofone. Aber selbst die beste Niere bringt halt nichts, wenn eine Niere eigentlich die falsche Richtcharakteristik in der Situation ist. Egal wie sehr man mit Budget um sich werfen kann.
    floger du setzt ja gerne Richtrohre ein, oder? Diese sind auch nicht gerade für ihre Gleichmässigkeit über die verschiedenen Einfallswinkel bekannt, aber offenbar funktioniert es für dich.

    Im Beschallungsbereich mit Chor z.B. haben wir ja idR die Lautsprecher nicht im 180°-Winkel zur Mikrofonachse stehen, sondern eher irgendwo seitlich oder oben drüber.

    Wenn man sich dann noch anschaut wie die Mikrofone stehen wird nicht selten, um alle Sänger:innen mit drauf zu bekommen, die 3:1-Regel verletzt, was in Folge zu Überlappungen und Kammfilter führt.
    Ein akustisch optimaler Aufbau für eine saubere Abnahme ist eben nicht unbedingt das, was der Chorleiter sich vorstellt.

    Dann noch irgendwelche Monitore die mit Vollgas Klavier und etwas Sologesang straight in die Mikros ballern, an der Seite womöglich noch ein Schlagzeug. Das Ganze am besten in einer Kirche oder einem anderen Raum mit akustischer "Unterstützung".

  • wora
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    • 6. Oktober 2026 um 00:25
    • #104

    a propos wunder:

    ich habe vor jahren mal eine christliche veranstaltung betreut, da waren eigentlich nur redner und rednerinnen mit headsets und handfunken geplant...

    plötzlich hieß es: in einer stunde kommt dann ein chor Shocked
    niemand hatte das vorher kommuniziert - und es war keine kleine nebenveranstaltung, sondern ein großer kirchentag...
    egal, was habe ich da...?
    ich habe 4x SM57 im produktionskoffer, noch mal vier haben wir dann schnell von der bühne im nachbarsaal organisiert.
    und was soll ich sagen: ich war sogar selbst überrascht, wie gut ich den chor mit SM57 einfangen und übertragen konnte :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • robert müller
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    • 6. Oktober 2026 um 13:29
    • #105

    Meine Erfahrung mit Chor ist eigentlich wie mit allem anderen auch: Am besten geht's, wenn alle Beteiligten wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Wenn der Drummer aus der Begleitband meint, die Snare klingt nur gut, wenn man richtig reinwichst und die dann mit gefühlt 150dB schon akustisch aus der Schießbude rausballert, hilft kein Schoeps der Welt mehr. Umgekehrt geht das mit erstaunlich "ungeeignetem" Equipment, wenn alle diszipliniert der Situation angemessen abliefern. Chor mit SM57? Ja warum denn nicht?

    Und 3:1-Regel ist mir in der Situation oft herzlich egal. Ich versuche, das halbwegs so passend hinzustellen. Aber wenn ich mehr GbF brauche, werdens halt mehr Mikros. Notfalls mit Y-Kabel, wenn die Inputs nicht mehr reichen.

    Ich war gerade letzten Monat bei einem großen Chorfestival. Auch wenn alle Chöre "meiner" Bühne am Ende glücklich mit der Beschallung waren - man hat selbst ohne Begleitband krasse Unterschiede in der "Verstärkbarkeit" der unterschiedlichen Ensembles und damit natürlich auch in der Qualität des Ergebnisses gemerkt.

  • floger
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    • 6. Oktober 2026 um 13:43
    • #106
    Zitat von audiobo

    floger du setzt ja gerne Richtrohre ein, oder? Diese sind auch nicht gerade für ihre Gleichmässigkeit über die verschiedenen Einfallswinkel bekannt, aber offenbar funktioniert es für dich.

    Ja, weil die Lautsprecher und Monitoring dann im "Loch" stehen.

    Was man auch nicht unterschätzen darf, wenn die Lautsprecher weiter weg stehen und selber noch ordentlich gerichtet abstrahlen, hat man gleich drastisch mehr GbF. Das macht Größere Veranstaltungen mit geflogenem Line-Array auch einfacher als wenn zwei kleines Top an der Bühnenkante stehen.

  • audiobo
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    • 6. Oktober 2026 um 17:59
    • #107

    Eben.

    Zitat von robert müller

    Und 3:1-Regel ist mir in der Situation oft herzlich egal. Ich versuche, das halbwegs so passend hinzustellen. Aber wenn ich mehr GbF brauche, werdens halt mehr Mikros. Notfalls mit Y-Kabel, wenn die Inputs nicht mehr reichen.

    Und dieses Mehr an Mikros stellt man dann meist auch näher ran, weil man nicht mehr so eine grosse Gruppe abnehmen muss, mit über den Daumen gepeilt folgendem Ergebnis:

    • Verdopplung der Mikrofone = Halbierung der Entfernung = Direktschall +6dB
    • Verdopplung der Mikrofone = Verdopplung der verstärkten Raumschallenergie (unkorreliert, Schallintensität) = +3db (aber teilweise frequenz-richtungsabhängig!)
      -> Ergebnis Direktschall vs. Diffusschall +3dB
    • Halbierung des abgenommenen Bereiches pro Mikrofon = Verringerung der Grösse des Überlappungsbereiches. dafür gibt's mehr davon -> Fehlerstreuung, ausserdem man kann bei kleineren Überlappungsbereichen gezielter an der Positionierung von Chor und Mikrofonen arbeiten

    Ich behaupte ja nicht, dass man da immer mit Massband und Taschenrechner herumlaufen muss - vieles ist aber irgendwann instinktiv drin wenn man sich damit auseinander setzt.

  • Hanseat
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    • 6. Oktober 2026 um 18:06
    • #108
    Wie man einen Chor abnimmt
    Leitfaden zur Chormikrofonierung mit DPA Microphones
    www.dpamicrophones.com

    Sehr gute Darstellung .

  • guma
    Moderator
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    • 6. Oktober 2026 um 18:37
    • #109

    @ Audiobo

    Leider ist es aber so, dass in dieser Rechnung nur dann ein Gewinn an GBF herauskommt, wenn es bei der Verdoppelung von NOM gelingt, die Entfernung zu den Quellen MEHR als zu halbieren. Sonst wird das leider eine Null-Rechnung. ;)

  • robert müller
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    • 6. Oktober 2026 um 18:39
    • #110

    Klarer Fall für den Automixer. Wer am lautesten singt, gewinnt. ;)

  • audiobo
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    • 6. Oktober 2026 um 19:21
    • #111

    guma Diffusschall = unkorreliert, Verdopplung +3dB, GBF abhängig von der Situation, wenn langwelliger Direktschall mit identischer Phaselage an beiden Mics dann Verdopplung ~ +6dB = kein Verhältnisvorteil.

    Daher die Anmerkung zur Frequenz-Richtungs-Abhängigkeit.


    selbst wenn die hartnäckigen Frequenzen bleiben hilft es beim entmüllen.

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

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