Ja, irgendwas ist halt immer. Die EPMs sind bei mir schon viele Jahre im Einsatz, aber ein Lowcut auf den Mikrokanälen und ein Poti für die Aux Master wäre schon nett...
Mackie ProFX10v3+
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Angeregt durch die Diskussion hier habe ich mir auch noch einen DLZ Creator gekauft (habe ihn für 'n Appel und 'n Ei bekommen).
Das Pult sieht gut aus und ist haptisch echt schön, AAABER:WTF! Da liegt ein A5 grosser Zettel in der Kiste "READ ME! Before you start making amazing content, please update your DLZ Creator firmware. Head to Mackie.com/dlz-creator to download."
Klar, ergibt ja Sinn so eine Kiste auf den letzten Stand zu bringen. Also zur DLZ Creator Seite, dort nochmals die ganzen Infos durchgescrollt, um endlich zu den Downloads zu gelangen. Das war schon grenzwertig mühsam. Aber dort ist das einzige File mit "Firmware" im Namen ein .JPG Bild, auf dem steht, man muss sich bei Mackie melden, falls man die aktuelle Firmware benötigt.

Geht gar nicht.
Ausserdem hab' ich dann noch das gelesen auf der Support-Seite:"Discontinued Products Are No Longer Supported By Our Technical Support Team"
Finde ich schade, dass man das kategorisch ausschliesst. Ich kenne Hersteller, die sich auch 20 Jahre nach dem Ende des Verkaufs eines Produktes noch mit Hingabe darum bemühen, einem zu helfen.
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Offenbar denken alle Hersteller, dass es für die Stereokanäle weniger Optionen braucht. Oder gibt es hier auch einen historischen Hintergrund dafür?
Ja, gibt es:
Die Arbeitsteilung
MasterEQ/SystemEQ macht die Lautsprecher/Raumkorrektur
KanalEQ macht die Mikrofon/Quellenkorrektur gibt es schon seit > 50Jahren.
Wird diese ordentlich eingehalten, kann man davon ausgehen, dass Stereokanäle, die für typische Linepegel Quellen wie Zuspieler, Effektreturns, Keyboards usw genutzt werden, deutlich weniger EQ und keinen Preamp Gain brauchen und man hier bei Analogpulten Bauteile, Potis usw sparen kann. Das war früher auch bei großen Analogpulten so.
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Die Arbeitsteilung
MasterEQ/SystemEQ...
Stimme ich zu, ist aber so wie ich es verstehe an der Frage absolut vorbei.
Offenbar denken alle Hersteller, dass es für die Stereokanäle weniger Optionen braucht. Oder gibt es hier auch einen historischen Hintergrund dafür?
Ja, um einen analogen Bell-Filter durchstimmbar (Freq) zu bauen, benötigt man 2 gekoppelte Schleifringe = Stereopoti.
Im Stereokanal wären somit 4 Schleifringe auf einer Achse notwendig.
Benötigt Platz & kostet richtig Geld.
Hier der Mono-Channel EQ eines sehr weit verbreiteten & geschätzten Mischers:
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ist aber so wie ich es verstehe an der Frage absolut vorbei.
Wie Du es verstehst ist mir egal.
Ich sehe einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen wie ordenlich man den Job am System-EQ/Master-EQ gemacht hat und wie wenig EQ man für typische Stereo-Line Quellen benötigt.
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Wie Du es verstehst ist mir egal.

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Ist genau so gemeint und bereits erklärt.
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Ich vermute, dass bei zegi's Job das XLR Kabel vom Main nicht in einen EQ ging und Inserts gibt's bei dem ProFX10v3+ keinen. Wenn es nun keinen MasterEQ gab,musste der KanalEQ dafür verwendet werden.
Folglich:
Du bist der Beste
Nur wieso wir bei einem Pult dieser Größe, welches für Veranstaltungen der oben gezeigten Dimension verwendet wird, über diese Grundsätze diskutieren ...
Naja Sommerloch...

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Ich bin dankbar um die Beiträge von beiden!
Und ja, es gab bei diesem Setup keinen Master EQ, allerdings auch keine Line Quelle. Deshalb alles gut.
Zur Not könnte man bei diesem Pult noch etwas am Bluetooth-Sendegerät schrauben.
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"Wir wollen etwas Musik laufen lassen und dann brauchen wir noch zwei Mikrofone"….bei einem Anlass, wo 2 Funkstrecken laut gemacht werden sollen
Für diese Art von Beschallung gabs von mir auch vor 30 Jahren zu einem Mackie 1202 einen MasterEQ in Gestalt eines DN360 oder eines Varicurve und zumindest eine nachmittägliche Einmess- und Übergabevisite sowie Eine Blende vor dem EQ, um den Zugriff zu verhindern. Wenn das dem Kunden dann zu teuer war, gab es einfach nichts von mir. Unbetreutes Beschallen war nicht mein Tätigkeitsfeld.
Heute würde ich das mit einem Klapprechner am DSP Amp erledigen. Auch solche Kunden mögen es, wenn es nicht pfeifft, wenn man das Mikrofon laut macht und dann ist das kleine Analogding als Kundenbedienung OHNE viel EQ genau richtig.
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Morgen gibt es den grossen Härtetest für das kleine Pult. Es ist mit einer Kundin raus, die 0 Vorwissen hat.
Wir haben uns die Signalkette zusammen angeschaut und bei mir aufgebaut, sie hat Bilder und Videos gemacht und mir vorhin berichtet, dass ein Probeaufbau soweit geklappt hat. Wenn das morgen ohne Zwischenfälle funzt, spricht das für das Pult.
Signalkette ist: 2x Handfunke - Pult - 2x Aktivlautsprecher. Möglicherweise kommt dann noch ein Laptop dazu, der über Bluetooht oder Stereo-Miniklinke angeschlossen würde. Wir werden sehen

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