Hallo wo bekommt man einen 0/10 Volt Controller billig her (net 100 euro oder so oder hat jemand an schlatplan dass man einen selber bauen kann?!?)
0/10 Volt Controller
-
-
Hi!
Den kannst du mit nem LM317 aufbauen. Im Datenblatt (googeln) des IC's sind Schaltungsbeispiele und Formeln angegeben, mit denen du die Ausgangsspannung berechnen bzw. auf max. 10V begrenzen kannst.
Wenn der Controler ne negative Ausgangsspannung liefern soll, müsstest du den LM339 nehmen, das ist glaube ich der Negativ-Referenztyp zum LM317.
Die Schaltungen sind nicht kompliziert und lassen sich problemlos auf einer Loch - o. Streifenrasterplatine aufbauen. Preislich bewegt sich das ganze im Bereich von ein paar Euro.EDIT: Achtung, ich hab hier Mist geschrieben. Der eigentlich gemeinte Baustein heisst nicht LM339, sondern LM337.
MfG, Tobias
-
Poti und Steckernetzteil..................... :o
-
seh ich ähnlich wie wellenfront.
Ok, zugegeben. Ich hab mich bishern ie ausgieig mit nem 0/10 Volt controller beschäftigt aber der Name sagt doch schon alles.
Wenn ich mich irre, belehrt mich eines besseren : ) -
Hi!
Gut, Steckernetzteil und Poti ist eine Lösung. Das gute an meiner ist allerdings, dass die Ausgangsspannung stabilisiert ist.
Wenn ich mich recht erinnere, ist der LM317 sogar kurzschlussfest.
Ausserdem kann er einen höheren Ausgangsstrom liefern als ein Poti (wer so ein Ding schon mal rauchen sah, weiss, dass das manchmal wichtig sein kann
). Ok, das dürfte in unserem Fall hier nicht so ganz wichtig sein, so'n 0/10V - Steuereingang dürfte ja nicht viel schlucken.MfG, Tobias
-
Poti dürfte nicht richtig funktionieren:
Grund: Jedes Gerät hat einen leicht unterschiedlichen Eingangswiderstand. Von diesem Eingangswiderstand hängt bekanntlich der Strom ab, der durch die Leitungen (und auch durch das Poti fliesst).
Ist der Eingangswiderstand nun kleiner, so fällt durch den höheren Strom zwangsläufig auch am Poti mehr Spannung ab, sprich, der Ausgangswert, der zum Empfänger geht, stimmt nicht mehr!
Hatte selber schon mal nen Varytec HLX 250 Scanner, der mit Analog arbeitet und dafür ne provisorische Steuerung gebastelt (mit Potis)...
Du stellst einen Wert ein und auf gut deutsch gesagt, wenn du ein Poti schief ansiehst, springt plötzlich die Farbe um!
Also am Besten die Spannung sauber glätten, stabilisieren und mit den LMs regeln (am besten an die Leitungslänge angleichen!)
MFG
TOb -
Allerdings hast du mit der LM317-Lösung das Problem, dass deine Ausgangsspannung nicht ohne größeren Schaltungsaufwand unter 1,25V gehen kann.
Die Argumentation mit den falschen Ausgangswerten von dem Poti kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ausser du benutzt den Poti nicht als Spannungsteiler..
-
Hi!
Ok, das mit den 1,25V ist ein Argument. Lässt sich aber sicher in den Griff bekommen.
Für die, die's kompliziert mögen: man kann ja nen Linear-Längsregler aufbauen, der kommt auf jeden Fall bis auf 0 runter.
Ist nur halt als Anfängerschaltung zu kompliziert.MfG, Tobias
-
-
Zitat von "tdm"
Die Argumentation mit den falschen Ausgangswerten von dem Poti kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Ausser du benutzt den Poti nicht als Spannungsteiler..
Genau. DJ Sawtooth hat wohl nicht bedacht, dass der Lastwiderstand völlig egal ist, wenn das Poti als Spannungsteiler geschaltet ist. -
Das habe ich nicht, da hat mein Vorredner recht :wink:
Allerdings ist es nicht korrekt, dass bei einem Spannungsteiler der Lastwiderstand völlig egal ist!
Die Spannungskonstanz ist im wesentlichen vom Querstromverhältnis q zwischen dem Lastwiderstand und dem dazu parallel geschalteten Teilwiderstand des Spannungsteilers abhängig!
Erst wenn das Verhältnis q (RL/R2) > 10 ist, erreicht man bei GERINGER Änderung des Lastwiderstandes (was ja bei 0-10 Volt Empfängern anzunehmen ist) eine relativ stabile Spannung (Spannung ändert sich KAUM).
Aber es müsste in der Tat dann mit relativ niederohmigen Widerständen funktionieren!
Allerdings müsste man ausprobieren, ob die Konstanz ausreicht!
MFG
Tob
:wink:PS: Mein Aufbau war eine einfache Reihenschaltung zwischen Empfänger, Poti und Konstantspannungsquelle

-
wollte auch den Senf dazugeben,
Spannung ist immer stabil,
allerdings ist der Regelbereich beim Querstrom Faktor 10, fast Linear mit der Spannung die am Ausgang entsteht. -
Naja, das ganze war ja auch der Grund dafür dass ich relativ flott die Varytecs wieder hergegeben habe und ins DMX Lager gewechselt hab :wink:
-
Spannungsteiler: wenn ich einen Spannungsteiler belaste geht der Widerstand parallel zu R2 mit ein. Also fällt eine Andere Spannung ab.
Mein Schaltungsvorschlag: Steckernetzteil, Poti, Single Supply Rail-to-Rail Operationsverstärker als Spannungsfolger geschaltet.
-
Naja, bei den kleinen Strömen, die die 10V Empfänger ziehen, ist der Spannungsfall eher vernachlässigbar klein!
Aber die Aussage, die Spannung sei bei unterschiedlicher Belastung immer konstant, ist definitiv falsch... Lässt sich einfach laut Ohmschen Gesetz nachrechnen. Lastwiderstand wird parallel zum R2 geschaltet und verkleinert sich bei zunehmender Belastung, so dass sich der Gesamtwiderstand aus R2 und RL ebenso verkleinert. Folge: Mehr Spannungsfall am R1 -> Weniger Spannung am RL!
Nur beim besagten Verhältnis q > 10 ist bei kleinen Lasten eine einigermassen stabile Spannung erhältlich...
zu bigsound
Der OP wäre dann ja auch kurzschlussfest....
-
Ja, er geht dann in die Begrenzung.
gebe dir vollkommen recht, ein belasteter Spannungsteiler ist nicht gut hier. Die Spannung wäre nicht konstant.
Darum der OP..Belastet ihn kaum (zu vernachlässigen) wenn einer nicht weiß wie die Spannung aussieht, meldet euch..
-
Also noch einmal:
Die Spannung bei einem Spannungsteiler ist konstant,
die Eingangswiderstände der Geräte ändern sich doch nicht.Du hast lediglich in der Kennlinie Ausgangsspannung in Abhängigkeit Drehwinkel von einem linearen Poti keine lineare Verhältnisse mehr,
heisst eventuell,bei 0% = Spannung 0%
bei 10% = Spannung 8%
bei 20% = Spannung 14%
.
.
bei 50% = Spannung 35%
.
.
bei 80% = Spannung 86%
bei 90% = Spannung 92%
bei 100% = Spannung 100%dies ist umso schlimmer mit kleinerem QuerstromVerhältnis
0 und 100% erreichst Du aber auf jeden Fall.Da die Eingänge meistens im mehreren Kiloohm bereich liegen,
würde ich ein Netzteil und ein Poti <=1kOhm nehmen, reicht vollkommen aus,
zumal die Eingänge auch nicht unbedingt haargenau 10 Volt brauchen, mehr als 100% geht einfach nicht.Achja und das ganze kann man leicht kurzschlussfest machen indem man in die Plusleitung in Reihe zum Poti einen Widerstand setzt, so bemessen, dass am Poti wieder ca 10V anliegen, Netzteil kann dann auch mehr Volt liefern, ist dann ja egal, und so bemessen dass er im Kurzschlussfall die gesamte Versorgungspannung vertragen kann...
-
Da haben wir die ganze zeit aneinander vorbei geredet..
Ich meinte das die Spannung sich ändert wenn ich ein anderes Gerät (anderen Dimmer..) an den ausgang schalte..dann ändert sich die Spannung..Aber bei allen Ideen die hier kommen halte ich meine mit dem OP noch für die genauste und beste:-)
Was bitte ist ein Querstrom? der Begriff ist mir während meines ganzen studiums nicht untergekommen..
-
Köstlich....wie sich aus so einem Massivst Einfachen Thema so ein Threat entwickeln kann :o
Ob Poti "Natur" oder Poti+Active Ausgangsstufe......zu hülfää her mit dem Prof dipl. ing zur Problemlösung
Gruss
-
Zitat von "Wellenfront"
Köstlich....wie sich aus so einem Massivst Einfachen Thema so ein Threat entwickeln kann :o
Ob Poti "Natur" oder Poti+Active Ausgangsstufe......zu hülfää her mit dem Prof dipl. ing zur Problemlösung
Gruss
Das mit dem Leitungswiderstand ist natürlich ein herbes Problem, aber dafür könnte man ja Sense-Leitungen nehmen. Und damit nicht Einstreuungen in den Sense-Leitunge für Störungen sorgen, legen wir diese symmetrisch aus.
Wobei... um so richtig störfest zu werden, digitalisieren wir das Eingangssignal am Dimmer und verwenden ein Lichtwellenleiter als Sense-Leitung.
Merke: Der kürzeste Weg zwischen zwei Punkten liegt auf der Geraden durch selbige. Es ist aber auch der langweiligste Weg...

-