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Was taugt EAW KF 850?

  • bastler
  • 29. Oktober 2003 um 12:00
  • bastler
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 29. Oktober 2003 um 12:00
    • #1

    Hallo,
    bei uns steht demnächst der Kauf einer neuen PA an. Ursprünglich tendierten wir mal nur zu Acousticline-Seeburg TSE, allerdings wurde uns jetzt eine gebrauchte KF 850 angeboten und auch eine gebrauchte Direktor wäre evtl. interressant. Bei den beiden letztgenannten kommt Neuware aufgrund des Preises nicht in Frage.
    Jetzt wollte ich gerne wissen, was haltet ihr von den genannten Systemen? Welche Vor-und Nachteile haben sie? Wer arbeitet hier damit oder hat schonmal damit gearbeitet.
    Die KF 850 und Seeburg werden wir uns demnächst mal kurz hintereinander anhören, Direktor wohl auch noch.
    Mich interressieren eure Meinungen zu den genannten Systemen.
    Ist es ratsam eine gebrauchte PA zu kaufen?

    Gruß
    Michael

  • Wellenfront
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    2.083
    • 29. Oktober 2003 um 12:38
    • #2

    KF 850 ist im Gegensatz zu vielen anderen Industriestandarts wirklich zeitlos gut!
    Bin immer wieder angetan von dem Sound dieses "völlig veralteten" Produkts.

    Director= Mittelmäßige Mittenauflösung,und unnachahmliches Tiefmittenbrett,daher gut für Rock..etc
    EAW850=Hochauflösendes Hifi"deles" System mit begrenzten Pegel,absolutes allroundsystem


    Gruss


    ________________________________________________
    Ken,s Prudukte haben kein Pisa inside!

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • medimax
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    364
    • 29. Oktober 2003 um 12:45
    • #3

    Hi!

    Also, habe noch mit keiner der 3 Anlagen gearbeitet, aber meine bescheidene Meinung dazu:

    KF850 - Schweineschwer (113! kg ein TOP), 3 Wege aktiv, also 4-Wege mit SUB --> 1 Amp mehr gegenüber den anderen Systemen, sehr große (Außenmaße) --> auf jeden Fall riderfest

    GAE Director - immer noch sehr schwer, innerhalb von Deutschland (?) auf jeden Fall angesehen und riderfest

    TSE - leicht, nicht so bekannt --> ridertauglichkeit???

    VG Sebastian

    P.S.: Habe ich mir gerade so zusammen gereimt ... :oops:

  • Seven
    Profi
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    4.373
    • 29. Oktober 2003 um 17:16
    • #4

    Kommt drauf an was ihr wollt?

    850 ist ein "Stadium" System wie EAW auch wirbt. Funzt auf jeden Fall super auch in großen Rigs. Aber eben sackschwer.

    Director ist imho auf mittlere Anwendungen ausgelegt und imho mit 2 Tops und 2 Bässen pro Seite, DAS RnR System. Aber eben auch sackschwer.

    Das TSE ist deutlich handelbarer und von der Qualität schon unterhalb der anderen beiden Systeme. Kostet ja auch neu soviel, wie die anderen gebraucht.

    Rein Ridertechnisch biste mit dem EAW und dem GAE (zumindest in BRD) gut bedient und du solltest auch an vielen Ecken dazu leihen können. Wobei ich nicht weiss, wie viele 850 es "noch" in BRD gibt.

    Je nach Alter und Zustand würde ich halt EAW oder GAE kaufen. Auch in der Reihenfolge. Musst halt auch berücksichtigen wie wichtig das Handling ist. Die TSE 6040 wiegt weniger als die hälfte einer 850!!! und fast die Hälfte eines Director Tops

    gruß Jan

  • deepblue
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    80
    • 29. Oktober 2003 um 17:19
    • #5

    Ich habe schon öfters auf TSE und 850er gemischt.
    Als Hifi-mäßig würde ich EAW auf keinen Fall beschreiben.

    Würde eher sagen:
    TSE-Hifi
    EAW-neutral und trocken, eher wie eine Studiomonitor

    Arbeiten läßt sich mit beiden sehr gut. Das Gewicht der EAW-Tops ist natürlich schon ein Problem. Zu mischen geht das 4-Wege System auch nicht gerade leicht. Ich freue mich trotzdem jedesmal wenn ich es zur Verfügung habe.

    Gruß

  • Wellenfront
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    2.083
    • 29. Oktober 2003 um 22:14
    • #6

    Sorry für das Hifimäßig......

    Hab einfach eine Schweinegute Hifianlage.

    Mit Haifei und Haient der Regenbogen testsiegerpresse wollt ich die EAW NICHT!! Vergleichen.
    Wir meinen das gleiche :wink:

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1.756
    • 29. Oktober 2003 um 22:29
    • #7

    Es gibt sogar jetzt sogar eine KF850z als neuste Version (Baujahr2003). Ein Upgrade der alten Systeme ist möglich. Es ist wirklich erstaunlich wie lange diese Box schon im Markt ist. Bei kleineren Systemen würde ich auch mal nach der KF650 schauen. Die Bestückung ist nahezu identisch (die 850 hat lediglich Ferrofluid im 2" Treiber). Das Gewicht ist aber deutlich verträglicher (ca. 65kg). Etwas leiser ist die kleine Schwester schon. Wegen des Line-Array Hypes verkaufen einige große Vermieter teile Ihres KF750 Bestandes. Ich würde einmal prüfen in wie weit dieses System ggf. für euch in Betracht kommt. BTW in Köln wurde gerade in der Live Msik Hall das Direktor System gegen ein 750er getauscht.

  • bastler
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    1
    • 30. Oktober 2003 um 08:26
    • #8

    @ Markus Verza: Was ist denn der Unterschied zwischen 850 und 850z? Falls du eine Addresse weißt, die 750er verkauft, wär ich auch interressiert.

    @All: Wie schätzt ihr denn das 750 im vergleich zum 850er ein, Vor-und Nachteile?
    Was haltet ihr allgemein vom Gebrauchtkauf bei PAs dieser Größenordnung?
    Ich hab mir das eigentlich so gedacht, dass man sich den größeren Wertverlust sparen müsste, weil PAs verlieren ja wohl auch in den ersten Jahren am stärksten an Wert, oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Z.Zt. haben wir z.B. ein EV MT-System, das schon ca. 12-15 Jahre auf dem Buckel hat und es tut noch, in den Tops wurde noch nie reconed und bei den Subs kündigt sich jetzt der erste Chassisdefekt (vermutlich Überlast) an.
    Kann man bei aktuelleren Systemen auch von so einer Lebensdauer ausgehen, sprich ist ein 3-4 Jahre altes System "ausgelutscht" oder kann man sowas sinnvoll kaufen.

    Gruß
    Michael

    P.S.: Sorry für die langen Texte, aber ich hab halt viele Fragen. Aber schonmal danke für die produktiven Antworten.

  • tthorsten
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    • 30. Oktober 2003 um 08:36
    • #9

    Also 850er sit gut leider sehr sperrig im handling und mit ultra schwerem cradel versehen . aber mann kann mit 3x3 riggs schon richtig was erschlagen.


    zu den bässen die 850er sind o.k nen esseren job macht aber ein 18p300 oder 18lw1400 da drin fürher waren es 18p200n da musste dann rein gucken.

    ein 750er bass tut mehr raus oder nen BX 36 oder gar nenn ..

    die Z variante hat nen andern mittelton phase plug der besser sein soll.


    als alternative käme da 650er in frage kleiner leichter aber unbeding 3wege aktiv im top fahren. sonst klingts nciht.

    ich hatte ja mal 2 staks 650er angeboten wollte aber niemand.


    das 750er ist moderner kleiner in der bau höhe etwas leichter im riggin vom handling problem ein 750er ist 30 grad system ein 850er ein 60 grad system.


    wert verlust weis sich nciht momentan kannste bei stageline in nufringen und gemco in filderstadt 850er günstig kaufen.


    ob analog oder bss 388omnidrive bleibt jedem selbst überlassen.


    amping war ist in der regel crest 8001 2 mal und 2mal 7001
    mit so nemmm amprakc kansnte dann aber auch 6tops antreiben.

    im bass unbending zwie amps nehmen.


    eaw klingt halt duch den 10er sehr auf dei fresse macht das aber gut.

    Gae direcotr schenkt sich pegel mässig wahr scheinlich nix


    ich denke das TSE ist da leiser.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • bastler
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    • 30. Oktober 2003 um 08:45
    • #10

    tthorsten: Das 850er von Gemco werden wir morgen anschauen und -testen. Danach gehts zurück zu Seeburg, wo wir uns das TSE anschauen und überhaupt das ganze Lieferprogramm, bzw. was halt vorführbereit ist.
    Noch zu Bestückung des 850er: Original ist also der L18P200 drin, oder? Ist in den Tops auch RCF verbaut? Wenn nicht, was müsste original drin sein?

    Gruß
    Michael

  • Wellenfront
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    • 30. Oktober 2003 um 09:27
    • #11

    Tonart verkauft KF750

    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • tufkawila
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    • 30. Oktober 2003 um 09:45
    • #12

    Die 850-er ist komplett mit RCF bestückt bis auf den Treiber.
    Sub = L18P200 ist korrekt
    Bass = L15P554 oder L15P600 ???
    Mid = L10Y750 ??
    High = wenn ich mich nicht irre ist in der ersten Serie ein TAD Treiber eingebaut, danach wurde aus unbekannten Gründen getauscht. ??
    Ganz sicher bin ich mir aber nicht !!!
    mfg. FRED :):)

  • guma
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    • 30. Oktober 2003 um 09:50
    • #13

    Beim 850 Gebrauchtkauf Einkalkulieren, dass alles reconed werden muss !
    auch wenns noch nicht schabt.

  • tufkawila
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    • 30. Oktober 2003 um 09:53
    • #14

    Oh Gott, ja dann viel Spass bei den jetzigen Recones-Preisen von RCF, danke MACKIE !! :D:)

  • bastler
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    • 30. Oktober 2003 um 11:22
    • #15

    Wie kann ich denn feststellen, ob reconing fällig ist wenn die Chassis noch nicht kratzen?
    Bzw nach welcher Betriebsdauer ist mit reconing zu rechnen?

    @ WF: Ist das Tonart in Düsseldorf? Hast du da zufällig eine Kontaktaddresse bzw. einen Namen, wer da zuständig ist?

    Gruß
    Michael

  • tufkawila
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    • 30. Oktober 2003 um 12:09
    • #16

    Die alten RCF Chassis waren zwar elektrisch sehr belastbar aber mechanisch eher schwach. Die Sicken waren der grosse Schwachpunkt.
    Bevor du käufst würde ich darauf bestehen die Speaker mal begutachten zu können. Überprufe ganz genau die Sicken indem du diese reindrückst bzw. spannst. Meistens erkennt man schon direkt anhand einer schwachen Linie das diese reissen wird oder schon zum Teil am reissen ist. Wie soll ich das erklaren, ist schwierig !!! :):)

  • bastler
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    • 1. November 2003 um 12:22
    • #17

    So, gestern habe ich mir das Mat. angesehen und gehört und ich muss sagen, echt beeindruckend, was die EAW liefert. Neutralen Sound, (in meinen Augen bzw. Ohren) perfekte Mitten und was mir am besten gefallen hat war der Kickbassbereich, da war nämlich die Seeburg-Anlage danach ziemlich schwach. Mir haben sogar die B1801-Bässe besser als die TSE-Subs gafallen. Die TSEs haben finde ich einen ziemlich "boomigen" Klang (zumindest mit der Werks-Controllereinstellung) und mir hat auch der Infra nicht wirklich gefehlt. Die Tops waren zwar gut, aber genau im Übergangsbereich zu den Bässen hat halt was gefehlt.

    Im Allgemeinen war die Vorführung bei Seeburg auch etwas mager, aber wir tendieren sowieso sehr stark zum KF850. Wir werden jetzt erstmal eine Test-VA damit machen und dann sehen wir schon was dabei rauskommt.

    Übrigens auch noch vielen dank für eure Tips, hat mir viel geholfen.

    gruß

    Michael

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    • 1. November 2003 um 13:28
    • #18

    Der fehlende Kickbass bei der K2/1801-Kombi (im Vergleich zur EAW) kommt natürlich durch das relativ hoch getrennte Top. Das EAW850 wird deutlich tiefer getrennt und hat durch den einen Weg mehr schon Fullrange Qualitäten.
    Auch kann das 850 System wesentlich lauter.

    Aber überlege dir genau ob du dieses riesige Holz jedesmal schleppen willst. So handliche Systeme wie K2 oder AD24 machen die Arbeit schon angenehmer.

    Es kommt darauf an in welcher Größenordnung sich deine Aufträge bewegen. Bist du immer mit 7,5t und 3-4 Leuten unterwegs, dann nimm die EAW.

    Hast du aber hauptsächlich kleinere Jobs zu denen du mit Transporter oder Anhänger fährst und baust meißtens zu zweit auf, dann unbedingt ACL oder noch besser AD24, denn auch damit kannst du gut arbeiten.
    Und denk auch daran, ne K2 kannst du auch mal alleine aufbauen!

  • bastler
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    • 1. November 2003 um 15:07
    • #19

    Das 650er von gemco haben wir nicht zum Vergleich gehört, war grad unterwegs.
    Von der Größe her haben wir eigentlich keine Probleme, weil wir bei Sachen die nur zu zweit aufgebaut werden auch nicht ein System dieser Größenordnung brauchen, da läuft dann was Kompakteres. Und notfalls ist das Stacking auch zu zweit möglich, wenns nicht grad ein 5000er Setup ist.
    Außerdem sind wir stackingmäßig ja einiges gewohnt, wir arbeiten bis jetzt ja mit EV MT4 bzw 2 (MT4 Tops haben wir zwar nicht, aber das ist ja wieder eine Gewichtsklasse über dem EAW.
    Klanglich hat uns das EAW vollkommen überzeugt, der 3-Wege Aufbau des Tops macht schon Sinn.
    Von der Vorführung bei Seeburg war ich irgendwie enttäuscht, ich glaube wir wurden da nicht so ganz ernst genommen. Als wir das TSE-System einmal mit und einmal ohne Infra gehört haben, wurde der Infra einfach parallel zu den Subs angeschlossen (mangels vorhandener Ampwege)und lief also auch bis zur Trennfrequenz des Tops rauf (ein zweites Amprack mit Controller zu holen war wohl zu viel Mühe). Es war dann zwar viel Bass vorhanden, aber die bemängelte Kickbassschwäche wurde dadurch natürlich nicht verbessert.
    Ich hatte mir ja erhofft, dass es mit dem Infra vielleicht auch ein anderes Setup für den TSE-Sub gäbe, bei dem der TSE-Sub dann weniger Tiefbassboost erhält und mehr kickt.

    Gruß
    Michael

  • Martin, live-team
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    • 1. November 2003 um 16:12
    • #20

    Es gibt ein Setup für den TSE Sub in Verbindung mit dem Infra,
    der TSE wird aber nur leicht verzögert sonst bleibt alles gleich.
    die Kombination TSE Sub/Infra funktioniert dann aber recht gut für meinen
    geschmack!
    Ich betreibs dann in folgender Kombi:
    4x TSE 4030 auf je einem Infra und für die Tanzfläche
    2xK2 Nd + 8x TSE Sub.
    die 4030 recht hoch stellen.
    So haben wir 5000! Party-People gerockt und alle waren glücklich :)
    zum 850er System:
    find ich auch super, is halt recht unhandlich und vom Amping aufwendig
    klingt aber sehr gut mit prima Reichweite.
    Hat das wirklich Horizontal 60° wie irgendwo im Thread geschrieben?
    Ich hab das System bis jetzt immer mit 4Tops pro Seite, alle NEBENEINANDER gesehen :o

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