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  5. Strom

25iger Steckdosenleiste

  • HermannU
  • 21. März 2004 um 22:57
  • HermannU
    Beiträge
    32
    • 21. März 2004 um 22:57
    • #1

    Hi,

    in Brighton habe ich letztens mal eine 25iger Steckdosenleiste gesehen, welche aus einem Brüstungskanal mit eingesetzten 230V Steckdosen gebaut war. Die hatte jetzt einfach einen Starkstromstecker als Zuleitung.

    Nimmt man da einfach für 1/3 der Steckdosen eine Phase des Starkstroms, für das ncähste Drittel die zweite und so weiter?

    Ist sowas überhaupt erlaubt oder fangen die Elektriker da an zu meckern??

    Grüße
    Hermann

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 21. März 2004 um 23:20
    • #2

    Grundsätzlich ist das schon erlaubt, man müsster jetzt halt wissen ob diese den VDE Vorschriften entspricht (Gehäuse, Zugentlastung etc...)
    Elektisch gesehn (Also Drehstrom auf Schuko ist) ist vollkommen in Ordnung und Normal. Das ist in jedem Haus so.

    Gruß Matthias

    P.S: Wie man die Stechdosen aufteilt ist egal, meistens aber gleichmäßig verteilt..

    edit: Fast vergessen, es ist natürlich nur dann erlaubt wenn in diesem Fall (gehe mal von Schuko aus) ein 16A CEE oder ein 32A mit Sicherung angebaut ist...

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 27. März 2004 um 14:03
    • #3

    Braucht ein 16er CEE nicht auch ne Sicherung?

    Außerdem ist das Ding doch vom Ding her nichts anderes als ein Stromverteiler, also müsste es auch FI (RCD)s haben. Hat es doch bestimmt nicht, oder?

    [Hier die Signatur einfügen]

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 27. März 2004 um 19:13
    • #4

    Es braucht weder Sicherungen noch eine RCD in diesem Fall, da im mobilen Bertieb bereits die CEE16A einen hat.
    Zu der Sicherung: Wiso sollte man einen 16A Anschluss nochmals mit 16A absichern?

    Gruß Matthias

    edit:
    Zur Sicherheit nochmal: Das beschriebene gilt nur bei CEE16A! Bei CEE 32A;63A;125A ist es wiederum abzusichern und auch mit einer RCD zu sichern :!:

  • anderl
    Beiträge
    222
    • 27. März 2004 um 19:34
    • #5

    Hallo,

    die Sache ist solange korrekt, als das die Zuleitung mit 3x 16A abgesichert ist. Sicherung und FI sind Überflüssig, da ja die CEE Steckdose an der man den Verteiler anschliesst schon abgesichert ist!!!

    Gruß Anderl

    Irgendwann geht immer ein Licht auf!!

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 27. März 2004 um 19:45
    • #6
    Zitat

    Sicherung und FI sind Überflüssig, da ja die CEE Steckdose an der man den Verteiler anschliesst schon abgesichert ist!!!

    Sollte man hoffen... FI fehlt leider oft. Dennoch ist es wahr, dass man bei 16A keine zusätzliche Sicherung braucht. Denkfehler meinerseits.

    [Hier die Signatur einfügen]

  • noiseshaper
    Beiträge
    439
    • 27. März 2004 um 19:50
    • #7

    bin mir nicht ganz sicher, meine aber gehört zu haben das sowas auch keine sicherung haben soll/darf, also keine zwei gleiche sicherungen hintereinander... eindeutigkeit und so...

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 27. März 2004 um 20:02
    • #8

    Klar darf man gleiche Sicherungen hintereinnander setzen. In Einzelfällen macht das sogar Sinn, im Normalfall wegen der fehlenden Selektivität allerdings nicht.

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 28. März 2004 um 12:53
    • #9

    Der Vorteil der zwei Sicherungen hintereinander wären einfach die kürzen Laufwege im Fall das eine Sicherung fliegt und man sehr lange Zuleitungen hat, oder gibt es da noch weitere Vorteile ?

    Am Anfang war das Licht

  • Backliner286
    Verifiziert
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    324
    • 28. März 2004 um 13:02
    • #10

    Das Problem ist nur das bei zwei gleichen Sicherungen manchmal die Selektivität (wie oben schon besprochen)fehlt, dann fliegen doch beide raus und Du kannst doch zweimal rennen.

    MFG Backliner286

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1.756
    • 28. März 2004 um 17:50
    • #11

    @ Simon

    was erzählst du da von kürzerem Laufweg ?

    In einem Stromkreis ist der Strom eigentlich an allen stellen immer gleich groß und fließt immer zu gleichen Zeit (wir sehen mal von großen Induktivitäten und Kapazitäten ab). Die Geschwindigkeit mit der Strom fließst liegt nahe der Lichtgeschwindigkeit. Da von Laufzeiten zu reden....

  • Matthias
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    767
    • 28. März 2004 um 18:25
    • #12

    Markus
    Ich glaube er spricht von dem Weg den er zu Fuß zurücklegen muss wenn die Sicherung anspricht um sie wieder anzuschalten.
    Aber das mit der Selektivität wurde ja schon geschrieben...

    Gruß Matthias

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 28. März 2004 um 19:16
    • #13

    So mach das was den Weg betrifft natürlich sinn, ich bewege mich jedenfalls erheblich langsamer wie das Licht :)

    Bleibt mir noch anzumerken das es keinesweg so ist das die Sicherung die dem Fehler am nächsten ist auch die ist die auslöst. Aus diesem Grund führen 2 gleiche Sicherungen hintereinander auch meist zu Verwirrung bei der Fehlersuche.

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 28. März 2004 um 21:22
    • #14

    In der Tat waren die Wege zu Fuss gemeint, vielleicht etwas ungünstig formuliert.
    Die Elektrönchen sind ja tatsächlich ein bisschen schneller als ich :)

    Kann man das Problem der fehlenden Selektivität durch unterschiedliche Auslöse-Charakteristika in den Griff bekommen? (Hab davon wenig Ahnung, wisst ihr was ich meine?)

    Am Anfang war das Licht

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 29. März 2004 um 00:19
    • #15

    War halt ein Missverstäntniss, aber das haben wir ja jetzt aufgelöst.

    Gelernt haben wir Simon und Markus sind langsam :) (im Verhältniss zum Licht)

    Ernsthaft:

    Selektivität beim Leistungsschutz wird über entsprechen höhere Vorsicherungen hergestellt. Z.B. ein 32A Verteiler mit 32A Speisung, hier werden und müssen alle Abgänge <32A entsprechend abgesichert. Eine 32 A Buchse in diesem Verteiler würde nicht abgesichert. Ein 16A Verteiler mit Sicherungen macht eigentlich keinen Sinn. Es gibt keine Selektivität zum Eingang, Preiswerter wie ein 32A ist der auch nicht viel.
    Für die Selektivität gibt es in der VDE entsprechende Tabellen Vorsicherung <-> Absicherung. Die liegt mir leider nicht vor sonst würde ich dir Beispiele bringen.


    Selektivität beim RCD (FI) Schalter läst sich über entsprechende Zeitverzögerte RCDs oder selktive RCDs herstellen. Leider sind die nicht ganz so preis wert. Dieses Thema ist gar nicht so einfach. Der zulässige Ableitstrom liegt bei 7mA / Gerät (ab einer gewissen Leistung Grenze darüber), das heist 5 völlig legale und intakte Geräte können einen RCD auslösen ! Viele moderne Geräte haben recht hohe Ableitströme durch Entstörungsmaßnahmen. Das Problem ist das wir auf der einen Seite einen möglichst hohen Schutz gewährleisten müssen und wollen und auf der anderen Seite unsere Geräte ja auch noch betreiben müssen. Der aufbau einer moderen und zukunftsicheren Stromversorgung erforder darum entsprechende Konzepte. Beispiel: Hauptstromverteiler mit Abgängen 63A und Leitungsschutz RCD verzögert mit 500mA Auslösestrom oder in Schukoverteilungen Einzelphasen RCDs

  • niggles
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    • 29. März 2004 um 03:36
    • #16

    Wenn die Frage mal erlaubt ist: Wer bitte braucht eine Steckdosenleiste die wohl an die 2m lang ist und CEE auf 25x Schuko auflöst? Als Bühnenstromverteiler ist das viel zu klobig und unflexibel (besser nen ganz normalen Verteiler auf 3-6x Schuko und dann Kabel mit Tri-Blocks oder wie die Gummiteile heißen), im Amprack brauch ich nicht so viele Dosen auf einmal, Licht wird sowieso über CEE versorgt und im Siderack brauch ich in der Regel auch keine CEE-Einspeisung. Mal ganz davon abgesehen das die üblichen Brüstungskanäle von Tehalit etc. alles andere als roadtauglich sind. Bei LAN's mag das auf den ersten Blick ganz praktisch sein, aber bei 25x Schuko auf einem Fleck bricht da ganz leicht das totale Kabelchaos aus..

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Philou
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    • 5. April 2004 um 14:16
    • #17

    Hm.. was mich als Laie ein wenig stört sind die 25 Steckdosen!
    durch 3 gibt das ja 8,33 Steckdosen für eine Phase!
    D.h. ich könnte im Prinzip pro Phase 8,33 x 1000W Kannen hinhängen??

    Viel Hilft Viel

  • Matthias
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    • 5. April 2004 um 17:02
    • #18
    Zitat

    Hm.. was mich als Laie ein wenig stört sind die 25 Steckdosen!
    durch 3 gibt das ja 8,33 Steckdosen für eine Phase!
    D.h. ich könnte im Prinzip pro Phase 8,33 x 1000W Kannen hinhängen??

    War die Frage ernst gemeint?

    Wenn ja,
    nein, du kannst egal vieviel Steckdosen du pro Außenleiter hat in diesem Fall max. 16A ziehen 16A=3680W

    Gruß matthias

    P.S: Wie willst den ne 1/3 PAR anklemmen??? :mrgreen:

  • Philou
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    • 5. April 2004 um 19:30
    • #19

    Eben, das mein ich doch.. und dann bräuchte ich doch noch eine Sicherung, dass ned zuviel gezogen wird.. oder seh ich das falsch??

    Zitat von &quot;Matthias&quot;

    War die Frage ernst gemeint?

    Wenn ja,
    nein, du kannst egal vieviel Steckdosen du pro Außenleiter hat in diesem Fall max. 16A ziehen 16A=3680W

    Gruß matthias

    P.S: Wie willst den ne 1/3 PAR anklemmen??? :mrgreen:

    Viel Hilft Viel

  • niggles
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    • 5. April 2004 um 20:01
    • #20

    Schukosteckdosen sind bis 16 A zugelassen
    CEE 16 A muß auch mit 3x16 A abgesichert werden.
    Bei 16 A muß die Verkabelung mit 2,5qmm erfolgen; wenn das eingehalten wird, fliegt bei Überlastung einer Phase die Sicherung vor dem CEE 16A, bevor was abbrennt.
    Egal auf wieviele Steckdosen du einen 16 A CEE verteilst, es können immer maximal 3x230Vx16A=11kW entnommen werden, wobei auf eine einzelne Phase eben nicht mehr als 230Vx16A=3,6 kW dürfen.
    Alles natürlich nur für ohmsche Lasten und ohne Anlaufströme gerechnet...

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