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Nexo GEO

  • Olli
  • 25. September 2002 um 11:07
  • Olli
    Profi
    Beiträge
    38
    • 25. September 2002 um 11:07
    • #1

    Habe am letzten Freitag auf dem SWR3 New Pop Festival in Baden Baden mit dem GEO arbeiten dürfen.... und ich muss sagen das ich total begeistert bin.
    Ich würde gerne die Meinung von anderen Kollegen hören die im Besitz des GEO sind oder aber mit dem Material gearbeitet haben.
    Was ich nicht möchte ist die Flut von Beiträgen der Leute die darüber gelesen oder aber schon mal was darüber gehört haben ( Papa Charly hat gesagt.....).
    Schönen Gruss aus dem Norden
    Olli

    Schönen Gruss aus Mainz

  • Markus
    Beiträge
    255
    • 25. September 2002 um 11:39
    • #2

    Ich hab mir das Geo als Demo angehört, da wir durchaus Überlegungen hegen, uns das Zeug in absehbarer Zeit auf Lager zu legen.
    Von dem kristallklaren Höreindruck war ich tatsächlich überwältigt, ebensowie von der enormen Tragweite des Systems.
    Den Höreindruck hatte ich irgendwie den ganzen darauffolgenden Tag noch im Ohr, da hätte ich keine noch so gute konventionelle Box anschließen können, ohne festzustellen, daß die "irgendwie Scheiße" klingt.
    Handling,Personalbedarf, Tranportvolumen etc. sind top, bliebe noch offen wie sich das Mat im längeren Praxiseinsatz bewährt. (Verschleiß, etc.). Was mir noch zu denken gibt, ist der Punkt, wie gut man mit dem Geo in unbekannten Venues arbeiten kann, oder in Räumen, die sich mit der Software nicht so gut erfassen und berechnen lassen.
    Na ja, wir werdens wohl demnächst mal ausprobieren.

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 25. September 2002 um 11:50
    • #3

    Milestones...

    Syrings MPA1

    Nexo Geo

    nothing else....

    Upps,Örpsch vergessen:-)

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 25. September 2002 um 12:16
    • #4

    Ich war im ITA dabei, als Anselm die Tests für den PP-Bericht im nächsten Heft gemacht hat. Die Kopplung der Elemente gelingt wirklich hervorragend. Gerade die Isobaren bei der S830 - also der 30°-Version - sehen wirklich unglaublich aus. Das ist so mit keinem anderen System so zu erzielen.

    Der maximale Pegel von knapp 120 dB für ein einzelnes Element, ist für solch eine kleine Schachtel auch wohl nicht zu verachten. Vor allem wenn man bedenkt, dass durch die kohärente Kopplung tatsächlich eine breitbandige Pegelerhöhung im Array entsteht.

    Lediglich das "Rigging" lässt noch zu wünschen übrig; um es mal sehr diplomatisch auszudrücken. Aber Norbert Sangermann hat gelobt, diese Frikelei mit den winzigen Pins und R-Clips gehöre schon bald der Vergangenheit an. Wir sind gespannt...

    Gehört habe ich das System im großen Stil lediglich bei der Vorführung in Kelkheim während der PL+S. Da gab es leider nur Konservenmusik, aber die Richtwirkung, vor allem auch die der "Nieren-Bässe", war schon sehr eindrucksvoll.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tthorsten
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    17.024
    • 25. September 2002 um 12:20
    • #5

    Olli

    wieviel Geo und Bässe hing dennda pro seite.

    was hätte mannn osnst gehängt.

    wie war das vom sound her.

    was hat dich so geplätet.

    wie hat es auf den Pult eq reagiert. ???

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • ADMIN
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    • 25. September 2002 um 13:23
    • #6
    Zitat


    Wellenfront schrieb am 2002-09-25 11:50 :
    Milestones...

    Syrings MPA1

    Nexo Geo

    nothing else....

    Upps,Örpsch vergessen:-)

    Nun ja, wenn wir in der Geschichte ein wenig vor die MPA1 zurückgehen... das erste Mehrwegsystem beispielsweise...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Jens Droessler
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    • 25. September 2002 um 19:10
    • #7

    Ja, aber wie sieht es mit dem maximalen Pegel aus? Da steht das GEO doch sicherlich hinter den großen zurück..... Ich meine die haben teilweise oder auch komplette Hornladung und richtig dicke Subs.....

    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass so 10 GEO Tops pro Seite plus ein oder zwei (werden die als getrennt betrachtet?) Subs für ein Rockkonzert ausreichen werden.....

    Ansonsten behaupte ich auch mal, dass die eingeflossenen Patente an sich schon Meisterleistungen darstellen. Sie dann alle noch so gut zu kombinieren.......

  • Volker Holtmeyer
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    • 25. September 2002 um 21:55
    • #8

    Der zu erreichende Schalldruck ist direkt abhängig von der eingesetzten Anzahl an Elementen.

    Beim Line-Array lässt sich (im Gegensatz zum konventionellen Cluster) ausnahmsweise vereinfacht sagen: "Viel hilft viel!"

    Durch die kohärente Kopplung der einzelnen Elemente gilt ganz grob 6 dB mehr bei Verdoppelung der Anzahl.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • flicki
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    103
    • 26. September 2002 um 10:48
    • #9
    Zitat


    Olli schrieb am 2002-09-25 11:07 :
    Habe am letzten Freitag auf dem SWR3 New Pop Festival in Baden Baden mit dem GEO arbeiten dürfen.... und ich muss sagen das ich total begeistert bin.


    hallo olli!
    wo war das system denn im einsatz, im theater oder daimler-werk? oder überall? hab verzweifelt versucht im fernsehen zu sehen, was da hängt, also im theater hätte ich auf geo getippt, die haben im radio auch gesagt, das pa-technisch absolut das neuste zum einsatz käme, da war das nexo-system schon ein heißer anwärter...
    gruß---flicki-

  • Jens Droessler
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    • 27. September 2002 um 20:26
    • #10

    @ Volker: Der Effekt muss aber zwangläufig mit zunehmender Arraygröße nachlassen, weil auch der Phaseplug des 8ers den Schall nicht so verteilen kann, dass ein 80cm entferntes Top (also das 4. Top vom 1. aus gesehen) noch voll koppelt. Denn im vom 8er abgestrahlten Bereich setzen die Leute von Nexo ja auf die übliche Kopplung von LS, die im Normalfall oberhalb der halben Wellenlänge nachlässt. Bei Nexo hat man durch den Einsatz dieses Phaseplugs (oder wie immer man das Ding nennen mag) den koppelnden Frequenzbereich auf den gesamten Übertragungsbereich des 8ers vergrößert, sodass er eben auch oberhalb der halben Wellenlänge noch ordentlich koppelt. Aber wie gesagt, der Phaseplug ändert die "maximale Koppel-Entfernung" ja auch nicht auf unendlich.

    Meine Pegelbedenken gelten hauptsächlich für den 8er. Die HTs werden den Pegel schon erzeugen können.
    Im Lowmid- und Mid-Bereich haben ja auch die großen LAs keine gravierenden Probleme. Die koppeln ja auch kohärent, weil die Physik es anders ja garnicht zulässt (bei LAs, es sei denn, jemand verpolt immer mal ein paar LS im Array... :smile: ). Zwei 15er liefern mit Sicherheit mehr Lowmid-Pegel als zwei 8er... (Eine übliche LA-Kiste mit 2 15ern ist knapp 45cm hoch, 2 GEO-Tops übereinander sind auch ca 45cm hoch..... und es geht wie immer um die Gesamthöhe des Arrays.... die muss zwangsläufig ähnlich sein....Physik ist Physik..... wobei das GEO natürlich im HT-Bereich die Physik etwas verbiegt.... :smile: )

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-09-27 20:33 ]</font>

  • tthorsten
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    • 27. September 2002 um 20:32
    • #11

    dann koppelt der 4te 8" eben nicht mehr mit den 1ten sondern nur mit dem 2ten und aber mit dem 6ten etc.

    ist doch fast unendlich skalierbar dann.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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  • Inselgert
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    717
    • 27. September 2002 um 23:57
    • #12

    Soweit ich weiss ist der abstand zwischen den einzelnen Komponenten wichtig und nicht zur ersten Box. Demnach spielt die gesamtlaenge der Banane keine Rolle. Habe Geo schon in Kombinationen von 20 gesehen und benutzt und finde das system absolut klasse. Das ist ein echtes LA und macht was drauf steht.
    Die Baesse gibt es jetzt auch als 18" version und die machen richtig Spass. Das neue Geo heist Geo T und wird 2 8" haben. Ich denke das wird den Lautsprechermarkt nochmal aufwuehlen.
    Gruss Gert

  • Jens Droessler
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    • 28. September 2002 um 13:05
    • #13

    Ich weiß, dass es ein klanglich wirklich hervorragendes System ist und auch eine gute Leistung der Ingenieure.

    Was ich aber meinte, ist dass wenn z.B. der vierte LS nicht mehr mit dem ersten koppelt, dann kommen durch das Hinzufügen des dritten und vierten keine vollen 6dB mehr dazu, sondern etwas weniger, vielleicht 5,8dB. Und der Gewinn durch Verdopplung wird immer geringer, je mehr Boxen es sind, die durch die Verdopplung dazukommen, weil die Gesamtlänge immer größer wird. Das ist natürlich nicht nur beim GEO so sondern bei allen anderen funktionierenden LAs auch. Dem steht natürlich der LA-Effekt gegenüber.

  • tthorsten
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    17.024
    • 28. September 2002 um 14:50
    • #14

    Jens

    ist das mit dem DB gewinn nicht auch wei normalen cluster so ???

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Jens Droessler
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    9.074
    • 28. September 2002 um 16:39
    • #15

    Wenn ein paar physikalische Bedingungen erfüllt sind, ja. Wenn nicht, dann bleibt der Gewinn noch weiter zurück.

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    • 7. Oktober 2002 um 10:33
    • #16
    Zitat


    ist das mit dem DB gewinn nicht auch wei normalen cluster so ???

    Sicher ist das beim konventionellen Cluster auch so - aber eben nur im tief- und mittelfrequenten Bereich. Im Hochtonbereich liegen die akustischen Zentren (meistens der Punkt, wo sich das CD-Horn stark aufweitet) zu weit auseinander, als das sie kohärent koppeln. Sie liegen weiter auseinander als die halbe Wellenlänge der höchsten von ihnen zu übertragenden Frequenz. Damit arbeiten sie im Übernahmebereich nicht mehr kohärent, also gemeinsam, sondern gewissermaßen gegeneinander, wodurch destruktive Interferenzen entstehen - was wiederum Einbrüche im Frequenzgang bedeutet.

    Der 8-Zöller im Geo wird durch den Aufsatz quasi in zwei Quellen separiert - es entstehen also doppelt so viele akustische Zentren, die den halben Abstand haben. Dadurch kann der 8-Zöller höher spielen, bzw. der Hochtöner braucht nicht ganz so tief runter.

    Die Geschichte mit der Pegelzunahme gilt streng genommen immer nur für weit entfernte Punkte senkrecht zur Array-Ausdehnung. Für Punkte außerhalb dieser Achse bzw. sehr nahe am Array wirkt sich die Richtcharakteristik der einzelnen Elemente aus. Da die Elemente im Hochtonbereich sehr stark bündeln, schießen die obersten Elemente sozusagen über mich hinweg und es sind nur die Elemente, die auf mich gerichtet sind, maßgebend. Hier ist also nix mehr mit Pegelzunahme bei Verdoppelung - ist aber auch nicht wichtig, da ich eh nah dran bin.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

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