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Fragen zu DMX / Verkabelung

  • rumpelzwo
  • 16. April 2004 um 01:51
  • rumpelzwo
    Beiträge
    30
    • 16. April 2004 um 01:51
    • #1

    ist es ein problem, das dmx-signal mit übers ton-multicore zur bühne zu schicken? das wäre für eine bald anstehende theateraufführung die einfachste lösung. nun ist meine frage wie lang das kabel insgesamt sein kann, ohne das es probleme gibt, denn da kommen einige meter zusammen (ich schätze knapp 150m vom pult bis zum letzten gerät) und multicore und mikrokabel sind halt kein richtiges dmxkabel...

    und was bringt dieser abschlusswiederstand? braucht man den? und wieviel ohm soll der haben? 100, 110, 120? oder ist das egal?

    ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dmx und wollte beim aufbauen möglichst wenig zeit mit unerwarteten problemen verbringen...

    oder sind meine bedenken völlig unnötig?

  • Wulfson
    Verifiziert
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    Beiträge
    3.009
    Marktplatz Einträge
    1
    • 16. April 2004 um 09:32
    • #2

    bis 50m haben wir das ganze schon getestet und es hat funktioniert. wir hatten allerdings den abschlußwiderstand (120Ohm) dran....aber 150m :?

  • rumpelzwo
    Beiträge
    30
    • 16. April 2004 um 11:55
    • #3

    das multicore ist auch 50m lang, aber das lichtpult steht nicht beim ton (weil der mitten im saal steht, wie sich das gehört...) und von der stagebox muss dann ja auch noch weiterverkabelt werden. und wenn man die kabel alle ordentlich verlegt kann man ja meist nicht den kürzesten weg nehmen. wobei es wenn ichs mir recht überlege nicht 150m sondern eher ca 100m sind... bin nicht so der held im kabellängenschätzen :?

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 16. April 2004 um 12:34
    • #4

    mit aes/ebu-kabel hatte ich bis dato bis ca. 200m kein problem, zum teil sogar auch drüber. mit audiokabel gehts nach meinen erfahrungen auch, vorausgesetzt du hast ein ordentliches dmx-signal - evtl. muss du halt auch einen booster verwenden.

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 16. April 2004 um 22:43
    • #5

    Die Qualität des Signals hängt vom Kabel ab. Ob funktioniert kann man nicht einfach nur als Funktion der Strecke fragen. Denn es ist auch entscheidend, was gesendet wird. 20 Dimmerkanäle sind sicher viel viel unproblematischer als 20 Moving Lights! Das selbe gilt für den Abschlußwiderstand. Wenn wir nur einen Dimmer nnutzen, ist da nie ein Widerstand drauf. Wenns aber 20 Moving Lights sind, würde ich nicht drauf verzichten wollen, niemals! Der Abschlußwiderstand ist sehr wichtig für die Qualität des Signales, ein offenes Ende verschlechtert die Möglichkeiten des Signals im Kabel deutlich!

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • rumpelzwo
    Beiträge
    30
    • 16. April 2004 um 23:09
    • #6

    20 moving lights hab ich leider nicht :cry:

    das geht eher richtung 20 dimmerkanäle... :)
    also geh ich mal davon aus das das keine probleme macht. bestimmt hab ich irgendwo noch nen passenden widerstand beim bastelkram, dann pack ich den in nen stecker, mitnehmen kann ja nicht schaden...

    thx

  • r2d2
    Beiträge
    4
    • 27. April 2004 um 03:47
    • #7

    Hallo zusammen
    Ich will mal etwas (DMX-)Licht in`s Dunkel bringen, der Abschlusswiderstand beim DMX-Bus ist wichtig, da bei enem nicht terminierten Busende (also ken Abschlusswiderstand) die Signale am Kabelende gespiegelt werden und rückwärts in die Busleitung laufen. Dadurch kann eine Verfälschung der Pegel entstehen, da sich die Signale gegenseitig auslöschen. ein Fehler auf dem DMX-Bus kann die Folge sein. Diese Fehler muß nicht zwangsweise am letzten Gerät im Bus auftreten!
    Daher also immer brav den Bus terminieren. 120 Ohm sind durchaus in Ordnung. Was das DMX-Kabel betrifft sieht es etwas schwieriger aus. Das DMX-Signal ist ein rein digitales Signal nach RS485-Norm mit 250! kbaud.
    Das ist verglichen mit einer Com-Schnittstelle sauschnell. Natürlich kann man normales Mikrofonkabel für die Übertragung benutzen, Viele User haben damit beachtliche Längen überbrückt. Tatsache ist aber daß das DMX-Signal nur über Netzwerkkabel vom Typ CAT-5 sicher übertragen werden kann. Im Gegensatz zu Audiosignalen ist es ja so, daß bei einem Fehler mit einem Schlag eine ganze Reihe von Geräten "durchdrehen" und unkontrollierbar werden. Vorher gibt es dafür keinerlei Anzeichen.
    Ob das Mikrokabel funktioniert ist auch immer vom Aufstellungsort abhängig. Bei einer locatin kann alles funktionieren, bei einem anderen Aufbau sieht das eventuell ganz anders aus. Wer sicher gehen will, der benutzt bei größeren längen immer Netzwerkkabel.
    Gruß
    Dirk

  • dave
    Beiträge
    288
    • 27. April 2004 um 17:40
    • #8

    Hallo

    Ich mache häufiger VAs in einer Schulaula, halt Abiball, Wheinnachtsball etc. Wir benutzen auch nur normale Mikrofonkabel und selbst bei Längen um die 130 Meter hatten wir noch nie Probleme. ALs Pult benuzen wir normalerweise ein Licon1 von jb lighting und in der dmx-kette hängen normalerweise 1 Dimmer, 6 Moving Heads und ein Hazer. Das funktioniert auch noch ohne Abschlusswiederstand.

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 27. April 2004 um 22:14
    • #9

    r2d2:

    theorie und praxis klaffen leider immer etwas auseinander. leider sieht es so aus dass auch grosse systeme mit den maximalen 32 fixtures/dmx-universe und nahezu komplett belegten 512 kanälen nach meinen erfahrungen OHNE abschlusswiderstand funktionieren, ebenso wie mittlere und kleinere systeme dies ebenso tun.

    oftmals bekommt man auch störungen durch den abschlusswiderstand ins system, genauso wie er diese manchmal beseitigt. allerdings meist eher ersteres...

    dazu muss auch gesagt werden dass heute viele lampen intern terminiert sind - wenn man hier noch einen abschlusswiderstand steckt fängt man sich erst die probleme ein.

  • niggles
    Profi
    Reaktionen
    843
    Beiträge
    4.312
    • 28. April 2004 um 13:51
    • #10

    Und immer schön dran denken: DMX im Tonmulticore funktioniert nur bei Verkabelung mit Einzelmasse! Ansonsten gibts entweder ne Brummschleife im Ton (gut, manche stört so was nicht :roll: ) oder - noch viel gemeiner - einen Potentialausgleich zwischen Licht und Ton über die Masse des DMX-Systems, und das haben viele Pulte und Movinglights gar nicht gern...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • anderl
    Beiträge
    222
    • 28. April 2004 um 16:29
    • #11

    Wenn du ein problem mit der leitungslänge hast, warum verwenndest du denn keinen Splitter. Nach der Stagebox auf den Splitter, und dann weiter zu den Geräten.

    MFG

    Andreas Keck

    Irgendwann geht immer ein Licht auf!!

  • LJ Matz
    Beiträge
    168
    • 28. April 2004 um 20:43
    • #12
    Zitat von "anderl"

    Wenn du ein problem mit der leitungslänge hast, warum verwenndest du denn keinen Splitter. Nach der Stagebox auf den Splitter, und dann weiter zu den Geräten.

    MFG

    Andreas Keck

    genau so hätte ich das auch gemacht !

  • rumpelzwo
    Beiträge
    30
    • 28. April 2004 um 21:06
    • #13

    gab ja netterweise kein problem. bis auf brummen im ton (s.o.), da ham wir dann doch nen extra kabel gelegt.

    wollte nur wissen ob das erfahrungsgemäß probleme macht, um nicht ne stunde vor va-beginn beim verleiher alarm schlagen zu müssen weils nicht geht :lol:

    va ist gut gelaufen, bis auf einige rückkopplungen und teilweise schlechte sprachverständlichkeit, aber mit ton hatte ich ja diesmal nix mit tun :wink:

  • RaceFace
    Beiträge
    24
    • 28. April 2004 um 23:56
    • #14

    Das Hauptproblem ist nicht unbedingt die Kabellänge, sondern die Anzahl der Geräte (Dimmer, Lampen), da diese den höheren Widerstand bieten.
    DMX kannst du ohne Probleme über 150m schicken, sinnvoll ist jedoch am Ende einen Booster zu setzen und dann je nach Ort und Anzahl der Geräte mehrere DMX-Lines zu ziehen.
    Der Terminator muss einen Widerstand von 120Ohm haben.

    der andy

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