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Fernsteuern von Controllern / Messen

  • krisusound
  • 3. Mai 2004 um 19:02
  • krisusound
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    Beiträge
    264
    • 3. Mai 2004 um 19:02
    • #1

    hallo,

    habe mir folgendes szenario überlegt und habe ein paar fragen dazu (die laptops besitze ich bereits):

    2x laptop,
    1x foh (ibm mit serieller schnittstelle) zur fernsteuerung meiner fds 355 über alte soundbench software
    signalquelle für zuspieler ins foh-pult
    ad-wandler für pultseitige einspeisung in messsystem (referenz chanel)
    w-lan verbindung zum tragbahren

    1x tragbehrer (gericom) mit w-lan verbindung zum foh laptop
    auf diesem sollte ein messsystem (zb. smaart) laufen.
    ad-wandler für messmikro (meassurement chanel)
    zur fernbedieung wir einfach der desktop rübergezogen, soundbench läuft auf foh laptop
    alle aktivitäten die viel strom brauchen sollten vom foh-laptop bedient werden (zb audio zuspielung von platte oder cd)


    nun meine fragen:
    wie groß ist der unterschied zwischen den internen soundkarten der laptops (ibm und gericom)?
    nachdem ich einen mono-audiokanal vom foh zum tragbahren schicken muß, um wieviel wird über w-lan die latenzzeit erhöt?
    gibt es einen einkanaligen mikrovorverstärker mit akkubetrieb oder möglichst geriner stromaufnahme für usb bzw. firewire.
    die üblichen verdächtigen zb tascam ua 122 brauchen richtig strom! und eigentlich brauche ich ja nur einen kanal
    als alternative ein messmikrofon das mit batterie läuft, da fällt mir eigentlich nur earthworks ein, alternativen?
    wie verhalten sich messprogramme auf widows xp tablett plattformen?

    diese p-ram geschichte ist leider nur eine abgestezte schnittstelle, kann leider keine audiodaten übertragen.
    gibt es schon praxsis erfahrung mit meyer simIII in der forumsgemeinde?

    bin mal auf eure antworten gespannt.

    gruß kux

  • wora
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    • 3. Mai 2004 um 20:21
    • #2

    warum muss denn das per w-lan angekoppelte laptop mit einem audiosignal angefahren werden?
    kannst du das nicht so machen, das du an dein FOH laptop alles anschliesst, und dann mit dem zweiten teil nur noch die fernsteuerung machst?
    ich habe das vor jahren schon per laplink ausprobiert, das ging sogar über eine analoge telefonleitung und zwei 14.4er modems super.
    ich weiss jetzt aber gerade nicht, ob es laplink für die neueren betriebssysteme überhaupt noch gibt, aber mit sicherheit gibt es dafür noch andere progrämmchen...
    so könntest du alle anwendungen zentral auf dem FOH-laptop laufen lassen, das andere nimmst du nur für die fernbedienung per w-lan...

    die internen soundkarten von laptops sind in der regel ziemlich mies.
    und wenn sie dann noch in verschiedenen geräten von verschiedenen herstellern sind, kannst du die sache sowieso vergessen... selbst unter idealsten bedingungen unterscheidet sich das messignal enorm vom referenzsignal. somit wird die messung verfälscht.
    am besten eine externe soundkarte nutzen, dann brauchst du auch nicht so große kompromisse eingehen.
    das messmikro kann man ja auch über´s muco an die soundkarte des "hauptrechners" anbinden

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • krisusound
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    • 3. Mai 2004 um 20:55
    • #3

    hallo wora,

    ich will mit dem mobilen laptop im raum unterwegs sein und auf diesem gleich messen
    d.h. ich messe => verändere das system(eq/delay) => kann vorort direkt das veränderte system hören, ohne daß ich irgenwelche kabel ziehen muß

    es macht halt keinen spaß in einer großen halle irgenwohin ein meßmikro zu stellen, zurück an den foh, messen und wieder dorthin um das mikro zu holen und um zu hören ob es die gewünschte veränderung erreicht hat.

    das obige ist halt für absolute großbeschallung gedacht (kölnarena, colorline usw.)

    gruß kux

  • wora
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    • 4. Mai 2004 um 02:46
    • #4

    ich nochmal.

    ok, hab verstanden.
    du willst das meßmikrofon also bei dir haben und damit frei beweglich sein - klar.
    es gibt mittlerweile externe soundkarten, die über den USB den saft bekommen und darüber auch noch die 48V für ein mikro zur verfügung stellen können. das wäre ja eine gute lösung für dich.
    aber um das meßsignal auf die anlage zu bekommen bleibt doch eigentlich nur eine funkstrecke.

    OK, du könntest es so machen, das du das meßsignal über einen taschensender jagst und zwei taschenempfänger betreibst.
    ein empfänger ist dann am pult und speist das signal in die anlage --- der zweite ist bei deiner soundkarte, der bringt dir dein referenzsignal für die messung.
    so kannst du die unzulänglichkeiten der funkstrecke gleich mit rausrechnen lassen.
    vorraussetzung ist natürlich, das beide empfänger möglichst gleich arbeiten... und noch besser wäre es, wenn man die kompander abschalten könnte.

    was eleganteres fällt mir im augenblick nicht ein. vielleicht hat ja ein anderer kollege ne bessere idee für dein problem?


    ahhh... da kommt mir noch eine:
    nimm doch ein fahrrad mit, dann ist das mit den entfernungen gar nicht mehr so schlimm, du kannst was für die gesundheit tun und sparst trotzdem noch geld... :mrgreen:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker Holtmeyer
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    • 4. Mai 2004 um 13:48
    • #5

    OT:
    Naja, Fahrrad? Ich weiß ja nicht. Kickboard geht relativ gut. Aber Vorsicht in der Kölnarena vor den Fugen im Esstrich. Sollte man nicht zu langsam drüberfahren... :roll:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Toff
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    • 4. Mai 2004 um 14:56
    • #6

    Hallo Kux!
    Ich würde das Mikrosignal (so wie wora vorgeschlagen hat) nicht über das WLAN, sondern über eine zusätzliche, normale Funkstrecke schicken.
    Begründung: Ich weiß nicht, wie du die Desktop-Spiegelung machen willst, vielleicht ist das ja in XP mittlerweile völlig problemlos. Ich habe (für eine andere Anwendung) eine Desktopspiegelung in WIN 2000 über das Programm VNC realisiert. Ich musste "nur" eine graphische Mischpultoberfläche und die auf ihr stattfindenden Veränderungen spiegeln, aber selbst das ging bei geringster Farbtiefe und niedriger Auflösung nur mit einer (Spiegelungs-!!)Latenz von ca. 0,3 Sekunden. Wenn du da noch das Audiosignal mit aufs WLAN packst, wird die Sache noch langsamer...

    Der Volker hat hier mal beschrieben, dass er das mit dem Mess-Signal per Funk (in der Köln-Arena?) auch so macht? Volker?

    Auf dem mobilen Laptop wirklich nur die Fernbedienungsgeschichte, auf dem stationären nur SMAART (das auf den mobilen gespiegelt wird), und den Controller DIREKT aus Smaart ansteuern. Dann brauchts auch keine zwei Empfänger, und die Soundkartenproblematik ist auch entschärft (du hast ja am FOH deinen externen Wandler).
    Toff

  • wora
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    • 4. Mai 2004 um 17:46
    • #7
    Zitat von "Toff"

    Hallo Kux!
    Ich würde das Mikrosignal (so wie wora vorgeschlagen hat) nicht über das WLAN, sondern über eine zusätzliche, normale Funkstrecke schicken.
    ...


    uuups!
    da hab ich´s wohl missverständlich beschrieben:

    ich meinte das meßsignal aus dem programm, also MLS-impuls oder pinknoise oder sonstwas.
    nicht das signal vom messmikro, denn das würde über die sendestrecke ja verfälscht und niemand würde es mitbekommen!!
    wenn man also z.b. pinknoise per sender an die anlage schickt und als referenzsignal ebenfalls über eine sendestrecke wieder in die soundkarte bekommt, werden die fehler gleich rausgerechnet!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • krisusound
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    • 4. Mai 2004 um 21:47
    • #8

    hallo,

    also latzenz von 0,3sec ist schon heftig aber wenn der wert fix bleibt kann man damit leben (man muß das measurment signal halt entsprechend verzögern.

    zum thema funkstrecken, wie schon von wora geschrieben bräuchte man zwei identische funkstrecken um den fehler zu egalisieren. hat jemand erfahrung damit isbesondere das dynamische verhalten der strecken? wenn da irgenwelche dynamics drin sind und die nicht wirklich gleichzeitig eingreifen in den zwei unterschiedlichen strecken funktioniert es auch nicht!

    Toff
    eigentlich will ich es genau umgekehrt machen:
    foh laptop: fernbedienung
    mobil: messsystem incl. mikro und desktopspiegelung

    gruß kux

  • wora
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    • 4. Mai 2004 um 23:21
    • #9

    wende dich mit der frage zu den dynamics (kompanderschaltkreis) in den funkstrecken doch mal an sennheiser.
    da es sich um eine einheimische firma handelt sehe ich kein problem mal mit einem entwickler sprechen zu können. eine kompetentere aussage wirst du wahrscheinlich anderswo nicht bekommen können...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • KREISS
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    • 5. Mai 2004 um 04:08
    • #10
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    OT:
    Naja, Fahrrad? Ich weiß ja nicht. Kickboard geht relativ gut. Aber Vorsicht in der Kölnarena vor den Fugen im Esstrich. Sollte man nicht zu langsam drüberfahren... :roll:

    Auch OT:
    ...schlimm sind auch Kabelbinder sowie leere Zumbelrollen...

  • Volker Holtmeyer
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    • 5. Mai 2004 um 12:46
    • #11
    Zitat


    Der Volker hat hier mal beschrieben, dass er das mit dem Mess-Signal per Funk (in der Köln-Arena?) auch so macht? Volker?


    Ja, wir machen das in der Regel so, dass am FOH der MLSSA-Rechner steht und das Messmikro mit einem Aufstecksender (Zeck Daisy) bestückt ist. Mal eben 200 m Kabel durch den Oberrang ziehen ist ja auch kein Spass. Andersrum den MLSSA-Rechner durch die Gegend schleppen auch nicht.

    Um sich einen Überblick von verschiedenen Hörerplätzen zu machen gehe ich gerne mit einem Laptop und EASERA durch die Reihen. Als Mikro nehme ich da ein ganz einfaches Lavalier-Condenser mit im Kabel integriertem Speiseadapter (reicht dafür völlig aus).

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • TomyN
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    • 5. Mai 2004 um 17:17
    • #12

    Hi,

    also nach meinen bisherigen Erfahrungen hege ich deutliche Zweifel, ob eine W-Lan Verbindung über 200m sicher funktioniert.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • DJheini 13. Februar 2021 um 14:21

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Sonstiges verschoben.

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