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Wo bin ich / Wo will ich hin.... Was sagt ihr dazu?

  • Roman
  • 5. Mai 2004 um 22:47
  • Roman
    Beiträge
    161
    • 28. Juni 2006 um 14:18
    • #21

    Hallo, hier bin ich wieder :D

    Es ist jetzt über 2 Jahre her das ich diesen Thread erstellt hab.
    Inzwischen bin ich 19 Jahre alt und hab mein Abitur mit einem Schnitt von 2,8 ( :roll: ) hinter mich gebracht.

    In Sachen Lebensplanung bin ich aber leider immer noch nicht viel weiter. Entweder ich studiere Maschinenbau oder ich mach das worauf ich wirklich Lust hab und mach eine Ausbildung als VA Techniker. Mir ist bewußt, dass ich damit jegliche Hoffnung auf ein geregeltes Leben ad acta lege, und deshalb kann ich mich dazu noch nicht so Recht überwinden.

    Wenn ich das richtig sehe, schaffen es nur sehr sehr wenige sich in der Branche als Lichtler, FOH Menschen oder sonstwas einen so guten Namen zu machen, um davon bequem Leben zu können.
    Ich erwarte natürlich nicht das ich sofort den Durchbruch schaffe oder reich werde, mir ist klar das ich viele Jahre hart ackern muß um etwas zu erreichen, was mir auch wirklich nichts ausmacht weil mir die Geschichte wirklich Spaß macht, aber irgendwie fehlt mir ein bischen die Perspektive. Ich kenn einfach zu viele die einfach nicht weiter kommen,
    der ewige Azubi sind oder schlichtweg auf der Straße stehn, und die sind gewiß nicht faul oder dumm. Und so arrogant es klingen mag, da hab ich nach 13 Jahren Schule kein Bock drauf.

    Deswegen Plan B: ich studiere Mechatronik oder Maschinenbau und bewerbe mich dann bei Martin, Jb-Lighting, Ma-Lighting und den ganzen anderen Kandidaten :)
    Das ist ja dann auch zumindest die gleiche Branche und vielleicht schaffe ich es dann auch als Quereinsteiger mal an den ein oder anderen Job zu kommen.

    Ich erwarte keine Anleitung wie ich es machen soll, aber ich würde mich über Erfahrungsberichte von Leute denen es ähnlich ging oder geht sehr freun.

    Gruß Roman

  • ullix
    Beiträge
    213
    • 28. Juni 2006 um 15:09
    • #22

    Hi Roman

    Willkommen Leidensgenosse *g* Mir gehts momentan genau wie dir. Allerdings habe ich vor einem halben Jahr meine Ausbildung als Technischer Zeichner im Maschinenbau beendet und gemerkt, dass das nicht alles sein kann was ich erreichen möchte ausserdem nur im Büro sitzen und Zeichnungen pinseln wäre mir zu langweilig auf Dauer.

    Naja und durch mein schon lange vorhandenes Hobby Musik bin ich nun darauf gekommen meine berufliche Richtung zu ändern. Ich möchte auch in die Musik und Event Branche. Am besten als Live-Studio-Techniker (d.H. Live CD´s und DVD´s produzieren).
    Grunderfahrungen sammle ich momentan durch die Arbeit als Techniker bei unserer Ministrantenband, mit der ich durch die Region toure und bei kleinen Geburtstagsfeiern und Gartenpartys auf denen ich kleine Live-Bands mische oder auch mal Musik auflege. Jetzt kommt bald auch noch eine Big Band dazu, die mich als Tontechniker an Bord holen möchte.

    Die lange Zeit des Lernens und Erfahrungensammelns nehme ich gerne in Kauf um zu meinem Ziel zu kommen. Nicht weil ich aufs große Geld aus bin, sondern weil es mir einfach Spass macht, Anlagen auf komplizierteste Umgebungen abzustimmen, aufzubauen, neues Material auszuprobieren und hinterm Pult zu sitzen. Die nicht so schönen Dinge die natürlich auch dazu gehören kenn ich ja größtenteils auch schon.

    Der Weg, den ich mir ausgedacht habe schaut folgendermaßen aus. (Auch wenn manche hier im Forum jetz gleich umkippen) Ich möchte in den nächsten 3 Jahren auf der SAE im Frankfurt und München meinen Bachelor of Recording Arts machen.
    Nebenbei suche ich mir momentan einen Job als Roadie, Lagerist oder ähnliches in einer Veranstaltungsfirma, um die praktischen Erfahrungen (Referenzen) ebenfalls sammeln zu können und um das Geld fürs Studium zu verdienen. Eine Ausbildung scheidet leider aus, da ich dafür ja auch in die Berufsschule müsste, und das neben der SAE ist zeitlich nicht ganz möglich. Ausserdem wäre das Gehalt eines Azubis im 1. Lehrjahr zu gering um die Kosten abzudecken.
    Allerdings wäre ich auch bereit, die Prüfung zum VA-Techniker als externer mitzuschreiben und mir die nötigen Kenntnisse in meiner Freizeit anzueignen.

    Soviel zu meiner Geschichte und meinen Plänen.
    Du kannst dich ja auch mal per ICQ und/ode E-MAil an mich wenden und wir können Erfahrungen und Gedanken austauschen.

    Gruß
    Stefan

    P.S.: Wenn hier jetzt jemand ne Idee hat wo man sich denn da hinwenden könnte oder vielleicht sogar selbst was anzubieten hat, einfach melden. Ich freu mich über jede Nachricht.

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • j0shiiv
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    45
    • 28. Juni 2006 um 15:19
    • #23

    [quote="Roman"]
    Deswegen Plan B: ich studiere Mechatronik oder Maschinenbau und bewerbe mich dann bei Martin, Jb-Lighting, Ma-Lighting und den ganzen anderen Kandidaten :)

    Wahlweise geht auch ein Elektrotechnikstudium mit Spezialisierung Leistungselektronik oder aber Nachrichtentechnik, wenn dich die elektronische Seite interessiert. Sei dir aber bewußt, dass so ein Studium anfangs sehr trocken und auch weit entfernt von deinem Ziel (Licht bauen) sein wird, wenn du's aber durchziehst hast du einen absolut souveränen wissenschaftlichen Background den es dann Richtung Licht oö. relativ einfach zu spezialisieren gilt.

    mfg
    j0shiiv

  • Roman
    Beiträge
    161
    • 28. Juni 2006 um 15:59
    • #24

    Stefan hab dich im ICQ geadded, danke für deine Antwort

    j0shiiv Ich hab ein paar Firmen angeschrieben worauf sie Wert legen würden oder womit man die besten Chancen hat.

  • KGB
    Profi
    Beiträge
    238
    • 28. Juni 2006 um 18:52
    • #25

    Du kannst auch an der Uni Karlsruhe "Lichttechnik" studieren. Als Untersparte der Elektrotechnik. Ich würde mir ein Studium als "Praxismensch" aber ganz gut überlegen.

    Ich selbst habe Elektrotechnik in Karlsruhe studiert und abgeschlossen. Allerdings weiss ich auch noch gut, dass über die Hälfte der Kandidaten das nicht geschafft hat.....und ich war um einiges besser als Du im Abitur :lol:
    Nach einem Jahr als Ingenieur habe ich mich dann (mit einem Partner) in die Selbstständigkeit gewagt. Inzwischen sind wir über 5 Jahre im Geschäft. Kannst ja mal auf unserer Seite schauen, was wir so alles machen.
    http://www.audiowarehouse.de
    Reutlingen ist ja auch nicht allzuweit von BC.

    Wir haben inzwischen einen guten Fuhrpark an Equipment, von MINI Line Array bis zu der guten alten Turbosound Rockanlage, und beim Licht vom PAR 56 bis zu den City Colours. Da unter der Woche im Veranstaltungssegment in unserer Gegend wenig los ist, produzieren wir in 4 Studios Musik, Radio und Kinowerbespots (ne ganze Menge sogar) und demnächst auch Videofilme.

    Ob wir es geschafft haben? Welche Firma kann das von sich behaupten. Unser Job macht uns Spass und wir arbeiten für unsere eigene Firma.
    Wir haben eine exzellente Kundenbindung, sind beide verheiratet und auch schon für jeweils einen Stammeshalter gesorgt.

    Eigentlich haben wir es geschafft. Auch wenn wir bis zur Rente noch etwas Zeit haben.....ach und: Wochenende? Was ist das?

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 28. Juni 2006 um 18:55
    • #26
    Zitat von "Roman"

    In Sachen Lebensplanung bin ich aber leider immer noch nicht viel weiter. Entweder ich studiere Maschinenbau oder ich mach das worauf ich wirklich Lust hab und mach eine Ausbildung als VA Techniker.


    Ich hab mich für die erste Variante entschieden, wegen einer gewissen Familienplanung.
    Es gibt aber immer zwei Situationen wo ich mich drüber ärgere:
    Wenn ich in der Uni sitze und wenn ich eine VA machen - da bin ich dann aber zum Glück meistens ziemlich ausgelastet. :)

    Gruß, Simon

    Am Anfang war das Licht

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 29. Juni 2006 um 10:11
    • #27
    Zitat von "Roman"

    Ich hab ein paar Firmen angeschrieben worauf sie Wert legen würden oder womit man die besten Chancen hat.

    Worauf genau? Die Fachrichtung des Studiums oder wichtige Eigenschaften, um einen Ausbildungsplatz zu bekommen?

    Zum Studium:
    Ich glaube, den meisten Firmen dürfte das eher egal sein. Wichtig ist oft der praktische Hintergrund und die Erfahrung, wenn du auf Veranstaltungen arbeiten möchtest. In der Produktentwicklung ist das dann etwas anderes.
    Naheliegend wäre natürlich Elektrotechnik, da Du das am häufigsten brauchst.
    Allerdings muss man dazu anmerken, daß in der Branche sehr viel über das persönliche Netzwerk läuft. Als Neueinsteiger mit Studienabschluss wird man es sicher schwieriger haben, als jemand, der langsam in die Materie reingewachsen ist.
    Einige Firmen scheuen sich auch davor, hoch qualifizierte Leute einzustellen, auch wenn sie mit weniger Lohn zufrieden sind. Nach 1-2 Jahren sind diese dann entweder unzufrieden oder abwanderungsgefährdet.

    Nun bleibt die Frage: festangestellt oder freiberuflich?

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • Markus
    Beiträge
    255
    • 29. Juni 2006 um 11:10
    • #28

    Roman,
    mach bitte nicht den Fehler, direkt nach der Schulzeit sofort zu studieren, schon gar nicht, wenn Du von der Fachrichtung nicht 100%ig überzeugt bist, das eigentlich nicht das ist, was Du wirklich möchtest und Du auch kein klares Ziel vor Augen hast, für das das Studium der Weg ist.
    Folge könnte sein, dass Du Dein Studium evtl. vorzeitig abbrichst, oder zu einem "Volltheoriehansel" verkommst, da dir im Studium der Blick für das Wesentliche und für die darauffolgendePraxis die grundsätzliche Erfahrung noch fehlt.
    Eine Ausbildung, auch wenn sie völlig fachfremd ist, schärft Dein Persönlichkeitsprofil, öffnet Dir die Augen und lässt Dich reifen.
    Und wenn jetzt die FkfVt Dein Traumberuf ist, dann mach doch genau diese Ausbildung, jetzt ist der Zeitpunkt dazu für Dich genau richtig.
    Später kannst Du dann aus ganz anderem Blickwinkel heraus die Frage nach einem möglichen Studium beantworten, in das Du dann geläuterter hineingehen wirst und mit klareren Zielvorstellungen über Deine berufliche Zukunft den Weg meistern wirst.
    Gleichzeitig hast Du aber schon mit dem ersten beruflichen Abschluss und den daraus resultierenden Erfahrungen ein ganz dickes Pfund in der Tasche.
    Egal ob E-Technik, Masch-bau, Mechatronik,...
    Du findest genügend Anknüpfungspunkte im Studium aus unserem vielschichtigen Beruf.

  • lightning
    Beiträge
    385
    • 29. Juni 2006 um 15:26
    • #29

    ADMIN: Die Berufsakademie in Baden hat den Studiengang mangels Interesse von Firmen dort auszubilden eingestellt.

    Gruß

    lightning

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. Juni 2006 um 20:46
    • #30
    Zitat von "mringhoff"

    So lange man sich unter Wert verkauft, ist das den Firmen vermutlich wirklich egal.
    Aber wie lange ist man 25 und es macht einem nichts aus, schweren Krempel zu schleppen und unmögliche Arbeitszeiten zu haben?

    MfG

    DirkB

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 30. Juni 2006 um 12:23
    • #31

    Ich meinte eher, daß es den Firmen egal ist, welcher der Studiengänge eingeschlagen wurde, die Roman in der Auswahl hatte...

    Ansonsten schätze ich es, wenn jemand ein abgeschlossenen Studiengang hat. Ganz unabhängig von der Fachrichtung bedeutet dies für mich, daß sich jemand durchbeissen kann, auch etwas im Hirn hat und Dinge selbst erarbeiten kann. Es formt einfach die Persönlichkeit.

    Das Problem ist dann nur: Braucht eine Firma jemanden, der ein Studium hinter sich hat?
    Wenn nicht, hat der Studierte dann überhaupt eine Chance als überqualifzierte Kraft? Die Firmen wissen, daß derjenige ja nur kurzzeitig dabei sein wird....

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • AES-Light
    Beiträge
    177
    • 2. Juli 2006 um 20:27
    • #32

    lightning

    Für dieses Jahr gab es wirklich kaum Firmen, die eine Ausbildung in Komination mit der BA anbieten. Aber für das Jahr 2007 sind doch in der Liste der Partnerfirmen wieder einige dabei, wieso soll der erst relative neue Studiengang dann schon wieder eingestellt werden?

  • AndyS
    Beiträge
    105
    • 2. Juli 2006 um 22:18
    • #33

    Hi Roman,

    falls du in die Entwicklung von Lampen gehen willst (JB ...), könntest du auch mal den (FH) Studiengang "Lasertechnik" ins Auge fassen.
    http://www.rheinahrcampus.de
    Mach ich zur Zeit. Dürfte dir etwas mehr optische Hintergründe geben,
    als E-Technik, oder Maschinenbau (was natürlich nicht wertend gemeint war).
    Ist allerding etwas wissenschaftlicher angehaucht, also mit Showlasern wird sich da in der Vorlesung nicht befasst... allerhöchstens im Zuge von Sicherheitsbestimmungen. Mir gefällt das Studium aber sehr gut, war'n Glücksteffer.
    Nur ne kleine Anregung.


    Gruß,
    Andreas

  • Piet
    Beiträge
    174
    • 4. Juli 2006 um 15:45
    • #34

    Hallo,

    ich stoße einfach mal hinzu, denn ich(20) erkenne mich hier zu 90 Prozent wieder.
    Ich studiere gerade Elektrotechnik an der Uni und stand vor einem Jahr vor genau der gleichen Frage, und zwar was will ich werden.
    Ich bin auch begeisterter PA Fan und alles was damit zu tun hat, und wollte das ebenso zu meinem Beruf machen.
    Schnell stellte sich bei mir heraus, dass ich zwar gerne Aufbaue, abmische, etc. das aber mit meiner Familienplanung, Arbeitsteiten ( wie oben schon besprochen) nicht vereinbar war.
    Aber da ich auch viel lieber "tüftel und bastel" fiel die Entscheidung schnell dazu dass ich Geräte entwickeln möchte.
    Also entschloss ich mich für ein Elektrotechnik Studium, da das mir meinen Traumberuf beschaffen kann aber auch anderweitig mit sehr sehr guten Berufsschancen aufwartet.
    Mittlerweile weiß ich dass ein FH studim vielleicht sogar besser gewesen wär, da die Firmen sich praxisbezogenere Ingenieure wünschen, aber Uni geht eben tiefer in die Materie.
    Optimal für den Praktiker ( mich eigentlich inbegriffen ) ist das Studium an der Uni anfangs nicht, da der Stoff sehr sehr trocken ist, aber ich finde es kommt auch darauf an was man daraus macht.
    Mit dem Wissen von nun bei mir 2 Semestern, versteht man viele Dinge schon sehr viel besser und kann das Wissen schon zum basteln anwenden.

    Ja nun zu meiner eigenen Frage:
    Ich bin zwar erst im zweiten Semester, möchte mir aber schon ein paar wenige Gedanken zu der Vertiefungsrichtung im Hauptstudium machen. Was würdet ihr mir empfehlen, jemandem der gerne Scanner, Moving Heads, Endstufen, Lautsprecher etc. entwickeln möchte?
    Ist Feinwerktechnik da die richtige Wahl?

    Da im Studium kaum Praxis geboten wird möchte ich mich auch eben praktisch weiterbilden, quasi Praktika machen.(ist auch Pflicht in dem Studiengang)
    Könnt ihr mir ein paar Adressen von Firmen in der Umgebung von Dresden oder Berlin geben, die sich mit solchen o.g. Sachen beschäftigen geben?


    Wäre sehr dankbar für eure Antworten.
    Viele Grüße
    Piet

  • lightning
    Beiträge
    385
    • 4. Juli 2006 um 21:13
    • #35

    @AES

    Es wurden nur mal alle ausbildenden Firmen in die Liste aufgenommen, da aber nirgendwo frei Pätze stehen...

    Der Studiengang wird 2006 definitiv nicht stattfinden!

    Nähere Infos sonst per PM.

    lightning

  • Roman
    Beiträge
    161
    • 6. Juli 2006 um 12:35
    • #36

    Hallo,

    vielen Dank für eure Antworten. Ich hab den Studiengang Optik und Lasertechnik jetzt mal genauer unter die Lupe genommen.

    Ist er vielleicht zu speziell wenn man Moving Heads, Scanner, usw. und das drumherum entwickeln möchte? Ich bin unentschloßen ob Mechatronik nicht vielleicht doch geeigneter wäre.

    Gruß Roman

  • AndyS
    Beiträge
    105
    • 7. Juli 2006 um 11:29
    • #37

    Ja, kann schon sein dass das für die Konstruktion eines Movingheads etwas zu sehr in die Wissenschaft reingeht. Ein Komillitone von mir ist Veranstaltungstechniker, und wollte mal bei ner Showlaser-Firma anfangen.
    Das ginge dann schon eher in die Richtung...

    Gruß,
    Andreas

  • kramusha
    Beiträge
    125
    • 7. Juli 2006 um 11:57
    • #38

    Bei mir isses genau das gleiche: 17 Jahre, HTL Schüler Elektrotechnik, Bin Stellvertreter einer Tontechnikfirma (haben ca. 5-6 Auftritte im Jahr), und sehr Elektronikinteressiert.

    Ich würde gerne nach meiner Matura/Abi irgendwas in Richtung Verstärkerbau machen, nur das is ja nicht so einfach. In meiner Umgebung gibt es nichts, was nur irgendwie mit Elektronik zu tun hat.

    Ich denke mir, dass ein Umzug nach kA wo unumgänglich sein wird, komme damit auch klar. Wahrscheinlich zu einer Firma, die selbst Verstärker baut (Philips hab ich Kontakte, man kann sich ja umsehen).

    Mein Gedanke ist: Wenn man bei einer Firma arbeitet, hat man zwar ein (relativ) sicheres Einkommen, aber man wird nie wirklich den großen Bringer landen. Erst wenn man seine eigene Firma aufbaut, kann man groß rauskommen. es ist mir klar, dass das nicht von heute auf morgen geht, aber ich denke, so ziemlich jede Firma hat mal klein angefangen.

    Lg Dobse

  • lux
    Beiträge
    45
    • 7. Juli 2006 um 12:12
    • #39

    Hallo,

    ich habe diesen Thread verfolgt und auch ich finde mich hier zum großen Teil mit meinen Überlegungen wieder.

    Auch ich bin 19 Jahre alt, habe gerade mein Abitur absolviert und stehe jetzt vor der Frage wie es nun weiter gehen soll. Seit Jahren fasziniert mich alles was mit Veranstaltungstechnik zu tun hat und mein Traum wäre es in der Branche zu arbeiten. Ich muss dazu sagen, dass ich mich eher als Praktiker sehe, der lieber anpackt, als sich zu 100% seiner Arbeitszeit hinter dem Schreibtisch wieder zu finden.

    Auch ich stelle mir jetzt die Frage, wie man das am besten anstellt. Wäre ein Studium sinnvoll oder macht es mehr Sinn eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik zu machen?

    Was wäre der sinnvollste Weg "nach oben"- also nicht als ewiger Kistenschubser tätig zu sein?

    Eine weitere Aspekt, der mir in gewisser Weise Kopfzerbrechen bereitet ist der Verdienst, der mich später erwarten würde. Ich habe schon mehrfach Stimmen- sowohl von Leuten aus der Branche als auch von anderen- gehört die in die Richtung: "Davon kann man nicht leben...." gingen. Deshalb stellt sich mir natürlich auch die Frage, ob ich wirklich meinen Traumberuf ergreifen soll, selbst auf die Gefahr hin, dass ich dann nach 13 Jahren Schule und 3 Jahren Ausbildung "am Hungertuch nage".
    Meine Frage nun an die,die das wohl am besten beruteilen können: Ist diese Befürchtung begründet oder handelt es sich um unbegründete Behauptungen?

    Vielen Dank schon mal für die Antworten

    MfG
    Lux

  • Finelight
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    928
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    1
    • 7. Juli 2006 um 12:59
    • #40

    Ich habe mir gerade einmal den gesamten Thread durchgelesen.

    Ich erinnere mich, als ich vor der gleichen Entscheidung stand - Ausbildung zur FKfVT oder etwas anderes.

    Ich habe mich damals gegen die Ausbildung entschieden - ich arbeitete zu dieser Zeit als Hand bei einer Firma - da ich keine Lust hatte (und habe) mir meinen Rücken kaputt zu machen. In der damaligen Zeit, die Ausbildung war gerade eingeführt worden, war die Perspektive bei dieser Firma eben die, 3 Jahre lang zu schleppen.

    Ich habe mich dann entschieden eine andere Ausbildung zu machen. Gerade als Lichttechniker bietet sich da auch immer was im EDV-Bereich an.

    Irgendwann - ich hatte 2 Jahre lang nur Gelegenheits Jobs als Techniker gemacht - bot sich die Gelegenheit in einer Diskothek als LJ zu arbeiten.

    1. Für mich die Möglichkeit wieder hinter ein Pult zu kommen.
    2. Für mich die Möglichkeit mich wieder mit der Materie zu beschäftigen.

    Es dauerte keine halbes Jahr und ich hatte erste Anfragen von Firmen, die bei uns arbeiteten, ob ich nicht auch zu buchen sei.

    Irgendwann bekam auch mein Hauptarbeitgeber mit, dass ich da so ein Hobby habe, dass man vielleicht mal nutzen könnte. Schwups versetzt, plan doch mal die Technik für diese Veranstaltung... Innerhalb von 10 Tagen waren 27 Veranstaltungsstätten zu bespielen, alles mit TV national und international, wir hatten in diesen 10 Tagen über 500.000 Besucher auf dieser Veranstaltung. Und ich kann euch sagen, es ist ein ziemlich geiles Gefühl, auf der Tribühne eines ausverkaufen Stadions zu sitzen, unten auf dem Rasen stehen 48 Spacecannons, 150 MAC 2000 etc. - UND ES LÄUFT...

    Irgendwann in der Zeit kam der Gewerbeschein, dass ist nun ca. 1 3/4 Jahr her, ich arbeite noch immer als Informatikkaufmann, habe aber auch einen Nebenerwerb, der jeden Monat über dem meines normalen Einkommens liegt.

    Aber: Ich kann mir in gewissen Bereichen die Jobs aussuchen, die ich mache und ich leiste mir auch, die Freiheit dem Kunden, der mich als Techniker zubucht zu sagen, dass der Arbeitstag eben NICHT 24 oder gar 48 Stunden hat.

    Im übrigen ab und zu schleppe ich auch mal ganz gern, aber ich muss es noch immer nicht jeden Tag machen. Es ist ein Ausgleich zum normalen Job - und noch dazu einer der mir Spaß macht.

    Andererseits: Mit Familie wäre die momentane Situation nicht möglich. Und wenn ich eins Hasse: Familie/Freundin etc. haben auf dem Job nichts zu suchen. Der Manni steht auch nicht neben seiner Gaby beim Friseur.

    Ansonsten kann ich nur sagen, für mich war die Entscheidung eine Branchenfremde Ausbildung zu machen die richtige. Es ist manchmal nicht schlecht auch "normale Arbeitszeiten" zu kennen.

    Im übrigen: Ich arbeite auch immer noch gerne mal in der Disko, wo für mich nach der Pause alles wieder angefangen hat. Selbst wenn da nur ein 12/2 steht. Ich kann doch kein Lichtpult ohne Bedienung stehen lassen ;) oder noch schlimmer mit schlechter :twisted:.

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