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Compressor für Multi-Signalverarbeitung.

  • Patric A.
  • 29. Juni 2004 um 01:10
  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 29. Juni 2004 um 01:10
    • #1

    Wie oben schon geschrieben, würde mich interessieren, welche Kompressoren ihr so auf Subgruppen einsetzt.

    Mein Wunschkompressor sollte:

    1. Keinen Matsch produzieren
    2. Möglichst spät "Pumpen"
    3. Klanglich neutral oder minimal "warm" sein
    4. Nicht allzuviel kosten ( bis 350€ )

    Bei meiner Suche bin ich darauf gestoßen, dass einige Leute ihn auch dezent im gesamtmix fahren.
    Was meint ihr dazu?
    Theoretisch wird ja u.a. ähnliches auch beim Mastering gemacht, oder?

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • Wurst Werner
    Profi
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    4.623
    • 29. Juni 2004 um 09:54
    • #2

    SPL Dynamaxx in "Soft Limit" Einstellung! Kappt nur die gröbsten Peaks macht das Signal ein wenig kompakter. Summenkompressor in der PA mit hoher Ratio (über 1:2,5) finde ich persönlich nicht gut. Wenn die PA genügend Headroom hat, dann sollte man diesen auch nutzen. Immerhin ist das die wirkungsvollste "Waffe" und gegen die platt komprimierte CD Mucke anstinken zu können.

    Live kompremiere ich (leicht!) Drums und Bass mit besagtem SPL in SoftLimit, dann noch die Background Vocals ca. 1:3/1:4 und Lead Vocals nur 1:2/1:3 und fertig ist der Namenstag. Maximale Gain Reduction 4-6 dB! Verzerrte Gitarren werden nie kompremiert. Nur bei Bläsern und A-Gitarren setze ich hörbare Kompression ein und natürlich bei den leidigen Keyboards, da allerdings direkt im Kanalinsert. Ihr kennt das ja: 10 Keyboardsounds-11 Lautstärken :mrgreen: Da hilft ein Kompressor mit(1:2) und sehr niedrigem Threshold. Wenn der Tastenmann von der sanften Fläche auf den "Brutalo-Brass-Sound" wechselt, dann schützt der Kompressor vor'm Herzinfarkt.

    Ansonsten sehe ich immer öfter Kollegen, die fast alle Instrumente zum Teil mit heftiger Gainreduction stark kompremieren. Der Band wird dabei die Dynamik geraubt, was aber Live Musik normalerweise so ausmacht. Dazu kommt, dass man teilweise deutlich hört, das bsp. der Kompressor auf den Lead Vocals alles mögliche wie Becken, Snare usw. mit nach "oben pumpt". Ein Kompressor muss nicht immer den Sound verbessern. Manchmal klingt der Pegelknecht mit gedrücktem "Bypass" Taster einfach am besten :wink:

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 29. Juni 2004 um 16:10
    • #3

    Ich würde ich an Deiner Stelle auch für den SPL Dynamaxx interessieren, auch wenn er glaub ich ,nen Hauch teurer ist als 350€.Vom Summen komprimieren würde ich allerdings die Finger lassen, die dafür wirklich geeigneten Geräte kosten ein Vielfaches Deiner Preisvorstellung. Oder willst Du wirklich alles, was Deine teuren Mikrofone aufgenommen und Du sorgfältig bearbeitet hast,am Ende durch einen Billig-Komprressor schicken???
    mdf
    Kai
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Mix4Munich
    Beiträge
    788
    • 29. Juni 2004 um 22:31
    • #4

    Gebraucht könntest Du für den Preis einen Drawmer DL-241 kaufen. Klingt dezent, pumpt nicht, hat eine (abschaltbare) Automatik für Attack und Release, die fast immer gut klingt (und natürlich die Möglichkeit, alles manuell einzustellen). Ausserdem hat das Ding einen funktionierenden Limiter und ist robust wie ein Panzer.

    mfg
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 29. Juni 2004 um 22:49
    • #5

    wäre das nicht was für einen multiband-kompressor à la tc triple c?

  • spector
    Beiträge
    377
    • 29. Juni 2004 um 23:09
    • #6

    Aphex Dominator II Model 720, bekommt man hin und wieder
    gebraucht bei eBay zu deinem Wunschkurs.
    Ist für mich einer der besten Mastercomps für Studio und Live.

    Gruss
    Spector
    ------------------------------------------------------
    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
    ------------------------------------------------------

  • niggles
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    4.312
    • 30. Juni 2004 um 03:38
    • #7

    In der Summe ist in der Tat Vorsicht angesagt, Geheimtip: Behringer (nicht hauen, das ist noch aus der Zeit als da anständige Geräte gebaut wurden :wink: )Combinator MDX8000. Wenn mans nicht übertreibt schiebt die Kiste selbst "weniger planvolle" Acts aus der Crossover-Ecke zu einem einigermaßen erträglichen Klangbild zusammen...

    Ansonsten gerne in den Subgruppen: dbx 166 und Drawmer 231/241.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • spector
    Beiträge
    377
    • 30. Juni 2004 um 09:08
    • #8

    Aus der alten Behringer-Serie gab es da auch noch den
    kleinen Bruder des Combinator, den Mastercom MDX4000.
    Der macht seine Sache im Master auch sehr gut.
    Der Unterschied zwischen beiden ist, dass der Combinator
    mit 4 Bändern arbeitet und der Mastercom nur mit 2.

    Gruss
    Spector
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    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
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  • Wurst Werner
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    • 30. Juni 2004 um 09:24
    • #9

    Sorry, aber der 241 ist für Subgruppe oder gar Summe nicht annähernd so unauffällig wie der Dynamaxx. Ich hatte lange Zeit bei Geräte im Studio, und habe daher meine beiden 241 verkauft. Der 241 klaut eine Menge Höhen, reagiert träge und vernichtet zuviel Attack. Gut, um das Live zu evaluieren, bedarf es zum einen den direkten Vergleich und zum anderen eine professionelle PA, sonst hört man es nicht.

    Grundsätzlich wundere ich mich immer noch, über den hohen Stellenwert von Drawmer Geräten in der "Gemeinde". Ich hatte selbst einen 1960 Röhrencompressor, besagte zwei 241 und hab noch drei 201 (die ich aber seit so gut wie nie verwende). Im Studio fällt sofort auf, das alle Teile das Originalsignal indirekter machen. Und im Live Betrieb einfach mal das 201 in der Bass Drum auf Bypass stellen! Das hört jeder: Mehr Tiefbass, mehr Attack - und zwar, wenn man das Teil nicht benutzt! Dazu kommt, daß in den Drawmern keine wirklich gute Hardware verbaut ist. Zumindest an meinen fünf 201 und 241 sind ne Menge Potis verschlissen, also ich kann damit nix tun...

    Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Peerless
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    • 30. Juni 2004 um 09:47
    • #10

    ...hab selber den mastercom, der geht wohl, is aber nich mein favorite... cool finde ich die behringer studio compressoren (die in schwarz) pumpt erst bei ca. 24-30db reduction und ist relativ unhörbar...

    http://www.ae-rental.de

  • niggles
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    • 30. Juni 2004 um 15:24
    • #11
    Zitat von "Wurst Werner"

    Sorry, aber der 241 ist für Subgruppe oder gar Summe nicht annähernd so unauffällig wie der Dynamaxx. Ich hatte lange Zeit bei Geräte im Studio, und habe daher meine beiden 241 verkauft. Der 241 klaut eine Menge Höhen, reagiert träge und vernichtet zuviel Attack. Gut, um das Live zu evaluieren, bedarf es zum einen den direkten Vergleich und zum anderen eine professionelle PA, sonst hört man es nicht.

    Grundsätzlich wundere ich mich immer noch, über den hohen Stellenwert von Drawmer Geräten in der "Gemeinde".

    Gut, daß man mit dem 241 in der Schlagzeug-Subgruppe aufpassen muß was den Attack angeht ist mir auch schon aufgefallen. Ich hab das aber bisher eher darauf zurückgeführt daß die Kompressorsektion vom Drawmer *schneller* zugreift als die im dbx und daher zum "Anfressen" des Attacks neigt, wenn man die Attack-Zeit zu weit runterschraubt. Problematisch ist eher die Gate-Sektion, die ist mir sowohl beim 241 als auch beim 166 zu rabiat und beim 241 tatsächlich zu langsam. Deshalb ist mir der 231 auch lieber, der hat zwar keinen extra Limiter, dafür statt dem einfachen Gate einen recht gut einstellbaren Expander. Der macht (richtig eingestellt) eben nicht ganz zu, sondern nur soweit leise wie erforderlich und ist entsprechend schnell wieder "auf".

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • guessi
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    897
    • 30. Juni 2004 um 16:27
    • #12

    TC triple-C, wohlgemerkt auf subgruppe(n) und nicht im master!

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 4. Juli 2004 um 13:57
    • #13

    Gut, was die Summe angeht, habt ihr recht. Außerdem gehts auf die Lautsprecher, wenn man falsch komprimiert.
    War mehr eine Interessen-Frage.

    Subgruppen- Komp wäre für mich auf Bläsern interessant, da dort ja die einstellungen relativ ähnlich sind, Gesang und schlagzeug, wos nötig ist mach ich eh einzeln ;)

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

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