Ich habe schon oft auf der Rheinkirmes, meistens im Schlösser Zelt, gespielt. Es gibt schon lange Lärmstreß mit den Anliegern. In Oberkassel wohne viele reiche Leute, Anwälte etc.
Es ist also nichts wirklich neues.
Wurst Werner kurz vor'm durchdrehen!
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Zitat von "Shinski"
versuchs doch mal mim placebo regler.
:roll: Ich bezweifle daß Du schon mal in die Verlegenheit gekommen bist, Dich mit 2 Herren vom Ordnungsamt am Pultplatz auseinandersetzen zu müssen.
Die Herren geben erst dann Ruhe, wenn der "Lärm" für sie erkennbar leiser geworden ist. An irgend nem Fader rumschrauben interessiert die nicht... -
Zitat von "Hubert Barth"
In Oberkassel wohne viele reiche Leute
Es ist also nichts wirklich neues.
Wie wahr, wie wahr. Leider. Bei ner Open-Air Veranstaltung hier in der Stadt gabs auch erst dann Ärger, als in der Nachbarschaft einer Bühne ein hochdotierter Anwalt eingezogen ist....

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Zitat von "monithor"
ADMIN punkt 4: klar ist es hilfreich, aber eigendlich wollen wir doch alle nur ein wenig spass haben und nicht noch einen lehre als verwaltungsfachangestellter über uns ergehen lassen müssen.
Ich meinte jetzt weniger das Verwaltungsverfahrensgesetz als vielmehr die TA Lärm...
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Man oh man.........ist das arm in Deutschland geworden. So ein Schwachsinn wie diese unsinnigen Lärmbeschränkungen!
Inzwischen ebnet ja auch noch die zukünftige Rechtsprechung derlei Spaßbegrenzung.
Es ist schon sehr bezeichnend, dass große Städte wie Düsseldorf eine Riesenkirmes mit mehreren Saufzelten veranstaltet, und nicht in der Lage ist hier für entsprechende Spaßlautstärke zu sorgen!Warum wird es wohl gerne lauter gemacht? Genau, wegen des verbessertem Empfinden und der damit gesteigerten Unterhaltung bei derlei Entertainment.
Ich kenne WW Haus und Hofband nur zu gut. Das ist Party vom feinsten -Entertainment der groben Sorte mit hervorragender handwerklichen Ausführung. Besser als die Originale!
Man kann so etwas nicht leise präsentieren - es klingt dann nicht. Das ist schon ewig mein Reden, und die stur gegen "laut" sind wollen es nicht einsehen.
Und genau diese Typen sind es, die dann große Welle machen, und vor Ort das Fass aufmachen. Das ist so erbärmlich armseelig - ich kann es nicht anders umschreiben.Christian,......... Kopf hoch, dass hast Du und die Band nicht verdient. So einen Schwachsinn sollte man nicht fördern. Im nächsten Jahr ist Düsseldorf dann eben ohne die beste Partyband der Republik. So viel Irrsinn wie auf dieser Kirmes haben wir auch noch nicht erlebt! Ich schaue mal ob ich Zeit habe, vielleicht komme ich vorbei und vermesse jedes Zelt zwischenzeitlich und trage die Pegel mit Zeit usw. ein! Mal sehen ob da realistische Verhältnisse herrschen, oder reine Willkür vorliegt!
Grüsse....
Stefan -
Zitat von "Wurst Werner"
"Nu stell dich ma nich so an"
Tu ich aber, wenn man keine Rock Musik wünscht, dann soll man das doch von vorne rein sagen.
Grüsse
WWNa, meine Ironie nicht bemerkt?
Ist schon klar, dass das unhaltbare Zustände sind - wie bei meinem Job halt auch...
ToffEdit: die Achterbahn ist allerdings nicht schlecht... und bestimmt lauter als die Bands...
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"Na, meine Ironie nicht bemerkt?"
Nee...ich war halt ganz im Wahn, sorry :oops:
Aber heute geht es mir wieder besser, ich stelle mich z.Z. mental darauf ein, den Gesang auf dem Master zu geben und mich dann vorm Ordnungsamt "So geht es aber nicht"), Zeltbetreiber ("können Sie Bässe noch etwas rausnehmen?" "Die Bässe im Gesang?"), Band ("reiss endlich den verdammten Hahn auf!!!") und Publikum ("mach doch mal lauter, man hört ja nix") unterm Mischpult zu verstecken :wink:
Ich werde berichten, wie es war!
Viele Grüsse
WWrockline: Schau mal rein, würd mich freuen. Immerhin gibt es für Band und Technik Freibier :mrgreen:
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Ich werd wohl auch mal reinschauen...
Nen Pegelknecht bring ich auch mal mit (eher aber Schätzeisen).
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Die Ansage mit 80 oder 85 dB am FOH-Platz ist ja wohl eher ein Witz ... soviel bringt ja der Mensch vom Amt schon auf die Waage, wenn er seiner Forderung nach Leiserdrehen den entsprechenden Nachdruck verleiht!
Das wäre aber vielleicht auch eine Lösung: Sobald jemand auftaucht und das ganze auf die erlaubten 85 dB runtergeregelt haben will, als erstes antworten: "Dann haltense aber mal lieber die Klappe, weil Sie 'unplugged' schon lauter als erlaubt sind!"
Auf die Antwort wäre ich dann aber gespannt.
Jeremy
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und wennde pech hast gibts für das haltense mal lieber die klappe auch noch ne anzeige wegen beamtenbeleidigung.
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Auch ein Beamter ist nur ein Mensch... Daher gibt es den Tatbestand der Beamtenbeleidigung nicht.
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Ausserdem kann man das doch aber auch freudlicher ausdrücken, dann gibts auch keine Anzeigen.
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wenn ich mich recht erinnere steht das diebels Zelt direkt an der Straße (im gegensetz zum Gatzweiler-Zelt, wo gewöhnlich d&b steht).
Es könnte folglich sein, dass sich Anwohner der hinterligenden Straße gestört gefühlt haben.
Vielleicht hat sie auch auch die Rockmusik Deiner Haus- und Hof-Combo mehr gestört als die gepflegte Chartsmucke aus einem anderen Zelt.
Wer weiss. Ich glaube nicht, dass das OA aus langeweile im Diebelszelt den Aufstand probt, schon garnicht angespront von anderen Brauereien. Sollte dem so sein könnte man eine Dienstaufsichtbeschwerde prüfen. Es handelt sich bei Lärm ja nicht um eine Ermessensentscheidung, sondern um nachvollziehbare und vor allem messbare Werte.Wie auch immer, die DGG sollte sich überlegen an der nächsten Kirmes noch teilzunehmen oder vielleicht einen anderen Zeltplatz anstreben.
Grüße,
Volker
ww: fast hättest Du Material von uns dort gehabt. Der jetzige Anbieter war wohl billiger. Welche Firma hat den Job bekommen ? -
Hallo!
Ich war gestern vor Ort.
Das Problem ist lt. Aussage des OA auf der anderen Seite der Gasse. Dort ist ein Stand wo auch moderiert wird. Der dortige Betreiber hat sich wohl beschwert, er könne sich selbst nicht mehr hören.
Sowohl WW als auch ich haben immer wieder mal gemessen.
Ergebnis: In der Gasse war von der Band selbst kaum was zu hören (was im übrigen auch auf den FOH zu traf). Erlaubte Lautstärke lt. OA war 84 dB. Diese hat die Kirmes schon ohne Mucke gehabt. Ein Problem war hierbei sicherlich die PA die (im Gegensatz zu vielen anderen) nicht geflogen war. Das Zelt ist zur Gasse hin offen.
Lustig war nur, dass der DJ gepflegte 90 auf der Straße konnte (ohne das sich jemand beschwerte).
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Zitat von "Volker"
........Ich glaube nicht, dass das OA aus langeweile im Diebelszelt den Aufstand probt, schon garnicht angespront von anderen Brauereien. Sollte dem so sein könnte man eine Dienstaufsichtbeschwerde prüfen. Es handelt sich bei Lärm ja nicht um eine Ermessensentscheidung, sondern um nachvollziehbare und vor allem messbare Werte.
....letztens bei eine VA. Genehmigung des OA, bis 02:00 Uhr Mukke. Mittags um 12:00 ein Fax, dass um Punkt 00:00 die Musik aus ist. Was ist passiert -->> Willkür, Langeweile, Neid von Anderen?.....mann weiss es nicht.
Das Fest des Musikvereins besteht seit über 130 Jahre und der Ärger ist erst seit ein paar Personen in diesem Ort wohnen (komisch, gell), man muss auch nicht lange raten wo diese beschäftig sind (Rathaus der Stadt und Landratsamt
). Und der einzig direkte Anwohner, der ca. 35m von der Band/DJ wohnt, hat sich nocht nie beschwert....und gemessen? hat hier mit Sicherheit auch niemand...........und wer weiss, wie die anderen Brauereien Beziehungen zum OA haben :oops:
....was haben die anderen Brauereien der einen Moderator geboten. dass er sich beschwert?
....ist dass nur die übliche Schikane bei "Neuen"Mann weiss es nicht und es ist auch schwer zu spekulieren, wenn man die Fäden im Hintergrund nicht genau kennt (wer mit wem und warum)
mfg
Reini
einer der die Willkür der Ämter nur zu genüge kennt -
So, da simmer wieder!
Also gestern war es deutlich entspannter, als vor zwei Tagen. Ich hab mit 94/95 dB angefangen, was auch das Minimum in diesem Zelt darstellt, um einen halbwegs erträglichen Sound fahren zu können. Nach dem dritten Lied war dann das OA vor Ort. Diesmal kam aber nur ein Beamter, der im Gegensatz zu seinen Kollegen von vor zwei Tagen, direkt am FoH Platz vorstellig wurde. Es gab dann folgendes Gespräch.
WW:"Hallo, ist es zu laut?"
OA:" Macht die Bässe zurück, dann passt das schon. Aber ab 22Uhr muss es definitv leiser"
WW (mit dem Pegelknecht winkend):" Welche Pegelgrenze besteht hier denn?"
OA:" Keine Ahnung"
Zeltbetreiber:" In meinem Vertrag steht, das es am Zeltausgang maximal 84 dBA haben darf."
WW: "Da ist ja jede Losbude lauter!?"
OA: "Weiss ich, mach was Bass raus, dann ist es ok"Also, damit konnte ich leben. Auf der Strasse vor dem Zelteingang hatten wir dann so um die 86 dBA, die Durchsagen von einer nahe platzierten Motorradshow hatten auf der Strasse schon 90-95 dBA. Kann man nichts machen. Im Zelt klang es zwar immer noch nach defektem Ghettoblaster, aber wir durften von Anfang an schon ca. 6 dBA lauter als vor zwei Tagen.
Ich bin dann zusammen mit "Finelight" (hat mich gefreut :wink: ) zum Gatz Zelt gegangen, und wir haben dort gemessen. Dort waren es vielleicht nur 5-6 dBA lauter als bei uns, dafür durften die Kollegen auf jeden Fall viel mehr Bass fahren :?
Nun zum erfreulichen. Nach dem ersten Set hab ich etwas Bass dazugegeben und am Master nochmals 4 dBA aufgelegt, und das OA hat sich bis zum letzten Song nicht mehr blicken lassen! Die Zugaben gab es dann auch in "Normal-Lautstärke" und das sogar in einem ordentlichen Sound.
Jedenfalls ist die Sache gut über die Bühne gegangen. Laut Zeltbetreiber hätte dieser die Band nächstes Jahr für gleich drei Termine auf der Kirmes. Vielleicht sollte man sich für nächstes Jahr Gedanken über eine geflogende PA (welche auch in Punkto Sound in diesem Zelt definitv Vorteile bieten würde) und über die Positionierung der Bühne machen. Außerdem will ich wieder den gleichen Mann vom OA! Bei dem durften wir nämlich direkt 6 dB lauter :wink:
Viele Grüsse
WWVolker: PA kam BLL aus Krefeld
Nur noch kurz folgende Anmerkung. Trotz brauchbarer Bedingungen war die gesamte Band an dem Abend etwas abwesend. Das hatte damit zu tun, dass wir einige Stunden vorher erfahren mussten, dass ein junger Kollege, der uns oft Roadie unterstützt hat, im Alter von 23 Jahren ganz plötzlich verstorben ist. Das wirft dann auch eine eingespielte Band aus der Bahn.
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Zitat
Nur noch kurz folgende Anmerkung. Trotz brauchbarer Bedingungen war die gesamte Band an dem Abend etwas abwesend. Das hatte damit zu tun, dass wir einige Stunden vorher erfahren mussten, dass ein junger Kollege, der uns oft Roadie unterstützt hat, im Alter von 23 Jahren ganz plötzlich verstorben ist. Das wirft dann auch eine eingespielte Band aus der Bahn.
Auch von mir nochmal herzliches Beileid.
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Wie WW schon anmerkte: unser lieber Freund und bester Mitarbeiter Sascha ist verstorben. Sascha war ständig mit uns unterwegs, Rockline war ohne ihn in den letzten Jahren nicht vorstellbar - er gehörte einfach dazu!
Eigentlich wollte ich am Donnerstag abends mit meiner Family mal einen Ausflug nach Düsseldorf machen, und mir die Sache vor Ort anhören. Daraus ist aus gegebenem Anlass dann nichts geworden, und ich hatte WW kurz informiert. Auch für die Jungs von Ranzig tat es mir leid - sie kannten unseren Sascha auch sehr gut, und unter solchen Umständen einen Gig zu spielen ist schon heftig!
Nun ja, es muß weitergehen :cry:
Stefan -
Gestern Nachmittag war ich auch wieder mit Stefan unterwegs - und nachdem ich dann erfahren musste, was passiert war, hatte ich auch keine Lust mehr auf die abendliche Openair-Tanzparty. Jeder von uns weiß, dass der Tod zum Leben dazugehört - aber die Erfahrung, wenn jemand aus dem unmittelbaren Bekanntenkreis unerwartet verstirbt, nimmt einen dann doch sehr mit. Erst recht dann, wenn man kurz zuvor noch in lockerer Atmosphäre miteinander gearbeitet und gequatscht hat, und es dann auf einmal vorbei ist. Sascha war gerade mal ein Jahr jünger als ich, und ich habe seine überaus kollegenhafte Mitarbeit sehr hoch geschätzt. Stefan hat Recht, die Show und das Leben müssen weitergehen, aber leicht ist es nicht.
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Dieser Monat schein es in sich zu haben.
Ein festes Mitglied unserer Crew, Matthias, ist vergangenen Sonntag nach einem Verkehrunfall am Samstag im Alter von 22 verstorben. Er hat für meine New Rock-Kapelle immer die Videos von unseren Gigs gemacht und geschnitten und war damit fester Teil der nachgiglichen Besäufnisse und sonst aller Aktionen, die man mal so gestartet hat. Schwer vorstellbar, das er von nun an nicht mehr dabei sein wird!
Und Beerdigungen sind keine schöne Sache, es gibt nichts was einen mehr runterzieht.
Und beim Anblick der Familie, besonders des grossen Bruders, ist mir mal wieder klargeworden, dass wirklich alle Probleme, die man sich so macht oder bekommt, dagegen absolute Lapalien sind.
Daher auch mein aufrichtiges Beileid Stefan, ich kann im Moment gut nachvollziehen, wie Du dich fühlst.
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