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Schlagzeug Sound

  • the who sourround
  • 30. Juli 2004 um 16:44
  • the who sourround
    Beiträge
    89
    • 30. Juli 2004 um 16:44
    • #1

    Hi,

    ich muss euch jetzt mal fragen wie die Tonmischer den Sound vom Schlagzeug so rüber bekommen? Speziell die Bass-Drum. Braucht man dafür spezielle Effektgeräte oder einfache verschieden Gentrennte Bässe?

    Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen


    Gruß TObias

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 30. Juli 2004 um 16:54
    • #2

    Was meinst du mit "verschieden getrennte Bässe"?
    Wenn du ein gutes Schlagzeug (gut gestimmt!) einen guten Drummer (macht sehr viel aus!) und professionelles Equipment (v.a. gute Mikros und Lautsprecher) hast, dann brauchst du als Ton-Mensch fast gar nichts tun: Das klingt von ganz alleine!
    Ansonsten muß man nachhelfen: Experimentieren mit der Mikroposition, ordentlich Klangregeln und Einsatz von Dynamikprozessoren (Kompressor bzw. Gate) sind hier die wesentlichen Ansatzpunkte. Ich hab noch einen Transient Designer im Siderack, der wäre noch so eine kleine "Wunderwaffe". Letztendlich ist das aber alles blos "Schadensbegrenzung", wenn die zuerst genannten Punkte nicht optimal erfüllt werden (können).

  • the who sourround
    Beiträge
    89
    • 30. Juli 2004 um 16:57
    • #3

    Ah,

    cool danke das wollte ich hören.


    Gruß TObias

  • Seven
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    • 30. Juli 2004 um 17:42
    • #4

    Scheisse kannst du beschissen polieren (Sorry für den Ausdruck, is aber so)
    Wie gesagt, mit nem gut gestimmten Kit einem Drummer der die Kiste auch so spielt, dass sie klingt, ordentlichen Mikros die man ordentlich an das Set dranpackt, dann hast du schon mal viel gewonnen. Ansonsten such mal bissi im Forum, über Drumsound wurde schon viel geschrieben.

    Man kann da sicher noch viel drehen, wenn man weiß was man dreht, ansonsten kann das auch ganz schön nach hinten losgehen

  • Wulfson
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    • 30. Juli 2004 um 18:26
    • #5

    man "kann" auch völlig verkorkste drumsets "hinbiegen". mit jeder menge effektkrams, gate, hall etc geht da schon einiges. was will man machen, wenn ne schülercombo nen uralt set hinpackt und nicht mal weis, wie man stimmt? :( geht nicht gibts nicht und dafür ham wir ja den job...
    da sind zu laute becken und git schon eher ein problem

  • Seven
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    4.373
    • 30. Juli 2004 um 18:33
    • #6

    Klar kann mal viel biegen. Aber n Hi-End Sound bekommst du eben aus soner Kiste nicht raus. Um eine beschissen gestimmte 18" Bassdrum ordentlich schieben zu lassen, brauch es schon einiges, wenns überhaupt hinhaut. Und ein totgedämpftes Tom bekommt man kaum zum schön lange ausklingen.

  • xlarge21
    Beiträge
    85
    • 18. August 2004 um 11:53
    • #7

    Da muss ich Seven zustimmen!
    Denn was solche Schülerbands dir hinstellen (und selbst so manches Semi-Profiset klingt wie sch*!#§% !!!), das kann man auch mit noch so viel EQ-schrauben, Effekten und "Transient-Designern" nicht mehr zu einem Zeitgemäßen Bass-Drum Sound ummodeln.

    _____________________________________
    Selbstmord ist auch kein Aux-Weg!

  • tufkamar
    Gast
    • 19. August 2004 um 08:09
    • #8

    wir hatten für solche "Spezial-Sets" mal einen Alesis D4 im Rack - dann nimmt man einfach die Mikrosignale als Trigger und sicht sich einen einigermassen vernünftigen Sound dafür aus... ;)

    Stimmt aber - ein gut gestimmtes Set klingt auch so. Und dann noch mit ordentlichen Mikros arbeiten. Aus Sulo- oder Ariel-Sets kann man oftmals leider nicht mehr viel mehr machen, als "es hört sich an wie ein Schlagzeug"...

  • Surschmeyer
    Beiträge
    26
    • 23. August 2004 um 12:55
    • #9

    Meistens klingt eine Grenzfläche (SM91) in schlecht gestimmten (80% der Drummer on Earth haben so eine) Bassdrums ganz töfte. Gerade bei Schulbands/Punk oder „Nu-Rock“.
    Die freuen sich doch wenn es klickert.
    Bei gut gestimmten Drums klappt das nicht immer mit der Grenzfläche.
    Zur Zeit stehe ich auf das D6 von Audix (Moin Matze von Trius!).
    Leicht in das Loch gehalten und mit Kompressor. Mit dem Eq und dem Dyn hat man
    dann die Möglichkeit, fast jeden Sound hinzubekommen, den man/der Künstler mag.

    Gruß,
    Surschmeyer

    ----------------------------------------------
    ---- rausschrauben statt reindrehen ----
    ---------- der Winkel machts -------------
    ----- ein Kilo Hertz für Tontechniker ----
    ----------------------------------------------

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    3.316
    • 23. August 2004 um 14:17
    • #10
    Zitat von "Surschmeyer"

    Mit dem Eq und dem Dyn hat man
    dann die Möglichkeit, fast jeden Sound hinzubekommen, den man/der Künstler mag.

    Nix für ungut ...
    D6 ist mit sicherheit ein gutes Mic.
    Allround würde ich es aber nicht nennen. Es geht schon sehr in die Rock- & Härter Ecke.

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 23. August 2004 um 15:09
    • #11

    Hm, nuja..
    Was die Toms angeht:
    Es gibt auch Bands, die kurze, prägnante Toms wollen, weils ihrem Sound besser "steht"
    Genauso eigentlich mit der Snare, finde ich (rein subjektiv)
    Zur einen Band passt viel Fell und Kessel..dieses dääinggghh,
    zur anderen passt kurz prägnant und mit viel Stick
    zur nächsten ne fette, tiefere Snare mit vintage-attack

    Wenns der Drummer so stimmt und weiß, wo er soundtechnisch hin will ists ansich gut.
    Habe ja noch nciht soo viel gemacht in der hinsicht, aber entweder das set klang von natura passend, oder sehr bescheiden.
    Was ich eigentlich sagen wollte: Ich würde kein patentrezept für ein gutes drumset aufstellen wollen, weils doch sehr auf die Band und ihren grundsound ankommt.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • tonzwerg
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    • 23. August 2004 um 19:53
    • #12

    Immer erstmal alle Temptaschentücher von den Trommeln abreißen, das ist meistens schon die halbe Miete. Wenn ein Tom dann mal zu lange nachklingt, lieber mit einem Gate die Release-Phase regeln. Verlorene Obertöne sind nicht wiedergutzumachen, mit keinem Equipment der Welt.
    Ansonsten - Drums mal durchstimmen und ab und zu auch mal neue Felle aufziehen...

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Tobias Zw.
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    • 23. August 2004 um 20:37
    • #13

    Kurzes OT zum Thema: Ich fuhr Ende des letzten Jahrtausends ein paar Jahre lang als fester Monitormischer mit einer der besseren (und teureren) 70er-Disco-Coverbands. Anläßlich eines Gigs auf Teneriffa, bei dem die komplette Backline vor Ort gemietet wurde, nahm ich mir mal die Zeit, das gelieferte, flammneue Yamaha-Drum zu stimmen und einzuspielen.
    Nach einer Stunde penibelsten Stimmens und Schraubens auf der in einem Pool stehenden Bühne klang das Drum dann wirklich 1A-studioreif, und der FOH-Mischer begann mit mir am Set mit einem kurzen Check, damit's nachher mit der Band nicht so lange dauert.
    Kaum hatten wir Kick und Snare gemacht, kam er schon auf die Bühne auf die Bühne gelaufen, griff zur Gaffarolle, klebte alle Trommeln dick ab und sprach: "Was sollte denn das? Das klingt für 70er-Mucke doch viel zu gut!"... perdü war meine Arbeit. :wink:
    Also merke: Es muß nicht nur gut klingen, es muß auch zur Musik passen...

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • hausmeister
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    • 28. August 2004 um 10:46
    • #14

    Moin zusammen,

    hab mir mal gestern die Mühe gemacht und hab an meinem Drumset mit Mics experimentiert...

    Wahnsinn. :shock:

    Ich hatte bis jetzt auch immer gedacht das man mit Schrauben am Pult viel hinbekommt aber vernünftige Mics sind das A und O. :mrgreen:

    Hab mal getestet: ein Kond. T.Bone pro 150 ein günstiges t bone und ein Beyerdynamik 530. Welten ! Obwohl das T Bone Pro teurer ist als das Beyer klingt es bei weitem nicht so dolle. Die Sennheiser die wir sinst noch haben können auch nicht mithalten obwohl sie um einiges teurer sind.

    Dann hab ich mal ein Opus 87 auf die Snare gehängt. Bis jetzt hatten wir immer in SM 57 von oben drauf. ein Unterschied wie Tag und Nacht .... :shock: :shock: :shock:

    Ich bin der Meinung einfach mal richtig Zeit nehmen und testen . :D

    Bringt mega viel !

    Grüße Michi

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

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  • Wulfson
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    • 28. August 2004 um 10:50
    • #15

    jaja...das opus 87... :mrgreen:

  • hausmeister
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    • 28. August 2004 um 14:48
    • #16
    Zitat von "Wulfson"

    jaja...das opus 87... :mrgreen:

    willst damit sagen das du das mic scheiße oder gut findest ?

    grüße Michi

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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    http://www.pedro-online.de

  • Seven
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    • 28. August 2004 um 14:49
    • #17

    opus87: ich liebe es... :mrgreen:

  • Wulfson
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    • 28. August 2004 um 15:09
    • #18

    das ding ist genial...erspart unter umständen das hihat mic :wink:

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