Tag zusammen,
ich hatte letztes WE die Ehre, bei einem Metalevent nicht nur selbst zu spielen, sondern auch diverse Bands zu mischen. Und hierbei bin ich zum wiederholten Male beim Soundcheck auf Probleme gestoßen, sodass ich mir mal Lösungsvorschläge von kompetenter Seite, sprich von Euch holen möchte.
Location: Innen nackte Gerätehalle 10 auf 25 Meter; 10 Meter hoch (Giebeldach).
Als dann der erste Drummer freudig in sein Schlagwerk trat schwante mir bald Übles. Wie so häufig bieten die Örtlichkeiten für Undergroundevents wesentlich zuviel Hall und Snare nebst Becken produzieren hier eine enorme - unangenehme Lautstärke. Am Ende habe ich dann den Drummer dazu gebracht, dass nur die Bassdrums getriggert über die PA gehen und der Rest rein akkustisch mehr als ausreicht.
Das laute Drumkit führte natürlich zu einer enormen Bühnenlautstärke der Bands und man konnte sich schon fragen, was man da eigentlich noch per FOH-dazumischen sollte. Es hat dann schon ganz akzeptabel funktioniert und die Leute waren mit dem Sound nicht unzufrieden. Aber durch das laute Schlagzeug war ich gezwungen, die übrigen Instrumente und Vocals lauter zu fahren als ich es gerne getan hätte. Zwar hat die Anlage die Lautstärke problemlos hergegeben (Bell VPS700 mit einem Mackiepult (24 Monokanäle und 6 Auxwege) aber es war eigentlich unnötig.
Und nach so viel Vorgeplänkel meine Fragen:
1. Ist das bei solchen Raumgrößen einfach normal? (so klein war der Raum ja nun wirklich nicht)
2. Sind somit insbes. Crash-Becken ab cirka 16 Zoll Größe (von dem 20er China fang ich gar nicht erst an, aber das wird ja meist seltener angeschlagen) für kleinere Auftritte schlicht und ergreifend zu laut und damit ungeeignet (ist mein Eindruck - "Aber als Metaldrummer brauch ich die doch....")
3. Was kann man tun, um den Sound besser zu machen? Moltonstoff im Bühnenbereich und evtl. in Teilen der Halle?
Ich bin dankbar für jegliche konstruktive Anregung.
Grüße,
RALF