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Software-SPL-Meter eichen

  • jeeper
  • 31. August 2004 um 15:48
  • jeeper
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    15
    • 31. August 2004 um 15:48
    • #1

    Es gibt doch jede Menge Leute, die mit Software (SATlive, Smaart,...) arbeiten.
    Da gibts doch auch die nette Funktion vom SPL-Meter oder gar LEQ.
    So, wie bekommt Ihr einen Referenzpegel (speziell wenn jedesmal am Pult oder am Preamp erst ausgepegelt werden muss), ohne einen teuren Calibrator anzuschaffen?
    Alles andere ist doch nicht mal schätzen.

    Schon mal besten Dank für alle Anregungen und Tips!

  • Volker Holtmeyer
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    13
    • 31. August 2004 um 18:10
    • #2

    Einen "geeichten" Pegelmesser daneben halten?

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • ADMIN
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    • 31. August 2004 um 20:13
    • #3
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Einen "geeichten" Pegelmesser daneben halten?

    Ich glaube kaum, dass der billiger ist als ein Kalibrator.

    Am Rande: Geeicht ist das dann noch lange nicht, nur kalibriert.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Grandfunk
    Beiträge
    76
    • 31. August 2004 um 20:58
    • #4

    Hallo Jeeper,

    da braucht´s keine extra Software für, es gibt sie auch nicht.

    Normalerweise wird zum einen der Eingang elektrisch kalibriert. Z.B. indem man mit einem Tongenerator einen Sinus auf den Eingang gibt und mit einem genauen Multimeter, am besten mit TrueRms-Funktion oder Präzisions-Pegelmesser, die Spannung mit mißt.

    Diese Spannung muß nun auch von der Mess-Software als solche ausgegeben werden.

    Dazu wird i.d.R. vorab eine entsprechende Pegel-Kalibrier-Routine von der Mess-Software durchlaufen, mit der sie lernt Eingangswerten und Stellungen der digitalen Pegelregler entsprechende Werte zuzuweisen.

    Wenn der Mic-Amp nicht gleichsam Teil der Messkarte ist, muß seine eingestellte Verstärkung der Software manuell mitgeteilt werden, dazu gibt es ein Menue wo der Wert eingetragen wird.

    Nun wird noch die Empfindlichkeit des Mikros gebraucht, die ebenfalls in unter einem Menue-Punkt eingetragen wird.

    Ein Signal das auf das Mikro trifft, wird nun korrekt mit seinem SPL ausgewiesen.

    Die Problematik der Sache liegt zum einen im Unwissen welche Verstärkung der externe Mic-Amp wirklich liefert, und welche Empflindlichkeit das Mikrofon an diesem Mic-Amp hat.

    Bei Mic-Amps "mit Poti" steht man ziemlich im Regen. Ein-Stufenschalter-für-die-Verstärkung-wäre-sicher-besser !!

    Das andere Problem ergibt sich aus dem Einfluß der Bias-Spannungs-Höhe auf die Empfindlichkeit des Mics und dem des Eingangs-Widerstandes des Mic-Amps.

    Werks-Mic-Empfindlichkeiten sind sicher nicht an genau dem vorhandenen Mic-Amp ermittelt worden.

    Von daher wäre ein Kalibrator für das Mic nicht schlecht.

    Man würde den Mic-Amp auf 0dB Verstärkung stellen und den Kalibrator auf das Mic aufstecken und schauen wieviel mv/Pa die (..pegel-kalibrierte..) Mess-Software nun ausweisen würde.

    Ansonsten ginge auch die Holzfäller-Methode:

    Man mißt ein Chassis, vornehmlich ein Mitteltöner oder Hochtöner, von dem bereits bekannt zuverlässige Messungen vorliegen (...Test-Zeitschriften wie HobbyHiFi...) und schaut ob man mit den eigenen Messungen auf den gleichen SPL kommt. (Wobei natürlich im gleichen Abstand und mit der gleichen Mess-Spannung gemessen werden muß).

    Liegt der selbst ermittelte SPL zu hoch, variert man den Wert für die Mic-Empfindlicheit. *..... Grübel....*... einen zu hoch ausgewiesenen Wert für SPL korrigiert man durch Eingabe eines niedrigeren Wertes für die Mic-Empflindlichkeit. Ansonsten umgekehrt.

    Soweit im Groben, Grüße von

    Tom

  • jeeper
    Beiträge
    15
    • 31. August 2004 um 21:38
    • #5

    Mal vielen Dank für die Anregungen.
    Natürlich meinte ich kalibrieren, danke.

    Messen möchte ich natürlich mit Mic, drum auch der Preamp.
    Denke da an den 410 von M-audio mit Laptop und SW.

    Wollte einfach nur mal wissen, wieviel Pegel ich denn da am Abend so fahre, damit nicht immer der Herr vom Amt mit seinem kleinen Kästchen und hochroten Kopf was von 115dB stammelt.
    Es geht mir somit nicht unbedingt um Class 1 oder so.

    Was verwendet ihr denn zum kalibrieren?
    Hab im Google mal was vom ACU 511E gefunden, doch keinen Händler und Preise.
    Die einzigen Infos lagen so um die 500,-, was mir sicher zu viel ist.

    Vielleicht kann mir ja noch jemand einen guten Tip geben, danke

    Beste Grüße

    Jeeper

  • Grandfunk
    Beiträge
    76
    • 31. August 2004 um 22:20
    • #6

    Hallo Jeeper,

    soweit ich weis kannst Du/man kalibrieren was man will. Wie genau auch immer, solange es nicht amtilichen Vorschriften entspricht die durch Nachweis zu erbringen sind, gellten die Messungen nichts.

    Ich meine hier ging es schon öfters mal um das Thema und was zu tun ist, damit auch amtliche Anerkennung gegeben ist.

    Grüße von

    Tom

  • Volker Holtmeyer
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    • 1. September 2004 um 09:58
    • #7

    Jeeper, wie gesagt, den Radio-Shack für 30 Dollars daneben halten, bissel am Gain rumfummeln, so dass der Pegel in etwa übereinstimmt und du kannst den ganzen Abend gucken: "Och, wie laut isset denn?".

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • jeeper
    Beiträge
    15
    • 1. September 2004 um 10:09
    • #8

    Also wenn ich schon einen Pegelmesser anschaffen muss, dann brauch ich den Laptop gar nicht erst hintrimmen.
    ..und den ganzen Abend gucken, naja, ein bisschen Ohr hab ich dann auch noch!

    Danke für Eure Beiträge
    Jeeper

  • Online
    TomyN
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    2
    • 1. September 2004 um 11:03
    • #9

    Hi,

    doch, denn der Laptop macht Leq (und darauf kommt es an), das kann kein mir bekanntes bezahlbares Handheldpegelmessgerät.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • text&ton
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    590
    • 1. September 2004 um 13:02
    • #10

    Das IdB für CHF 830.- (exkl. MWSt.) liegt preislich noch in
    einem Rahmen (für Euro durch 1.5 teilen).

    Und es kann Leq.

  • Sound-Klinik
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    • 6. September 2004 um 10:00
    • #11

    ... wer sein Mikro (ggf. mit Meßequipment) eichen will, kann mich gerne in Huntlosen (in der Nähe von Oldenburg) besuchen.
    Ich habe einen Klasse 1-Schallpegelkalibrator für 1", 1/2" und 1/4"-Mikros ... 8)

    Vielleicht sind ja auch noch andere Besitzer solcher Geräte (in anderen Regionen) bereit, sowas für einen kleinen Obulus anzubieten ? - denn: dann hätten wir endlich mal mehr vergleichbare SPL-Messungen im Forum ...

    Viele Grüsse

  • Grandfunk
    Beiträge
    76
    • 8. September 2004 um 23:22
    • #12

    Hallo Sound-Klinik,

    .. na wer da nicht zugreift ist doch selber Schuld. :wink: Würde bei Gelegenheit mal auf das Angebot zurückkommen mögen - welches Oldenburg müßte denn angesteuert werden ?

    Grüße von Tom

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. September 2004 um 08:13
    • #13

    Hallo Tom,

    gemeint ist Oldenburg in Niedersachsen - eine Wegbeschreibung findest Du auf meiner Website ...

    Viele Grüsse

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