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Lichtpult mit 2000 DMX Kanälen, welche sind am besten ?

  • michaelrosner
  • 21. September 2004 um 10:05
  • michaelrosner
    Beiträge
    13
    • 21. September 2004 um 10:05
    • #1

    Ich suche ein Lichpult mit 2000 DMX Kanälen für eine Festinstallation.
    Es sollen Moodlight´s, Par´s und Scanner damit angesteuert werden.
    Das Pult sollte auf jeden Fall amtlich sein, und auch für die Hobby LJ´s schnell verständlich sein.
    Was könnt ihr mir da empfhelen, was für Erfahrungen habt ihr mit solchen Pulten schon gemacht ?


    Grüße aus Detmold

    MichaeL

  • Leuchtturm
    Beiträge
    186
    • 21. September 2004 um 10:35
    • #2

    Hallo Michael,

    soviele Lichter in den Händen von Hobby LJ's, also ich weiß nicht. Solltet ihr euch auf jedenfall Gedanken machen, was ist, wenn die Anlage spinnt oder abraucht.

    Als Pulte würde ich eben eine der großen Showkonsolen mit grafischer Oberfläche empfehlen, meine Favoriten für den fall wären entweder:

    GrandMA, weil in verschiedenen Größen erhältlich und recht ausgereift

    oder

    Martin Maxxyz, weil, wenn vorprogrammiert wirklich einfach zu begreifen!

    Grüße

    Andi

    Das Licht am Ende des Tunnels ist auf Kanal 218-232!

  • jaan2204
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    1.049
    • 21. September 2004 um 11:14
    • #3

    Wofür brauchst die 2000 DMX Kanäle? Willst du die alle auslasten, das wären ja 4 DMX-Linien. In der Regel reichen doch 1024 DMX Kanäle aus.

    mfg
    andré

  • Carm
    Profi
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    2.715
    • 21. September 2004 um 11:21
    • #4

    muss mich leuchtturm hier anschließen:

    2000 dmx-kanäle sollten eigentlich von profis installiert und betrieben werden . für die ist auch die pultwahl dann meist nur noch "glaubensfrage".

    in diesem bereich und vor allem als hybridpult für generic und movinglights gibts eigentlich nur 4 pulte zur auswahl die "anerkannt" sind: hog II, hog III, grandMA sowie maxxyz

    seit jahren weit verbreitet, anerkannt und auch für fremde operator meist nix neues wäre die wholehog II. 4 dmx-kreise und demzufolge 2048 kanäle die ggfs noch um 3 overdrives mit je 512 kanälen erweitert werden können.

    die neue hogIII steckt noch in den startlöchern. arbeitet via netzwerk und wandelt das signal extern in dmx um

    grandMA ist ein feines pult, allerdings gibts derzeit wenig operator die darauf fit sind

    maxxyz ist auch noch recht neu am markt aber für hog-operator recht schnell zu durchschauen

    in jedem falle sollte man sich aber bei installationen dieser grössenordnung über backup-lösungen gedanken machen. was passiert wenn das pult ausfällt oder spinnt??? thema sicherheit/notbeleuchtung!!!

    bei produktionen dieser grössenordnung ist üblicherweise eine zweite konsole vorhanden die via dmx-switch das showpult absichert.

    @ jaan2204: warum sollten 1024 kanäle immer ausreichen? 21 mac2000 sind beispielsweise schon ein dmx-kreis.

  • michaelrosner
    Beiträge
    13
    • 21. September 2004 um 12:01
    • #5

    Ich hätte es anders vormulieren sollen:

    Ich bin schon seit 8 Jahren als Lichtdesigner und Lichtoperator aktiv, und ich soll das Pult auch installieren, nur die wollen ein Pult haben, womit die evtl. auch mal selbst was machen können, bzw. wenn ich mal nicht da bin, wollen die Chef´s die Lampen selber zum laufen bringen.

    Und da Ich selber noch keine großen Erfahrungen mit dem Grand Ma, Hog etc gemacht habe, wollte ich mir Tipp´s von euch holen !

    -> Ich arbeite viel mit E:Cue, und hab mit den Pulten bisher nur ab und zu mal was gemacht, wobei ich bei nach einer 4 Stunden Veranstaltung (Messe & Disco) nicht sagen kann, ob Grand Ma, Hog, Martin oder was anderes besser ist bei solchen großen Job´s

    MfG MichaeL :twisted:

  • jaan2204
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    • 21. September 2004 um 15:48
    • #6

    Dann frage ich mal anders, was willst du mit 2000 Kanälen steuern? Für welches Projekt willst du das Pult verwenden? Die Pultvorschläge sind ja nicht schlecht, aber in einer Disco und dann mal schnell jemanden anderes rangestellt und mach mal? Meiner Meinung sind das alles Pulte, wo man schon bissl einen Plan braucht und die Pultphilosphie kennen sollte um die Funktionsweise zu verstehen. Weiß nicht, was das so für Chefs sind. Also als Installationspult habe ich schon gute Erfahrung mit dem R2-D2 exklusiv von ASM/Vertrieb LMP gemacht. Das Pult finde ich in einer Installation optimal und wenn der Operator es einmal richtig eingestellt hat, ist es ein Kinderspiel für jeden, es zu bedienen, da man die einzelnen Ebenen je nach Person/Passwort verriegeln kann und vor allem ist es bei weiten nicht so teuer, TFT-Bildschirm, 12 Band-EQualizer etc. - passt schon und wenn du 2 Stück links, hast du sogar 2x 1024 Kanäle, eine 2. Pult zur Sicherheit und bist immer noch billiger als bei den anderen Pulten.

  • nobodys
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    136
    • 21. September 2004 um 18:50
    • #7

    Sorry, habe ich da was nicht mitbekommen? Was macht ein EQ am Lichtpult? :?::!::?:

    normal gibts schon...

  • michaelrosner
    Beiträge
    13
    • 21. September 2004 um 20:06
    • #8

    @Jaan: Die Chef´s wollen die Anlage nicht während dem normalen öffentlichen Betrieb selber steuern,
    sondern nur mal, wenn da ausserhalb der Öffnungszeiten was los ist. :shock:
    Fall´s mal Vertreter kommen oder die Chef´s sich andere Leute einladen.

    Wobei es mir weniger um die Laien-Bedienbarkeit geht, als mehr der Frage nach dem Pult selber

    Welches Pult ist als Installations-Pult die bessere Alternative um alle Geräte (Moodlight´s, Par´s, Scanner, DMX-Laser)
    entsprechend ansprechen zu können :?:

  • Acid_Burnzzz
    Beiträge
    189
    • 21. September 2004 um 21:40
    • #9

    michaelrosner: Es würde glaube ich mehr helfen wenn du postest, wieviele Moodlight´s, Par´s, Scanner, DMX-Laser du ansteuern willst... Denke dann kann dir hier jemand eher was empfehlen....

    aber der EQ würde mich auch interessieren :D

  • michaelrosner
    Beiträge
    13
    • 21. September 2004 um 22:41
    • #10

    Hier gibt´s die EQ´s die auch Licht steuern können http://www.e-cue.tv :shock: :mrgreen:

    Ich habe denen mal Infomaterial zugeschickt, und die haben mir nur die DMX Kanäle angegeben, ohne Angaben, was die genau haben wollen.

    Sie sagten mir es währen z.B. 35 Clay Paky Stage Profile Plus SV geplant, sowie eine Decke bzw. die Wände komplett mit Moodlight´s auszubauen, was sicherlich in einem Bowlingcenter extrem gute Effekte erzielt... 8)
    Und dann wollen die auch noch einen großen Laser haben, der dann auch per DMX Interface mit mehreren Kanälen läuft.

    Es wurde mir gesagt, dass insgesamt 1955 DMX Kanäle angesteuert werden müssen, wobei da auch die gesamte Lichttechnik des Bowlingcenter´s mit dran hängt...

  • Leuchtturm
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    186
    • 22. September 2004 um 09:40
    • #11

    Hört sich alles ein bißchen wahnsinnig und undurchdacht an, aber das müssen die wissen.

    Mir fällt grad noch ein, bei einfach zu bedienen, 2000 Kanäle und es soll was können, für den Lightjockey gibt es doch eine Karte mit 4 Kreisen a 512 und zusammen mit dem Fingers absolut Live und Laientauglich!

    Grüße

    Andi

    Das Licht am Ende des Tunnels ist auf Kanal 218-232!

  • jaan2204
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    • 22. September 2004 um 11:24
    • #12

    Mal kurz zu dem Equalizer:

    Der R2-D2 von ASM hat einen 21 Kanal Frequenzband-Equalizer über den alle eingehenden und ausgehenden Musiksignale grafisch überwacht werden können. Somit kannst du jede Art von Effekt einer ganz bestimmten Frequenz des Eingangssignals zuordnen, also z.B. alles Rot auf Bass bis 60Hz, alles Gelb nur auf Höhe, Scannerbewegung konvertiert auf Bass und und und. Ebenfalls kannst du Musik in das Pult einspielen und auf Showbänder die Effekt ganz einfach sekundengenau ablegen und somit die komplette Show mit Musik aus einem Pult mit nur einer Taste abrufen. Übrigens ist das Pult bis 4096 Kanäle linkbar und es gibt es mittlerweile auch schon sehr günstig in wenig gebrauchten Zuständen, wenn es nicht immer eine neu GrandMA für 30 000 sein muss.

  • niggles
    Profi
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    4.313
    • 22. September 2004 um 12:06
    • #13

    *Klugscheißermodus ein* diese Funktion im R2D2 ist kein EQ, sondern ein RTA (Analyser) *Klugscheißermodus aus*

    Und Saallicht über DMX ohne Backup? Keine gute Idee. Das mindeste wäre ein 12er LC oder ein ähnliches Pult mit Softpatch, das über einen DMX-Merger zumindest den ersten DMX-Kreis (in dem dann natürlich das gesamte Saallicht liegen sollte) ansteuern kann, wenn Hog oder GrandMA ausfallen. Die USV fürs Pult ist in dem Fall natürlich Pflicht, damit ein kurzer Stromausfall nicht zum längeren Blackout wird.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • rolf
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    • 22. September 2004 um 12:15
    • #14

    Hallo Michael

    Ich würde dir raten die mood-lights mit dem E:Cue Programmer zu steuern. Das geht meiner Meinung nach am einfachsten. Die DMX Ausgabe über ein E-Link1024 und als DMX-Eingang ein Calypso. Dann kannst du noch irgendwo ein E:Com unterbringen um ein paar demos zu starten.
    Für die 35 Köpfe nimmst du eine HogII und steuerst damit gleich noch die Cues für die Moodlights im Programmer.
    Oder du wartest auf die Faderunit2 dann soll der Programmer noch ein bisschen komfortabler werden.
    Und eine Back-Up ist mit dem Programmer auch kein Problem du brauchst nur einen zweiten PC und einen zusätzlichen MM-Dongle.

    Gruss Rolf

  • Finelight
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    • 22. September 2004 um 12:54
    • #15

    Ich würde eine GrandMA Fullsize empfehlen und einen Softlink empfehlen.

    1. 2048 DMX-Kanäle
    2. Vergabe von Benutzerrechten (wobei: wer die BDA gelesen hat kennt eh das Admin-PW...)
    3. Durch Benutzerkonten kann die Oberfläche angepasst werden.
    4. MA hat einen sehr guten Service der deutschsprachig ist.
    5. Grundphilosophie ist leicht verständlich (so man den bereits mit MA Pulten gearbeitet hat)

    In meinen Augen wichtige Punkte!

  • jaan2204
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    • 23. September 2004 um 10:20
    • #16

    Tja, so ist das mit den lieben detaillosen Bedienungsanleitungen. Da steht es anders drin. Lasse mich aber gern verbessern. Das gute ist halt bei diesen Pult, dass es 80 frei belegbare Tasten x 4 Bänke x 100 Pultkonfigurationen hat + 16 Fader x 4 Bänke x 100 Pultkonfigurationen, was man natürlich nicht ausschöpft. Somit kannst du dir die Pultoberfläche vollkommen selber erstellen. Für die Übersichtlichkeite linkt man dann halt ein paar Pulte und hat noch mehr Taster für die einfache Belegung zur Verfügung. Die Übersichtlichkeit ist über externe Grafikbildschirme gegeben. Natürlich sind die genannten Pulte wie GrandMA und Hog sehr gut, aber was für den R2-D2 sprechen kann ist der Preis von ca. 6300 Euro und wenn du 2 links, hast du doppelt soviel Kanäle und zur Not ein 2. Pult. Bei uns laufen die in allen Großraumdiscos und durch die Pultkonfigurationen auch im Verleih. So kann man für jeden Anwendung eine Pultkonfiguration erstellen und auf die Oberfläche aufrufen. Der Bediener braucht dann nur noch die einfachen Memoryknöpfe und Fader zu bedienen. Wer mir zu dem Preis natürlich ein GrandMA vermachen kann, sofort her zu mir und angetreten :D

  • Carm
    Profi
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    2.715
    • 23. September 2004 um 16:34
    • #17

    ich denke bei dieser aufgabenstellung ist die signalverteilung und signalsicherheit die schwierigere aufgabenstellung. die pultauswahl ist mehr eine glaubensfrage und bedienungsanforderung. hierzu würde ich mir einfach mal einige pulte anschauen, vorführen lassen etc. und mich dann entscheiden. völlig unwichtig ist doch erstmal die ausstattung mit wieviel displays, fadern etc.

    der vorschlag einer merger-lösung war ja schonmal ein ansatz in die richtige richtung. nur dass man hier zum einen nicht mit nem 12/2er als backup auskommen wird (wir sprechen hier nicht von der sowieso notwendigen pultunabhängigen notbeleuchtung) sondern man braucht schon "was grösseres". darüber hinaus gilt es wohl nicht nur 1 dmx-line zu mergen, sondern mehrere.

    hier empfiehlt es sich ein system wie etc-net, dmx-lan usw. einzusetzen, da das die notwendigen ressourcen mitbringt und auch über pc komfortabel zu konfigurieren ist. das backup-pult (üblicherweise einfach nochmal das "hauptpult") wird dann beispielsweise über einen 4-fach dmx-switch ins system eingebunden.

    gleichzeitig hat man dann die möglichkeit via LAN das dmx-signal mit allen lines im haus zu verteilen und sich wenn benötigt über netzwerk-node wieder als dmx-signal zu wandeln.

    wenn keine live-fähige backup-lösung notwendig ist, dann gibts beispielsweise die vivid-dmx-switches mit integriertem dmx-recorder der bei signalausfall eine vorher aufgezeichnete show abspielt.

  • michaelrosner
    Beiträge
    13
    • 23. September 2004 um 22:41
    • #18

    Danke an Carm für die Ideen! -> Währe es möglich eins von den größeren Pulten (Grand Ma, Hog etc) per Laptop über Netzwerk fernzusteueren,
    sodas auf dem Laptop nur eine Show/Cuelist-Datei geöffnet werden muss, und das Pult direkt weiss was es machen soll ?

  • Carm
    Profi
    Beiträge
    2.715
    • 23. September 2004 um 22:52
    • #19

    hog hat kein netzwerkanschluss, kopplung/verbindung von 2 pulten ist da nur per midi/timecodemöglich.

    es gibt allerdings die möglichkeit, vom hogII system kein pult zu kaufen sondern die offline pc-version zu nutzen. dazu dann die benötigte anzahl dmx-widgets und evtl. die faderunit. so hast du quasi ne pc-hog die lampen steuern kann die wiederum per midi/timecode angesteuert werden kann.

    die grandMA familie ist da mit netzwerkanschluss etwas komfortabler ausgestattet.

  • michaelrosner
    Beiträge
    13
    • 24. September 2004 um 11:13
    • #20

    Wenn ich erlich bin würde ich auch in der Größenklasse eher ein Grand Ma bevorzugen...

    Hast du Erfahrung mit der Netzwerkfähigkeit der Grand Ma ?
    Kann ich die offline programmierten Show´s durch einen doppelklick zum starten am Pult bringen ?

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