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  5. Signalquellen

1 Signalquelle auf 10 Mischpulte legen

  • f8274
  • 21. Oktober 2004 um 11:59
  • f8274
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    • 21. Oktober 2004 um 11:59
    • #1

    Ich möchte das Stereosignal eines (!) CD-Players auf zehn (!) verschiedene Mischpulte legen. Nun vermute ich, dass eine Selbstbaubox mit Stereo-Cinch in (2x Cinchbuchse)) und 10 Stereo-Out (20x Cinchbuchse) ohne galvanische Trennung etc. zu Problemen führt.

    Das Problem evtl. Brummens etc. müsste doch durch Splitter zu umgehen sein, bspw. den Thoman-Splitter um rund 100,-EUR (2xIN, 8xOUT), und davon 3 Stck. Dann brauche ich nur noch 24 (!) Adapter von Cinch auf XLR. :roll:

    Eure Erfahrungen, Meinungen?

    Schonmal danke!

  • PA-Peter
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    • 21. Oktober 2004 um 12:02
    • #2

    Hast Du definitiv nur DJ-Mixer? Oder evtl. auch was mit symmetrischen Eingängen?
    Wie weit sind die Mischer voneinander entfernt?
    Bei langen Signalwegen gehts echt nur Symmetrisch...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • derautor
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    • 21. Oktober 2004 um 12:23
    • #3

    10 Mischpulteingänge direkt parallel, da ist die Eingangsimpedanz ziemlich im Keller und dürfte selbst eine aktive niederohmige Quelle wie einen CD-Player über Gebühr belasten. Pegel- und Klangverluste sind die Folge.

    Probieren geht aber über studieren :D

    Professioneller Ansatz: Ich würde das Signal auf jeden Fall aktiv, also mit Zwischenverstärker & Übertrager splitten, ggf. mehrere Einheiten parallel und hintereinander schalten und das Signal "baumartig" auf 10 Ausgänge (bzw. 20 bei stereo) erweiteren. Symmetrische Signalführung und galvanische Trennung bei vermutlich zu erwartenden langen Kabelwegen sind weitere Pluspunkte dieser Lösung.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • test
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    • 21. Oktober 2004 um 12:29
    • #4

    es gibt auch trafo splitt boxen. la audio hatte da mal ne schöne. ansonsten behringer splitter 8)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • f8274
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    • 21. Oktober 2004 um 12:30
    • #5

    es wird keine langen kabelwege geben, es ist ein testaufbau, bei dem 10 mixer an einer langen tafel nebeneinander stehen. alle mixer werden dann in ein großes livepult geschliffen, an dem die pa hängt. dadurch soll erreicht werden, dass man ratz fatz zwischen den mixern wechseln kann, während ein und dieselbe quelle spielt. da der klang der verschiedenen geräte verglichen werden soll, muss eine klangliche verschlechterung durch die verschaltung gegen null tendieren. andernfalls doch besser die lösung von 10 versch. signalquellen mit den gleichen tonträgern. macht den aufbau jedoch sehr breit, und den ablauf des tests weniger komfortabel.

    für anregungen bin ich dankbar.

    gruß f8274

  • JohannesP
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    • 21. Oktober 2004 um 12:54
    • #6

    Hallo,

    Ich hätte da folgenden Vorschlag:

    Ein kleiner Selbstbau einer Splitbox:

    Ein OP hat einen fast vernachlässigbar großen Eingangswiderstand (einige MOhm) wenn er als Impedanzwandler (also Verstärkung = 1) geschaltet wird.

    Daraus folgert: Es genügt also eine kleine Schaltung aufzubauen, die aus zehn OP's besteht, deren nicht invertierende Eingänge zusammen an den Eingang geschaltet werden. Jeder Op wird als Impedanzwandler geschaltet (also direkte Kopplung des Ausgangs auf den invertierenden Eingang) und schon stehen einem zehn Ausgänge zur Verfügung, an denen einfach Chinchbuchsen angschlossen werden können.

    Das ganze zwei mal und ein kleines Netzteil dazu und fertig.
    Der Vorteil: Es kostet nur ein paar Euro, der CD-Zuspieler wird nur minimal belastet und man braucht kein 20 XLR-Adapter.

    Mit freundlichem Gruß
    Johannes Pradler

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

    http://www.Pradler-Veranstaltungstechnik.de

    Johannes Pradler
    Geschäftsführer
    Meister für Veranstaltungstechnik (Bühne/Studio)

  • Ton_Opa
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    • 21. Oktober 2004 um 19:05
    • #7

    was johannesP vorhat, gibts bei Conrad zu kaufen (für die Videospinner)
    Artikel-Nr.: 352500 - 13
    Läuft komplett auf Cinch und macht aus einem sechs. Da kannste bedenkenlos zwei parallel schalten und alles wird gut. Allle DJ Pulte sehen dann einen relativ "schlechten" CD Player mit 1K Ausgangsimpedanz
    Gruß
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • Marcel
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    • 21. Oktober 2004 um 19:46
    • #8

    Warum nicht einfach den hier nehmen: http://www.behringer.com/MX882/index.cfm?lang=ger

    Gibts beim großen T für 109Euronen ( http://www.netzmarkt.de/thomann/behrin…o_prodinfo.html ) und dann braucht man auch nicht selbst löten, oder sonst was basteln.

    Nur das Wort hochwertig passt eventuell! nicht ganz mit Behringer zusammen. Keine Ahnung, wie es bei dem Gerät mit Rauschen etc. aussieht ;)

  • f8274
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    • 22. Oktober 2004 um 00:47
    • #9

    Herzlichen Dank fürs Mitgrübeln. Inzwischen hat sich Johannes netterweise bereit erklärt, mir eine individuelle Toolbox zu bauen.

    Der Ultralink würde auch wieder haufenweise Adapter erfordern und ist eben ein Behringer, und über ein Gerät dieses Herstellers möchte ich keinen Klangvergleich anstellen, nicht zuletzt um späterer Kritik am Testaufbau von vornherein aus dem Weg zu gehen.

    Vorteil ist, dass durch den Einsatz mehrerer Operationsverstärker dann praktisch kein Verlust auftritt.

    Also: Lösung ist gefunden - thx@all.

  • TomyN
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    • 22. Oktober 2004 um 09:08
    • #10

    :shock: Ähh, und was befindet sich in dem Behringer Gerät wohl für Bauteile?? Na, ganz klar OpAmps.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • luckylocky
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    • 22. Oktober 2004 um 10:18
    • #11

    Die Lösung von JohannesP ist im Ansatz ganz gut, nur würde ich zwecks vergleichbarkeit EINEN Leistungs-OP verwenden.
    Das Signal ist dann so niederohmig, dass ich mit einem OP (also zwei OPs einen für L und einen für R) alle zehn (zwanzig) Ausgänge gleichzeitig versorgen kann. Somit gibts keine Unterschiede zwischen den einzelnen OPs, die jeweils verschiedene rauschpegel haben. Die ganzen Bauteile um den OP haben auch noch Toleranzen und so würde jeder Kanal eine leichte abweichung zu den anderen haben.
    Ich empfehle den LM675 von National Semiconductors damit krieg ich die Impedanz bei einer Unity-Gain anwendung auf ca 4 Ohm.

    Bei bedarf hab ich das pdf, einfach PN schicken oder guckst du diese: alldatasheet.com

    Cheers Patr!ck

  • derautor
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    • 22. Oktober 2004 um 11:46
    • #12

    Noch eine andere Idee, da bin ich eben erst drauf gekommen: Dein CD-Player hat doch sicher einen (regelbaren?) Kopfhörerausgang. Der müsste eigentlich niederohmig genug sein, um auch eine direkte Verkabelung (2xCinch in, 20x Cinch out) anzutreiben.


    es grüßt,

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • f8274
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    • 22. Oktober 2004 um 11:53
    • #13

    Hinsichtlich Behringer sind wir eingebranntes Kind, die scheinen nicht einmal eine Endkontrolle zu besitzen :D Und zur konkreten Frage, was die denn verbauen: Klar setzen die bspw. ein Mischpult auch aus den gleichen Baugruppen zusammen, aber im Ggs. zu Qualitätsanbietern kommt dabei sehr oft nur Unbrauchbares heraus. Wie gesagt, wir waren B-offen, aber mit diesem Schrott kauft man sich nur Ärger ein. Und ich denke, in unserer Branche muss Mat. zuverlässig laufen, und nicht wochenlang im Service stehen.

    Und zum Klangunterschied verschiedener OPs desselben Typs: Lasst mal die Kirche im Dorf, denn dann müsste man auch die Serienstreuung bspw. eines AH Xone 92 berücksichtigen, das führt ins Endlose.

  • Boxenluder
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    28
    • 22. Oktober 2004 um 16:52
    • #14

    Probiers mal mit der Palmer PPB 20 Press Box http://www.palmerdirect.com/products.html.

    Mfg

    Einmal editiert, zuletzt von Boxenluder (12. Januar 2005 um 23:14)

  • noiseshaper
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    • 22. Oktober 2004 um 17:19
    • #15

    wenn ich mir schon die arbeit mach so ne kiste zu bauen würd ich das etwas flexibler gestalten, und da spricht dann doch einiges dafür alle ausgänge zu symmetrieren (trafo). also entweder 1x diff-amp fürn eingang + 10 buffer (lautstärke einzeln regelbar) oder tatsächlich poweropamp a la lm675 und da halt die 10 trafos dran. und fertig is der eigenbau-pressesplitter für bastelfreunde :)

  • guma
    Moderator
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    • 22. Oktober 2004 um 17:47
    • #16

    @ marcel

    Frage zum MX 882 Ultralink:

    Ich liebäugle schon sein seit längerem mit diesem Teil, obwohl ich mir es sonst überhaupt nicht vorstellen kann, meine Racks mit einem Behringergerät zu verschandeln !!! Es wäre für mich allerdings für einige Anwendungen ein idealer Problemlöser. Eigentlich ist es ja ein sehr simples Gerät, an dem sogar Behringer nicht viel falsch machen kann oder ???
    Muß man wirklich immer mit dem Kaputtauspackeffekt rechnen ????

  • e-on
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    • 22. Oktober 2004 um 20:21
    • #17

    Beh macht sogar noch einfachere Dinge wie diese eine DI nicht richtig.

    :?:

  • Leitwolfi
    Verifiziert
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    322
    • 3. November 2004 um 00:21
    • #18

    Wie wär´s denn damit:
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artike…f728b04ef441b9d

    Grüße Leitwolfi

    http://www.lala-blinkblink.de !

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