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Monitorprobleme bei "leisen" Sängern

  • Ecto_Erwin
  • 21. November 2004 um 14:07
  • Ecto_Erwin
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    • 21. November 2004 um 14:07
    • #1

    Hallo!

    Hatte gestern in einer kleinen Location ein Jazz/Funk Band, und hatten dort folgendes Problem:

    Also die Band Bestand aus git,drums,bass,vox also eh normal!

    Die Sängerin der Band hat echt total leise gesungen, da war gerade einmal ein Pegel erkennbar. Dadurch das sie sehr sehr leise gesungen hat, hat sie sich am Monitor natürlich auch nur leise gehört!
    Wir mussten den Monitor echt schon extrem aufreißen damit si etwas gehört hat. Dadurch war die Koppelungsgefahr sehr sehr hoch!

    Wie handhabt ihr solche vorfälle?

    Danke

    ROCKSTAGE light&sound productions
    first HK CONTOUR User in Austria
    http://www.rockstage.at
    E-Mail: erwin.hofer@rockstage.at
    Tel: +43 650 20 03 106

  • mischpultschorsch
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    • 21. November 2004 um 14:12
    • #2

    1.) Ein Mikro verwenden, welches für leise Frauenstimmen geeignet ist.
    2.) Klanglich hochwertige Monitore verwenden.
    3.) Diese der Mikro-Charakteristik entsprechend richtig platzieren.
    4.) Sorgfältig einpfeifen.
    5.) Den restlichen Muckern klarmachen, daß die Bühnenpegel gering zu halten sind.

  • Seven
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    • 21. November 2004 um 14:26
    • #3

    Dem ist nix hinzuzufügen von meiner Seite.

    Ich hatte hier im Club mit etwas anderem zu kämpfen.
    Immer mehr Bands spielen ja mit IEM Systemen, auch in kleinen Clubs.

    Die Sänger hören sich hier dann ZU gut, so dass sie extrem leise singen. Mit einem Naturschlagzeug, obwohl diszipliniert gespielt, hole ich mir dann ruckzuck in der Front ein Feedback. Da musste ich echt auch mal die Sänger auffordern lauter zu singen. Denn wenn ich fast genausoviel Drums (wie gesagt leise gespielt) wie Gesang im SM 58 habe, dann kann ich auch drehen wie ich will...

  • Ecto_Erwin
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    • 21. November 2004 um 15:45
    • #4

    DankE!

    1.) Ein Mikro verwenden, welches für leise Frauenstimmen geeignet ist.

    Welches ist da deiner Meinung nach zu verwenden?

    2.) Klanglich hochwertige Monitore verwenden.

    Ja ok, LR112 von Hk sind da drinnen! Nicht die besten aber mit B&C bestückung durchaus vertretbar!

    3.) Diese der Mikro-Charakteristik entsprechend richtig platzieren.

    Ein Monitor gerade vor einem 58er, passt!
    In dem Lokal sin 8 Stück 58er vorhanden!
    Was anderes ist leider nicht verfügbar!


    4.) Sorgfältig einpfeifen.

    Unser Tech hat am Nachmittag eingepfiffen, nur singt er um einiges lauter!
    Und die Sängerein ist erst so kurz vor dem gig gekommen, dass nichts anderes mehr möglich war!

    5.) Den restlichen Muckern klarmachen, daß die Bühnenpegel gering zu halten sind.

    Bühnenpegel war eh schon sehr niedrig!
    Hat dan im endeffekt eh alles gepasst!


    welches mikro wäre für solche Dinge empfehlenswert?

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  • der onk
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    • 21. November 2004 um 20:27
    • #5

    Wie wär's mit Gesangsunterricht für die "Sängerin"? ;)

    der onk

  • olmei
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    • 21. November 2004 um 21:05
    • #6
    Zitat

    4.) Sorgfältig einpfeifen.

    Unser Tech hat am Nachmittag eingepfiffen, nur singt er um einiges lauter!
    Und die Sängerein ist erst so kurz vor dem gig gekommen, dass nichts anderes mehr möglich war!

    "Einpfeifen" / Dämpfen der koppelnden Frequenzen hat doch nur etwas mit dem Standort/Art der Wedges/Mikrophone/Raum zu tun. Wenn die Bühne nicht umgebaut wird, sollte sich die Einstellung am AUX-Send-31er doch nicht verändern, oder verstehe ich das Posting falsch?
    Nach dem "Einpfeifen" hast Du in jedem Fall mehr Headroom, dafür aber einen evtl. gewöhnungsbedürftigen Monitorsound :(

    <><
    amtlicher Leser des paforums.de seit 2004.

  • mischpultschorsch
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    • 21. November 2004 um 22:21
    • #7
    Zitat von &quot;Ecto_Erwin&quot;

    welches mikro wäre für solche Dinge empfehlenswert?

    Ein 58er ist für ne leise Frauenstimme eher der "worst case".

    Ich greife da gern zu nem alten EV BK1 - bislang habe ich für derartige Problemfälle noch kein besseres gehört. (Ja ich weiß: Audix hat da auch was.... 8) )
    Alternativ taugt dafür auch ein 441er bestens, das wird aber wegen der Form nicht gern genommen...

  • Ecto_Erwin
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    • 21. November 2004 um 22:25
    • #8

    mischpultschorsch was anderes stand leider nicht zur Verfügung!

    olmei hast natürlich recht, hab ich mich verlesen und mich dann falsch ausgedrückt!

    Danke erstmal! werde das EV mal genau anschauen!

    ROCKSTAGE light&sound productions
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  • stagepower
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    • 21. November 2004 um 22:42
    • #9

    Crown CM 310 ist für frauenstimmen sehr gut geeigent.
    (UND SEHR SEHR TEUER)
    http://www.audio-pro.de/live/crown_5200_DEU_AP.html

    Michael Jäger

    Stagepower Sound&Multimedia
    A-9020 Klagenfurt
    http://www.stagepower.at
    office@stagepower.at

  • vsvo82
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    • 21. November 2004 um 23:00
    • #10

    Das Crown hatte ich auch schon mal vor ca.10 Tagen erwähnt. Man muß allerdings damit üben, da es nur nah am Mund funktioniert.
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • der onk
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    • 21. November 2004 um 23:02
    • #11
    Zitat von &quot;olmei&quot;

    "Einpfeifen" / Dämpfen der koppelnden Frequenzen hat doch nur etwas mit dem Standort/Art der Wedges/Mikrophone/Raum zu tun. Wenn die Bühne nicht umgebaut wird, sollte sich die Einstellung am AUX-Send-31er doch nicht verändern, oder verstehe ich das Posting falsch?
    Nach dem "Einpfeifen" hast Du in jedem Fall mehr Headroom, dafür aber einen evtl. gewöhnungsbedürftigen Monitorsound :(


    Dann müßte man konsequenter Weise die Sängerin auch am Boden anschrauben, denn sobald sich die Gute mit dem Mikro etwas auf der Bühne bewegt, koppeln ja wieder andere Frequenzen...

    der onk

  • vsvo82
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    • 21. November 2004 um 23:14
    • #12

    ...nicht mit dem Crown.
    Der entscheidende Unterschied liegt darin, daß das Mikro weiter entfernten Schall fast vollständig ausblendet....egal ob Monitor oder Instrumente.
    :idea: Zweikapselsystem, davon eine verpolt :idea:
    Jörg
    Ich hab davon ein einziges......wenn garnix mehr geht, also die typische Anfangssituation hier im Tread.
    Jörg
    PS: BK-1 hab ich auch noch einige und mag sie gerne für viele Sachen. Das Ursprungsproblem allerdings lösen sie nicht.

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  • olmei
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    • 21. November 2004 um 23:45
    • #13
    Zitat

    Dann müßte man konsequenter Weise die Sängerin auch am Boden anschrauben, denn sobald sich die Gute mit dem Mikro etwas auf der Bühne bewegt, koppeln ja wieder andere Frequenzen...

    der onk

    hmmm ... nicht unbedingt, kommt darauf an, wie man beim Einpfeifen mit dem Mikro vorgeht - ich lasse das Mikro ja nicht nur auf dem Stativ, sollte auch schon mal Richtung Monitor geschwenkt werden.

    <><
    amtlicher Leser des paforums.de seit 2004.

  • der onk
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    • 21. November 2004 um 23:55
    • #14

    Dann hast Du bei dem Mikro-Schwenk eben ein paar neue Distanzen getestet. Mehr nicht!

    Damit es zu einem Feedback einer bestimmten Frequenz kommt, muß diese in Phase in das Mikro einfallen. Somit koppeln bei jeder beliebigen Distanz zwischen Mikro und Lautsprecher andere Frequenzen. Das zeigt sich z.B. sehr schön an dem Effekt, wenn man ein koppelndes Mikro vom Monitor weg bewegt - die Feedback-Frequenz ändert sich.
    Deshalb kann man bewegte Mikros nie soweit einpfeifen, daß alle "gefährlichen" Frequenzen gezogen werden.


    der onk

  • guessi
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    • 22. November 2004 um 00:23
    • #15

    zitat: Ein Monitor gerade vor einem 58er, passt!

    evtl. gibt es hier noch potential:
    eine nierencharakteristik sieht nunmal so aus, daß die minimale empfindlichkeit nicht bei 180°, sondern leicht schräg hinten ist. (also auf beiden seiten so ca. 150°)
    u.a. deshalb kann man dann lieber zwei wedges für den hauptgesang nehmen und diese schräg stellen.

  • ds-audio
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    • 22. November 2004 um 00:26
    • #16

    Einspruch- ist das nicht auf Supernieren zutreffend also dann auf das
    Beta 58 und Konsorten??!!

    Gruß
    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • vsvo82
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    • 22. November 2004 um 00:38
    • #17

    Superniere: 180° Nebenzipfel
    SM-58: Niere mit 180° Minimum....am besten mal Polardiagramme anschauen. Die sind auch im allgemeinen recht hilfreich, wenn man Vorentscheidungen treffen will. Sagen halt nichts über Griffgeräusche etc. aus.
    Jörg

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  • wora
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    • 22. November 2004 um 01:56
    • #18
    Zitat von &quot;guessi&quot;

    ...eine nierencharakteristik sieht nunmal so aus, daß die minimale empfindlichkeit nicht bei 180°, sondern leicht schräg hinten ist. (also auf beiden seiten so ca. 150°)...

    möglicherweise hast du da nen kleinen denkfehler gemacht.
    sowas kommt vor.
    eine niere hat genau bei 180° die größte dämpfung, vergleiche dazu mal die polarplots einiger mikrofone.
    das von dir beschriebene phänomen trifft eher auf ne superniere zu.

    ein passender link hierzu:
    http://www.sengpielaudio.com/PolardiagrammeLin.pdf

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • songe creux
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    • 22. November 2004 um 11:49
    • #19

    MEUMANN KMS-105 - seinen Preis wert oder alternativ Sennheiser E865

  • JohannesP
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    • 22. November 2004 um 12:46
    • #20

    habe benfalls mit dem KMS105 bei leisen Sängerinen (und die ist verdammt leise) ganz akzeptable Ergebnisse erziehlt, kann ich also dafür emfehlen.

    Gruß
    Johannes

    "Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein."

    _______________

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