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endstufe für hochtonweg

  • radiofuchs
  • 22. November 2004 um 00:00
  • radiofuchs
    Beiträge
    73
    • 22. November 2004 um 00:00
    • #1

    hallo,

    da wir auf dreiweg-aktiv umstellen, ist eine Endstufe für den
    Hochtonweg gefragt. Laut google und diversen Foren ist besonders auf eine hohe Slew Rate (über 75v/Mikrosekunde) und halt ungefähr die doppelte RMS-Leistung des Treibers (um genug Headroom zu haben) angebracht.

    Kann mir jemand einen Verstärker in der richtigen Größenordnung für unsere Selenium D205ti (100W RMS über 1200, 150W RMS über 2000 Hertz) empfehlen? Derzeit spielt der Stack meist Mono, also wär auch was in der 4Ohm gebrückt/400 Watt-Gegend interessant ... Gewicht und Größe eher Nebensache.

    Will mich nur mal schlau machen, wonach man bei Gebrauchtgeräten da so suchen soll.

    besten dank
    b

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  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 22. November 2004 um 09:39
    • #2

    Wenn Platz da und Gewicht egal:
    Yorkville AP4040 /bzw. 4020 wenn du irgendwas mit 2Ohm machen willst (verstehe ich zwar momentan noch nicht, aber vielleicht erläuterst du das ja)

    Auf die Slew Rate solltest du in erster Linie für den Bassbereich achten. ("Nachladezeit")
    Ansonsten der übliche Rat: mehrere Kandidaten zum Probehören holen und vergleichen!

    Greetz
    Alex

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • Oliver
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.639
    • 22. November 2004 um 12:04
    • #3

    Die Yamahas (alte Serie (z.B. P4500) und die neueren Serien) sollen wohl gut für den Hochtonbereich geeignet sein.


    Ausgebildete Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik aus der Nähe von Braunschweig.

  • radiofuchs
    Beiträge
    73
    • 22. November 2004 um 14:08
    • #4
    Zitat von &quot;Bazzmonsta&quot;

    ... wenn du irgendwas mit 2Ohm machen willst (verstehe ich zwar momentan noch nicht, aber vielleicht erläuterst du das ja)

    aus effizienzgründen betreiben wir unsere anlage üblicherweise in mono

    bild hier

    I
    I
    V


    http://www.firehost.at/freerepublic/IMG_0016.JPG

    derzeit betreibt ein kanal einer crest vs1100 (550Watt an4Ω) die beiden selenium-treiber, die crest wird aber demnächst für zwei weitere HD15 gebraucht (1400W an 4Ω bridge), daher brauch ich was neues für den hochtonweg.

    da ja ohnehin mono, könnt ich die seleniums wieder parallel nehmen (4 ohm) und an einer gebrückten endstufe betreiben - da wär halt was 2-ohm stabiles mit um die 400 Watt an 4Ohm gebrückt gesucht (wäre natürlich kleiner/leichter/günstiger als ein 2*200@8 Ohm-Amp)

    die meisten kleinen amps, die ich bisher bei ebay gesehen hab, sind nicht 2-ohm-tauglich, drum wollte ich frqgen, ob wer was geeignetes in die richtung wüsste. alles klar?

    gruss

    b

    <marquee><blink>24 hours full power no toilet no shower</marquee></blink>

  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 22. November 2004 um 14:52
    • #5
    Zitat von &quot;radiofuchs&quot;


    ...was 2-ohm stabiles mit um die 400 Watt an 4Ohm gebrückt gesucht (wäre natürlich kleiner/leichter/günstiger als ein 2*200@8 Ohm-Amp)


    aha ... lustige Anlage. Das ist alles?oder stehen noch zwei Stacks auf der anderen Seite? da es wohl ein Pic von der Freerepublic ist gehe ich nicht davon aus *g*
    Was steht denn für ein "Controller" dahinter?Wie sieht es mit der Eingangsempfindlichkeit der restlichen Amps aus? Welche Einmessmöglichkeiten sind vorhanden? Bisher wohl alles frei Ohr? Alles Dinge auf die man achten sollte/könnte/müßte/wie auch immer.
    Für den HT-Bereich sollte ausreichend Leistung vorhanden sein und ein Clippfreies Signal. Und wenn man das Signal für den HT einfach auf den zweiten Kanal durchschleift hat man auch Mono im "Stereobetrieb".
    Mit "kleiner/leichter"

    Zitat

    Gewicht und Größe eher Nebensache.


    hat das nur bedingt zu tun. Und "günstiger" ist sowieso relativ.
    Was ist bei dir günstig und welche Preisklasse peilst du in etwa an?
    Alex

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • radiofuchs
    Beiträge
    73
    • 22. November 2004 um 15:26
    • #6
    Zitat von &quot;Bazzmonsta&quot;


    Was steht denn für ein "Controller" dahinter?Wie sieht es mit der Eingangsempfindlichkeit der restlichen Amps aus? Welche Einmessmöglichkeiten sind vorhanden? Bisher wohl alles frei Ohr? Alles Dinge auf die man achten sollte/könnte/müßte/wie auch immer.

    Signal kommt vom mixer in eine "monobox" (sowas halt --> http://www.rane.com/n109fig3.gif), von dort in einen grafischen MXR-terzband-EQ, zeck-Weiche sc24 (dreiweg-mono) und in die amps (bass: t-amp 2400 mit kleinem alesis-limiter davor, mitten: eine alte peavey cs 800, höhen: ???. )

    da die anlage oft an verschiedenen generatoren betrieben wird, hab ich auf empfindliche digitaltechnik bisher verzichtet.

    ich tät halt lieber was vernünftiges gebrauchtes als alesis/behringer/t-amp etc kaufen, "günstig" ist sagen wir mal unter 300 euro für 1*400W/4 ohm gebrückt, "günstiger" ist natürlich noch besser

    mit "frei ohr" liegtst du richtig, hab aber trotzdem viel freude mit dem EQ ...

    besten dank für die schnelle antwort

    b

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  • Bazzmonsta
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    800
    • 22. November 2004 um 15:58
    • #7

    :shock: das nenne ich nen Signalweg...
    Aber zurück zum Amp. Was du suchst nennt sich Glückstreffer.
    Und um die Trefferquote zu erhöhen würde ich mich vom 4 Ohm/Brücke-Gedanken ganz schnell distanzieren.
    Denn günstig/gut/in dem Leistungsfeld heißt meistens auch alt. Und daher eher für den max. 4 Ohm Stereo Betrieb ausgelegt.
    Alex

    Basst scho!
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  • test
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    • 22. November 2004 um 16:05
    • #8

    ich hätte hier noch zwei qsc pl1.0 zu bieten. die lassen sich gut brücken. im ht aber am bms bei 1000 trennfrequenz völlig ausreichend die qsc pl1.4.
    die hätte ich auch noch zu bieten :oops:
    drei treiber pro amkanal sollte das äußerste sein. sonst gibt es schwierigkeiten mit der gegnkopplung

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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  • MasterMatze
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    • 22. November 2004 um 17:17
    • #9

    warum nich ne kleine boost die sind günstig und überdimensioniert machtse mit denen im ht bereich auch nichts kaputt

    mfg Matthias Schoster

  • treibsand
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    • 22. November 2004 um 19:29
    • #10

    Schicke anlage...
    ...hatte bis vor ein paar Jehren auch noch so nen "Dinosaurier" am start.
    Sehr präzise im Klang, aber irgendwann nicht mehr riderkompatibel und zu Wartungsanfällig.
    Leider hab ich damals unwissenderweise die alten Yamaha-amps verhökert, kann die Dinger aber nur empfehlen. Keine Zwangslüftung, brillianter Klang und Robust bis zum abwinken.
    Dürften aber nicht einfach zu finden sein...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mischpultschorsch
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    • 22. November 2004 um 20:06
    • #11

    Jau, das war noch Holz. Lässt mich mit Wehmut auf die alten SA-Hornstacks zurückblicken, mit denen man bis vor ein paar Jahren noch auf einigen Zeltfesten unterwegs war.... Obwohl das Zeug sackschwer war und oft "grenzwertig" klang, so wurde der Sound bei voller Hütte und viel Gas am Pult nie angestrengt, und das trotz vergleichsweise schwachbrüstiger Amps....

  • Hörnli
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    • 22. November 2004 um 20:36
    • #12

    Moin,

    Respekt, geiles Soundsystem. Toll auch, daß hier noch niemand an den Lautsprechern rumgemäkelt hat. Mit TerzEq, Respekt vor Ohren und Material und ein wenig Humor erreicht Ihr mit Sicherheit guten Sound.

    Aber zum Thema HochtonEndstufe. Sowas suche ich auch. Ich habe mal geschaut was es so gibt und festgestellt, daß das schwierig wird. Hier im Forum bin ich auch in der Vergangenheit über nichts gestolpert. Die Mehrzahl betreibt die Hochtontreiber passiv.
    Ich mache Dir einen gewagten Vorschlag der sicher so Manchem mißfällt. Suche Dir gebraucht einen alten HiFi- Bolliden. So mit 2x100/8. Schütze die Treiber mit Folienkondensatoren in Reihe ( 10uF ) vor möglichen Gleichspannungsattacken. Dann würde ich dem Verstärker noch 100 Ohm Lastwiderstände direkt an den Ausgang geben.
    Ich denke 100W könnten schon reichen.

    Ach ja: SlewRate, das ist die maximale Flankensteilheit, oder auch maximale Anstiegszeit, Schnelligkeit der Endstufe und hat nur indirekt mit dem Netzteil zu tun. Darüber entscheidet zunächst die Schaltung selbst. Erst wenn die Schaltung optimiert ist, braucht man über die Elkos im Netzteil nachdenken. Dann aber auch nicht über deren Kapazität, sondern Qualität. Ich kenne Spezialisten die Folienkondensatoren parallel zu den Elkos löten um schnellere Stromabgabe zu erreichen.

    Gruß

    Nachtrag: An Leute, die lieber Mono und dafür 3- Weg Aktiv fahren, denkt kein Hersteller. 300W an 4 Ohm gebrückt, 8 kG, 1 HE, das fehlt ?

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

    Einmal editiert, zuletzt von Hörnli (22. November 2004 um 21:10)

  • radiofuchs
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    73
    • 22. November 2004 um 20:59
    • #13
    Zitat

    Respekt, geiles Soundsystem

    ... sowas tut gut. das publikum ist auch immer recht beeindruckt, was aus so wenig holz rauskommt - hab auf der heurigen osteuropa-tour oft "small but loud" gehört, auf einer party in polen standen wir neben einem zehnmal so großen britischen system (halt das übliche freetekno-rutschen-w-bin-1850-horn-gemisch) und die leute waren fast ausnahmslos bei uns tanzen. mit den zusätzlichen zwei HD15 müsste auch die untere grenzfrequenz noch etwas fallen, freu mich schon ...

    im speakerplans.com-forum wurden mir qsc rmx und chevin research ans herz gelegt, is halt auch sauteuer - da hilft wohl nur ebay und konsorten im Auge behalten.

    besten dank für eure antworten jedenfalls
    b

    <marquee><blink>24 hours full power no toilet no shower</marquee></blink>

  • tufkains
    Beiträge
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    • 22. November 2004 um 21:36
    • #14

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 00:44)

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
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    • 22. November 2004 um 23:54
    • #15
    Zitat von &quot;Inspiron&quot;


    Geht es doch eigentlich darum wie schnell die Ausgangsspannung "springen" kann. Also nicht für den Bassbereich sondern für den HT Bereich wichtig.

    Grundidee richtig, Schlußfolgerung falsch. Die Ausgangsspannung kann nur "schnell springen" wenn genügend Leistung vom Netz/Kondensatoren zur Verfügung gestellt wird. Im HT Bereich wirst du aber diese Leistungsspitzen nie anfordern, hingegen versuchen alle 18" (und grösser :D ) viel Leistung aus dem Netzteil in wenig Bewegung von Luftmolekülen umzuwandeln. Der erste Schub ist immer vorhanden, aber nach wenigen bewegungen kneift halt die eine oder andere Endstufe die backen zusammen... ...nix mehr mit Spannung und springen, sondern eher kriechen.
    Dafür ist im HT bereich die "Linearität" einer Stufe zu hören.
    Und die Idee mit der HiFi-Stufe und den 100W find ich garnicht soo schlecht.
    Dumm nur, daß sie nicht zuerst von mir kam... :evil:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Bazzmonsta
    Beiträge
    800
    • 23. November 2004 um 00:37
    • #16

    alter Hifi-Bolide?
    Idee gut, aber die Umsetzung kann man wohl vergessen.
    Hifi-Bolide= groß, schwer, Aufbau nicht für Transporte ausgelegt, 19" nur durch Umbau, nur zwangsbelüftet (meist)
    daher wird das Ganze wohl vielleicht funktionieren, aber nach soviel Umbau/Geld+Zeit Investition nicht rentabel. Da kann man sich auch gleich was "ordentliches" holen, das seinen Dienst tut und auch wieder verkäuflich ist.
    Bei mir werkelt eine alte Peavey DPC1000 an zwei 16Ohm Obertönern.
    Das ist ein 1HE Digiamp mit 2x500 Watt@4 Ohm. (das nur zu den Stichworten Effizienz vs Headroom :D ) Gibt es auch als neue Version in 2 Ohm fähig. Kostet aber garantiert mehr wie 300€.
    Alex

    Basst scho!
    Bitte keine PMs sondern Mail an bazzmonsta(a)web.de!

  • Hörnli
    Beiträge
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    • 23. November 2004 um 07:38
    • #17

    Moin,

    @ Bazzmonsta:

    So ein edles Soundsystem wird nicht von irgenwelchen trunkenen Sackträgern in den Truck geworfen. 8)

    Eine CNC gefräste 19" Alu Frontplatte kann man mit Holzkonstruktionen umgehen :wink:

    @ treibsand:

    Zitat:
    " Und die Idee mit der HiFi-Stufe und den 100W find ich garnicht soo schlecht. "

    Cool, noch einer. :D

    Lohnen tut sich das sicher nur, wenn man Die quasi geschenkt bekommt.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • Wolf
    Beiträge
    260
    • 23. November 2004 um 10:17
    • #18

    Hallo,

    also ich nehme für meine - zugegebenermaßen - nicht so großen VA's für den Mittel-Hochtonzweig eine alte Sony TA N80ES. Die hat einen echten Bums, 2 Netzteile, XLR-in, brückbar.

    Ich hatte sie noch übrig und entfernte nur die wertigen Holzseitenteile und ersetzte sie durch Aluminium mit Rackwinkeln.

    Sie ist recht schwer, aber ich sehe keinen Grund, sie zu tauschen. Ach ja, Kühler ins Rack, sonst wirds heiss.

    Schönen Gruß
    Wolf

  • radiofuchs
    Beiträge
    73
    • 23. November 2004 um 14:54
    • #19

    was haltet ihr von den alesis-amps?

    sehen auf dem papier nicht so übel aus und werden einem bei ebay nachgeschmissen

    ra 300 hat halt nur 90 Watt pro Kanal bei 8 Ohm ...

    <marquee><blink>24 hours full power no toilet no shower</marquee></blink>

  • Loloverde
    Profi
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    Marktplatz Einträge
    5
    • 23. November 2004 um 15:49
    • #20
    Zitat von &quot;radiofuchs&quot;

    was haltet ihr von den alesis-amps?

    Wenig bis gar nichts.

    Ich habe den RA100. Eher mumpfig im Bass. Vielleicht taugt er bei reinem Hochtonbetrieb mehr.

    Wenn mich der :twisted: reitet, betreibe ich den Hochtonweg mit einer Glockenklang Bugatti. Was eine nette Verbesserung bringt, die aber eher hinterm Komma angesiedelt ist.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

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