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FX zu einem MH3

  • jundc
  • 24. November 2004 um 15:28
  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 24. November 2004 um 15:28
    • #1

    Hallo zusammen,

    nachdem es wohl beim Pult ein MH3/40 wird bin ich gerade am FX und EQ Rack planen. Es soll hierbei ein gutes mittelklasse FX werden woh keiner die Nase rüpft, jeder irgenwo damit arbeiten kann (somit keine Exoten) und Preislich noch im Rahmen liegt. Nachfolgende Kobination habe ich mir vorgestell oder vermißt Ihr noch was Existenzielles, oder kommt man damit hin? Geplant ist der Einsatz für zumeist Coverbands, Stadtfeste, kleiner Open-Air Veranstaltungen.

    FX Rack:

    Yamaha SPX990 oder SPX2000
    Lecicon PCM70
    Lexicon MPX550
    TC M2000 oder M3000
    TC D-two
    DBX 4 fach Gate /Dawmer 4-fach Gate
    DBX 166
    DBX 160
    DBX 160
    DBX 160

    EQ Rack:

    Klark DN 360 oder DN 370
    DBX I-EQ 31 (Monitore)
    DBX I-EQ 31 (Monitore)

    Vielen Dank für Eure Meinung!

    Gruß

    Jürgen

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 24. November 2004 um 17:49
    • #2

    Finde ich nicht schlecht, ich würde vielleicht das MP550 weglassen, Effektgeräte hast Du auch so genug, und aus den dbx 160 zum Teil noch 166 machen, denn an Compressoren finde ich es etwas knapp.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 25. November 2004 um 09:46
    • #3

    Aber bitte ALTE 166er!!!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Seven
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    4.371
    • 25. November 2004 um 13:18
    • #4

    - MPX 550 würde ich auch weglassen.
    - Gates würde ich auch Altair miteinbeziehen und halt mal mindestens 6 Kanäle.
    - Und Comps würde ich auch sagen mal minimum 8 Kanäle.
    - Und als Monitor EQ eventuell auch Altair.

  • Toff
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    349
    • 25. November 2004 um 14:15
    • #5

    Den DeEsser von SPL finde ich sehr gelungen, hab den in meinem privaten Side-Rack immer dabei, und freue mich ansonsten, wenn ich ihn gestellt bekomme.
    Das Gerät ist gebraucht gar nicht so teuer, macht aber als Zugabe im Siderack vielleicht den kleinen Unterschied aus, der den Gasttechniker die sonstigen "Mittelklassegeräte" vergessen lässt.

    Auch noch ne Überlegung wäre EIN etwas edlerer Channelstrip oder Compressor, um die oftmals künstlerisch so wichtigen Mainvocals bedienen zu können.
    Gruß vom Toff

  • jundc
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    304
    • 25. November 2004 um 14:24
    • #6

    Toff: was für Geräte wären Deiner Meinung nach hier die Favoriten? Was kosten die Teile ca. Brutto VK. Was meinst Du mit "Mittelklasse" ? Siehst Du die Geräte als nicht amtlich genug an?

    PA-Peter: was ist der Unterschied (in kürze) zwischen alt und neuem 166 er oder tuen gar nur 166er

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • PA-Peter
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    • 25. November 2004 um 14:48
    • #7

    Der 166XL ist, im Vergleich zum alten 166er, nicht so wirklich prall...

    ...was ich als Comp deutlich empfehlen kann:
    BSS 402/404
    SPL Dynmaxx >recht günstig das Ding, taugt aber!!!

    PA-Peter
    ****
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  • ADMIN
    Administrator
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    • 25. November 2004 um 17:31
    • #8

    Bei dieser Größenordnung würde ich sagen:

    1.) Als Digi-FX SPX, PCM, ein spezielles Delay (D2) und irgendetwas (tendenziell etwas, was gaaaanz einfach zu bedienen ist, Lexicon Alex beispielsweise) dazu.

    2.) sechs, lieber acht Gates und ebenso viele Kompressoren.

    Ich würde dazu tendieren, ein "oebramtliches" Gerät mit ein paar Budget-Klasse zu kombinieren. Also DRP 402 oder 404 für Comp und DS 201 für Gates.

    3.) Eq lieber mit Feedbackfinder oder mit extra Analyser. Wenige geben zu, dass sie das brauchen, aber wenn sie's ohne nicht schaffen, sind nicht sie unfähig, sondern das Material Sch...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Seven
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    • 25. November 2004 um 18:00
    • #9

    Also wir haben ein "großes" Siderack für einen 40er Tisch gemacht und dort 4 FXse (M3000, M-One, D-2 und SPX-990) reingeschraubt und 2 DPR 502 als Gates sowie 3 Stereocomps von Focusrite.

    Für 60% der Jobs reicht das aus. Nur wenn Fremdtechniker ankommen oder wenn mal ne größere Band oder zwei Bands am Start sind, dann gehen einem Ruckzuck die Comps aus und man darf ein zweites Siderack mitschleppen. Davon werden dann in der Regel nur die Comps gebraucht, so dass ich desöfteren 4 weitere FXse und einige Gates spazierenfahre.

    Hier also bitte vorausdenken und sehen was man braucht. Kein Mensch will 24 HE Sideracks, aber bei einem 40 Kanal Tisch der MH3 Klasse, sollte man auch beim Siderack keine Kompromisse machen. 8 Comps wären bei nem 40er Tisch für mich unterste Grenze. Der Vorschlag vom Admin mit hochwertigen Geräten (also ein DPR 404 zb) und 2 1046er von dbx finde ich auch recht gut.

    Was immer mehr Gasttechniker zu schätzen wissen sind halt die Transient Designer und die Compressoren von SPL. Explizit fordern tun sie imo noch recht wenige, aber jeder hat sich bis jetzt gefreut sie anzutreffen.

  • guma
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    • 25. November 2004 um 19:26
    • #10

    Möchte meinen Vorednern allen zustimmen, Darüber hinaus finde ich das PCM 70 weder gut bedienbar noch klanglich wirklich die Offenbarung !!! Es ist darüber hinaus einfach nicht mehr zeitgemäß.

    Ich würde ein gebrauchtes 91er oder 300er vorziehen.

  • mischpultschorsch
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    • 25. November 2004 um 21:19
    • #11

    Mein Senf:

    - Mehr Comps wären wünschenswert. Evtl drüber nachdenken, ob Du nicht nen 1HE 8-fach Compressor mit reinschraubst (Kuhnle / Alto)
    - MPX weglassen, dafür lieber ein zweites SPX 990 rein, damit kann jeder Fremdtech umgehen. (Oder ein Alex, wobei das aus dem Rahmen fällt, aber Standart-Hall kann es! )
    - Bei den Gates kann man drüber nachdenken, ob man mehr braucht. Hier hat sich das Kuhnle "Eightgate" mit 8 Gates auf 1 HE hie und da als dankbar erwiesen.
    - Monitor EQ alternativ Altair!

  • Toff
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    • 26. November 2004 um 01:10
    • #12
    Zitat von "jundc"

    Toff: was für Geräte wären Deiner Meinung nach hier die Favoriten? Was kosten die Teile ca. Brutto VK. Was meinst Du mit "Mittelklasse" ? Siehst Du die Geräte als nicht amtlich genug an?

    Hallo Jürgen: ADMIN hat ja so ähnlich geantwortet wie ich und schon "Haupt"-Compressoren genannt: BSS 402 oder 404 sind da wirklich die Favoriten, werden wohl immer akzeptiert; vielleicht noch TLA C1 (hab selber einen - Röhrenglimmen macht psychologisch einfach was her...). Sonst noch: SPL Channel One kommt schon recht edel daher, ich habe allerdings erst wenige Stunden (Studio-)Erfahrung mit dem Teil. Drawmer DL 241 kommt meiner Einschätzung nach sehr oft gut an, obwohl das Gerät klanglich nicht unbedingt absolute Spitzenklasse ist.

    Und das mit der "Mittelklasse": ICH komme mit den von dir genannten Geräten wunderbar hin, ich habe lediglich dich selbst aus deinem Anfangsbeitrag zitiert :) - und gemeinhin zählen z.B. DBX 166XL wohl zur (oberen?) Mittelklasse.
    Ob all diese Klassifizierungen immer so sinnvoll sind, sollte desöfteren bezweifelt werden, sowohl bezüglich des Klanges als auch der Praktikabilität: Ein 166XL z.B. ist mir an percussiven Signalen lieber als ein BSS, einfach deshalb, weil ich die Zeitparameter frei wählen kann - aus diesem Grund kann ich auch der Aussage "bitte nur den alten 166er" nicht zustimmen, denn der alte 166er war nicht "vollparametrisch".

    (Etwas off topic: Ich habe vor 8-12 Jahren viel mit dem alten 166er gemacht, und mittlerweile treffe ich natürlich häufiger auf den neueren XL. Dass der Neue wirklich schlechter klingt, kann ich nicht bestätigen - habe allerdings auch noch keinen direkten A/B-Vergleich gemacht. Ich hoffe, dass diejenigen, die Anderes behaupten, sich wirklich mal die Mühe eines direkten Vergleiches gemacht haben, oder zumindest lange und intensiv in ähnlichen Situationen mit beiden Geräten gearbeitet haben... man redet sich ja leider auch ne Menge ein, gell?).

    Gruß vom Toff

  • wora
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    • 26. November 2004 um 02:47
    • #13

    ich würde wie fast alle vorredner auf jeden fall die anzahl der kompressoren auf min. 8 erhöhen.
    und zu so einem pult gehören auch ein paar edlere geräte.
    den vorschlag von admin finde ich nicht schlecht, edle geräte mit günstigeren teilen zu mischen.

    und das MPX würde ich auch weglassen.
    anstatt des SPX2000 würde ich auf jeden fall das SPX990 einbauen, denn es gibt ein paar mischer mit den passenden speicherkarten und eigenen effekten, die sind dann seeehr glücklich ;)

    obwohl das PCM70 - wie guma schon sagte - nicht mehr up to date ist, so ist es dennoch ein anerkanntes gerät das viele mischer immer noch bevorzugen. aber ein PCM91 wäre natürlich schon interessanter, denn auch hier gibt es einen kartenslot der ab und an mal gebraucht wird. das sind jedenfalls sehr anerkannte geräte, deren erwerb kein fehler ist.

    über ein D-Two wird sich wohl auch niemand beschweren, solange die TAP taste noch funktioniert ;)
    die anderen T.C.-gerätchen sind auch anerkannt, aber nicht so verbreitet wie die obengenannten.

    was die EQ´s angeht, so teile ich auch hier die meinung vom admin.
    auf keinen fall was mit eigenem und "automatischen" feedbackkiller!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • PA-Peter
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    • 26. November 2004 um 10:36
    • #14

    Ich hatte -vor langer Zeitr ;-)- noch einen Analogen FOH. Da waren im Siderack 166XL's....
    ...die Dinger haben ihren Job schon sehr gut gemacht, jedoch habe ich mir mal Comp's dazu miete müssen und das waren dann 166A (oder so)...
    ...und ich muß sagen, ich wollte es selbst nicht glauben!
    Der 166 (dann doch ohne alles ;-)) arbeitete, in meinen Augen, deutlich sauberer...

    ...frag mich nicht warum!
    Ich kenne auch noch ein paar Kollegen, die das ähnlich sehen...
    ...daher auch meine öffentlichen(!) Äusserungen dazu!

    EDIT: aus Verwechselungsgründen kleine Korrekturen vorgenommen!

    PA-Peter
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    http://www.rieckmedia.com

    Einmal editiert, zuletzt von PA-Peter (26. November 2004 um 12:01)

  • Toff
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    • 26. November 2004 um 11:59
    • #15
    Zitat von "PA-Peter"


    ...die Dinger haben ihren Job schon sehr gut gemacht, jedoch habe ich mir mal Comp's dazu miete müssen und das waren dann 166A (oder so)...
    ...und ich muß sagen, ich wollte es selbst nicht glauben!
    Der 166A arebeitete, in meinen Augen, deutlich sauberer...

    Nur damit hier keine Verwirrungen entstehen: Mit dem "alten" 166er ist aber gemeinhin nicht der von dir aufgeführte 166A gemeint (das ist der Vorgänger des 166XL, unterscheidet sich vom XL durch fehlende Zeitparametrik), sondern wirklich der ältere mit den bunten Knöpfen und den kleinen LEDs. Aber vielleicht meinst du ja den "richtigen alten", und erinnerst nur das "A" falsch...

    Gruß vom Toff

  • PA-Peter
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    • 26. November 2004 um 12:00
    • #16

    Jou, bunte Knöpples und mini-LED's...
    ...sieht ein wenig altbacken aus!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • wora
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    • 26. November 2004 um 13:20
    • #17

    nur um auch mal von thema abzuweichen:
    ich hatte auch schon öfter den eindruck, das der alte 166er (der mit der schwarzen frontplatte und den bunten knöpfen) einfacher einzustellen ist als die neuen teile.
    ich komme mit den neuen geräten meist erst gegen ende eines gigs zu (für meine ohren) zufriedenstellenden ergebnissen.
    das lässt mich vermuten, das ich mich dann aber einfach an seine arbeitsweise gewöhnt habe.

    im direkten vergleich hab ich die aber nie getestet, könnte also auch schon wieder so´n esoterisches gebabbel sein :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 26. November 2004 um 14:38
    • #18

    Ich hab 8 Kanale alte 166er. Dann haben wir um aufzurunden nochn 166 XL dazugekauft, weils nur den noch gab. Irgendwie klingt das Ding bei hohen gainreductions dumpfer und man hat einfach Lust, die roten LEDs nicht leuchten zu sehen.

  • guma
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    • 26. November 2004 um 15:13
    • #19

    @ Jack, Toff, PA-Peter:

    Wenn der 166XL zu dumpf klingt, liegt es meist an der zu kurzen Attack-Zeit. Für viele Solistensignale ( Vocals, Gitarre, Bläser ) ist es günstiger eine mittlere Attack-Zeit zu wählen, die frühe Transienten besser durchlässt. Damit verschwindet meist auch der Eindruck eines Höhenverlustes.

  • tufkajck
    Profi
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    • 26. November 2004 um 16:12
    • #20

    Aha, also wieder menschliches Versagen... Es lebe "overeasy"

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