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pa einmessen... frage...

  • squini
  • 5. Dezember 2004 um 14:17
  • Geschlossen
  • squini
    Beiträge
    68
    • 5. Dezember 2004 um 14:17
    • #1

    was wird gemacht... wenn ich beim einmessen beim klangbild z.B. auf der frequenz 12.000 herz ein loch ist... ich meine damit sie ist zu leise im gegensatz zum rest... aber wenn ich sie beim eq aufdrehe erzeugt es eine resonanz?

    sollte mann dann den rest leiser machen?

    warum sollte eigentlich eine pa auf allen frequenzen gleich laut sein? bzw. mit dem equalizer sollte ich ja die resonanzen herausziehen und nicht die pa ausgleichen? oder schon?

  • 3510maniac
    Beiträge
    322
    • 5. Dezember 2004 um 19:58
    • #2

    wenn du resonanzen rausziehst klingt es gleichlaut aber gemessen isses leiser, das liegt am raum!

  • treibsand
    Verifiziert
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    Marktplatz Einträge
    1
    • 5. Dezember 2004 um 21:14
    • #3

    squini:

    sei mir nicht bös', aber es gibt hier noch eien Thread, welcher sich gerade mit dem Sinn des Einmessens beschäftigt.
    Und deiner Fragestellung / deinen weiteren Threads nach möchte ich Dir eher raten, das Einmessen vorerst zu vernachlässigen und eher von Kollegen lernen, wie man "kleinere" Anlagen (ohne Delay/geflogene Systeme) per Ohr "einmisst".

    Grüße,
    Peter

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    3.792
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    13
    • 6. Dezember 2004 um 00:05
    • #4
    Zitat


    was wird gemacht... wenn ich beim einmessen beim klangbild z.B. auf der frequenz 12.000 herz ein loch ist... ich meine damit sie ist zu leise im gegensatz zum rest... aber wenn ich sie beim eq aufdrehe erzeugt es eine resonanz?

    sollte mann dann den rest leiser machen?


    :?: Hm, das ist dann doch irgendwie wieder das gleiche, oder?!

    Zitat


    warum sollte eigentlich eine pa auf allen frequenzen gleich laut sein?


    Nun, das ist doch eigentlich trivial. Die PA soll doch möglichst wenig verfälschen und das Schallereignis so originalgetreu wie irgend möglich übertragen. Und das geht eben nur, wenn der Übertragungsfrequenzgang möglichst eben ist - also keine Frequenzbereiche überbetont oder vernachlässigt werden.
    Einfaches Beispiel: Wir senken mal großzügig die Tiefen und die Höhen ab - das klingt dann in etwa so wie durchs Telefon. Und das übertragene Signal hat dann mit dem Original in der Regel nicht mehr viel gemein.

    Zitat


    bzw. mit dem equalizer sollte ich ja die resonanzen herausziehen und nicht die pa ausgleichen? oder schon?


    Equalizer ist nicht gleich Equalizer. Ich möchte mal in der drei verschiedene Equalizer-Kategorien unterscheiden:

    1. Der Equalizer als Klangbearbeitungswerkzeug.
    Das ist z.B. die Klangregelung (Warum heißt die wohl so?!) im Kanalzug eines Mischpultes oder auch der Trebble-Regler eines Marshall-Amps.
    Diese Equalizer sollten dazu eingesetzt werden, ein gewünschtes Klangergebnis zu erzeugen, wie man es beispielsweise direkt auf eine CD pressen würde. Zur PA- und/oder Raumentzerrung sollten diese nicht eingesetzt werden.

    2. Der Equalizer zum linearisieren des Amplitudenfrequenzgangs von Lautsprechern respektive von PA-Systemen.
    Diese Equalizer sind in der Regel in Lautsprecher-Controllern oder auch passiven Frequenzweichen enthalten und dienen dazu das Übertragungsverhalten des Lautsprechers (oder der PA) ohne Berücksichtigung von Raumeinflüssen zu optimieren. In einem schalltoten Raum sollte also in einer gewissen Entfernung ein linearer Frequenzgang gemessen werden können.

    3. Der Equalizer zur "Raumentzerrung".
    Ich habe hier bewusst den Begriff "Raumentzerrung" gewählt, wohlwissend, dass hier gewiss nicht der Raum sondern das Übertragungsverhalten der Beschallungsanlage entzerrt wird.

    Raumbegrenzungsflächen haben die Eigenschaft den Schall nicht in allen Frequenzbereichen gleich stark zu reflektieren. Das bedeutet für das so genannte Diffusfeld, das sich im Raum auf Grund dieser Reflexionen aufbaut, eine gewisse klangliche Färbung. Für bestimmte Frequenzbereiche ist also mehr Energie im Raum als für andere. Der Diffsuschall überlagert sich natürlich mit dem Direktschall und beeinflusst somit auch mehr oder weniger den gesamten Klangeindruck.

    Hier ist es nun in den meisten Fällen sinnvoll dort im Frequenzbereich, wo es Überhöhungen im Diffusschallfeld gibt, eine Pegelabsenkung (am so genannten Master- oder House-EQ) vorzunehmen. Es wird also gezielt eine "Delle" im Direktschallfrequenzgang (!) erzeugt, wobei bei der Wahrnehmung wieder Direktschall und Diffusschall "zusammenfließen" und einen lineraren Eindruck erzeugen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • squini
    Beiträge
    68
    • 6. Dezember 2004 um 00:19
    • #5

    aber wie willst du die pa anlage angleichen? das ist doch auch von sänger zu sänger unterschiedlich... z.B. wenn ich tiefer in ein micro singe.. werden beim einmessen mehr bässe sein... oder nicht?

    ich verstehe mal unter einmessen das angleichen aller frequenzen... das es flat is...

    wenn ich jetzt die anlage einmesse... bräuchte ich auch ein signal auf dem alle frequenzen gleich laut sind.. oder? da kann ich keine vocals oder so verwenden? da diese immer anders sind?

    z.B. mit welchem signal soll man messen?

  • MaO
    Profi
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    430
    • 6. Dezember 2004 um 01:08
    • #6
    Zitat

    wenn ich jetzt die anlage einmesse... bräuchte ich auch ein signal auf dem alle frequenzen gleich laut sind.. oder? da kann ich keine vocals oder so verwenden? da diese immer anders sind?

    Richtig, daher nimmt man zum Einmessen ein Signal mit gleichmässigem Energiegehalt, Rosa Rauschen genannt.

  • wora
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    11
    • 6. Dezember 2004 um 01:38
    • #7
    Zitat von "squini"

    aber wie willst du die pa anlage angleichen? das ist doch auch von sänger zu sänger unterschiedlich... z.B. wenn ich tiefer in ein micro singe.. werden beim einmessen mehr bässe sein...

    wie der volker schon schrieb, ist das eher eine sache des kanal-eq´s im mischpult, um ein bestimmtes klangliches ergebnis für eine stimme oder ein instrument zu erzeugen.
    eine pa stellt man ja nicht auf ein einzelnes instrument ein, sondern daraf das sie möglichst für alle zu übertragenden instrumente gut klingt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 6. Dezember 2004 um 02:34
    • #8

    Moin,

    vorsicht mit dem rosa Rauschen Zeugs, allenfalls ausleihen, nicht kaufen, ist Geldverschwendung.
    Nochmal der Verweis auf das gleiche Thema:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=30088

    @ squini. Dort ist mittlerweile alles Wissen versammelt, lang zu lesen aber guuut.

    Gruß

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • squini
    Beiträge
    68
    • 6. Dezember 2004 um 10:43
    • #9

    k schaus ma an :)

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