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Pink Floyd in Berlin (1990)

  • 4Art
  • 27. Dezember 2004 um 13:01
  • 4Art
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    • 27. Dezember 2004 um 13:01
    • #1

    Habe mir gestern Abend auf 3Sat Pink Floyd in Berlin 1990 (the Wall) reingezogen. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele beteiligte Musiker (zum Teil mit sehr abenteuerlichen) Funk-In-Ear-Monitoring Konstruktionen aufgetreten sind. Die Meisten zwar mit normalen Kopfhörern - Sinnead o'Connor aber hatte bereits Hörer, welche zu mindest designmässig heute gang und gäbe sind.

    Seit wann sind funkgestützte Inear-Systeme eigentlich im aktiven Einsatz? Uebrigens: Schon beeindruckend, was da 1990 aufgezogen wurde!

    War eigentlich von den reiferen Jahrgängen hier im Forum damals jemand mit dabei?

  • Loloverde
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    • 27. Dezember 2004 um 13:18
    • #2
    Zitat von "4Art"


    War eigentlich von den reiferen Jahrgängen hier im Forum damals jemand mit dabei?

    Hier!

    Darum muß ich dich gleich mal korrigieren: Es war Roger Waters und nicht Pink Floyd :wink:

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • 4Art
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    • 27. Dezember 2004 um 15:39
    • #3

    So ist es... Wurde aber im Programm-Helftl sowie auf der Teletext-Seite von 3Sat als Pink Floyd-Gig angepriesen... Wusste jetzt nicht, wo wer wie mit wem und wann was usw usf :D

  • UweLam
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    • 27. Dezember 2004 um 16:49
    • #4

    Ja, diese halben Walkmen Hörer fand ich gestern auch etwas belustigend.
    Zum ersten mal habe ich Mitte der 80er Jahre etwas von InEar gehört (Garwood). Stevie Wonder (blinder Sänger) war einer der ersten User. Außer dem Monitorsound konnte man ihm damals auch per Talkback Anweisungen geben, damit er sich frei und ohne Hilfe auf der Bühne bewegen konnte. Anfangs war es auch oft üblich nur einen Hörer zu nutzen. Dies war jedoch unsinnig, denn wenn ein Ohr ein geschlossenes System hat, dann reagiert das andere Ohr empfindlicher und man empfindet mehr Lärm.

    mfG

    Uwe

  • willi2
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    • 27. Dezember 2004 um 17:17
    • #5

    hallo,
    komischerweise verwendet roger waters auf der live dvd "in the flesh" auch nur einen hörer und die ist soweit ich weiss neueren datums.
    ... muss also doch funktionieren :roll:

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • UweLam
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    • 27. Dezember 2004 um 17:24
    • #6
    Zitat von "willi2"


    ... muss also doch funktionieren :roll:

    es funktioniert schon, es ist aber nicht besonders schonend für das Ohr, welches ja mit ein Vorteil vom In Ear ist.

    mfG

    Uwe

  • wora
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    • 27. Dezember 2004 um 17:33
    • #7
    Zitat von "willi2"

    hallo,
    komischerweise verwendet roger waters auf der live dvd "in the flesh" auch nur einen hörer und die ist soweit ich weiss neueren datums.
    ... muss also doch funktionieren :roll:


    ja, dieser scheibe ist eine eindeutige KAUFEMPFEHLUNG zuzuordnen!

    ein bisschen OT gefällig?:
    das konzert 1990 in berlin (auf dem ehemaligen grenzstreifen) war damals von mehreren problemen begleitet, die dann auch ausführlich im "production partner" beschrieben wurden.
    soweit ich mich erinnern kann wurden damals von den fernseh-kollegen z.b. alle delaylines aus versehen stillgelegt :D
    und das konzert selber - so munkelte man damals - war wegen technischer probleme (hauptsächlich durch die "einwirkung" von div. fernsehteams) nicht live sondern es wurde die am vortag bei der probe erstellte bandkopie abgespielt... aber so genau weiss ich das jetzt auch nicht mehr.
    ende OT

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • UweLam
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    • 27. Dezember 2004 um 18:12
    • #8
    Zitat von "wora"


    das konzert 1990 in berlin (auf dem ehemaligen grenzstreifen) war damals von mehreren problemen begleitet, die dann auch ausführlich im "production partner" beschrieben wurden.
    soweit ich mich erinnern kann wurden damals von den fernseh-kollegen z.b. alle delaylines aus versehen stillgelegt :D
    und das konzert selber - so munkelte man damals - war wegen technischer probleme (hauptsächlich durch die "einwirkung" von div. fernsehteams) nicht live sondern es wurde die am vortag bei der probe erstellte bandkopie abgespielt... aber so genau weiss ich das jetzt auch nicht mehr.

    Die Delay Tower hatten eigene Generatoren, die für den Ton ausgelegt waren. Als dann die Fernsehjungs einfach ihr Publikumslicht mit daran angeschlossen haben sank unter Volllast die Spannung zusammen, und die BSS Weichen schalteten „vorsichtshalber“ erst einmal auf „Mute“. Bis dies erkannt wurde, und sich jemand zu den Towern durchgekämpft hatte, war die Show fast gelaufen.
    Ein weiteres Problem (warum viele Leute nichts gehört haben) lag daran, dass deutlich mehr Publikum auf deutlich größerem Gelände war als ursprünglich geplant. Die PA war für weniger Publikum ausgelegt. Entsinne ich mich da richtig: Gab es am Ende freien Eintritt, weil man die Zäune nicht mehr im Griff hatte?
    Ein weiteres Problem, an das ich mich erinnere, war eine defekte Sicherung im Netzteil vom Monitorpult. Diese Aussage hatte mich damals schon gewundert, denn selbst 1990 waren schon 2 Netzteile üblich.

    mfG

    Uwe

  • willi2
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    • 27. Dezember 2004 um 20:48
    • #9

    hallo,

    wora schrieb:

    Zitat

    ja, dieser scheibe ist eine eindeutige KAUFEMPFEHLUNG zuzuordnen

    ... drum hab ich sie ja auch :D

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • Blancblue
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    • 27. Dezember 2004 um 20:50
    • #10

    Wer hat denn damals die Show ausgestattet?

    ________________________________

    Signatur?

  • UweLam
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    • 27. Dezember 2004 um 22:55
    • #11
    Zitat von "Blancblue"

    Wer hat denn damals die Show ausgestattet?

    Ich vermute Britannia Row. Die sind mit Pink Folyd und Turbosound groß geworden. Bei dieser Show war auch einer der ersten großen Flashlight Einsätze. Darum liegt die Vermutung nahe.
    Vielleicht hat ja jemand aufgepasst, und etwas im Abspann gelesen.

    mfG

    Uwe

  • Loloverde
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    • 28. Dezember 2004 um 16:24
    • #12

    Hi

    Meine Eindrucke von damals waren:
    Der Gesang war zumindest live. Ein paar Gastkünstler haben nämlich sehr schräg gesungen. Auf der Aufnahme war das natürlich korrigiert. Ein Grund für sowas, könnte das ausgefallene Monitorpult sein.
    Zu den Delays kann ich nichts sagen, da ich einen Turm im Rücken hatte und ihn deshalb nicht hören konnte. Der Sound war aber sehr gut (zumindest für mein damaliges Empfinden).
    Die Show selber wurde aufgrund technischer Probleme zweimal angehalten, was Roger Waters sogar zu einem Kniefall mitsamt Stoßgebet angeregt hat.
    Ich bin mit Karten hin. Am späten Nachmittag wurden aber die Tore geöffnet, so daß jeder rein konnte.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • derautor
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    • 29. Dezember 2004 um 17:48
    • #13
    Zitat

    Die Show selber wurde aufgrund technischer Probleme zweimal angehalten

    Deshalb fehlen in der Aufzeichnung auch zwei Songs gleich nach dem Opening. Die waren völlig vergurkt und wurden rausgeschnitten. Meiner Meinung nach gehört diese Aufführung (die Aufführung, nicht die Original-Platte!!) nicht zu den Sternstunden der Rockmusik, trotz illustrer Besetzung. Knapper Zeitplan und deshalb überforderte Organisation vor Ort, die den oben teilweise schon geschilderten Problemen Tür und Tor geöffnet hat. Ich kenne einige Leute, die damals dabei waren und heute noch das Gesicht verziehen. Hinter den Kulissen ist man teilweise wohl auch nicht so miteinander umgegangen, wie sich das für zivilisierte Menschen gehört.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • lok1414
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    • 31. Dezember 2004 um 21:34
    • #14

    Meine Erinnerung an das Konzert:
    - Wir haben einfach mal vorbeischauen wollen - ohne Karten - aber die waren auch nicht notwendig.
    - Der Klang war etwas eigenartig, relativ schwach, was mich für eine Veranstaltung dieser Größe schon erstaunte. Zeitweise kam es mir vor wie Volksfest mit Musikuntermalung.
    - Die ganze Veranstaltung schien etwas aus den Fugen geraten zu sein.
    - Einzig das Unterbringen der Werbung, das hat funktioniert. Ich glaube, es war für eine amerikanische Zigarettenmarke, die heute niemand mehr kennt.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • Lamia
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    348
    • 2. Januar 2005 um 22:48
    • #15

    Hab es ab Run like hell auch gesehen, also den Schluß, da fiel mir ein, daß man damals überall nur gehört hatte, was da nicht alles schief gegangen wäre, abgesehen davon, daß es sich sowieso um einen Waters'schen Alleingang gehandelt hat was viele eingefleischte Floyd Fans sowieso nicht akzeptiert hätten.

    Zum Fernsehton würde ich sagen die Band, das Orchester und die Sänger haben schon live geklungen, die Akteure (Tim Curry...) bei den Orchestralen Passagen waren sicher Playback.

    Zu den Sängern da am Ended Waters war gur, Van Morisson war gut, Cindy Lauper war wie immer, Sinead O'Connor war falsch wie immer, also sicher live.

    - Alex -

  • schurik
    Gast
    • 3. Januar 2005 um 03:07
    • #16
    Zitat von "Lamia"

    Sinead O'Connor war falsch wie immer, also sicher live.

    die war wohl zur show garnicht da, die aufnahmen die man sieht sind von der probe...

  • Lamia
    Beiträge
    348
    • 4. Januar 2005 um 12:15
    • #17

    Das wäre ja noch schlimmer!

    - Alex -

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