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Unterschied LAB FP-3400 - LAB FP-6400 optimal anfahren?

  • 24ZollAndi
  • 30. Dezember 2004 um 00:01
  • 24ZollAndi
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    • 30. Dezember 2004 um 00:01
    • #1

    Hallo!

    Habe nun schon sehr viel gutes besonders über LAB gelesen. Ich denk es gibt fast keine Endstufe, welche im Mittel-Hochton Bereich gut klingt, ordentlich im Bass läuft (auch entsprechend Strom aufnimmt) und das gerade mal bei 10 kg. Was für mich neben den konventionellen Endstufen Digam (oder Outline) uninteressant macht und wahrscheinlich leider auch bei der neuen Crown I-Tech nicht anders sein wird.

    Meine eigentliche Frage ist nun, dass ich mir jetzt mit den Leistungsangaben etwas unsicher bin und ich nicht weiss wie seriös die nun wirklich sind.

    An die Endstufe sollen zwei Doppel 15" von JBL mit einer Leistung je LS-Box von 1200 W RMS.

    Da ich die Bässe jetzt schon ziemlich gut anfahre und einen deutlichen Unterschied möchte, frage ich mich, ob ich die Bässe schon mit einer FP-6400 (2x 2300W @ 4 Ohm) anfahren könnte oder ich sie doch lieber auf Nummer sicher an eine FP-3400 (2x 1500 W @ 4 Ohm) hänge? Werden eure Bässe immer mit Programmleistung gefahren? Ab wann ist der Verschleiß dann doch höher?

    Wäre auch noch interessant zu wissen, wie gross nun wirklich auch in der Praxis die Unterschiede von einer FP-3400 zu einer FP-6400 sind? Da ich sie im Kickbass einsetzen möchte, sehe ich vorallem durch die höheren Spannungsspitzen Vorteile bei der FP-6400.

    Danke schonmal....

    Gruß,
    24ZollAndi

  • Janko
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    • 30. Dezember 2004 um 01:00
    • #2

    Wenns dir was hilft, wir befeuern unsere Limmer BA215 (ebenfalls 2x15", aber frag mich um diese Uhrzeit bitte nicht welche) mit fp6400. Wir haben immer zwei pro Kanal dranhängen, die Leistungsaufnahme pro Box liegt auch in der Größenordnung der von dir genannten 1200W und etwa soviel kriegen sie ja auch von der Endstufe.
    Davor hatten wir sackschwere Crest 9001er und weder früher noch jetzt könnte ich mich dran erinnern daß wir jemals eine Pappe geschossen hätten. Und die Kisten werden richtig böse geprügelt.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • wora
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    • 30. Dezember 2004 um 01:10
    • #3

    hallo andy,
    ich kenne jetzt nur die alten LAB amps und nutze die auch regelmäßig.
    die alte 4000er ist im bass ne lahme ente, aber das nachfolgermodell 6400 soll wesentlich besser sein...

    was deine anwendung angeht, so verstehe ich deine aussage "oder ich sie doch lieber auf Nummer sicher an eine FP-3400 hänge" nicht so ganz.

    wenn du im kickbassbereich sicherheit haben willst, dann darf die leistung des amps ruhig deutlich höher sein als das was die speaker theoretisch verkraften. dann laufen die speaker immer gut kontrolliert und zuverlässig.

    und mehr spass macht das dann auch... ;)

    allerdings ist die stufe ja nicht gerade billig :(
    gibt es denn nicht die möglichkeit, die beiden amps auszuprobieren?
    bei dieser investition sollte das doch drin sein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 24ZollAndi
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    • 30. Dezember 2004 um 02:47
    • #4

    Janko
    Hilft mir sehr gut danke, vorallemdingen der Unterschied von einer Crest 9001 zu einer LAB wohl sehr klein ist. Nur vermute ich, wie du geschrieben hast, dass du je Kanal zwei doppel 15" dran hast? Das wären dann insgesamt "8 x 15" an beiden Kanälen? Wenn ich das nochmal hinterfragen darf, weil ich ja an einen Kanal nur eine LS-Box mit zwei 15" dranhängen würde. (insgesamt "4 x 15")

    wora
    Bis zu einer gewissen Leistung ist Endstufenreserve für saubere Signale ein sehr grosser Vorteil, weil ja meist erst mit dem Clip unsaubere Signale entstehen und so bei den Bässen für ungleichmässige Belastungen sorgen. Die Endstufe könnte aber auch im extremen Fall so stark dimensioniert sein, dass die LS das thermisch gar nicht mehr verkraften und lange Zeit vor max. Aussteuerung schon abbrennen. Und leider ist es bei grösserer Anforderung eine bekannte optimale Einstellung, dass (trotz guter LED Anzeige) die Endstufe oft bis zum Clip gefahren wird und dann leicht zurückgedreht wird. Daher ist mir lieber ich hänge gleich eine dran, bei der ich Notfalls auch ohne Probleme kurz in den roten Bereich fahren kann :) So wie ich das anschließe hätte jeder 15"er 1150 LAB-Watt :wink: Eigentlich sind sie auf 50 Hz getuned, aber da müsste ich trotzdem keine Probleme bekommen?

    Billig ist sie leider nicht, aber in der Oberklasse ist wohl generell nichts umsonst :( Werd mich wohl erst noch von anderem trennen müssen :wink: Aber ich denk es ist es mir Wert für 10 kg Gewichtsersparnis und besserem Klangergebnis lieber in etwas bewährtes, langlebiges zu investieren.

    Bei uns auf dem Lande ist das ziemlich schwierig, werden wohl unter den Verleihern bei uns noch nicht so stark vertrieben, sodass ich jetzt gar nichts in der Nähe wüsste, solche für eine Test auszuleihen.

    Wahrscheinlich wird der Unterschied nicht so gross sein, sodass es vielleicht doch sinnvoller (wirtschaflicher) wäre mit einer FP-3400 anzufahren. Da ich sie auch so nicht testen kann, aber den Spaß den du ansprichst möchte ich dabei natürlich nicht missen :)

    Grüße,
    24ZollAndi

  • wora
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    • 30. Dezember 2004 um 12:13
    • #5

    hallo andy,

    es besteht doch sicher die möglichkeit, die amps bei trius zum test zu bestellen. ich meine, die wollen ja auch sowas hochpreisiges verkaufen, da kann man ja nicht einfach sagen "kaufe nach katalog".
    und sie müssen ja keine große angst haben, das diese amps "zu schlecht" sind ;)
    also da würde ich doch mal anrufen und das abchecken.

    die limiter in den LAB amps sind so gut, das man beruhigt 2x15" an eine fp6400 anschliessen kann ohne befürchten zu müssen das diese kaputt gehen.
    qualitäts-chassis mal vorausgesetzt.
    die limiter schauen nicht nur nach dem clip der endstufe, sondern es wird der klirr am ausgang ermittelt. wenn dieser über 1% steigt wird limitiert. so kann man durchaus etwas schwächere speaker anschließen.
    wir nutzen keine controller limiter, wir vertrauen ausschliesslich auf die internen limiter der LAB amps und haben seit jahren keine ausfälle mehr...

    das einzige mal als was passierte, war als eine LAB4000 an 250W speakern angeschlossen wurde. da war dann doch etwas zu viel wärme in den schwingspulen, so daß diese verbrannten... das war aber grob fahrlässig ;)

    ein bekannter betreibt eine fp6400 an jeweils einem bis drei 18"ern und fährt den amp auch problemlos ins rote ohne ausfälle.

    natürlich könnte für deine anwendung die fp3400 ausreichen.
    doch wenn du vielleicht mal ein bisschen aufrüsten willst mit 15"ern, dann wäre sie schon zu schwach. wenn das nicht vorkommen sollte, dann würde ich vielleicht doch (schon wegen des preises) diesen amp empfehlen.
    aber ich will nicht ausschließen, das die performance mit dem größeren amp nicht doch etwas besser wäre. wie gesagt, am besten mal testen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 24ZollAndi
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    • 30. Dezember 2004 um 14:02
    • #6

    wora
    Schlussendlich als Händler schätze ich mal, dass die Preise nicht so arg abweichen werden. Da ich aber nicht in Besitz eines solchen Scheines bin sind die UVP für mich dort doch schon recht überteuert. Da müsste ich wohl erst anfragen wie die Endpreise nun wirklich ausfallen, weil selbst wenn ich sie testen könnte, würde ich nicht dafür einiges mehr hinlegen. Und freundlicherweise wird man sie dort auch gewöhnlicherweise kaufen, sodass ich mich nicht gerne binden lassen möchte :wink:

    Aber ich denke mal, dass ich in dieser Gewichtsklasse sicher gut bedient bin. Der Vorteil wäre bei schnellerem Aufbau, dass ich mal alle Bässe (auch Infras) über eine Endstufe laufen lassen könnte. Wie du geschrieben hast stellt sich nun aber die Frage, ob ich das jetzt unbedingt brauche :wink:

    Danke und Gruß,
    24ZollAndi

  • Janko
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    • 30. Dezember 2004 um 15:53
    • #7

    andi:

    In der Tat, wir haben 2 Doppel-15er pro Kanal, macht insgesamt 8 15" Speaker pro Endstufe dranhängen. Wenn du weniger dran hast, dann kannst du dich daran erfreuen, dir noch ein wenig mehr Impulstreue in der Wiedergabe einbilden zu können. Und "growth space" für später hast du dann auch noch. LAB sei Dank. ;)

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • stöff
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    • 30. Dezember 2004 um 19:19
    • #8

    hi
    da darf ich wora recht geben, die Limiter sind sehr gut, auch wir vertrauen voll auf die Endstufen internen Limiter. Zudem ist der MLS Switch einfach super praktisch, so kannst du die Ausgangsleistung der Endstufe in Grenzen halten ohne die Dynamik zu begrenzen.
    Der Unterschied zwischen der fp 3400 und der fp6400 beträgt ca 1dB :wink:
    aber die JBL's haben eine recht geringe pc wenn "vented cap". Denke mal wenn die Zukunft auch niederohmige Sachen bringen könnte dann sicher die fp 6400, kannst sie via mls "kastrieren" und hast somit einen absolut sicheren 2 Ohm Betrieb, wobei man sich dabei über Sinn/Unsinn grundsätzlich Gedanken machen muss.
    Wir setzen die fp 6400 voll "offen" an 4 Ohm auf 2 B&C 18" hatten nie das geringste Problem.
    Im Moment gibt es zu Lab kaum Alternativen :!:

  • MasterMatze
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    • 10. Januar 2005 um 23:34
    • #9

    wora:

    Qualitätschassies?? 2226h!

    Also ich hab meine 4 ehmaligen single JBL 2226H immer sauber angefahren!
    aber irgendwann hörts dann doch auf 50Hz tuning is ja auchnich grade midbass!

    Das kann man vielleicht mit TBXen oder LW14ern o.ä. machen weil die das brauchen...

    :roll:

    aber für die armen JBLs is das dann doch zuviel![/quote]

    mfg Matthias Schoster

  • 24ZollAndi
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    • 12. Januar 2005 um 23:50
    • #10

    Werd jetzt wohl doch besser die stärkere nehmen und für später vorsorgen. Solange ich nur insgesamt 2 15" Doppler dranhabe, werde ich diese ziemlich sicher im MSL-Switch auf -2dB betreiben. Wichtig sind mir ja vorallem kontrollierte Membrane für sehr gute Wiedergabe der kurzen starken Peaks. Und da diese Endstufe die kurzen Peaks ja trotzdem durchlässt.. müsst man da deutlich mehr Headroom spüren :wink: Somit denk ich wieder, dass man mit genügend Endstufenreserve viel flexibler ist.

    MasterMatze

    Verwende zwar die 2227h, was aber in der Belastbarkeit wohl keine grossen Unterschiede macht. Die Gehäuse sind Eigenbau bei dem eigentlich kein allzu grosser Wert auf Tiefgang gelegt wurde bzw. ich sie eigentlich für den Frequenzbereich nahe bis 1 kHz verwenden wollte. Nun musste ich feststellen, dass sie in der Praxis trotz relativ geringem Volumen im Bereich von ca. 50 Hz einen starken Peak haben, wo ich nun fast gezwungen bin sie jetzt bis 53 Hz aktiv zu trennen. Aber nun habe ich die Anlage so eingestellt, dass ich die 15"er nur im Frequenzbereich von 60 Hz - mind. 200 Hz einsetze und den typischen Kickbass nach oben hin zu den 12"ern auch leicht verstärke.

    Wenn mans genau nimmt ist es eigentlich der tiefere Midbass, somit auch Übergangsfrequenz für Infra-Subs. Irgendwo zwischen ca. 80 - 250 Hz (Hauptfrequenzanteil) liegt bei relativ vielen Liedern ein für mich schön anzuhörender Peak oder auch nur schöne kräftige Low-Mids, den oder die ich wenn nötig auch mal Testweise im unlinearen Betrieb ausschöpfen möchte. :)

    Nochmals danke an alle für die Hilfe, dass ich nun für mich eine gute Entscheidung treffen konnte :wink:

  • ThomasA
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    • 14. Januar 2005 um 16:32
    • #11

    wora

    Kannst du mir nochmal schnell erklären was an der fp4000 (die hast du doch gemeint, oder?) für den Bass so schlecht sein soll?

    Soweit ich weiss ist die fp3400 doch aus der selben Serie wie die fp4000. Unterscheiden sich die deiner Meinung nach trotzdem in der Charakteristik für Anwendungen im Bassbereich? Sonst hättest du doch die fp3400 sicher auch von vorneherein ausgeschlossen.

    Ist nur Interesse, da wir seit Jahren 4x EAW SB250 an einer fp4000 betreiben und ich mir leider noch nie eine fp6400 im Vergleich dazu anhören konnte.

    lg, Thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
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    • 14. Januar 2005 um 17:42
    • #12

    Es gibt keine "fp 4000". Der "Nachfolger" der Lab 4000 ist die fp 6400 und das Hauptmanko der Lab 4000, die Bassschwäche wurde hier weitestgehend beseitigt.
    Die Lab fp 3400 ist der Nachfolger der Lab 2002, welche wiederum nachfolger der Lab 2000 war.

    Die eingestellten Produkte: http://www.labgruppen.com/Default.asp?Id=1833
    Und die fp Serie:http://www.labgruppen.com/?Id=1884

    Man kann mit der Lab 4000 sicherlich Bass machen, aber im A/B Vergleich liegen da echt Welten dazwischen. Eine Lab 4000 liefert natürlich Bass, aber für eine 2x2kw Endstufe nicht wirklich umwerfend im Bassbereich. Mach dir mal den Spass und leih dir mal einen fp 6400

    gruß
    Jan

  • ThomasA
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    • 14. Januar 2005 um 18:31
    • #13

    Hi Jan!

    Da hast du natürlich vollkommen recht. Ich hab mich bei den Modellbezeichnungen geirrt. Damit ist dann wohl auch die Frage an wora hinfällig geworden.

    Ob ich mal die fp6400 leihen kann weiss ich nicht, wir werden sehen. Sexy wär so ein System wahrscheinlich schon, und unsere KF650 wollte ich sowieso von bi- auf tri-amp umstellen, da bräuchte man die LAB 4000 ja dann eh wieder. Sobald mal Budget da ist. Unabhängiger Kulturverein. Also nie. ... .

    lg, danke, Thomas

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    • 14. Januar 2005 um 19:53
    • #14

    unabhängiger kulturverein und ihr habt eaw kf 650 und lab 4000, also irgendwo muss doch schon ein wenig geld sein oder? :wink:

  • ThomasA
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    • 18. Januar 2005 um 12:35
    • #15

    Da hat vor vielen Jahren einmal wer gut mit den Subventionsgebern verhandelt und dann noch gebrauchte Schnäppchen eingekauft (auch einen Crest GTX 40-Kanal :D )

    lg,

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