Das war mir davor auch klar....wollte halt nur mal etwas über selten beachtete Grundlatenzen für unsere Akribiefraktion loswerden. Wobei + /- 5ms da kaum mehr ins Gewicht fallen
Gruß
Jörg
Digitale Sendeanalgen von DB Technologies
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da darf ich widersprechen, ich kenne musiker die sich durch sowas gestört fühlen.
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Durchs Hören oder Datenblattlesen ?
Cu
Jörg -
durchs hören natürlich.
es gibt durchaus musiker, die ein sehr feines timing-gefühl haben... -
Hallo,
will mich nicht einmischen, aber habe hier einen Link eines Test's:
http://www.t4m-online.de/archiv/t_dbdws2400.doc
Darin steht was von (gemessenen) 2,1 ms!
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Danke, das war schon mal hilfreich.
Ich denk ich werde nicht umhin kommen mal einen Test zu startenShure ULX gegen DB
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Zitat von "Oliver/ RodeVT"
Im Pro Bereich kauft keiner db Funken!
Bei den Modellen, die ich kenne ist das auch wirklich besser so...

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hmm
die db kenne ich nur als 2.4 ghz für gitarre mit einer art parabol-spiegel-antenne im doppelpack
aber etwas überteuert
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Genau die meinte ich!
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Zitat von "Binson"
Bei den Modellen, die ich kenne ist das auch wirklich besser so...

Warum nicht?
Begründung? -
Hi,
auch wenn Ihr mich wegen Befangenheit vielleicht ausschließt
, möchte ich hier doch vielleicht die eine oder andere Frage beantworten:Also das DWS2400 ist nach wie vor das derzeit einzige am Markt erhältliche Audio-Drahtlos-System, was mit einer digitalen Signalübertragung arbeitet. Das erste Modell dieser Serie war bewußt die Version "G", für Gitarren und Bässe, da dort die größten akustischen Vorteile im Vergleich zu einer analogen Strecke liegen.
Jedes anologe Drahtlos-System muss im HF-Bereich mit einem Kompander-System (Kompression im Sender / Expansion im Empfänger) arbeiten, um einen vernünftigen Signalrauschabstand zu erzielen. Das bedeutet, dass der Dynamikumfang nie 100%ig übertragen werden kann, was bei Gitarre sich auch wesentlich deutlicher auswirkt als bei der Stimme. Es gibt nach wie vor viele Gitarristen, die aus genau diesem Grund nie ein Drahtlos-System anfassen würden, weil sie bei einem analogen System immer die Kommpression fühlen können, wenn Sie voll in die Klampfe langen.Da beim DWS2400 statt einer Frequenzmodulation nur die Übertragung digitaler Daten stattfindet, ist ein solches Kompandersystem nicht mehr notwendig. Zum anderen sind analoge Drahtlos-Systeme immer im Frequenzgang eingeschränkt, besonders nach unten. (Schaut mal in die technischen Daten Eurer Funksysteme). Das macht bei manchen Gitarristen ein bischen was aus, verschließt aber vor allem Bassisten die Nutzung eines Drahtlos-Systems - noch viel mehr, wenn sie einen 5-Saiter mit tiefer H-Saite beutzen. (Die Kompression ist bei Bass ebenfalls ein sehr großes Problem.)
Da im DWS2400 digitale Daten mit einer Rate von 44,1 KHz übertragen werden steht bei diesen Systemen ein Frequenzgang von 20 - 22 KHz zur Verfügung - bietet somit die gleichen Eigenschaften wie ein Kabel, sogar noch mit wesentlich niederigeren Verlusten im Vergleich zu längeren Kabeln.
Dieses System, als ersten Schritt in die Richtung, wurde auch nicht unter dem Aspekt entwickelt möglicht viele parallel zu betreiben, sondern Anwendern mit sehr hohen Ansprüchen eine extrem hochwertige Drahtlos-Übertragung zu bieten. Deshalb benutzen wir für maximale Datenübertragung eine recht hohe Bandbreite (was nur im recht unregulierten 2,4 GHz-Band erlaubt ist) und somit ist derzeit die maximale Anzahl parallel betreibbarer Strecken auf 4 Limitiert.
Die recht freizügige Regulierung im 2,4GHz Band sowie die Anmeldefreiheit waren die Hauptgründe in dieses Recht hohe Band zu gehen. Die sehr kurze Wellenlänge in diesem Band erforderte jedoch für eine 100% Betriebsicherheit einige Kniffe, wie z.B. die etwas ungewöhnlichen Antennen und die analoge "Reservestrecke", da die Funkwelle auf ruckartige sehr schnelle Bewegungen etwas allergisch reagiert.
Nun wäre es möglich gewesen, dass der Empfänger ein nicht erhaltenes Datenpaket nochmal vom Sender anfordert. Dies hätte aber in einer Latenzzeit (Verzögerung im Signal resultierend aus rechenprozessen o.ä.) resultiert die unakzeptabel für Live-Musiker ist.
Also haben wir dem System noch eine analoge Strecke spendiert, die immer parallel im Hintergrund läuft. Heißt also diversity "de luxe", denn nicht nur zwei Empfangskänale sonder 4 und zwei Sender. Geht nun im Live-Betrieb tatsächlich ein Datenpaket verloren (was lt. Endorsern und Anwenderrückmeldungen kaum passiert) wird unhörbar für den Bruchteil einer Sekunde das Analogesignal eingesetzt um einen Knackser oder ähnliches zu vermeiden.Für die "Handfunken" sieht es so aus, dass die Systeme sehr viel "offener" Klingen als analoge. Ein Sänger mit hoher Dynamik spürt auch auf jedenfall, das kein Compander arbeitet. Die beiden Kapsel (dynamisch und condenser) sind zwei hochwertige Kapseln von Beyerdynamic. Wer mal in der Nähe ist, Thomann hat alle drei Systeme vorführbereit !
Hoffe ein bischen Licht in's Dunkel bebracht zu haben,
liebe Grüße an's Forum
Arne
dB Technologies Deutschland GmbH -
guter beitrag, warum sollte man dich denn ausschließen?
du darfst über euer produkt natürlich gerne was schreiben, das ist doch dein gutes recht.eine frage:
wie stehst du zu den im tools4music gemachten messungen?
du hast dich ja sehr löblich am schluss des tests über deren kompetenz geäussert.
doch insbesondere die starke abweichung beider quellen bei der oberen grenzfrequenz würde mich interessieren.
du sagst 22kHz und T4M sagt 13,2kHz.
bei fgu liegt ihr ja nicht weit auseinander (T4M=19Hz, db=20Hz)
wie kommt es zu dieser enormen differenz bei fgo?für bassisten scheint die funkstrecke ja eine wirkliche alternative zu sein, endlich wird mal ein E (und tiefer) naturgetreu übertragen.
erst die neuen sennheiser funken können mit einer unteren grenzfrequenz von 40Hz glänzen, alles andere hört ja schon bei 50 - 70Hz auf und müsste damit eigentlich für bassisten völlig uninteressant sein...die latenz ist mit 2,1ms erfreulich gering.
sie liegt somit im bereich von digitalen frequenzweichen (z.b. XTA und Minidrive = ca. 1,8ms).
man sollte in diesem zusammenhang aber doch langsam aufpassen, denn wenn die signale über digitale weichen und dann nochmal über ein digitalpult laufen, kommen sie schon langsam in kritische zeitbereiche.
das wollte ich nur mal anmerken, das hat nicht direkt was mit eurer funke zu tun sondern ist ein generelles problem...noch ne frage:
wieso habt ihr euch denn für den 2,4GHz bereich entschieden, wenn man da max. 4 funkstrecken betreiben kann?
diese tatsache ist natürlich ein absolutes ausschlusskriterium für professionelle beschaller, denn 4 kanäle sind ja viel zu wenig im Pro-bereich.
oder ist die zielgruppe ausschliesslich die musiker? -
Hallo Wolfgang,
zu T4M ist es halt so, dass der Tester ein sehr hohes technisches Wissen hat und somit auch das System auf die entscheidenen Punkte hin getestet hat. Die angegebene obere Grenzfrequenz im T4M-Test mit 13,2KHz ist auch absolut korrekt, da die aller erste Serie mit einer Samplingfreuquenz von 28 KHz gearbeitet hat. Was für Gitarre auch keinen Entscheidenen Unterschied macht (außer vielleicht noch soundtechnisch bei eine A-Klampfe und Gitaristen die Flöhe husten hören)
Die aktuelle Version verfügt jedoch über 44,1 KHz und somit den vollen Frequenzgang.Ja, für Bassisten ist das System eine echte Alternative, da selbst die tiefe H-Seite (27Hz Grundfrequenz) perfekt übertragen wird, und auch die Compander in analogen Sendern mit dem energiereichen Signal eines Basses so Ihre Probleme haben. Außerdem nimmt man bei einem Signal welches keine wirklichen Hochtonanteile hat, natürlich auch ein Rauschen sehr viel stärker war, besonders wenn die Bassanlage noch 'nen Tweeter drin hat. Das alles tritt beim DWS nicht auf, weshalb auch Bassisten wie Frank Itt, erstmalig in 2003 drahtlos auf der Bühne zu sehen waren, z.B. auf der Howard Carpendale Abschiedstournee.
Zu den 4 Kanälen ist so sagen, dass dieses Projekt "Digital Wireless" einen enormen Entwicklungsaufwand bedeutet hat. Und DWS2400 ist wie gesagt der erste Schritt. Unsere Entwickler arbeiten bereits an neuen Protokollen, die eine geringere Datenmenge und somit auch eine niedrigere Bandbreite erlauben, und damit mehr Kanäle. Wird aber noch eine ganze Zeit dauern, denke ich. Da wir mit dB Technologies leider derzeit eh nicht als "rider tauglich gelten" ist das allerdings auch nicht so das Riesenproblem, da meistens die Drahtlos-Anlagen in Gitarren- oder Bass-Setups eh dem Musiker gehören.
Langfristig hoffen wir natürlich gerade den Vorteil ohne Frequenzmodulation zu arbeiten und damit Probleme wie Interferenzen etc. zu umgehen auch für Mehrkanalsysteme ummünzen zu können. Mit eingeschränkter Dynamik und Frequenzgang wäre das auch heute schon kein Problem, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Auch Ideen wie eine Empfängerkiste mit zum Beispiel 16 Outputs, die einfach codierte Datenpakete dem richtigen Ausgang zuordnet werden schon geprüft, aber allein die Sortierung der Datenpakete und ein evtl. "Datenstau" führen im Augenblick noch zu Latenzen, die unakzeptabel sind.
Gruß
Arne -
ja, was du schreibst hört sich wirklich vernünftig an.
zu folgender aussage hätte ich aber noch eine frage:
Zitat von "Arne"...Langfristig hoffen wir natürlich gerade den Vorteil ohne Frequenzmodulation zu arbeiten und damit Probleme wie Interferenzen etc. zu umgehen auch für Mehrkanalsysteme ummünzen zu können...
wenn ihr keine frequenzmodulation macht, denn eine PWM ist ja im prinzip auch eine FM, was ist es dann?
meines wissens bleibt da nur die amplitudenmodulation übrig, diese ist aber wesentlich störanfälliger als die FM.
das würde mich als gelernter funkelektroniker schon interessieren... -
Zitat von "Binson"
Bei den Modellen, die ich kenne ist das auch wirklich besser so...

Frage nochmal:
Warum?
Habe bis jetzt immer positive Erfahrungen gemacht.
(2,3 verschiedene Mik's, Opera- System)binson
In einem anderen Thread empfiehlst du die
Drahtlos- Mik's von Omnidingsda :shock: ,
das ist mir DB aber lieber. -
Ich weiss, dass mir hierfür jetzt eigentlich der Titel "Spaten des Jahres" verliehen werden müsste, aber die googlesuche macht das buddeln eben recht einfach.
Ich wollte diesen thread in Anbetracht der derzeitigen ungewissen Funk-Situation nach Ablauf der Allgemeinzuteilung einfach ans Tageslicht bringen und gleich nachfragen, wer denn bisher mit diesem System gearnbeitet hat und Erfahrungen äußern kann.
Für besonders interresant halte ich die frage, wie oft die analoge Redundanzfunkstrecke wirklich gebraucht wird. Wär doof, wenn der Empfänger um Störungen zu kompensieren plötzlich Tür und Tor für den ganzen Mist öffnet, der dann wahrscheinlich auf diesen Frequenzen herumgesendet wird. -
Hi,
unser Basser arbeitet seit einiger Zeit mit dem System. Hatte einen Ausfall, bedingt durch defektes Kabel, ansonsten problemlos und klanglich gut.
Ich habe mit der Pu901 Serie ja meine negativen Erfahrungen gemacht, dazu gab´s ja schon einen Thread. Fallls der Arne das hier liest, ich würde mich immer noch über ein Statement freuen

Ich werde unseren Basser nächste Woche nochmal explizit drauf ansprechen, aber ich denke, er würde es wieder kaufen.
Gruß Markus
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Grüß Dich !
unser Bassist spielt diese Funkanlage !
Wir spielen im Semiprof Bereich ( 80 gigs )
und auch durchaus größere Bühnen.Mit der Anlage sind wir sehr zufrieden, Übertragung und Dynamik sind sehr
sehr gut ! Ich für meinen Teil hab noch keine schlechte Erfahrung gemacht !Grüße
Jürgen -