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Funkempfehlung für Wurst Werner

  • Wurst Werner
  • 25. Januar 2005 um 18:47
  • Wurst Werner
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    • 25. Januar 2005 um 18:47
    • #1

    Liebe Gemeinde,

    ich brauche mal einen Tipp. Ich suche für eine RockCoverband eine günstige, aber robuste Funke für die kleinen Jobs (Kneipe, Club usw.). Am liebsten wäre mir was mit Beta 58 Kapsel oder klanglich ähnlich. Folgende Punkte müssen erfüllt sein:

    + dynamische Kapsel
    + möglichst wenig Übersprechen
    + Feedback sicher
    + robuster Handsender, möglich wenig Plastik
    + Preis bis 500 Euro

    Ich hab mir mal die Shure UT geliehen. Klanglich würde ich damit klar kommen, aber der Sender... :( Das Teil ist komplett aus Plastik und die Schalter sind nicht versenkt, so dass der Sänger alle fünf Minuten das Teil gemutet oder sogar ganz ausgeschaltet hat. Was könnt Ihr empfehlen? Auch ältere Gebrauchtsysteme wären interessant.

    Vielen Dank und viele Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • timotimo
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    • 25. Januar 2005 um 18:54
    • #2

    Kenne die UT-Serie nicht, wir haben UC. Dafür haben wir "Überzieher", damit nicht aus versehen ausgeschaltet wird. Ansonsten Gaffa....

  • rockline
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    • 25. Januar 2005 um 19:57
    • #3

    Hi Christian,

    schaue öfter mal bei google nach alten Shure EC4 Empfängern mit EC2 Handsender. Das sind die Mikros, die Du von uns eigentlich gut kennen müßtest.
    Die mit den Betaköpfen sind seltener, dafür aber recht preiswert als Gebrauchtanlage zu bekommen und zudem klasse im Ton! Auch das HF Verhalten ist ausgesprochen beruhigend.

    Allerdings: nicht mehr zugelassen (olle VHF Kamelle).

    Die UT haben wir ja auch, mit dem Überziehplastikteil ist das eigentlich sehr betriebssicher, mit dem Betakopf klingt das gut (mit SM Kopf eher mäßig), HF ebenfalls sehr stabil, superbillig, nicht zugelassen (soweit ich weiß), nur eine feste Frequenz.

    Shure ULX (die für 888.- bei T) mit Betakopf ist was ganz feines. Spielt ordentlich, ist aber auch irgendwie schlecht in der Betriebsgenehmigung!

    Soweit ich weiß sind lediglich die Funken im Bereich 863 bis 865 MHz Anmelde und Gebührenfrei!

    Stefan

  • kater
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    • 25. Januar 2005 um 20:52
    • #4

    Die neuen PGX kommen vom Preis hin .... der Schalter is auch schön versenkt, mehr kann ich dazu aber nicht sagen ....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • marcoboy
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    • 25. Januar 2005 um 20:55
    • #5

    audiotechnica die 3000er strecken :D

    http://www.audiotechnica.com/guide/wireless/3000.html

    bei interesse an den PA-Peter wenden :D

  • Mister.Lange
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    • 25. Januar 2005 um 23:35
    • #6

    Probiere doch mal die neue 935er Kapsel vom Sennheiser ew System. Die Sender sind immerhin Vollmetall. Falls das G2 System aus dem preislichen Rahmen fällt (es bietet immerhin erstaunlich viele Features fürs Geld), dann gibt es den Kopf auch einzeln für die Handsender der ew Serie. Das sollte also auch auf die alten passen.

    Einmal editiert, zuletzt von Mister.Lange (25. Januar 2005 um 23:36)

  • MIG
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    • 25. Januar 2005 um 23:35
    • #7

    rockline und alle die es interessiert:

    Sowohl die UC- als auch die ULX-Serie können problemlos zugelassen werden!

    Ich habe erst neulich zwei ULX und eine UC-Strecke angemeldet.

    Ansonsten auch von mir die Empfehlung:
    Beta 58 mit PGX-Funke - gut und günstig!

    Gruß,
    Michael

  • Mister.Lange
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    • 25. Januar 2005 um 23:38
    • #8

    @ MIG

    Wo sollte denn das Problem mit der Zulassung liegen. Rockline ging es doch um VHF Sender, und du sprichst von UHF.

  • kater
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    • 25. Januar 2005 um 23:38
    • #9

    jo, aber wie sich das PGX mit seinem Plastikgehäuse on the road macht, das muss sich zeien ....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • wora
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    • 26. Januar 2005 um 00:43
    • #10

    hallo ww,

    ich habe sehr gute erfahrungen mit der audio-technica ATW-T341 (3000er serie) gemacht.

    die dynamische kapsel (vom AE4100) ist sehr feedbackfest und klanglich absolut konkurrenzfähig, sie setzt sich im mix sehr gut durch.

    der sender ist aus metall, macht einen robusten eindruck (bisher keine probleme) und ist dazu noch vom design sehr hochwertig.

    die sendeleistung lässt sich für kleinere bühnen heruntersetzen um eine längere laufzeit zu erzielen.

    preislich deutlich unter 500,- zu haben.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Wurst Werner
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    • 26. Januar 2005 um 08:24
    • #11

    Wow, vielen Dank...das ist ja mal richtig input!
    Also vom Kollegen Rockline kenne ich die EC4 und auch die AT 3000. Die AT hat Wora vom Sound her genau richtig beschrieben. Hatte ich auch so in Erinnerung.
    PGX finde ich von der Papierform auch richtig gut...aber der Plastikanteil ist vermutlich einfach zu hoch. Der Sanges Kollege fordert das Material schon heftig. Bis dato hat er eine Sennheiser 1081 UHF verwendet, die ist aber jetzt völlig duch den Wind. Korb abgebrochen, Kapsel defekt, Wackelkontakt am Netzstecker des Empfängers und Gehäuse stark verzogen. Alles "Nahkampfspuren" der letzten Jahre.
    @Rockline/Wora: Ich hab mal gehört, dass die AT3000 manchmal Probleme (Drop Outs usw.) mit der Übertragung hätten. Könnt Ihr was dazu sagen?

    Vielen Dank und viele Grüsse
    WW

    CEO @ SoundSurface

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • kater
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    • 26. Januar 2005 um 08:42
    • #12

    bei den 3000ern von AT bist, soweit ich weiss, halt auch recht eingeschränkt was die kapseln angeht ......

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • medimax
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    • 26. Januar 2005 um 10:30
    • #13

    Hi!

    Die AT's haben manchmal Probleme, wenn man die Antenne unten zu hält. Haben wir erst auf der letzten Produktion wieder festgestellt. Wenn die Person, die die Funke benutzt weiß, wie man das Ding zu handeln hat - ist's kein Problem.

    VG Sebastian

  • wora
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    • 26. Januar 2005 um 11:32
    • #14

    ich hatte eine der ersten 3000er funkstrecken zum test bekommen.
    dabei fiel mir bei einer veranstaltung der sender mehrfach aus.
    ich konnte das auch im lager nachvollziehen. wenn ich den sender stark schüttelte, dann ging er einfach aus.
    das problem scheint jedoch mittlerweile behoben zu sein, mit nachfolgenden sendern hat sich auch mit größter gewalt nichts mehr "ausschütteln" lassen.

    kater:
    die 3000er serie gibt es nur mit einem kopf, das ist korrekt.
    dieser ist jedoch sehr gut zu gebrauchen, es ist kein schrott.

    wenn man kondensatorkapseln haben möchte, dann muss man auf die teurere - aber im vergleich immer noch günstige - 4000er serie umsteigen.

    medimax:
    solche probleme kenne ich auch von shure-handsendern.
    mit sennheiser habe ich nicht so viele erfahrungen, kann dazu nix sagen.
    gegen fehlbedienung ist leider kein kraut gewachsen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Oliver Derks
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    • 26. Januar 2005 um 16:31
    • #15

    Ich darf dann auch noch mal zum Besten geben, dass mir die AT 4100 Mics sehr gut gefallen.
    Ich denke Chris, dass gerade dir die Strecke/ das Mic ganz gut tun würde.
    Du bist ja auch eher als Rock Opi mit Rock Acts on the Road.
    Hier ist das 4100 wirklich zu Hause.
    Bisher ist es mir mit keinem anderen Mic so leicht gefallen die Vocals so schön durchsetzungsstark über den Mix zu bekommen wir mit dieser Kapsel.

    Was die Features angeht gefällt mir auch die Sennheiser G2 ganz gut.

    Gruß Oliver

  • MIG
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    • 26. Januar 2005 um 18:14
    • #16
    Zitat von "Mister.Lange"

    @ MIG

    Wo sollte denn das Problem mit der Zulassung liegen. Rockline ging es doch um VHF Sender, und du sprichst von UHF.

    Hallo Mister.Lange!

    Ich hab mich auf folgendes Zitat von Rockline bezogen, ihn dabei aber falsch verstanden?

    Zitat von "rockline"


    Die UT haben wir ja auch, mit dem Überziehplastikteil ist das eigentlich sehr betriebssicher, mit dem Betakopf klingt das gut (mit SM Kopf eher mäßig), HF ebenfalls sehr stabil, superbillig, nicht zugelassen (soweit ich weiß), nur eine feste Frequenz.

    Shure ULX (die für 888.- bei T) mit Betakopf ist was ganz feines. Spielt ordentlich, ist aber auch irgendwie schlecht in der Betriebsgenehmigung!

    Herzlicher Gruß,
    Michael

  • rockline
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    • 26. Januar 2005 um 18:43
    • #17

    Da hat er recht, so habe ich das angedeutet.

    Klar ist natürlich auch, dass die alte VHF Shure EC keine Zulassung mehr bekommen würde.
    Bei den neueren UHF Strecken ist es grundsätzlich so, dass jede Strecke erst einmal angemeldet sein muß und dann (zum Hohn!) für jede Einsatzstelle eine neue Freigabe benötigt.
    Man zahlt also die grundsätzliche Betriebsgenehmigung im Jahr, und für jede Baustelle noch mal extra.
    Ausnahme macht hier wohl nur das Band 863 - 865MHz, für das alle Hersteller mit Produkten in diesem Frequenzband ausdrücklich den Hinweis "Anmelde und Gebührenfrei" in ihrer Werbung verwenden.
    Daraus entnehme ich einen Freibrief zur Nutzung ohne irgendwelche Auflagen und Konsequenzen.
    Sollte dies nicht so sein, halte ich Hinweise und Formulierungen dieser Art für ausgesprochene Irreführung.

    Alle Vorschriften der Regulierungsbehörde hinsichtlich der Nutzung von Funkstrecken im Bereichen außerhalb des scheinbar freien Bereiches (863-865) sind eine Zumutung an die Benutzer dieser frei käuflichen Anlagen!
    Ich warte auf die ersten Freiberufler, die es sich zur Aufgabe machen (ähnlich dem Gemakontroleur) während der VA aufzukreuzen und die Betriebserlaubnisse einzusehen. Die Regulierungsbehörde freut sich sehr über Hinweise, da mit den damit verbundenen Strafkosten ein Reibach in Höhe des KFZ Steueraufkommens der gesamten BRD in kurzer Zeit gemacht werden könnte.
    Das erteilen einer Strafe mit Zahlung eines Bußgeldes ist das erklärte Ziel der Behörde im Falle des nicht angemeldeten Betriebes soclher Funkanlagen. Die daraus zu folgernde Konsequenz mit der Gebühr zur Erteilung der (ohnehin vorhandenen) Betriebserlaubnis, und der Gebühr vor Ort pro VA sichert den satten Umsatz dieser Institution. Anders kann ich mir den Blödsinn zur Reglementierung solcher Minisender nicht erklären :(
    Stefan

  • timotimo
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    • 26. Januar 2005 um 18:56
    • #18
    Zitat von "rockline"

    Man zahlt also die grundsätzliche Betriebsgenehmigung im Jahr, und für jede Baustelle noch mal extra.

    Das verstehe ich aber anders, siehe hier:

    http://www.shure.de/produkte_draht…-472-56-238.htm

    Demnach für 5-Jahre, jährlich zahlbar, deutschlandweit, für geschlossenen Räume

  • rockline
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    • 26. Januar 2005 um 19:05
    • #19

    Guter Link!

    Dieser Absatz ist mir neu, habe den mal rauskopiert:

    "Wird eine Drahtlosanlage verliehen, kann die Frequenzzuteilung ebenfalls mit verliehen werden. Der Betreiber muss also nicht, wie bisher, eine separate Frequenzzuteilung beantragen."

    Das bedeutet demnach, dass man die Funke bedenkenlos mitschleppen kann, und nicht für jedes Dorf an dem man ist einen neue Betriebsgenehmigung braucht.
    Die sogenannte "FREQUENZZUTEILUNG" ist ja grade der große Unsinn gewesen. Für jede Baustelle ein neuer Antrag!
    Stefan

  • timotimo
    Profi
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    • 26. Januar 2005 um 19:32
    • #20

    Haben auch gerade die Freequenzzuteilung beantragt. Was ist aber jetzt bei Out-Door?

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