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legale Lastmulticorestecker

  • guitargeorge
  • 21. Februar 2005 um 16:35
  • guitargeorge
    Verifiziert
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    31
    • 21. Februar 2005 um 16:35
    • #1

    Hi an die werte Boardgemeinde.

    Ich biete mich für alle hungrigen VDE-Haie als Nachmittagssnack zum freien Zerbeissen an, indem ich öffentlich bekenne, dass ich seit nunmehr ca. 6 Jahren bei Veranstaltungen (Theater, RnR) die folgenden Multicoreverbinder in Verbindung mit bis zu 15 m 7-Adrigem Ölflex, 1,5mm2 als Lastmulticorestecker für (bis zu 3000 W pro Kabel) eingesetzt habe:

    Die Specs sind 250/400 10A. Die Kontakte sind ziemlich ok, ich kontrolliere das optisch, ob da nix anbratzelt. Wird eigentlich auch nur drinnen eingesetzt, aber gelegentlich lasse ich damit Leute alleine losziehen, denen ich nix zutrauen kann. Problematisch finde ich z. B., dass die Teile Lötanschluss haben, ist das erlaubt?

    Guten Appetit,
    Stephan

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    "Joe, kann ich dieses Kabel für mein Mikro nehmen?"
    "Steht da "Speaker" drauf" ?
    "Ja"

  • bastler
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    1
    • 21. Februar 2005 um 17:45
    • #2

    Wie sind die Kabel denn beschaltet, 3 mal Phase plus 3 mal N plus PE oder etwa nur ein N? Für drei Lastkreise rentiert sich ein Multicore ja kaum.
    Gruß
    michael

  • lini
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    • 21. Februar 2005 um 18:26
    • #3

    Die Teile sehen mir verdächtig nach den Steckverbindern aus, die Zeck bei seinen Kompakt-4-Kanal-Lichtanlagen verbaut hat. Sind eigentlich recht zuverlässige Verbinder und gefallen mir viieel besser als die allgemein üblichen Bulgin-Stecker (würg...).
    Ich wüsste nicht, daß eine Lötverbindung nicht zugelassen ist. Die Schraubverbinder müssen ja auch irgendwie auf den Leiterplatten befestigt werden.

    Gruß
    Stefan Linhardt

  • guitargeorge
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    • 21. Februar 2005 um 18:28
    • #4

    7 adrig, jeweils phase und eigener nullleiter plus eine Erde. Belegung ist 1/6, 2/5, 3/4, also "gegenüberliegend".

    Die allerersten bars, die ich mir mal gekauft habe, hatten diese Stecker, sind etwas preiswerter als Hartings (ca. 6/9 Euro bei Bürlin), leichter und hakeln nicht an jeder Ecke beim Einsammeln nach dem Gig.

    Stephan

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  • timotimo
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    • 21. Februar 2005 um 18:47
    • #5

    Muss ein Laststecker nicht eine "voreilende" Erdverbindung (PE) haben?

  • test
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    • 21. Februar 2005 um 19:18
    • #6

    und er darf nicht gelötet werden. eine lötung kann warm werden und so auf die dauer den querschnitt immer kleiner werden lassen. dann reißt der draht ab und schon hast du den salat

    http://www.crystal-hannover.de
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    • 21. Februar 2005 um 19:50
    • #7

    test:
    Dann dürften aber z.B. auch keine Schaltbaustecker mehr verwendet werden (werden z.B. bei großen HMI-Lampen und Fluterrampen verwendet, und sind definitiv für keine andere Verbindungsmethode als Löten geeignet). Die Teile wurden z.B. bei Arri Gitterboxenweise verbastelt... Außerdem behaupte ich, daß der hier zur Schau gestellte Stecker vor dem Aufschmelzen der Lötung bereits komplett niedergebrannt ist...
    Wichtiger ist, daß keine verlöteten Litzen in verschraubten Steckverbindern verwendet werden. Dort kann durchaus das Lot aufschmelzen, und zwar in dem Falle, daß sich die Schraube löst, und der entstehende Lichtbogen die nötige Temperatur verursacht. Hierdurch kann ein Kurzschluß innerhalb des Steckers entstehen, wenn das Lot verläuft.


    Der Einwand mit der voreilenden Schutzerde ist dagegen nicht von der Hand zu weisen.
    Ebenfalls stellt sich bei genauer Betrachtung die Frage, ob der Querschnitt von 1,5mm² überhaupt zulässig ist. Nach VDE sind ja bei mehr als zwei belasteten Adern ein Mindestquerschnitt von 2,5mm² vorzusehen (Ausnahme: die in der VDE15565 bzw. 15568 niedergeschriebene Multicorenorm, die sich aber imho auf Hartingstecker und deren Derivate bezieht.)

    Zur Be(un)ruhigung: GLP verwendet diesen Steckverbinder ebenfalls, um die Startubes zu verkabeln - dabei werden drei Pins für Netz, und der Rest irgendwie für Datenleitungen verwendet. Funktioniert bisher problemlos.

    Trotzdem: Besser als Bulgin ist das Teil allemal...

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  • slam-weeze
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    • 21. Februar 2005 um 19:53
    • #8

    Die Stecker sind auch bei den kleinen Easylight Bühnenflutern verbaut.

    http://www.koch-lichteffekte.de/easylight_dl4_hl4.htm

    ist nicht ganz einfach, die Adern in dem kleinem Gehäuse unterzubringen....

    Gruß
    Steven P.

    hat jemand meine Lampe gesehen??

  • test
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    • 21. Februar 2005 um 20:08
    • #9

    man beachte den hinweis auf wurde. in einer hmi lampe habe ich bis jetzt noch nichts gelötetes gefunden. was für ne arri soll denn das sein? in einem gerät habe ich so etwas schon gesehen. es wird auf die platine gelötet. ist aber nur im niederspannungssektor so gesehen worden. :oops:

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  • Apostoli
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    • 21. Februar 2005 um 22:07
    • #10
    Zitat


    Dann dürften aber z.B. auch keine Schaltbaustecker mehr verwendet werden (werden z.B. bei großen HMI-Lampen und Fluterrampen verwendet, und sind definitiv für keine andere Verbindungsmethode als Löten geeignet).

    dann hast du in deinem leben noch keine crimpzange gesehen.

    ich habe hier so ein "Spezialteil" liegen, denn ich verbau recht viele dieser Schaltbau Stecker...
    Und gelötet wird da ungefär genausoviel wie beim Aufpressen von Rohrkabelschuhen auf 120mm² CU Leitungen...

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    • 22. Februar 2005 um 01:58
    • #11

    Damit sich keiner meinen armen kleinen Kopf zerbrechen muß, hier der Link auf die entsprechenden Steckverbinder (auch für Lötmontage...)

    http://www.schaltbau-gmbh.de/CMXS/Detail_74.html

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  • Apostoli
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    • 22. Februar 2005 um 02:40
    • #12

    siehst du... dann hatten wir beide (un)recht. :)

    und ich nehme den spruch mit der crimpzange zurück.

    ich kannte die kontakte nur in der crimp-version, du kanntest sie nur in der löt-version (...und sind definitiv für keine andere Verbindungsmethode als Löten geeignet)

    Aber ganz im ernst... hast du schonmal arris mit gelöteten kontakten gesehen? ich kenne sie nur mit gecrimpten kontakten.

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    • 22. Februar 2005 um 04:04
    • #13

    Da ist auch noch einer zu späterer Stunde unterwegs...

    Zumindest von 4-fach Fluterrampen aus dem Hause ARRI kann ich meine Aussage sicher bestätigen. Diese sind allerdings sicher schon 15 jahre alt, und mit abgesetztem Anschlußkasten in einem Schwenkrahmen für Bodenmontage und Flugbetrieb montiert. Genaueres zur Geschichte der Lampen kann ich aber leider nicht beisteuern.
    Wie es bei den Steckverbindern für die HMIs aussieht, kann ich leider nicht sicher sagen, da hier ja teilweise gemischte Kontaktbestückungen zum Einsatz kommen. War ich u.U. etwas zu voreilig mit meiner Aussage.

    Gute Nacht!

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  • test
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    • 22. Februar 2005 um 11:38
    • #14

    aderendhülsen gibt es ja auch erst seit so etwa 10 jahren. seit dem darf nicht mehr gelötet werden.

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  • DJheini
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    • 23. Februar 2005 um 14:02
    • #15
    Zitat von "test"

    aderendhülsen gibt es ja auch erst seit so etwa 10 jahren. seit dem darf nicht mehr gelötet werden.

    Wie bitte :?:

    Also, ich bin jetzt 44 Jahre alt und habe mit 16 eine Ausbildung
    zum Elektroinstallateur begonnen, und da gab es schon
    :!: ADERENDHÜLSEN :!:
    Genauso kamen zu dieser Zeit die ersten steckbaren Dosenklemmen
    auf den Markt, waren, glaube ich, von OBO.

    Hier noch der Link zu oben genanntem Stecker/ Kupplung:

    http://portal.hirschmann.com/module/cms/cms_index/index.cfm?action=dsp_content&content_action=&paramlist=851,555&page_type=4&CFID=507320&CFTOKEN=21991874

    Gibt es bei Reichelt zu kaufen.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Hitower
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    • 23. Februar 2005 um 19:44
    • #16

    Hi

    Wir benutzen solche (oder fast gleiche) als Multicorekabel für unseren Kamerakran...

    Dort geht allerdings nur Video , Daten und Betriebsspannung (12V) drüber...

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • ewok
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    • 23. Februar 2005 um 22:08
    • #17

    ich hatte diese Stecker hier schon einmal angesprochen, als es um meine Idee eines einfachen RGB-Spots ging:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=31143

    Ich habe diesbezüglich einmal die Firma Hirschmann angeschrieben; es kam folgende Aussage:

    Zitat von "Hirschmann"

    Unsere Steckverbinder der "CA 6-Serie" besitzen eine Bemessungsspannung von 250 Volt AC/DC.

    Für eine Bemessungsspannung von über 250 Volt eignet sich ausschließlich
    unsere dreipoligen Steckverbinder der "CA 3-Serie".

    Da steht nichts davon, dass Netzspannung nicht zulässig ist!

    Was demnach aber nicht erlaubt ist: das Speisen der Geräte aus 3 Dimmerkanälen, die nicht auf der selben Phase liegen!!!
    Hier würde die Spannung zwischen den Klemmen ja 400V betragen.

    Des Gesamtkatalog (12MB) gibt es hier:

    http://portal.hirschmann.de/content/cmscon…nnectors_de.pdf


    Tom

    http://www.partyontour.de

  • djobi
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    • 27. Februar 2005 um 14:01
    • #18

    ok, 230 V scheint ja zu gehen - und was ist jetzt mit der voreilenden Erde (die glaub ich im 2ten Post genannt wurde) ?

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • elch
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    271
    • 27. Februar 2005 um 15:06
    • #19
    Zitat von "djobi"

    ...voreilenden Erde...

    kann mir mal einer kurz erklären, was das ist? ich steh im mom aufm schlauch :roll:
    also erde weiß ich *g* nur die voreilende...

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 27. Februar 2005 um 15:10
    • #20

    Beim Stecker besteht die Verbindung des PE als erstes (und beim ziehen wird sie als letztes getrennt)

    [Hier die Signatur einfügen]

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