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SM58/57 Kopien, welche taugen vielleicht doch was ?

  • gezz-abba
  • 7. Mai 2005 um 15:45
  • gezz-abba
    Gast
    • 7. Mai 2005 um 15:45
    • #1

    es gibt ja nun unzählige versuche, ein 58er zu kopieren. da das teil nicht grade der stein der waisen ist , muss es doch einige vernünftige plagiate geben, die möglicherweise sogar besser klingen?
    bevor ihr jetzt anfangt, holzhaufen aufzuscheiten und das benzin sucht: ich weiss selber ein 58 ist ein 58, mit allen höhen und tiefen..
    wer aber hat erfahrung mit den teilen ( professionellere anwendung, kein disco *hyperhyper* oder proberaumwaisheiten.. :!: ). Wichtiges Kriterium ist die "fallsicherheit" , dynamik und präsenz. es geht nicht um Top 40, sondern um robuste anwendung im Rock'nRoll und praktikable ridertauglichkeit..........

    was ist zum beispiel mit den DAP Pl 08 und 07 ( sieht original sm57aus )??

    regards,
    arnt

  • mischpultschorsch
    Profi
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    3.503
    • 7. Mai 2005 um 16:01
    • #2
    Zitat von "gezz-abba"

    was ist zum beispiel mit den DAP Pl 08 und 07 ( sieht original sm57aus

    Von der DAP-57er Kopie nutze ich selbst seit mehreren Jahren 3 Stück. Weder bei der Gitarrenabnahme noch an der Snare fällt das Teil negativ auf - auch bei "gemischter" Abnahme eines Marshall-Stereo-Fullstacks mit dem Original und der Kopie merke ich keine Unterschiede.

    58er Kopien sind mir allerdings noch keine untergekommen, die dem Original ebenbürtig waren. Der Behringer-Klon klingt etwa deutlich verhangener in den Höhen und zudem zeigt sich ein hässlicher Peak bei 800hz..

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 7. Mai 2005 um 16:03
    • #3

    Beyerdynamic TX-G58. Sogar imho ein bisschen besser als SM58

    Tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • 8ight
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    471
    • 7. Mai 2005 um 17:49
    • #4

    Heisst TGX58, ist aber keine kopie des sm58, obwohl der name und das aussehen stark daran erinnern. Der klang ist vollkommen anders (IMHO aber sehr viel besser, da viel klarer und durchsetzungsfähigerer sound, der niucht matscht wies das sm tut)

    Zum Verkauf

  • gezz-abba
    Gast
    • 7. Mai 2005 um 18:01
    • #5

    *notier* .....

  • Peerless
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    4.334
    • 7. Mai 2005 um 21:23
    • #6

    hab die thomann sm57 kopien, keine negative erfahrung, auch wenns nicht 100% wie das original aussieht....

    Wenns kein SM58 sein muss würde ich zu Audio Technica ATM41HE greifen.

    http://www.ae-rental.de

  • gezz-abba
    Gast
    • 7. Mai 2005 um 21:46
    • #7

    hmm. ein altes ATM41 hab ich noch. Das war schön präsent, fast schon spitz. nur leider ist der korb missing. werde mal einen neuen suchen. das gewinde ist leider ein anderes als das shure. ...

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 7. Mai 2005 um 22:25
    • #8
    Zitat von "gezz-abba"

    ....da das teil nicht grade der stein der waisen ist...

    :D
    Die armen Waisen. :D
    Der Nachbau des SM58 von Kotec klingt anders und bringt weniger Pegel.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • DavidH
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    • 8. Mai 2005 um 13:07
    • #9
    Zitat von "gezz-abba"

    proberaumwaisheiten.. :!: ).


    beruhen eben auf dem Stain der Waisen...:D

    ansonsten:
    das Thomann Bassdrum-Mic BD300 geht excellent für "fette" Gitarren Sounds wie man sie sich wünscht. Sehr dick untenrum und trotzdem Präsent und durchsetzungsfähig. An der Bassdrum taugts imho dann doch nur für Jazz...

    Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • ERICH
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    • 8. Mai 2005 um 17:48
    • #10

    :shock: :shock: :shock:

    nur für Jazz??
    Ich hab das Teil auch im Koffer, ich find es 287% besser, als das D112.
    Im 1:1 Vergleich im Studio waren die Gesichter lang, wo ich den Preis gesagt hab :D .

    MfG


    ERICH

  • DavidH
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    • 8. Mai 2005 um 18:03
    • #11

    also ich habs in meinem Stammclub auch im Direktvergleich mit D112.
    Finde das D112 für diesen Einsatzzweck etwas besser weil durchsetzungsfähiger; möchte aber gleich dazu sagen, dass ich mich nicht als 112-Fan sehe. Z.B. SM91 (Beta) oder RE20 gefallen mir in der Bassdrum um WELTEN besser - bin aber auch kein Freund von so nem typischen Mittenkick im Bereich 1-3k sondern eher ein hohes Patsch (irgendwo zw. 4 u. 12k) und ein tiefer Wumms. Das gilt allerdings nur für Rock-BDs. Ich hoffe, ich habe die Geräusche ortografisch richtig dargestellt :D

    Phantomspeisung....
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  • druid314
    Beiträge
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    • 8. Mai 2005 um 18:19
    • #12

    Also das D112 ist meiner bescheidenen Meinung nach nur ein Tiefbassgenerator ohne Signalinformation vom Instrument. Vergleiche mit dem D12 oder auch dem angesprochenen BD300 zeigen viel mehr den Originalcharakter des Instruments; gerade beim BD300 hat man diesen schönen "holzigen" Klang noch drauf. Klar, wenn wer die Metallica-BD will, is dat nischt....

  • ERICH
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    • 8. Mai 2005 um 18:21
    • #13

    das D112 hat um 80Hz extrem Bumms, leider halt .

    Das BD300 ist trocken und man bekommt einen schönen Kick hin.
    es klingt neutraler und lasst sich besser bearbeiten (IMHO !!)

    MfG


    ERICH

  • DavidH
    Beiträge
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    • 8. Mai 2005 um 20:39
    • #14

    also, da man ja mit Worten bei sowas nicht wirklich weiter kommt, habe ich mal eine Bassdrum gesampled und hochgeladen, wie sie m.M.n. für moderne Rock-Pop-Sachen üblich und angemessen ist (wie sie mir halt dafür gefällt)


    Hier klicken!

    Phantomspeisung....
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  • Sokke
    Beiträge
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    • 8. Mai 2005 um 22:04
    • #15
    Zitat von "tom noise"

    Beyerdynamic TX-G58. Sogar imho ein bisschen besser als SM58

    Tom

    Yep!

    Hatte vor einigen Wochen mal danach gefragt (leider im Einsteigerbrett, wo keiner so richtig was damit anfangen konnte). Ich kann zwar auch nur "Proberaumweisheiten" zum Besten geben, aber hatte schon geplant, die Dinger mal einer Leibesvisitation durch einen erfahreneren Tonamann zu unterziehen. Ich hielt die Dinger bisher auch aufgrund des Namens für einen 58er Nachbau, was ja offenbar gar nicht wahr ist.

    Meiner bescheidenen "Meinung" nach klingen sie auf jeden Fall wesentlich "präsenter" als die SM58 (das Shure kam mir danach vor wie ein Wattebausch) und das bei dem Preis!

    Leider sind sie wohl ziemlich rideruntauglich, außerdem ist der Plastikschalter ziemliche Grütze (bricht auch im "Proberaumbetrieb" schnell ab). Aber vom Sound her sind sie für mich persönlich für viele Vocalanwendungen dem SM58 vorzuziehen, auch wenn man die meisten Musiker erst durch eine "Hörprobe" überzeugen muss.

    Naja, das endlich auch mal aus professionellem Munde zu hören erleichtert mich jedenfalls sehr.

    [Hier die Signatur einfügen]

  • karel noon
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    • 8. Mai 2005 um 22:39
    • #16

    Hi,
    ich glaube es gibt viele bessere mics als das SM58, auch bei den nachbauten, habe mal eines auf der messe verglichen, das haargenau nachgebaut war, die haben sogar behauptet der ehemalige OEM hersteller von Shure zu sein,
    hab aber leider den namen vergessen.

    aber trotzdem mal einige vorteile des Originals:

    Unbestritten,
    Jeder kennts,
    fast jeder hat ne ahnung wie es klingt,
    beinahe "niemand" wird deswegen einen gig platzen lassen
    man kann wirklich nägel in die wand hauen (schon gemacht, fragt nicht warum),
    "gleichschaltung" von schlechteren stimmen, manche besseren mics sind zu ehrlich!!!!!!!

    aber wie gesagt, heutzutage zu teuer, würd mir also kein neues mehr kaufen.
    Genauso wenig aber einen klon, hat damit zu tun das ich ja auch "optisch" das statement unterstützen das ich hier "anderen" sound machen möchte.

    aber für kleines budget sind die klone bestimmt nicht immer verkehrt!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • gezz-abba
    Gast
    • 9. Mai 2005 um 00:36
    • #17

    soviel zum stein der Waisen... oder weisen?? waiss auch nicht ., :D
    ich werde ma das DAP-Plagiat testen. von den SM57 nachbauten stehen schon 2 auf der bestellliste, dazu noch ein DAP 08, werde ma sehen..

    der schalter am beyer stört mich auch extrem. nix für meine punkrockers. wegen dem D112 muss ich auch noch für ersatz sorgen, das ding ist echte sch*** .
    danke erstmal für die vielen statements

    mediennutte: sollte dir der name noch einfallen, gib bescheid.
    wenn man damit nägel einkloppen kann, dann reichts auch zum bieröffnen... *prost* :D

  • soundworx
    Profi
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    748
    • 9. Mai 2005 um 09:53
    • #18

    Ich hätte da auch noch ein paar Anmerkungen zu dem Thema:

    Ridertauglichkeit: wenn ich im Rider SM57 oder SM58 spezifiziere, dann will ich genau diese und keine DAP oder sonstigen Kopien und ich wage zu vermuten, daß es den meisten Kollegen ähnlich geht.

    Ein für mich wichtiges Kriterium bei einem Mikrofon ist neben dem Sound auch die Verarbeitungsqualität und die ist wohl gerade bei diesen Mikros doch wohl unbestritten, bei einigen Sennheiser Typen ist es genau so.
    Was nützt mir die tolle Kopie, wenn ich mir beim Soundcheck nicht sicher sein kann, daß das Teil auch geht? Und, ja, ich weiss, daß es auch schon defekte Shure Mikros gab... :wink:

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • mischpultschorsch
    Profi
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    Beiträge
    3.503
    • 9. Mai 2005 um 14:10
    • #19
    Zitat von "soundworx"

    Ridertauglichkeit: wenn ich im Rider SM57 oder SM58 spezifiziere, dann will ich genau diese und keine DAP oder sonstigen Kopien und ich wage zu vermuten, daß es den meisten Kollegen ähnlich geht.

    Das ist völlig korrekt. Wenn der Rider die Ansage "SM57" macht, haben irgendwelche Kopien nichts auf dem Job verloren.
    Wenn aber auf dem sonntagnachmittäglichen Stadtfest die Bongotruppe der Hinz-Kunz-Musikschule überraschenderweise und ohne im Programm zu stehen noch abgenommen werden muß, tut es die Kopie auch - zumal sie (im Falle der von mir verwendeten PL07) klanglich und verarbeitungstechnisch völlig identisch ist.

    Dennoch schreibe ich in den von mir verfassten Ridern auch nur das Original vor, da sich bei denen die Serienstreuungen erfahrungsgemäß in kalkulierbaren Grenzen bewegen....

  • rockline
    Profi
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    Beiträge
    4.440
    • 9. Mai 2005 um 14:58
    • #20

    Es gibt von DAP die Clone, die fast täuschend original aussehen. Auch akustisch sind die soweit ganz ok.

    Aber es gibt ein Problem über das man nicht sprechen braucht: Kommt ein Kunde mit einigermaßen Erfahrung (FoH Techniker, Bandmitglieder, Tourleiter etc.) und verlangen von mir ein SM58 dann bekommen sie das auch. Selbst wenn ich der Meinung bin das gerade im Moment ein Audio Technica AE3300 besser wäre!

    Gebe ich diesem Kunden nun ein DAP 58 in die Hand und er bemerkt es anhand fehlendem Label bin ich doch unten durch - oder?

    Der Kunde möchte nicht was ähnliches oder besseres, nein er möchte das Shure SM58. Und zwar als Originalmikrofon - andernfalls hätte er sicher nach einem DAP gefragt.

    Wozu soll ich nun das Plagiat kaufen bzw. bevorraten? Ich will doch niemanden veralbern!

    Zu DAP muß ich aber zur Ehrenrettung sagen das zb. die Beta Clone 1:1 im Inneren sind. WurstWerner kam mal aus Spaß mit so einem Beta52 Doppelgänger von DAP an. Wir haben es verglichen mit einem unserer originalen Beta52, innen exakt identisch und klanglich nicht zu unterscheiden.

    Trotz allem - wer ein Shure möchte bekommt ein Shure und kein DAP. ich gebe demjenigen ja auch kein TGX58 in die Hand weil es ja "so ähnlich" ist!
    Stefan

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