die ursprünglichen signale haben ja eh so gut wie keine dynamik mehr...da ght eigentlich nix mehr wirklich sinnvolles.
es gibt keine schwarzen led´s
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Moin Mädels und Jungs,
vielleicht bin ich keiner der DJs in dem Sinne, mit denen Ihr's so im allgemeinen zu tun bekommt. Aber neulich ist genau das umgekehrte passiert:
Kleines open air im Schloßhof. FOH, mind. 10 m entfernt, war stolz drauf, dass man dort "nur" 110 - 115 db gemessen habe (die ersten Bierzeltgarnituren standen nur 2 m vor den Subs!).
Ich hab die Jungs erst mal angebrüllt (!!!), meinen Moni runterzudrehen.Als dann (zumindest mein) level erträglich war, konnte ich gut loslegen. Und an meinem Pult wird nix mit Gains gemacht, nur mit Fadern. Einzige Ausnahme: Extem dünne Tonträger, die muss man pushen. Aber dann hat der Poti auch wieder den Weg zurück zu finden.
Mein Weg in die Branche (nicht überbezahlt, kein Techno-Clubmixer) wurde durch einen Tontech geebnet - leider nicht hier im Forum vertreten, demnächst aber VA-Meister. Und der hat mich gleich von Anfang an eingenordet: Finger weg von Gain und Master, außer es brennt.
Nun bin ich als Außenseiter geoutet, stelle mich in die Ecke und freue mich auf Zusammenarbeit, denn ich mag guten sound, hörendes Publikum und pragmatische Techs. Punkt.
Gruß, Uli
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Zitat von "udnevent"
Moin Mädels und Jungs,
Und der hat mich gleich von Anfang an eingenordet: Finger weg von Gain und Master, außer es brennt.
Das kann es aber auch nciht sein... zu spitzenstimmungszeiten brauchst du wesentlich mehr pegel als am anfang. Und wenn es dem ende zu geht und das zelt oder auch saal leerer wird sollte man schon noch wissen wo man zurückdrehen kann. Und alles nur über den Kanalfader zu regeln kann ganz schön anstrengend werden. Ansonsten könnte man ja auch so ein H&H mischpult vom Marktkauf verwenden.....
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Zitat von "DJ_Uwe"
Das kann es aber auch nciht sein... zu spitzenstimmungszeiten brauchst du wesentlich mehr pegel als am anfang. Und wenn es dem ende zu geht und das zelt oder auch saal leerer wird sollte man schon noch wissen wo man zurückdrehen kann.
Okay, da stimme ich Dir zu: Bei voller Hütte und Stimmung braucht es mehr Druck. Das geht dann - gering - über den Master. Aber ich weiß, wo sein zuhause ist......
Auch der Kanal wird nie voll aufgerissen - 2/3 bis 4/5 max - der Rest ist Reserve.
In einer Disse hat n Kollege von mir immer voll aufgerissen, aber der fest installierte Limiter sorgte diesbezüglich zwangsläufig für einen bescheidenen Sound. Brauche ich das? "Nein", habe ich mir gesagt und komme anders aus.Es geht auch anders. Findet Ihr nicht auch?
Gruß, Uli -
Also Ich wüsste ncihts was dagegen sprechen sollte den fader bis zum anschlag zu führen. Solange der Gain regler nciht zu hoch gefahren wird und das mischpult nicht aus dem supermakt ist.... Weiterhin stelle ich es mir sehr schwierig vor einen regler wieder in die genau gleiche stellung zu bringen nachdem man moderiert hat oder die crowd hat mitgröhlen lassen. Aber wie man nun arbeitet ist ja eigentlich egal... solange man keine stufe im pult clippen lässt....
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Die Fader natürlich immer aufreissen...ich weiß nicht, was Du auflegst, aber bei elektronischer Musik kommt es mitunter auf schnelle Faderbewegungen an...und ich schaffe es nicht, den Fader in Sekundenbruchteilen auf genau 4/5 aufzuziehen. Da gibt es quasi nur "an" und "aus". bei diversen Musikrichtungen (House, so um 120-128 bpm) kann man die Mixe (bei 30-60 Sekunden Überlappung) auch langsamer fahren und den Fader an "den gewissen Stellen" immer...tip...tip...tip höher fahren. Am Ende ist er aber ganz oben. Der Grundpegel wird über den Master geregelt, der gain regelt wirklich nur die unterschiedlichen Niveaus (wird vorher über pfl festgelegt) und muss beim eigentlichen Mix gar nicht mehr eingesetzt werden.
Die PA muss natürlich ausreichend dimensioniert sein...dann geht man so vor, dass man zunächst geringe Pegel fährt (Publikum gewöhnt sich an Lautstärke) und diese langsam steigert. Das Publikum muss bei jeder Erhöhung ein "WoW" Effekt haben und sich animiert fühlen, zu tanzen. Glücksgefühl! Das wird dann so lange gesteigert, bis am Party-Zenit genau 0 dB anliegen (bei den Mixen +3dB).
So geht das!
Ein schönes Wochenende... -
@ DJ Uwe: Für Moderationen habe ich eine Mute-Schaltung im Pult. Talkover ist OFF (bei richtiger Musik sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht). Für sowas spiele ich mit den Fadern.
@ quadraphonic: Stimmt, es kommt auf den Musikstil und die Auflegetechnik bzw. das Mixverhalten an. Soll ja auch nicht heißen, dass man gemächlich und präzise den Fader genau auf den optimalen Strich schiebt. Aber: Bei dem was ich so an Musik durchs Pult schiebe, ist immer noch eine hörbare Reserve aus dem Fader heraus drin, z.B. für kurze Instrumental-Einlagen (Soli etc.), wo man den mal kurz nach oben fetzen kann. Doch dieser Weg zurück zum ursprünglichen Wert (z.B. -3 db) muß auch wieder gefunden werden. "The only way is up" halte ich - dauerhaft - jedenfalls nicht für angebracht. In Abhängigkeit von Publikum und Stimmung: Klar, auf jeden Fall, aber stets angemessen.
Zurück zum Thema: Ich käme nie auf die Idee, da am Gain rumzufummeln. Neulich beim Kollegen gesehen: Kanal soweit aufgeGAINt, dass der ständig rot am peaken war - und der Master dümpelte gemächlich bei 60% rum, dort war alles grün, noch nicht einmal 0,5 gelb. Eine PFL-Einweisung hätte sicher nichts geschadet - oder kann mir jemand eine logische Erklärung für so eine Einstellung liefern? Kanal fetzen und Master schwächeln?
Gruß, Uli
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Der Typ war evtl. ein E-Gitarrist

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Zitat
Der Typ war evtl. ein E-Gitarrist
au ja

so mag ich es persönlich auch
erst behringer v amp - mittelmäßig verzerrt - schon brauchbar (für mich)
dann ins yamaha pult - n bissle bass im 3 band eq rein mitten etwas raus höhen etwas rein und dann am 7band summen eq "nachbessern"ach und den übersteuerten kanal auf der summe wieder auf ca 0db runterbringen

herrlich
manuela woher kam dir nur der gedanke zu dieser tollen antwort
selbst gitarristin ? -
Zitat von "trinax"
am rande.....
ich behaupte mal das bei den (techno) djs das musikalische und technische wissen oft auch wesentlich geringer ist als bei bands, der egofaktor aber wesentlich größer.Noe! Hab ich noch nie so erlebt!
Techno (ja GERADE Techno Dj's) waren immer an der Technik und wie
man sie richtig bedient interessiert - sogar die Schulkiddies!Was im krassem gegensatz zu vielen (nicht allen) bands, die sich erstens sehr divenhaft benommen haben und mit verheerendem unwissen glaenzten, stand.
Wenn ich Parties/Konzerte veranstalte oder betreue sind mir Techno Dj's
10 mal lieber als bands! Kein geflenne ueber "buhuuuuu wir wollen
aber um PUNKT 12:00 und nicht um 12:30 spielen" kein Amp, der dann
nach dem Soundcheck hochgedreht wird, keine Drummer die sich spontan
ueberlegen doch zu singen (und zwar ueber das herruntergeriessene OH),
keine Antworten ala' "Das Muss so..." usw. alles das hab ich bei Techno Dj's noch nicht erlebt!
Kurz erklaeren bis zu welchem dB Led drin ist, dann evtl. alle halbe std. bis
ganze std. auf die anzeige tippen .... fertigp.s. Techno ist in dem Sinne dieses Postings KEIN House/Elektro da gab's
solche stress naemlich schon sehr wohl... -
das problem sehe ich bei den djs im sound"estetischem" empfinden.
hat hier schon jmd geschrieben im tread das der sound des op-amp clippens des djm500/600 ausdrücklich erwünscht ist bei vielen djs...
wenn das halt erwünscht ist, dann verbietet es nicht(verbietet mal nem e gitaristen seine verzerrte strat^^...)sondern legt die pa ordentlich aus und komprimiert nicht noch alles kaputt hinterher, das signal is durch op-amp clip sowieso komprimiert. viel wichtiger wäre meiner ansicht nach:
-mischer dahinter der pegel aushällt(kein ohringer!!) bis +20dbu und dann ohne komprimieren wieder runterregeln, limiter in der pa früher kommen lassen als gewöhnlich oder noch besser: in den amps 4-5 db platz lassen weil das op-amp clip signal vom dj mixer fast keinen crest mehr hat, dann dürfte alles heile bleiben. brutalstes mat ist halt vorraussetzung wenn man sone musik machen will, da tuts hk halt mal nicht. ist keine kritik aber wenn wir anfangen "künstler" zu zensieren geht das am dienstleisterischem vorbei meiner meinung nach.
und wer tom novy einmal ein delay auf den monitor gelegt hat um ihn zuärgern etc...der macht den job nur einmal^^den längeren arm hat immer der "künstler"... -
Also, ich glaube, es wird Zeit, hioer auch mal eine Lanze für sehr viele vernüftige DJs zu brechen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sehr gut zusammenarbeiten kann, wenn man die Jungs auf Probleme und Grenzen hinweist. Die sind doch selber auch an einem guten SOund interessiert - denn davon hängt schliesslich auch ihr Ruf ab.
Dier Aussage (sinngemäß) "Der Gainregler ist für den DJ tabu" ist vollkommener Blödsinn. Wie schon geschrieben wurde, kann die Lautstärke beim Mix nur üner die Gains angeglichen werden. Und das sollte normalerweise VOR dem Öffnen des Faders geschehen. Klappt auch meistens nach Hinweis - denn jeder DJ sollte den nächsten Track vorhören und kann dann auch den Pegel einregeln. Mach ihm seine Arbeit nachher auch wesentlich leichter. Die meisten kapieren das auch...
Viel schlimmer als diese berüchtigten Gainorgien sind unvermittelte hektische Dreher an den kanal EQs nach dem Motto ganz links ist toll und wenns das nicht ist, dann wenigstens ganz rechts :roll: Da wird die Diskussion schon manchmal schwerer.
Bei grösseren DJ Nummern sollte sowieso immer ein FOH Pult hinter dem DJ Platz hängen - wie soll man sonst auf ändernde Raumsituationen reagieren (schonmal kommt es ja vor, dass tatsächlich Besucher sich erdreisten zu kommen). Dann hat man alles selber in der Hand und kann zur Not über Talk Back eingreifen. Lässt sich auch gut kommunizieren, denn der DJ hört die Front ja nicht... Das sieht er ein und ist dann im Normalfall auch durchaus kooperativ...
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Hallo nun muss ich allerdings auch mal die Ehre der Djs wieder Herstellen. es gibt seit ca 2 Jahren einen sogenanten DJ Führerschein der Wird von der Berufsgruppe für dj angeboten wo wann zu technischen möglichkeiten auch die Lärmpegel lernt. wenn mann als DJ für eine Agentur arbeitet wird dieser Führerschein schon meistens verlangt. also wer diesen Führerschein gemacht hat der wird auch nicht al zu dolle übersteuern.
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Ich hab noch einen getunten Amp für solche "Härtefälle", kann man bei mir ausleihen



Das Gerät hat für "Gain" 2 kleine Motorpotis die bei jedem roten Blitzen ein kleines Stück nach links drehen... ich seh darin eine Endlösung. Voll Aufreißen ist grundsätzlich erlaubt...
Der Umbau ist übrigends so primitiv daß jede/r ihn hinbekommt. Parallel zur Clipled kommt ein optokoppler rein der den Poti linksdreht über einen kleinen Transistor.
Manu
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das is aba mal ne geile idee
sinnvoll der DJ kann ed viel machen außer ständig gegenregeln *g* das wird dem siche rauch bald zu blöd und er gibt auf
und merkt sichs vieleicht fürs nächste mal -
Zitat von "deltamax"
das problem sehe ich bei den djs im sound"estetischem" empfinden.
hat hier schon jmd geschrieben im tread das der sound des op-amp clippens des djm500/600 ausdrücklich erwünscht ist bei vielen djs...Wenn jemand in einem DJ-Set 303er/909er oder einen Sampler mit entsprechenden Sounds einsetzt hab ich dafür auch Verständnis - das klingt halt nur angezerrt richtig fett. Viele (Nachwuchs-)DJ's glauben darin aber die Lizenz zur generellen Brutalo-Zerre zu sehen, und das geht nun mal gar nicht...
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Zitat von "quadraphonic"
..und ich schaffe es nicht, den Fader in Sekundenbruchteilen auf genau 4/5 aufzuziehen. Da gibt es quasi nur "an" und "aus". ...
Wenn ich das meinem Chef sagen würde könnte ich mir gleich die Papiere holen

Kleiner Tipp vom Sendefahrer: Mittelfinger auf die Stelle legen wo der Regler hin soll und dann mit dem Daumen hochziehen. -
Zitat von "mediennutte"
Es gibt auch eine technische lösung, und zwar einen "leveller"..............
Ich frage mich aber warum die hersteller keine "auto-Gains" in ihre pulte ienbauen, DJs wissen eh nicht wozu die sind, meistens!
:lol:
Gröööölllll!! da kommt ja mal wieder geballtes Unwissen zum Vorschein!!
Also ein Gainregler wirkt meistens als Spannungteiler. Der eine Anschluß des Potis kommt vom Eingang und der andere liegt auf Masse. Das Signal wird am Mittelabgriff abgenommen. Das so erzeugte Signal geht dann auf eine OP Schaltung. Entweder Invertiert oder nicht invertiert, je nachdem wie es dem ING gefällt.
Noch Fragen und bitte VORISCHT mit solch blöden pauschalisierenden unqualifizierten Bemerkungen!!
Danke
DJ Detto
DJ aus Berufung
Elektrotechniker
technischer Betriebswirt
Unternehmensbetreuer........Ich hoffe das reicht








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Zitat
Gröööölllll!! da kommt ja mal wieder geballtes Unwissen zum Vorschein!!....Noch Fragen und bitte VORISCHT mit solch blöden pauschalisierenden unqualifizierten Bemerkungen!!
Da sucht wieder jemand Zoff...

Ich verleihe oft mein DJ Zeugs, sodaß ich sagen kann, daß DJs, die sich an die wie oben angegeben +3dB halten, eine sehr kleine Minderheit sind, die schon länger im Geschäft sind. Leider ist die Flut an unwissenden oder nicht einsichtigen DJs deutlich höher, sodaß man hier doch schon pauschalisieren könnte.
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Hmm, man könnte doch bestimmt die LED Ketten so umbauen das die bei reelen 0dB am Ausgang irgendwie +1234dB am Pult anzeigen oder? Könnte vielleicht was bringen.
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