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Studiomikro mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis

  • schäck
  • 26. Mai 2005 um 00:36
  • schäck
    Beiträge
    22
    • 26. Mai 2005 um 00:36
    • #1

    Hallo,
    ein Bekannter möchte sich für sein kleines Tonstudio ein Studiomikro zulegen. Er fragte mich, was ich da so empfehlen könnte.
    Ich als überzeugter SM58-Benutzer :wink: will ihm jetzt von seinem Wunsch-Neumann abraten. :D

    Könnt ihr da Empfehlungen aussprechen, wie viel man auf jeden Fall ausgeben sollte und ab wo man dann sinnvolle Abstriche machen kann? Wie sieht`s zur Orientierung beispielsweise mit dem AKG C3000 aus?

    Danke für viele Antworten, Schäck

  • wora
    Profi
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    11
    • 26. Mai 2005 um 18:28
    • #2

    ein studiomikrofon mit gutem preis/leistungsverhältniss?
    das ist doch relativ.
    ein schoeps mikro hat auch ein gutes p/l verhältniss, wenn man genau so eine hochwertige audio performance wünscht.

    also er hätte gerne ein neumann in seinem studio.
    was für eins denn?
    groß / kleinmembran?
    anwendungszweck z.b. eher stimme oder percussion?
    erst dann kann man evtl. vergleiche ziehen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • artcore
    Beiträge
    145
    • 27. Mai 2005 um 16:40
    • #3

    Zur Zeit gibt es die Brauner Anniversary Edition für unter 1.000 Euro!
    Das 3000er von AKG ist für Vocals nicht so toll!

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • schäck
    Beiträge
    22
    • 29. Mai 2005 um 23:10
    • #4

    Also das mit dem Neumann kann man wohl vergessen, er möchte nämlich so um die 300€ ausgeben! Lassen wir das mit Neumann mal.

    Zum Mikro: Sollte schon Großmembran sein, ist ausschließlich für Vocals.

  • artcore
    Beiträge
    145
    • 30. Mai 2005 um 09:57
    • #5

    Dann kommt das Studio Projects C1 in Frage. Es kommt um die 200 Euro.

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • Pulenk
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    42
    Beiträge
    526
    • 30. Mai 2005 um 10:22
    • #6

    oder AT4040 - http://www.audio-technica.com/cms/wired_mics…71e4/index.html

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 30. Mai 2005 um 10:57
    • #7

    obwohl ich bei Behringer gern flüchte, manchmal landen die auch einen richtigen Treffer. In diesem Falle heist er B-2

    etwa 175,-

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    3.316
    • 30. Mai 2005 um 14:10
    • #8
    Zitat von "Pulenk"

    oder AT4040 - http://www.audio-technica.com/cms/wired_mics…71e4/index.html

    Sehr gutes Mic!

  • Moehre
    Beiträge
    133
    • 31. Mai 2005 um 06:55
    • #9

    Oder bei Interesse auch mal das Thomann Röhren-Grossmembraner T-Bone SCT 8000, für das Geld kein Fehler.

    Gruss
    Moehre

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 31. Mai 2005 um 10:29
    • #10

    Hallo,

    hier ist ein umfangreicher Test, der die Entscheidung leichter machen könnte:

    http://www.tools4music.de/archiv/vgl_grossmembranen.doc
    http://www.tools4music.de/archiv/t_rodent1.doc
    http://www.tools4music.de/archiv/vgl_mikrofone2.doc

    Messergebnisse, Soundbeispiele und Tabellen gibt´s unter "Mehrwert"

    Mein persönlicher Tipp:
    Wenn´s einfach "nur" richtig gut sein soll: MTG M930
    Wenn´s "geil" aussehen, einigermaßen neutral klingen und billig sein soll: t.bone SC 1100
    Wenn´s "vintage" klingen soll: Røde NT 1000
    Wenn´s viel können soll: Røde NT-2000, AKG C-4000 oder Shure KSM-27

    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • jeff
    Profi
    Beiträge
    421
    • 26. Juni 2005 um 12:04
    • #11

    moin!

    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    Sehr gutes Mic!


    das 4040 ist mir für frauen zu zischelich -> höhenanhebung halt.
    das ist aber eine distanzfrage. wenn man den raum hat etwas abstand zu halten, ist gut damit arbeiten.
    bei männerstimmen kommts auf die stimme an. aufjedenfall kaschiert dieses mic keine "S" fehler.

    meins hängt im moment inner bass drum.

    meine faforiten für vocals sind aber klein membraner, die klingen halt besser.
    (schau dir mal das HAUN 660 beim T an.)

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • psy
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    597
    • 26. Juni 2005 um 21:40
    • #12

    wenn es etwas wirklich vernünftiges sein soll und er ein neumann will, kann ich dieses mic Klick uneingeschränkt empfehlen! Kenne einige die damit aufnehmen und ich finde dieses mic einfach nur hervorragend....kostet etwas aber es lohnt sich!

  • Moehre
    Beiträge
    133
    • 27. Juni 2005 um 07:02
    • #13
    Zitat von "Schäck"

    Also das mit dem Neumann kann man wohl vergessen, er möchte nämlich so um die 300€ ausgeben! Lassen wir das mit Neumann mal.

    Ein Neumann für 2500 Ocken passt da nicht wirklich ...

  • hellchild
    Beiträge
    16
    • 27. Juni 2005 um 07:27
    • #14

    ..auch ein super Mikro, überhaupt für weiblichen Gesang: AKG C 414 B-XL II und auch nicht gerade sehr teuer um die 1000 €uro
    http://www.akg.com/products//powe…anguage,DE.html

    H_E_L_L_C_H_I_L_D

    ...wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Sonnendeck :D

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 27. Juni 2005 um 11:27
    • #15

    Man könnte auch mal wieder ein altes Mikro "zur Brust" nehmen, z.B. EV RE20/PL20 bzw. Sennheiser 441. Sind alles dynamische Mikro´s und auch im Studio gut. Gibt´s teilweise gebraucht für <300 Euro.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 27. Juni 2005 um 14:10
    • #16

    RE20 kann ich nur empfehlen! Nicht nur für Bassdrum (wo es hervorragend tut) wie mans so sieht, sondern z.B. beim Rundfunk auch oft&gerne für Moderation genutzt - und siehe da: es klingt! und wie...

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 27. Juni 2005 um 19:01
    • #17
    Zitat von &quot;DavidH&quot;

    sondern z.B. beim Rundfunk auch oft&gerne für Moderation genutzt


    Dazu hat man es ja auch entwickelt. Wird auch mal im Studio für Gesang verwendet, bei Frau Aguilera z.B.

    Das SM7 (nicht 57) ist der Pendant von Shure. Das soll auch sehr gut sein. Selbes Einsatzgebiet wie RE 20 (also eigentlich alles...). In den Staaten allerdings viel billiger als hier (350 $ vs. 550 €).

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • artcore
    Beiträge
    145
    • 27. Juni 2005 um 19:44
    • #18

    Und trotzdem ziehe ich für Sprache Kondensatoren vor. Es ist eine andere Brillianz. Das U 47 ist dafür unübertroffen und ebenso wie das CineMike unschlagbar. Aber unerschwinglich. Ich begnüge mich mit dem CAD Euqitek 350. CAD ist eine amerkikanische Marke, die hier zu Lande kaum bekannt ist und unterschätzt wird.

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 27. Juni 2005 um 23:22
    • #19

    genauso, wie ich finde, dass Großmembrancondensers für Sprache überschätzt werden...

    nicht das ich jetzt was gegen ein schönes U78/U47i oder auch "nur" TLM hätte...

    aber das RE20 war da für mich schon eine Erleuchtung - Brillianz, also zischeln 8) - ist eben nicht alles. Diese ungeheuere Wärme und Fülle, die das RE20 der Stimme verleiht, evtl. noch kombiniert mit einem schönen Röhren-Comp. klingt wie wenn einem jemand direkt ins Ohr spricht. Mancher mag es Druck nennen, aber diese "Größe" der Stimme ist für mich unübertroffen. Zweifelsohne machen die schöneren Kondenser auch einen sehr transparenten, crispen und bei Großmembranen auch öfters mal warmen Klang, aber erstens Kosten sie ein vielfaches des RE20 und zweitens kommen sie imho auch nicht ganz an diese Sprachqualität heran. Gerade bei den typischen tiefen männlichen Radiosprecherstimmen macht das immens was aus! Das sind immer die Stimmen, bei denen man ganz automatisch gespannt zuhört, ganz egal was die erzählen, und die auch über lange Zeit interessant und nicht ermüdend klingen.

    lg,
    David

    Phantomspeisung....
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