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Fronttruss stürzte ins Publikum

  • Teddytaste
  • 26. Mai 2005 um 02:47
  • Geschlossen
  • Everell
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    • 27. Mai 2005 um 19:44
    • #41

    Die Tat lässt sich also solche natürlich nicht verhindern, aber juristisch ist man da sicherer gestellt:
    Wir lassen nach gemeinsamer Begehung des aufgebauten Materials bei solchen VAs die Veranstalter einen Rapport unterzeichnen, in dem auch die Einhaltung/Beachtung von sicherheitsrelevanten Details schriftlich niedergelegt ist.
    Hier wäre z.B. der Auftrag der Security gewesen, die Lifte nicht aus dem Auge zu lassen. Denn so einfach auf die Schnelle lassen sich die Ausleger ja nicht entfernen!

    edit: Benutzt doch bitte bei so langen Links die URL Funktion (Button rechts oben), dann reißt das Fenster nicht so auf.

    Veni, vidi, desperavi

  • mirkot
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    • 27. Mai 2005 um 19:53
    • #42

    Wäre es zulässig die Standard Bolzen-Feder-Konstruktion zu enfernen und einfach an der Stelle ein Loch durch die Aufnahme für den Fuß und den Fuß zu machen.

    Dadurch könnte man dann einen Bolzen stecken der "oben" einen Kopf hat (wie eine Schraube halt) und "unten" eine Bohrung durch die der Bügel eines Vorhängeschlosses passt.

    Beim Aufbau würde sich nicht viel ändern, einfach warten bis die Löcher zur Deckung kommen und den Bolzen dann durchschieben - danach allerdings "unten" das Schloss durchmachen.

    Das wäre nicht besonders aufwändig, schnell auf- und abgebaut und v.a. sicher vor Zugriff von Unbefugten.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • uwerd
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    • 27. Mai 2005 um 20:44
    • #43

    Zum Thema Podeste/Bühnen im VA-Zelt.
    Wir hatten vor kurzem eine größere VA in einem Zelt (21x50x6,6m), dass direkt beim Hersteller (Fa. Losberger) inkl. Bühne angemietet und auch aufgebaut wurde.
    Die Bühne (15x5m) stand nicht direkt auf dem Zeltboden sondern unter den Bühnenfüßen wurden nochmals extra Holzplatten gelegt.

    Ich gehe mal davon aus, dass der Zelthersteller weiß was er tut...
    Aber sicher lässt sich das direkt mit der Fa. Losberger klären.

    uwerd

    P.S.: Die Hängepunkte bei diesem Zelttyp waren mit max. 100kg angegeben.

    "If life hands you a lemon make lemonjuice !"

  • ADMIN
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    • 27. Mai 2005 um 20:57
    • #44
    Zitat von "Teddytaste"


    Ich hatte heute ein Telefonat mit einem Mitbewerber der behauptet, das VMB TE ´s gar nicht im Zelt auf Schwerlastböden stehen dürfen, und aufgrund der nicht abnehmbaren Kurbel für solche Zwecke gar nicht benutzt werden dürfen. Das war mir bis dato eigentlich nicht bekannt.
    Desweiteren behauptete er, das es nicht zulässig wäre eine Podesterie ( die im Zelt war nicht von uns!!) auf Zeltboden zu bauen. Auch dies war mir bis heute unbekannt.

    Auf welche Vorschriften beruft sich dieser Mitbewerber?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • DJ_Uwe
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    • 27. Mai 2005 um 20:58
    • #45
    Zitat von "MirkoT"

    Wäre es zulässig die Standard Bolzen-Feder-Konstruktion zu enfernen und einfach an der Stelle ein Loch durch die Aufnahme für den Fuß und den Fuß zu machen.

    Dadurch könnte man dann einen Bolzen stecken der "oben" einen Kopf hat (wie eine Schraube halt) und "unten" eine Bohrung durch die der Bügel eines Vorhängeschlosses passt.

    Beim Aufbau würde sich nicht viel ändern, einfach warten bis die Löcher zur Deckung kommen und den Bolzen dann durchschieben - danach allerdings "unten" das Schloss durchmachen.

    Das wäre nicht besonders aufwändig, schnell auf- und abgebaut und v.a. sicher vor Zugriff von Unbefugten.

    Die idee könnte man doch vielleicht etwas praxisgerechter machen indem man den bolzen den man da durch schiebt einfach mit einer Selbstsicherenden Mutter anzieht. So muss man beim abbauen nicht schlüssel oder bolzenschere suchen.

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  • mirkot
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    • 27. Mai 2005 um 22:56
    • #46

    Dann könnte man auch einfach eine M10 Schraube durchstecken...stimmt, so schnell bekommt das keiner auf - aber wenn es der ambitionierte Hobbyhandwerker drauf anlegt...Mutter kann man mit Leatherman und Co. aufdrehen, ein Schloss nicht.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • DJ_Uwe
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    • 27. Mai 2005 um 23:47
    • #47

    Also ein mittelschweres schloß bekommt man auch mit einem hammer und einem schraubendreher auf wenn man es darauf anlegt....

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  • mirkot
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    • 27. Mai 2005 um 23:55
    • #48

    Denke die Lösungen sind fast gleichwertig - für Schloss spricht die etwas schwerere "Demontage" - gut, bei einer Mutter muss niemand beim Abbau den Schlüssel suchen.

    Noch ein Nachteil der Mutter: Wenn die zu fest zugezogen wird verklemmt sich das ganze.

    Aber wenn das Schloss unter dem Ausleger von einem Lift hängt kommt man mit einem Hammer nicht gut ran.

    Ein Schloss versteht auch der dümmste als "hier darf ich nicht ran".

    Mit einem Schraubenzieher ein Mittelklasse Schloss aufhebeln stelle ich mir auch mehr als schwierig vor.

    Schraubenzieher und Hammer haben Gäste eher selten dabei, Leatherman zum Mutter aufdrehen schon.

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • marcoboy
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    • 28. Mai 2005 um 07:03
    • #49

    gegen vorsatz gibs kaum ein mittel ! da helfen auch keine Schlüssel

    das beste ist wirklich Absprerren das niemand unbefugtes sich in dem Bereich aufhält.

    man stelle sich vor von jemand über diese Stützen gestürzt und sich verletzt hätte . Das wäre genauso übel gewesen, sicher auf die Idee sie zu ziehn wäre ich nicht gekommen . Aber die Hausfrau von nebenan kann das nicht wissen und selbst wenn man den jenigen findet der die gezogen hatt müste man ihn vorsatz nachweisen das er wuste das die Lifte dann kippen um den jenigen zu bestrafen . Wenn er sich hinstellt und es nicht einschätzten konnte das sie kippen kommt der jendige warscheinlich mit einen blauen Auge davon .

    Der dumme am ende wird der sein der nicht Abgesperrt hatt :roll:

    Also was lernen wir daraus ? Keine Technik wenn möglich in Bereiche stellen wo Publikum zugang hatt :?

  • Pfälzer
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    • 28. Mai 2005 um 07:25
    • #50

    Eine Bohrung anbringen, so das man durch den Fuß einen von unten Abschließbaren Bolzen anbringen kann, ist ganz sicher nicht zulässig.
    Durch die Bohrung wird das Material geschwächt und das Stativ verliert seine Bauartzulassung.

    Gruß Wolf

  • manuela
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    • 28. Mai 2005 um 08:14
    • #51

    Ich hab schonmal darüber geschrieben.
    Bei uns hat das Front-Truss Augen 8) Die kleinen Drahtlos-Cameras sind derart billig geworden daß sie verglichen mit den Materialkosten nichtmehr ins Gewicht fallen. Ich kann euch allen dazu raten einfach die kritischen Stellen zu beobachten, diese Gerätchen führen die Bilder alle zusammen sodaß der verantwortliche Veranstaltungsleiter seine Augen quasi überall hat, vor allem auch hinter der Bühne wo sich auch oft genug Leute rumtreiben die da nix zu suchen haben ! Also Cameras rein und Monitor ins FOH, gut aufpassen ! Wer es perfekt will kann auch die Stützen mit Schaltern sichern die einen lautlosen Alarm auslösen wenn daran gerückt wird. Dazu muß man nichts anbohren.

    Mánu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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    • 28. Mai 2005 um 09:18
    • #52
    Zitat von "marcoboy"

    und selbst wenn man den jenigen findet der die gezogen hatt müste man ihn vorsatz nachweisen das er wuste das die Lifte dann kippen um den jenigen zu bestrafen . Wenn er sich hinstellt und es nicht einschätzten konnte das sie kippen kommt der jendige warscheinlich mit einen blauen Auge davon .

    Strafrechtlich schon, zivilrechtlich nicht.


    Man kann Sabotage nicht wirklich verhindern, aber man sie so unwahrscheinlich wie möglich machen. Und wenn jemand ein Schloss aufbricht, dann kommt kein Richter mehr auf die Idee, man hätte nicht ausreichend gesichert...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 28. Mai 2005 um 09:21
    • #53
    Zitat von "Manuela"

    Ich hab schonmal darüber geschrieben.
    Bei uns hat das Front-Truss Augen 8) Die kleinen Drahtlos-Cameras sind derart billig geworden daß sie verglichen mit den Materialkosten nichtmehr ins Gewicht fallen.

    Und dann? Bis man in einem vollen Festzelt vorne ist, ist die Fronttruss unten.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • manuela
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    • 28. Mai 2005 um 10:09
    • #54

    da hast du zwar Recht aber die Konsole hat ein Mikro und das ist in solchen fällen enorm laut :D
    wenn jemand wirklich sabotieren will schafft er das auch, da haben wir schlechte Chancen gegen. Das Entdecktwerden beendet es aber gewöhnlich sofort.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • lightingone
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    • 28. Mai 2005 um 10:51
    • #55

    Schon als 16 jähriger war ich vor weit über 20 Jahren aktiv. Wir haben in unserer Stadt damals die ersten wirklich großen Disco-Parties organisiert.
    Ich weiß nicht wie ich darauf kam aber ich habe mir schon damals die Sicherheit zum Hoheitsgebiet gemacht. Weniger um das Publikum zu schützen - das ergab sich als Endprodukt der Arbeitsweise - sondern mehr um mein Equipment zu schützen.
    Mein Grundsatz war immer: Egal wer da unten sitzt, egal wie gut ich die Leute kenne. Aber ich bin IMMER davon ausgegangen, daß sie in der Masse einfach DUMM sind. Und damit bin ich immer gut gefahren.
    Sprüche wie "ach da geht schon keiner dran" habe ich nie gelten lassen.
    Technische Ausführungen hin und her.... am besten ist es, einfach nichts dem Publikum zugänglich zu machen. Und immer Augen auf. Immer!

    Zu diesem Fall laßt mich ausführen:
    Bin seit über 20 Jahren aktiver Musiker und habe bei Veranstaltungen schon so einiges haarsträubendes erlebt. Da beschweren sich vielleicht ein paar Gäste an der vorderen Kante beim ausführenden örtlichen "Verein" ... "hey da fällt man ja immer drüber, macht das doch mal weg".
    Nein, die Gäste sprechen nicht mit den Technikern sondern mit den Veranstaltern die sie vielleicht persönlich kennen. Und... gesagt getan, wird schnell weggemacht. Ruck-Zuck 4 Leute geholt. Denn diese Veranstalter sind ja immer gescheiter!!! :evil:

    Die hättens vielleicht am nächsten Tag oder beim Abbauen der Technik-Crew gesagt "hey, wir haben da die Füße weggemacht weil die Leute darüber gefallen sind"... wenn sie das noch herauslallen hätten können. Aber wahrscheinlich hätten sie sogar das im Wodka vergessen.

    Meine These: bei den Veranstaltern nach den Schuldigen suchen. Hohe Trefferquote!

    Anderes Thema ist diese unverschämte Berichterstattung in der Bildzeitung. Das klang ja fast schon als hätte die ausführende Technikfirma einen Terroranschlag verübt!!! *fehlende Bolzen, Blut* was für ein Horror-Szenario!

    Hohes Lob an die Firma, die sich hier öffentlich zu erkennen gibt und der Diskussion als auch der Information stellt. Bin mir sicher, diese Firma hat sich nichts vorzuwerfen. Wünsche ihnen viel Glück!

    Viele Grüße aus dem Wald
    LightingOne

    Das Leben ist eine Sinuswelle

  • guma
    Moderator
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    • 28. Mai 2005 um 11:16
    • #56
    Zitat von "LightingOne"

    Aber ich bin IMMER davon ausgegangen, daß sie in der Masse einfach DUMM sind. Und damit bin ich immer gut gefahren.

    Meine These: bei den Veranstaltern nach den Schuldigen suchen. Hohe Trefferquote!

    Anderes Thema ist diese unverschämte Berichterstattung in der Bildzeitung. Das klang ja fast schon als hätte die ausführende Technikfirma einen Terroranschlag verübt!!! *fehlende Bolzen, Blut* was für ein Horror-Szenario!

    Hohes Lob an die Firma, die sich hier öffentlich zu erkennen gibt und der Diskussion als auch der Information stellt. Bin mir sicher, diese Firma hat sich nichts vorzuwerfen. Wünsche ihnen viel Glück!

    Exakt meine Meinung, sehr sympatisch :)

  • LeereDose
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    • 28. Mai 2005 um 12:43
    • #57

    Mittlerweile hat es auch die Bild-Zeitung geschafft, die Sachlage zu berichtigen:
    Link hierzu:
    http://www.bild.t-online.de/BTO/promiskino…__anschlag.html
    Naja, der Titel ist ein wenig gewöhnungbedürftig:
    "Anschlag: Wollte ein Irrer Nicole töten?"


    Gruß
    Axel

    Und hier noch ein wenig Futter für meine allerliebsten Freunde: http://www.wonne.de

  • Kracky
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    • 28. Mai 2005 um 13:25
    • #58

    Muß dann doch wohl schön blöd sein der Irre wenn er die vorderen Ausleger demontiert, es ist wohl mehr als einfach ab zu schätzen wohin die Truss fallen wird.

    Nein, ich denke auch es haben einige hier schon angedeutet, die Schuldigen sind in den Reihen des Veranstalters zu suchen. Es geht hier wie schon näheres beschrieben um einen örtlichen Verein und in jedem Ferein sind immer Spezialisten die alles besser wissen und die sich meißt an Dingen gestöhrt fühlen diesie garnichts angehen. Auch ich glaube das hier ein paar Schlauberger aus den Reihen für Ordnung sorgen wollten. Wobei nicht auszuschließen ist das dieses auch Schlauberger aus dem Publikum waren denen das ein Dorn im Auge war. Den Anschlag auf Nicol halte ich für sehr ausgeschlossen, das ist wieder mal ne Bild mache um diesem doch dann wohl ehr unspektakulären Vorfall eine Wichtigkeit zu geben.

    Mit unspektakulär ist nicht gemeint man sollte das ganze nicht so hervor heben, nein im Gegenteil aber im Sinne der Medien ist einfach ein Anschlag wohlmöglich mit Toten einfach ein renner und eine umfallende Traverse ein dummes Unglück das nicht viel hergibt.

    Wie sagen wir immer so schön, Bild sprach als erstes mit den Toten.

    Mich kotzt diese Zeitung immer mehr an.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Teddytaste
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    • 28. Mai 2005 um 14:08
    • #59

    http://archiv.westfaelische-rundschau.de/main_mappe2.asp?file=43&docid=01429510&verid=001
    cookies müssen aktiviert sein...

    Zu euren Vermutungen:
    Wir haben nicht die Einschätzung, das der Verursacher im Dunstkreis der Veranstalter zu finden sein wird, jene haben wegen der Ausleger extra einige "Bierzelt-Tische" etwas näher an den Bühnenbereich der Ausleger gestellt. Wie immer im Leben gibt es Menschen die nach 23 Bier und 12 Korn alles besser wissen und wahrscheinlich nach bestem Wissen und Gewissen es gut gemeint haben, was dabei herauskommt haben wir nun gesehen.

    Interne Info
    Sobald das Event zu Ende ist kommen die VMB´s wieder zurück und werden dann einer erneuten Tüv-Überprüfung unterzogen, wer weiß welche Schäden durch den Unfall nicht sichtbar sind. Wir nehmen solche Geschehnisse mehr als Ernst.

    Bei mir geht der Link, aber habe ihn mal kopiert:
    Machtlos gegen Sabotage und menschliche Dummheit"


    27.05.2005 / LOKALAUSGABE / LUEDENSCHEID


    Lüdenscheid. (flo) Der Unfall im Festzelt der Bürger-Schützen hat bundesweit die gesamte Bühnentechnik-Branche aufgescheucht.

    Bereits in der kommenden Woche werde sich eine Runde von Veranstaltungstechnikern in Osnabrück damit beschäftigen, wie solche Vorfälle im Vorfeld verhindert werden könnten, sagte gestern Peter Birkholz, Geschäftsführer der MediaArt Licht & Bühnentechnik aus Witten, die seit mehreren Jahren ohne irgendwelche Vorfälle für die technische Ausstattung des BSV-Spektakels sorgt.

    Für sein Unternehmen sieht Birkholz nach der Untersuchung der Anlage "Entwarnung" gegeben. Die Elemente seien laut Polizei erstens in einwandfreiem Zustand, und zweitens sei der Aufbau der Träger für die Lichttraverse gar nicht möglich, wenn nicht alle Füße montiert seien - bei der Montage sei Schlamperei daher ausgeschlossen. Trotzdem würden die Elemente jetzt noch durch einen Sachverständigen geprüft. Den Schaden beziffert der Bühnenprofi mit über 20 Jahren Berufserfahrung auf rund 2500 Euro, weshalb man auch brennend daran interessiert sei, den Verantwortlichen für das Desaster zu finden.

    Die entscheidende Frage für Birkholz ist allerdings, wie künftig solche Unfälle zu verhindern wären. Eine Blockade der Verbindungselemente durch Schlösser werde von Fachleuten allgemein für kaum praktikabel gehalten.

    Die einzig funktionierende Lösung sind seiner Einschätzung nach so genannte "Wellenbrecher", also Sperrzäune zwischen den Fans und den Künstlern. "Doch den Star zum Anfassen wird es dann nicht mehr geben", und eine 100-prozentige Sicherheit gegen jede Art von Zwischenfall könne es nicht geben. "Gegen Sabotage und menschliche Dummheit sind wir machtlos", stellt Birkholz auch mit Blick auf die Lüdenscheider Veranstaltung fest, die er unverändert seit Jahren für ein "tolles Event" hält. In wirtschaftlich extrem schwierigen Zeiten schaffe es der BSV immer wieder, bis zu 1000 Besucher zum Schlagerabend zu ziehen. "Das ist heutzutage nicht selbstverständlich."


    Die Inhalte auf dieser und den übrigen Seiten sowie die Gestaltung der Seiten unterliegen dem Urheberrecht des Zeitungsverlags Westfalen GmbH & Co KG. Die Verbreitung ist nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages zulässig. Dies gilt auch für die Aufnahme in elektronische Datenbanken und Vervielfältigung auf CD-ROM. © Westfälische Rundschau, Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlages

    Ich hoffe ich mache mich mit der Veröffentlichung dieses Links/Artikels jetzt nicht noch strafbar, ansonsten bitte vom Mod editieren/löschen

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

    3 Mal editiert, zuletzt von Teddytaste (28. Mai 2005 um 14:21)

  • marcoboy
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    • 28. Mai 2005 um 15:04
    • #60

    mich interessiert mal ob bei der folgeveranstaltung wieder 2 VMBs sind die das Fronttruss halten ? Oder gibt der Veranstalter diesmal mehr geld aus für ein groundsupport ?

    Wenn ich mir überlege das aufgrund des sparwahns manchmal sowas sogar auf 087er steht wird mir übel :cry:

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