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Feedback und Molton

  • WolfgangK
  • 27. Juli 2005 um 09:53
  • WolfgangK
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    • 27. Juli 2005 um 09:53
    • #1

    Hallo Leute,

    sinkt das "Gain before Feedback", wenn eine Bühne vor einer Zeltwand steht und hinten kein Molton hängen hat? z.B. durch Reflektionen der Monitore an der Zeltwand?

    Meiner Erfahrung nach ist das so, wie sind Eure Erfahrungen?

    Und wo wir schon beim Thema sind: Wenn das Zelt voll ist, ist die Bedämpfung höher und das "Gain before Feedback" (PA-seitig) steigt wieder. Bei Euch auch?

    Hintergrund meiner Frage: In einigen Zelten befinden sich Bilder, Logo´s, ... des Veranstalters an der Zeltstirnwand, so dass wir kein Molton hängen dürfen. Und ich möchte einfach mal wissen, welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Ggf. habt Ihr ja sogar einen Tipp für mich?

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Wurst Werner
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    • 27. Juli 2005 um 11:05
    • #2

    sinkt das "Gain before Feedback", wenn eine Bühne vor einer Zeltwand steht und hinten kein Molton hängen hat? z.B. durch Reflektionen der Monitore an der Zeltwand?

    Klare Antwort: JA!

    Und wo wir schon beim Thema sind: Wenn das Zelt voll ist, ist die Bedämpfung höher und das "Gain before Feedback" (PA-seitig) steigt wieder. Bei Euch auch?

    Ebenfalls ja, zumindest was Feedback auf der Front angeht.

    Was ebenfalls nicht zu vergessen ist, dass die Reflexionen von der Plane den Sound auf der Bühne (und damit auch den Front Sound) versaut. Am schlimmsten in dieser Hinsicht sind Bühnenanhänger aus Metall. Da braucht man als Rockband erst gar nicht aufbauen...

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Seven
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    • 27. Juli 2005 um 11:21
    • #3

    ww:
    Beim Bilderrätsel ist falsch:
    WW ist deutlich zu nah an einer Legend :D
    Du hast da nix verloren :D

    gruß
    Jan

  • MarkusZ
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    • 27. Juli 2005 um 11:28
    • #4

    Ich kann dir versichern, dass du mit der selben Physik lebst, wie alle anderen hier. :wink: Sowohl deine Beobachtungen wie auch die Analyse (Reflexionen) sind so richtig.

    Wenn hinten kein Molton gehängt werden kann, sollten die Gesangsmonitore (um die es wohl in erster Linie geht) so ausgewählt und positioniert werden, dass möglichst wenig Schall in die Zeltwand "geblasen" wird.

    Allenfalls lässt sich auch durch die Richtcharakteristik der Mikrofone ein klein wenig was verbessern.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • Teddytaste
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    755
    • 27. Juli 2005 um 11:38
    • #5

    Am schönsten finde ich gerade das Bilderrätsel von Wurstwerner...
    Goiil...

    :D:D:D:D

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • MasterMatze
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    1.371
    • 27. Juli 2005 um 12:00
    • #6

    tja wer kauft sich schon zur Kirmesfarben Konsole ne ordentliche """Made in Germany""" Doppelmuschel Tze :lol:

    mfg Matthias Schoster

  • WolfgangK
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    531
    • 27. Juli 2005 um 12:31
    • #7

    Hallo Kollegen,

    erstmal Danke für die schnellen Antworten. Ihr seit "zum Glück" der selben Meinung wie ich, denn hinter meiner Frage steht nämlich noch etwas ganz anderes.

    Ich arbeite mit einem PA-Verleiher zusammen, der sich letztens über den schlechten Sound und einige Rückkopplungsprobleme insbesondere am Anfang einer VA beschwert hat. Sicherlich zurecht, denn normalerweise mache ich schon einen besseren Sound (es klang ziemlich hohl und durch die vielen Reflektionen waren die Stimmen auch ziemlich verwaschen) und Feedback brauche ich auch nicht wirklich. Mein Problem war nun folgendes:

    Wenn ich dem Kollegen PA-Verleih und der Band sage, dass ich unbedingt ... brauche und dann alles besser wird, ist es ziemlich blöd, wenn das Problem dann trotz Molton (wie in diesem Beispiel) nicht verschwindet.

    Der Tipp mit der Mikrofonrichtcharakteristik ist übrigens gut! Ich werde zwar nicht die Mikrofon tauschen können (Bandeigentum), aber ggf. die Monitorpositionen verändern können. Bei Nieren also die Monitore genau vor die Sänger, bei Hyperniere leicht schräg (M-TV-Aufstellung)

    Hat vielleicht noch jemand einen Tipp für mich?

    @ WW: Ja ja, kaum zu glauben, dass es diese Kirmesfarben immer noch gibt, ich bin auch ganz eindeutig für die soliden Qualitäten weiß auf schwarz und fertig. Es muss nicht immer bunt sein :wink:

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • manuela
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    • 27. Juli 2005 um 12:41
    • #8
    Zitat von "Seven"

    ww:
    Beim Bilderrätsel ist falsch:
    WW ist deutlich zu nah an einer Legend :D
    Du hast da nix verloren :D

    das Headphone steht nicht im Raider :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • MarkusZ
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    • 27. Juli 2005 um 13:04
    • #9
    Zitat von "WolfgangK"

    Der Tipp mit der Mikrofonrichtcharakteristik ist übrigens gut! Ich werde zwar nicht die Mikrofon tauschen können (Bandeigentum), aber ggf. die Monitorpositionen verändern können. Bei Nieren also die Monitore genau vor die Sänger, bei Hyperniere leicht schräg (M-TV-Aufstellung)

    Ich weiss zwar nicht was die M-TV-Aufstellung ist, aber du meinst sicher das richtige.

    Zusätzlich solltest du aber nach Möglichkeit auch auf die Richtcharakteristik im Hinblick auf die Reflexion der Zeltwand achten. Das Empfindlichkeitsmaximum sollte nicht gerade auf die Wand zeigen, da ja genau diese Reflexion die Rückkopplung verursacht.

    Sonst muss man in Zelten halt unter Umständen recht massiv in den Summen-EQ eingreifen. Oft hilft es auch, die Trennfrequenzen der Weiche und die Pegel der einzelnen Bändern anzupassen.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • treibsand
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    • 27. Juli 2005 um 13:17
    • #10
    Zitat von "WW"

    ...was ist hier falsch...

    ...die Aussteuerungsanzeige ist leider nicht am OBEREN limit...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • mischpultschorsch
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    • 27. Juli 2005 um 13:29
    • #11
    Zitat von "WW"

    ...was ist hier falsch...

    Der Basser konnte den Takt nicht halten? *vermut*

  • Apostoli
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    • 27. Juli 2005 um 13:33
    • #12
    Zitat von "Manuela"

    das Headphone steht nicht im Raider :D

    Raider heist jetzt Twix


    by tghe way... man legt die DAT fernbedienung nicht auf den Gain und EQ.

    Zum Thema Basser und Takt halten:

    basser zum schlagzeuger... "du sach mal.. was isn eigentlich ne Synkope?"
    schlagzeuger: "Deine eins" !

  • mischpultschorsch
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    • 27. Juli 2005 um 14:29
    • #13
    Zitat von "Apostoli"

    Zum Thema Basser und Takt halten:

    basser zum schlagzeuger... "du sach mal.. was isn eigentlich ne Synkope?"
    schlagzeuger: "Deine eins" !

    :D:D

  • WolfgangK
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    • 28. Juli 2005 um 08:59
    • #14

    Hallo Leute,

    hat habe ich auch noch einen: Woran merkt man, dass ein Schlagzeuger an die Tür klopft?

    Das Klopfen wird schneller.

    ... und noch einen: Woran merkt man, dass ein Gitarist an die Tür klopft?

    Das Klopfen wird lauter.

    Aber eigentlich ging es um ...

    Zitat von "WolfgangK"

    ... hat vielleicht noch jemand einen Tipp für mich? ...

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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  • treibsand
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    • 28. Juli 2005 um 11:36
    • #15
    Zitat von "WolfgangK"

    ... hat vielleicht noch jemand einen Tipp für mich? ...

    Einen Tipp, was falsch ist??
    Der Kopfhörer! Das war kurz vorher noch ein Pegelmesser:
    http://img349.imageshack.us/my.php?image=palaut0zz.jpg
    :D:D:D

    So. Zurück zum Topic:
    Je Schalltoter eine Bühne, desto besser der Sound.
    Das grösste Elend sind IMHO die Zeltschrägen, sprich das Dach.
    Wenn es dir gelingt, da Molton drunter zu hängen, bist du schon ganz weit vorne.
    Falls bei Zeltjobs mal genügend Zeit oder Geld da ist, sollte man das immer versuchen.
    Vorallem, wenn sich eine Schräge HINTER der Bühne befindet und die Wedges da "reinsemmeln". :!:

    Hab das letztes Jahr einmal kurz vor Sturmwarnung erlebt, wo das Zeltdach so gewabert hat, daß die zum FoH reflektierten Monitorsignale JEGLICHES phasenreines Mischen verboten. :evil:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wora
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    • 28. Juli 2005 um 12:35
    • #16

    ich würde auch empfehlen, immer wenn es möglich ist molton zu verwenden.
    man kann sich ja überlegen, ob man den molton hinter die webebanner hängt, das ist immer noch besser als ganz ohne diesen zu arbeiten.

    die idee von treibsand, die dachschrägen im zelt abzuhängen kommt vor allem dem monitorsound enorm zu gute. und das wirkt sich mit sicherheit auch positiv auf den frontsound aus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gezz-abba
    Gast
    • 28. Juli 2005 um 12:43
    • #17

    [OT on]
    na gut.. auch noch einen:

    fragt der basser den gitarristen beim proben:
    Sach, ma, wo im Stück sind wird grade?"
    Antwort: " Was geht Dich das denn an ??"

    [OT off]

    Molton dämmt prima. Ich habe selber in einem Club zu tun mit Stahlboden und glatten wänden zu schaffen. Da oft nicht viel Publikum zu erwarten ist ist der Headroom sehr klein und das Geschepper gross.. Schon ein 3m breiter Backdrop hinter dem Schlagzeug wirkt kleine Wunder. Für den Fall habe ich nun extra einen 6m Backdrop dazugekauft als kostenlose Serviceleistung meinen Ohren zuliebe...
    Man hört auch den Unterschied bei den Overheads recht deutlich, wenn die Bands nur ein Planenbanner hinter dem Drumset spannen..

    regards,
    arnt

  • WolfgangK
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    • 28. Juli 2005 um 16:35
    • #18
    Zitat von "treibsand"

    ... Hab das letztes Jahr einmal kurz vor Sturmwarnung erlebt, wo das Zeltdach so gewabert hat, daß die zum FoH reflektierten Monitorsignale JEGLICHES phasenreines Mischen verboten. :evil:

    @ Treibsand: Was ist "phasenreines" Mischen und was hat das mit einer "wabbernden" Zeltwand zu tun? Es war doch hoffentlich nicht so, dass sich der Monitor- und FoH-Sound mit den Bewegungen der Zeltplane änderte, oder??? :shock:

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • wora
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    • 28. Juli 2005 um 22:59
    • #19

    schätze, genau das meinte er...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 29. Juli 2005 um 10:59
    • #20

    [semi-OT]
    Naja, die Monitore strahlten die Dachschräge hinter der Bühne an (Zirkuszelt - rund und nach überall hin abfallend) und von da reflektierte das Signal dann nach vorn.
    Und mit jeder Bewegung des Zeltes reflektierte das Signal in einer anderen Intensität in eine andere Richtung.
    Ziemliches Phasing... :twisted: :? :(

    Und wie gesagt: Sturmwarnung. Es war extrem böeig...

    Ein großer Haufen Molton hätte helfen können...
    [/semi-OT]

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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