Bin da noch über was gestolpert, das von den Digitalpultliebhabern vielleicht so ein bischen unter den Tisch gekehrt wird:
Bei den Potis einer Analogklangregelung machen wir uns darüber nass wie die Regelung über den Potiweg verteilt sein muß oder wie ein Panpoti das "Panorama" auf den Regelweg verteilt und das wird sogar zum Qualitätsmerkmal erhoben.
Wenn ich nun aber an den Encoderknopf eines Delays oder Hallgeräts denke, kann ich mir kaum vorstellen wie ein dort übliches "Gekurbel" einen präzisen Zugriff wie 1,4 Khz -5dB mit einem Griff zulassen kann.
Natürlich kann man hoffen, dass die Wertebereiche jeweils vernünftig gewählt sind allerdings habe ich nun schon mehrfach zu hören bekommen, dass die Regelwege entweder "fragmentiert" sind, Aussetzer haben wie die Encoder früher Digitaleffekte, bei zu schnellem Drehen überschießende Werte produzieren, ein ziemliches Delay zwischen Encoderbewegung und tatsächlicher Werteänderung existiert oder das Einstellen eines angestrebten Wertes ein mehrmaliges vor- und zurück kurbeln erfordert.
Wenn das so ist, kann das eigentlich nur Menschen nicht stören, die nicht so genau wissen was sie tun, oder ?
Bitte eure Erfahrungen und Meinungen.