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fräszirkel

  • Waschhausernst
  • 12. April 2006 um 16:12
  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 12. April 2006 um 16:12
    • #1

    hallo forum!

    ich hab mal eine kurze frage - mir ist die möglichkeit gegeben eine oberfräse von jemandem zu leihen. ich möchte damit terminal, griffe, füße einlassen und die kanten abrunden. nun meine frage (ich hatte noch nie so ein teil in der hand): welche fräszirkel benötige ich dafür? um die kanten abzurunden brauch die fräse doch einen anschlag, oder wie wird das gemacht?
    zum einlassen der andren sachen brauche ich doch eine frässchablone, oder?

    gruß, der waschi

  • waland
    Beiträge
    163
    • 12. April 2006 um 16:39
    • #2

    Hi Waschi,


    also entweder brauchst du für Griffmulden etc fertige Schablonen (aus Holz, Alu oder was auch immer) und den Kopierring und Fräser in der passenden Größe dazu.
    Oder eine "variable Frässchablone" (zb Festool) die du dann entsprechend einstellen kannst. Dann kannst du deine Kopierring- und Fräsergröße selbst wählen. willst du zb 40x60mm ausfräsen und dein Kopierring hat zb 17mm (Standard-Bosch) und dein Fräser 12mm dann musst du einfach Kopierringgröße-Fräsergröße nehmen und zum Endmaß addieren. Also in diesem Beispiel dann 45x65mm.

    Komplexere Ausschnitte (zb Butterflygriff) musst du über eine Schablone machen.

    zum Abrunden der Kanten: Das geht ohne Anschlag, da die Kante selbst der Anschlag ist (Abrundfräser mit Kugellager verwenden).


    ich empfehle dir auf jeden Fall mal vorher eine Probefräsung in zb OSB oder was auch immer du grad da hast. Wenn man seine schönen Boxen an den Kanten versaut ist es sonst zu bitter ;)


    Andi

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 12. April 2006 um 16:49
    • #3

    ich nehme mal an, der kopierring ist dafür da, dass ich an der schablone entlang fahrren kann, ohne diese mit zu fräsen, gelle?

    ok und wie heißen die fräsköpfe, die ich zum einlassen brauchen würde? die löcher sind bereits mit der stichsäge ausgesägt...

    könnte ich da einfach ein holzbrett nehmen und dort dann die außenabmaße des griffes plus kopierring und zirkel anreissen und aussägen? kann mir das jetz zwar nicht so richtig vorstellen, wie das mit dem ring und dem fräser aussieht, aber das werde ich ja dann schon sehen.

    für die gummifüße bräuchte ich also eine runde negativ-schablone. diese haben 38mm im durchmesser. schon allein die eckigen schablonen gerade auszusägen wird anstrengend, aber die runden bekomme ich doch niemals genau hin....

    oder kann man das mit den schablonen (mal von dem festool abgesehen) besser lösen?

  • waland
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    163
    • 12. April 2006 um 16:57
    • #4

    mit den Schablonen ist das schon ok so.

    Den Einsatz des Kopierrings siehst du genau richtig. Fräser zum Einlassen wäre zb ein "Nutfräser".
    je nachdem wir eng der "Radius" der Ecke werden soll kannst du einen kleineren (Durchmesser) oder grösseren Fräser nehmen. Natürlich spielt auch die Kopierringweite eine Rolle. Kannst ja einfach mal austesten. Bei der Boschfräse die ich habe ist nur ein 17mm Kopierring dabei. 30er musste ich nachbestellen.


    Manchmal reicht die normale Länge der Fräser nicht, denn durch die Kopierhülse und die Schablone bist du ja mit der "Standplatte" der Fräse ca 1cm weg vom Holz. Dann sind manchmal die Fräser zu "kurz" und dafür gibt es extra Fräser mit langem Schaft. (habe zb einen mit 70mm Schaft)

  • eule
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    931
    • 12. April 2006 um 20:27
    • #5

    Ich hab auch noch mal ne Frage zum abrunden der Kanten mit diesem Kugellager was da dran ist da entsteht doch eine Rundung und eine Kante wegen diesem Kugellager das kann doch nicht normal sein oder weil ich will ja komplett rund und nicht noch mir soner Kante!
    Damit ihr versteht was ich mein:

  • Jobsti
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    • 12. April 2006 um 20:46
    • #6

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • FF
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    1.868
    • 12. April 2006 um 20:49
    • #7

    Wenn die Kante am Anlauf-Kugellager entsteht, dann ist das Kugellager schleichtweg zu klein -> anderen Fräser nehmen, vielleicht ist das bei dir gar kein Fräser zum Kantenrunden, sondern ein Profilfräser für z.B. Zierleisten und sonstigen Weißwurstbarock. Bei einigen Fräsern lässt sich auch das Kugellager wechseln...

    Wenn die Kante allerdings an der Fläche entsteht, auf der die Fräse aufliegt, dann ist schlicht und einfach die Frästiefe zu tief eingestellt.

    Gruß FF

  • DJheini
    Moderator
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    • 12. April 2006 um 22:25
    • #8
    Zitat von "Waschhausernst"

    ich nehme mal an, der kopierring ist dafür da, dass ich an der schablone entlang fahrren kann, ohne diese mit zu fräsen, gelle?

    könnte ich da einfach ein holzbrett nehmen und dort dann die außenabmaße des griffes plus kopierring und zirkel anreissen und aussägen? kann mir das jetz zwar nicht so richtig vorstellen, wie das mit dem ring und dem fräser aussieht, aber das werde ich ja dann schon sehen.

    für die gummifüße bräuchte ich also eine runde negativ-schablone. diese haben 38mm im durchmesser. schon allein die eckigen schablonen gerade auszusägen wird anstrengend, aber die runden bekomme ich doch niemals genau hin....

    Wie das mit dem Kopierring und der Schablone funktioniert, siehst du hier:

    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/DJHeini/Schablone.JPG

    Für das Einlassen der 38 mm-Gummifüsse nimmst du einfach einen 40 mm Forstnerbohrer:

    http://www.bau-markt.de/service/heimwe…stnerbohrer.htm

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • waland
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    • 12. April 2006 um 23:01
    • #9

    Hallo DJheini,

    das mit dem Forstner habe ich auch schon genutzt (um zb mit 25mm Forstner die Rampa einschlagmuttern im selbstgebauten Dolly zu versenken). Für das versenken der Füße sicher auch gut. Wo es mir nicht so gut gefällt ist bei den Ausfräsungen zum Stapeln der Lautsprecher, da dann ja kein Fuss reingeschraubt ist, sondern nur die Ausfräsung als Gegenpart, sieht man, dass es mit dem Forstner gemacht wurde (das kleine Loch im Zentrum).

    Alternativ kann man sich hierfür recht einfach eine Schablone machen.
    zb 50mm Lochsäge nehmen (gibts billig bei diesen Sets im Baumarkt) und dann eben passend Kopierhülse und Nutfräserdurchmesser wählen, dass der gewünschte Durchmesser entsteht.

    Also zb 50mm Lochsäge (macht 49 mm Loch (ausmessen)) und dann 17er Kopierhülse mit 8er Fräser=9mm "Übermaß". Dann kommen genau 40mm Kreise raus und man hat eine Schablone mit der die weiteren Kreise sehr schnell gemacht sind.

    Andi

  • Waschhausernst
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    • 13. April 2006 um 06:17
    • #10

    danke auch noch mal an djheini.
    die idee mit dem forstner-bohrer kam mir auch schon vor der fräse - und wie der zufall will, haben wir einen 40er da :)

    mit welchem radius rundet man die kanten den am besten ab?
    zu rund is ja auch doof, gelle?

  • waland
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    • 13. April 2006 um 07:39
    • #11

    Prinzipiell gilt: Je größer der Radius desto unempfindlicher die Kanten. Allerdings muss man aufpassen, dass man das Material auch nicht zu sehr schwächt oder auf eventuell eingelassene Schraubenköpfe trifft.

    Ich würde mal 6mm Radius als Minimum ansehen. Maximum bei 10mm.

    Hängt natürlich auch vom Material, der Materialstärke und der Konstruktion ab. Wenn du innen eine Leiste in den Ecken hast in welche du evtl vorhandene Schrauben reingedreht hast, dann kannst du sicher auch 10mm machen. Holz wird vermutlich 18er Birken Multiplex sein?


    Andi

  • ERICH
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    • 13. April 2006 um 13:07
    • #12

    Ich hab überall R15.

    Und Eckleisten.

    Auch ohne geht das, man muss nur vorher die Schrauben rausdrehen und hinterher wieder rein.

    Zudem fröse ich keine Radien mehr.
    Das geht mit einem Elektrohobel um Faktor 10 schneller und leichter.
    Hab 8 Boxen in 1h abgerundet.
    nur die Ecken und ggf die Facetten geht man nochmal mit dem Bandschleifer nach.

    MfG


    ERICH

  • waland
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    • 13. April 2006 um 13:13
    • #13

    wie machst du das mit dem E-Hobel?
    dann einfach die Kanten abschrägen?
    Andi

  • Waschhausernst
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    • 13. April 2006 um 17:48
    • #14

    ich verschraube meine boxen nicht.
    material ist 19mdf... naja, ging halt damals am einfachsten.

  • waland
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    • 13. April 2006 um 22:16
    • #15

    habe leider keinen eHobel.. und da ich ne Fräse habe, muss die eben ranhalten ;)

    Andi

  • eule
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    • 14. April 2006 um 13:58
    • #16

    Hi, wie bekomm ich das den hin mit dem runden aussägen der schablone ich will meinen Flansch so 5-6mm einlassen und der hat 10cm Duchmesser!
    Also wie und mit was geht das am besten?

  • DJheini
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    • 14. April 2006 um 14:10
    • #17

    Entweder eine Stichsäge oder Oberfräse mit Zirkel oder halt Freihand.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Jobsti
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    • 14. April 2006 um 14:38
    • #18

    Fräszirkel, ganz einfach, man Eule, dat hab ich dir schon erklärt ;)
    Wenn net mach ich dir nochma ne Zeichnung.

    Mitte suchen
    mim tirkel anzeichnen
    loch bohren
    oberfräse mit fräßzirkel rein
    größe und tiefe einstellen
    loslegen im kreis
    radius kleiner einstellen, weiter fräsen
    gucken wie groß das loch ist (meißt 4 cm)
    anzeichen, fräse wieder rein uns einstellen,
    so tief fräsen wie geht, aber 2 stege übrig lassen, sonst haste kein festes loch mehr für zirkel, die stege dann raussägen, welche noch so 1-2mm dick sind...

    Fragen, Bilder ???

    Ich lass den Flansch immer so 4-5mm ein, da er 3mm dick ist.
    Könnte man auch fast bündig machen, da die Löcher gesengt sind, brauch man nur die richtigen Schrauben.
    Ich nehm immer die Schwarzen Allzweckschrauben, sehen fast aus wie Spax ;)

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
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  • eule
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    • 16. April 2006 um 13:54
    • #19

    Naja weil ich hab nur den Zirkel der da standart dabei war und damit bekomm ich nich so kleine Löcher hin. :wink:

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