jo knapp über einer wahrnehmbaren pegeländerung....
18sound: active cooling
-
-
Moin,
Peerless: >> Dass die Dinger fast nur Wärme erzeugen, ist ein nicht zu umgehender Kompromiss, sonst würde man es sicher anders machen.
Ein dafür ausreichender Lüfter hat ganz sicher Leistungen <10W.
Bei üblichen 1kW Endstufenleistung wohl eher lächerlich, sich darüber Gedanken zu machen. <<Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Die längere Zeit schon laufende Entwicklung mit immer längeren Schwingspulen, mit der Begrenzung von Pisa- Small, das meint schwere Membranen in kleinen Gehäusen und schwache Antriebe, ist nicht die alleinig mögliche. Zuden hat diese den unumgänglichen Nachteil noch weniger Energie in Schall zu verwandeln.
Mittels Leistungsanpassung lässt sich einiges an Wärme vom Lautsprecherantrieb fernhalten. Herr Achenbach hat dazu mal eine Abhandlung verfasst. Ich habe diese Verfahrensweise aufgegriffen um einem 12" mehr Schall zu entlocken. Ich erledige das mangels elektronischer Skills mit einem Vorwiderstand, eine Stromkopplung der Endstufe wäre die bessere Lösung.
Kurz erklärt: Ich nutze einen LS mit gutem Wirkungsgrad (No~ 6 %). Dieser hat einen viel zu starken Antrieb und daraus folgend ungünstige TS- Parameter für einen guten Wirkungsgrad untenrum. Nun tune ich die TS- Parameter mittels Vorwiderstand um einen brauchbaren Qts zu erhalten. Im Vergleich zu einem LS mit passenden (Qts) Parametern (und notwendigerweise einem No von unter 3%), halbiere ich damit die thermische Last am LS- Antrieb denn das Chassis bleibt ja wirkungsgradstark.
Für den gleichen Output:
halbe Abwärme am Antrieb
halbe Powercompression
Und deutlich weniger Klirr im Vergleich zur auch möglichen aktiven Entzerrung.Wer mag kann sich von hier aus reinlesen:
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=356758&highlight=#356758Der funktionstüchtige Prototyp ist 8 kg leicht
Und ist jetzt schon der bestklingende 12"/1" oder der lauteste, je nach Ampleistung. 

Die Kühlung von LS Antrieben ist Symptombekämpfung und kein Ingenieurtechnischer Fortschritt.
Gruß
-
und wenn manns übertreibt? der lüfter fällt aus und das dingen geht putt? :cry:
naja macht das system auch teuer! -
Objektiv betrachtet bedeutet das ganz einfach ausgedrückt: geringere Spulenimedanz und höhere Endstufenleistung. 1,5 dB mehr sind nur schöpfbar durch deutlich höheren Materialaufwand.
Grüße
Dirk -
Ich kanns mir nicht verkneifen

In 10 Jahren sind Lüfterlose Treiber dann gefragt wie nie und kosten das doppelte...
-
... so wie chassis ohne polkernbohrung heute


naja, die chassis können heutzutage dermaßen viel leistung ab (parallel dazu wurden (china-)amps immer billiger/besser) - der trend ist mit guten gründen nicht aufzuhalten.
-
Manche Argumentation hier versteh ich nicht so ganz:
- da wird Seitenweise über (größtenteils unsinnige, weil physikalische Tatsachen nicht berücksichtigende) Massnahmen zur Wärmeabfuhr diskutiert (ich errinnere nur an den immer wieder gerne gebrachten Gartenschlauch in der Polkernbohrung) und wenn dann ein Hersteller mal den logischen Schritt in die richtige Richtung macht, dann wird er verrissen.
- die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Lüfters (siehe Computer) liegt weit unter der eines LS Chassis (oder "rebladed" Ihr euren Computerlüfter öfter als eure Chassis
)- die Massnahme ist in zweierlei Hinsicht recht günstig:
a) ich habe weniger PC und damit einen höheren Wirkungsgrad und damit WENIGER Wärme die ich abführen muss
b) da wird Luft bewegt (und zwar in EINE Richtung). Das ist gut, denn diesen Luftstrom kann ich nun gezielt über Kühlflächen leiten, wenn ich aus engen Kammern Wärme abführen will. Wenn ich ihn nicht sogar (bei BR) gleich ganz aus dem Gehäuse herausführe :wink:Könnte es sein, dass auf bestimmte Hersteller gerne aus Prinziep eingeschlagen wird ? Wohlgemerkt, nicht nur 18S, es trifft oft auch andere...
Gruss SRAM
-
Aaaaaber in zeiten wo man sich auch in diesem Produktsegment zunehmenst dem internationalen Wettbewerb aussetzen muss!! Verleitet ein derartiges System zum Materialsparen... Das ist meine sorge! Der LS kann bei gleicher Bauweise mehr leistung ab die ohne active cooling den tot bedeuten Könnte!!..
Und ein Mechanisches zusatzsystem ist halt ne zusätzliche Fehlerquelle...
Zudem muss sichs auch noch rechnen Heisst wieder Teurere Materialen Einsparen...
Ansonsten is die idee ja nicht gleich schlecht aber Kritikwürdig -
Besser gar nicht aus dem Haus gehen. Man könnte überfahren werden... :roll:
Nachteil: Im Haushalt passieren die meisten Unfälle.Eine Entladungslampe ohne aktive Lüftung würde auch nicht lange leben und das wird schon tausendfach gemacht und ist praktisch auf jeder ernsthaften Bühne zu finden.
Zitat
Zudem muss sichs auch noch rechnen Heisst wieder Teurere Materialen Einsparen...
Preisfrage: Was kostet ein Lüfter? :roll:ZitatKönnte es sein, dass auf bestimmte Hersteller gerne aus Prinziep eingeschlagen wird ? Wohlgemerkt, nicht nur 18S, es trifft oft auch andere...
Volle Zustimmung... -
ich denke schon das es sinnvoll ist besser zu kühlen.
allerdings sollte eine gewisse tolleranz bleiben.
eine CPU tacktet sich runter wenn sie zu heiß wird. vielleicht sollte man dann bei LS mit Temperatur abhängigen Materialien den Stromkreislauf machen.
Lüfter fällt aus--> Widerstand geht hoch--> kleiner Stromfluss--> nur a.Kühler kaputt und nicht das ganze chassi.was ich mir bei einem sollchen LS als Problem vorstellen kann ist die Vibration die das chassi erzeugt. die drähte im motor sind ja lackiert und wenn da nachher irgendwas reiben kann und es da einen kurzen gibt...
wobei ich auch nicht tiefgenug in der Motortechnik von solchen lüftern stecke um zu wissen wo nun genau das Problem entstehen könnte etc.greetz Malte
-
Ich bin froh, dass intelligente Partner meine Kunden sind.
-
Zitat von "Dirk Hahn"
Ich bin froh, dass intelligente Partner meine Kunden sind.

-
Ich wollte gewiss keinem ans Bein pissen...
Aber mal eine Frage:
Was zieht es für Nachteile mit sich wenn man die Schwingspule (das grösste gängigste sind glaub 4") grosser macht meinetwegen 8" -
Zitat
Ich wollte gewiss keinem ans Bein pissen...
Aber mal eine Frage:
Was zieht es für Nachteile mit sich wenn man die Schwingspule (das grösste gängigste sind glaub 4")18er gibts bis 5" größere auch mit 6"
Zitatgrosser macht meinetwegen 8"
Gewicht! und solche spulen sind teurer, weil sehr aufwendig bei der Zentrierung!
-
Zitat
Was zieht es für Nachteile mit sich wenn man die Schwingspule (das grösste gängigste sind glaub 4") grosser macht meinetwegen 8"
Frag mal deinen E- oder Mathe- Prof.
Doppelter Durchmesser, 4facher Materialverbrauch. Grundlagen Mathe.
Deutlich höheres Gewicht der schwingenden Masse kommt noch dazu.Ravemaster: Bitte nochmal lesen!
Wenn der Lüfter ausfällt, erhöht die VC praktisch automatisch ihre Impedanz wegen der Erwärmung.
Auch die VC besteht aus lackierten Drähten und hält die "Vibrationen" sehr gut aus. -
Moin,
ich wollte keineswegs auf dem Hersteller 18S rumhacken. Lüfter gibts schon länger, Versuche dazu auch, warum ist nichts auf dem Markt? Richtig, weils nicht der Bringer ist. Und mal ehrlich, bei klassischen BR- Konstruktionen sind verbrannte Spulen kein Thema mehr und Powercompression auch nur bei grenzwertig gefahrenen LS. Thermische Probleme sind eher bei Hörnern beschrieben, doch da müsste man die Wärme auch gleich aus der kleinen ungelüfteten Rückkammer pusten. Das wurde verschiedentlich versucht... nix ist geblieben. Fragt mal einen Maschinenbauer ob es möglich ist mittels ,Luftströmung von der irre kleinen Fläche einer Schwingspule Wärme wegzupusten, es ist nicht möglich. Da müsste man schon mit Pressluft arbeiten um die nötige Turbulenz zu erzeugen.
Mit den beidseitig gewickelten Spulen, den Polkernverlängerungen, der Konstruktion von Luftpumpen im Chassis selbst ist alles getan, auch seitens 18- Sound.
Einen Fortschritt erwarte ich erst mit Ultra- High- BL Chassis mit extremen Antriebswirkungsgraden und underhang Coil, deren unbrauchbare TS- Parameter mittels gezielter Entdämpfung/Leistungsanpassung/Stromkopplung extern geregelt werden, damit man damit reale Lautsprecher bauen kann.
Bei einem der nächsten Treffen stelle ich diese Technik vor, ich hoffe es findet sich die Möglichkeit die Powercompression relativ zum Output meßtechnisch zu erfassen, ich möchte niemanden zum Burnout überreden. Der Klang / Klirr bei hohen Pegeln soll das wichtigste Vergleichskriterium sein
Wer mit seiner direktstrahlenden 12"/1"oder1,4/1,5" Konstruktion gegen ein 12"1" Top, das ab 120 Hz eingesetzt werden soll antreten möchte, möge sich mit mir per PN auf gemeinsame Testbedingungen einigen.
Ach ja, wo gerade der Schwingspulendurchmesser diskutiert wird: 75 mm, mehr nicht.Und das mir keiner mit Trockeneiskühlung kommt :lol:
Gruß
-
Zitat
Fragt mal einen Maschinenbauer ob es möglich ist mittels ,Luftströmung von der irre kleinen Fläche einer Schwingspule Wärme wegzupusten, es ist nicht möglich. Da müsste man schon mit Pressluft arbeiten um die nötige Turbulenz zu erzeugen.
OT-begin : ....eigentlich müsstest Du einen VT´ler fragen
OT-end...stimmt, wird aber auch garnicht versucht. Zuerst muss die Wärme ins Magnetsystem (weils nahe liegt :wink: ), aber da muss sie ja auch weg. Und da sind Kühlrippen und Lüfter recht nützlich.
Gruss SRAM
-
Zitat
OT-begin : ....eigentlich müsstest Du einen VT´ler fragen
OT-endwir maschinenbauer verstehen auch was von thermodynamik :wink:
-
Moin,
also ich habe das von einem Maschinenbauer :wink:
Ist aber auch wurst, wir sind uns ja soweit einig, die Kühlung der Schwingspule ist nur über die nahen Metallteile möglich. Klar kühlt ein 20° kaltes Magnetsystem besser als ein 40° warmes. Ob das bei den hohen Temperaturdifferenzen zwischen Magnetsystem und Spule eine große Rolle spielt? Ein Teil der Powercompression wird auch bei guter Kühlung bleiben, der Wärmeübergang von Spule zum Eisen hat Grenzen. Eine Reduktion um 1.5 dB ist hörtechnisch nichts, und Leistungsmäßig wenig. Weit weg vom Faktor 2.
Da finde ich Ansätze, die mit heute bezahlbaren und leichen Magnetmaterialien möglich sind eben revolutionärer. Die popligen 3 % Antriebswirkungsgrad sind nur noch Thiele und Small bedingt. Mit Underhang Coils und exremen BLs sind da Werte im 2- stelligen Bereich drin. Man muß eben Kleinigkeiten an der Ansteuerung der Chassis ändern, sprich sich vom totalen Dämpfungswahn trennen.Steigert man den Antriebswirkungsgrad von 3% auf 12% Ist das Faktor 4. Wo keine Wärme entsteht wird nichts hochohmig.
Gruß
-