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Extreme Amps - wozu?

  • zegi
  • 18. November 2005 um 16:47
  • Reini
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    3.225
    • 20. November 2005 um 16:45
    • #21

    Ich finde die Diskussion hier sehr interessant.

    Mir persönlich ist bisher keine einzige Endstufe während eine VA abgeraucht oder hat den Geist aufgegeben. Schäden an Endstufen hab ich bisher nur vor der VA, bzw. zu Hause erleiden müssen, durch Fremdeinwirkung. Liegt wahrscheinlich daran, dass ich kein Chinaschrott verwende.


    Eine sinnvolle Anwendung sehe ich bei:

    einer 4-Kanal-Endstufe darin, dass wenn ich sie im 3-Kanalbetrieb (Bass -> gebrückt Mono; Tops-> Stereo) arbeiten lassen kann. Somit kann ich mir eine 2te Endstufe sparen und alles in ein Case packen (das ist doch dass, was wir alle Suchen....kleiner leichter etc.)
    .....oder 4 Delay’s fahren
    .....oder 2 Top-Kanäle und 2 Delay’s
    .....oder 2 Top-Kanäle und 2 Monitor-Kanäle
    .....oder brücken zu 2-Kanäle

    bei den 2-Kanal-Endstufen ganz Klar im Bassbereich und wenn sie 2 Ohm tauglich ist, was spricht dagegen, dass ich dies nicht nutzen soll.

    bei beiden Varianten das Gewicht im Verhältnis zur Leistung und dadurch auch die Platzersparnis (wobei das sekundär ist).

    der Leistung, dass ich mit 1er Endstufe wesentlich bessere Skaliermöglichkeiten habe.

    der Mitnahme einer Ersatzendstufe, weil sie nur ~10 Kilo wiegt.

    bei der Leistungsreserve, somit muss ich meine Endstufe/n nicht immer am Limit fahren (was auch die Lebenszeit erhöht, und somit auch die Zuverlässigkeit).


    Sicherlich ist der ein oder andere Einwand de bisher gefallen ist mehr oder weniger gerechtfertigt.
    Nur kapiere ich es nicht ganz:
    - bei größeren Job’s hab ihr sowie mehrere Amp’s dabei.
    - Kleinstverleih, wäre mach Eurer Meinung nach nicht mehr möglich.
    - und sich bisher noch keiner über den Klang gelästert hat

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • hs
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    • 20. November 2005 um 17:59
    • #22

    noch mal zum Thema wozu man den amp braucht:

    schaut euch mal den cd 18 von nexo an den soll man mit 3kw an 4Ohm betreiben und dann hat man noch etwas headroom! des Weiteren sollte man sich keine Gedanken machen, das ein amp abraucht denn dort wo diese amps eingesetzt werden stehen mehr als nur ein potenter amp rum da fällt es nicht so auf wenn da ein, zwei oder auch drei abrauchen. für ein kleines System wo ich nur einen amp am start habe ok geht auch denn ob nun dieser amp abraucht oder ein anderer! ist egal denn wenn ich zwei amps hab von denen einer abraucht. hört man halt eben nur noch mono bzw. Höhen oder bass, also was solls wenn ein amp bei kleinen Sachen abraucht ist immer blöd aber nicht auszuschließen!

  • zegi
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    • 20. November 2005 um 21:33
    • #23
    Zitat von "HS"

    ...da fällt es nicht so auf wenn da ein, zwei oder auch drei abrauchen.

    :roll: wenn es bei drei amps nicht auffällt, dann frage ich mich aber langsam... Bei den Preisen, die gezahlt werden denke ich nicht, dass hier jeder so viel zu viel mitschleppt, dass es auf drei amps mehr oder weniger nicht ankommen würde. Immerhin würde das ja auch bedeuten, dass ungefähr 12 Bässe und 3 Endstufen zu viel vor Ort wären...

    Der Ton macht die Musik.

  • zegi
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    • 20. November 2005 um 21:36
    • #24

    ...nochmal ich... 3 Amps sind dann ja (mit 2 Ohm gerechnet) 36'000W RMS, die auf einen Schlag fehlen...

    Wenn ich davon ausgehe, dass ich auf ca. 10% der Gesamtsystemleistung verzichten könnte, dann müsste das ganze System 360'000W RMS auf den Subs haben. Ich weiss nicht, aber mir kommt das noch ziemlich grob vor...

    Der Ton macht die Musik.

  • Kracky
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    • 20. November 2005 um 21:53
    • #25

    Ich habe auch gerne meine Aufgaben auf mehrere Positionen verteilt, somit ist zumindest gewährleistet das immer ein minimum an Umsetzung im Fall X gegeben ist. Auf die andere Art muß ich sagen, ich vertraue inzwischen doch sehr viel mehr auf meine Technik so das ich es durchaus ohne Problem wage den Bass mit nur einer Endstufe an zu fahren. Die Ausfalltheorie ist sicher immer überlegenswert, aber bei entsprechender Technik sollte man das vernachlässigen können. Für mich der Interessanteste Ansatz bei diesem Thema ist doch wohl die tatsache das wir sage ich jetzt mal so in eine Art loch fallen, es stehen unmassen an Leistung zur Verfügung was es früher so nicht gab und weil das so ist verfallen wir hier in einen Wahn der eigentich ehr dem CAR Hifi entspricht und verballern unsagbare Leistungen in Lautsprecherkonzepte die diese doch nur sage ich mal Grenzwertig umsetzen. Sicher gibt es Lautsprecher die 2000W Programm verpacken, aber macht das Sinn, ich habe diesen Versuch selbst durchgespielt und ich sage nein, das macht es nicht. Habe einen 18"er mit 2000W Programm, was dieser locker kann befeuert um zu sehen ob er mit dem doch recht starken Topteil mitkann, er konnte nicht. Im Vergleich dazu habe ich dann zwei dieser 18"er genommen mit genau der gleichen Leistung nur jetzt an 4 Ohm und siehe da ich mußte sogar Bass wegnehmen. Fazit für mich aus dieser Sache war, es bringt nichts einfach nur Leistng zu pumpen, ich muß einfach sehen das mein Lautsprecherkonzept diese Leistung auch entsprechend in Akustischen Output umwandelt und ich bin einfach wieder da gelandet wo wir viel früher alle schoneinmal waren. Eines der effizentesten Lautsprecherkonzepte, das im gewissen kleinen mit eigentlich verhältnismäßig wenig Leistung viel Output macht und denoch nach oben hin sehr gut erweiter bar ist. Ich denke darüber sollte man immer ersteinmal nachdenken bevor wir in diesen Leistungswahnsinn verfallen der doch im Endeffekt nur bedeutet das wir sehr viel Energie einfach irgendwo verheizen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • hs
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    • 21. November 2005 um 00:52
    • #26
    Zitat von "zegi"

    :roll: wenn es bei drei amps nicht auffällt, dann frage ich mich aber langsam... Bei den Preisen, die gezahlt werden denke ich nicht, dass hier jeder so viel zu viel mitschleppt, dass es auf drei amps mehr oder weniger nicht ankommen würde. Immerhin würde das ja auch bedeuten, dass ungefähr 12 Bässe und 3 Endstufen zu viel vor Ort wären...

    bei drei amps wären das gerade mal 6 cd18 denn ein cd 18 hat bekanntermaßen 2x18" drin die getrennt angesteuert werden müssen also in etwa eine Seite damit kann man zur Not leben! muss halt dann etwas umstrukturieren, so das zumindest 3 laufen pro Seite! wie gesagt Notfall, das darüber geflogene la muss dann halt fullrange laufen um noch etwas bass zum Zuschauer zu bringen damit kann man dann aber je nach la gut leben. also finde ich das jetzt nicht übertrieben! des Weiteren sind ja 1kw pro Kanal des amps headroom.

    man sollte dazu sagen, das wir hier dann auch in Größenordnungen rechnen die nicht für 1000 Leute aufgefahren werden!


    achso ich gehe jetzt vom 4Ohm betrieb aus.

    an 2 ohm sähe das ganze nartürlich etwas anders aus

  • f8274
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    • 22. November 2005 um 13:02
    • #27

    Stimme Dir zu Kracky. Mono-18er, die 1,5kw und mehr benötigen, um mit effizienten Subs der 0,6kw-Klasse mitzuhalten, kann ich nicht ernst nehmen, selbst wenn diese bei 1,5KW dann 2% lauter aufspielen könnten. Das Input/Output-Verhältnis muss stimmen, schließlich beschallen wir nicht nur zum Spaß, sondern um Geld zu verdienen.

    Gleichwohl haben Endstufen a la ASID & Co. da ihre Berechtigung, wo sie sehr effiziente Lautsprechersysteme anblasen. Erst in deren Kombination erzielt man geringsten Transportaufwand/Stellfläche bei einem Beschallungsergebnis, wofür man früher deutlich mehr Holz & Leistung benötigte.

    Während man bei Großveranstaltungen - bei denen aus finanziellen Überlegungen schon nichts schiefgehen darf (Budget, Folgeaufträge) - davon ausgeht, dass mehrere Lautsprecher, Endstufen, Mischpulte, Dimmer, MHs etc. pp. vor Ort sind (selbst mit hoch effizientem Material), sind m.E. eher die Kleinveranstaltungen gefährdet, wo weniger Mat. mitgeht. Dafür sind diese kleineren Jobs i.d.R. auch nicht so umsatzrelevant, als dass da nie etwas ausfallen dürfte.

    Wenn es sich wiederum um einen Rahmenvertrag mit 50 "Kleinaufträgen" handelt, sollte einem der Kunde dann so wichtig sein, dass man 2 Mischpulte, PA´s dabei hat.

    Fein raus ist man, wenn vor Ort diverse Areas zu versorgen sind, da diese meist leicht versetzte Beginn und Schlusszeiten haben, bzw. es sich herausstellt, dass einer der 5 oder 10 Eventbereiche kaum vom Publikum angenommen wird. Da kann man dann auch leicht Mat. umswitchen.

    Ich denke, man bekommt ein Gespür dafür, wo im Einzelfall ein hohes Risiko droht, und wie der Kunde mit einem solchen Ausfall umgehen würde.

    Wir hatten einmal eine VA erhalten, weil ein Mitbewerber im Vorjahr einen Ausfall der PA hatte, und der Bürgermeister nicht verstanden werden konnte. Zudem stand der "Ausfall der Tonanlage" fett in der Presse. Dem Veranstalter war im Folgejahr verständlicherweise eine 100%ige Betriebssicherheit Voraussetzung für eine Buchung, und so führten wir wirklich für jedes Teil ein Backupgerät mit uns, die sogar bereits mitaufgebaut wurden. Wir hätten also innerhalb Sekunden komplett umschalten können. Aber so ein sensibler Kunde ist selten.

  • foh
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    • 22. November 2005 um 13:17
    • #28

    Bei uns laufen 8x doppel 18ér an einer Endstufe.
    jeder Sub hat 2000RMS Leistung.
    Da kann man sowas schon brauchen :)

    Grüße
    Jürgen

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

    Music Management
    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • Seven
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    • 22. November 2005 um 13:52
    • #29
    Zitat

    Wenn es sich wiederum um einen Rahmenvertrag mit 50 "Kleinaufträgen" handelt, sollte einem der Kunde dann so wichtig sein, dass man 2 Mischpulte, PA´s dabei hat.

    Das muss dann aber in die Kalkulation einfließen. Gut ich kann relativ problemlos 2 Wizard dabei haben und zwei weitere UPAs. Aber wenn ich ne Produktion mit XL 200 und 4 Stacks Director habe und dann alles redundant dabei habe brauche ich ja auch ein weiteres Kfz in der Regel.

    Außerdem, wer kann es sich erlauben 50 Produktionen im Jahr gut die doppelte Menge an Material zu stellen und damit das Material für weitere Veranstaltungen zu blockieren?

    Ich hab schon viel Scheise erlebt in der Branche, aber noch nie das ne Veranstaltung ausfallen musste, weil die Technikfirma einen schweren technischen Defekt hatte. Delays gibts immer mal, aber dann bekommen die meisten den Laden doch zum Laufen.

    gruß
    Jan

  • f8274
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    • 22. November 2005 um 17:08
    • #30

    Ist ne Director jetzt Standard bei Klein-VA :wink:

    Meinte dort, wo bspw. 2 Stacks stehen, einfach zwei weitere Tops einpacken, und im Havariefall bspw. mit 1 Sub und den zwei backup-Tops zu arbeiten oder schlimmstenfalls nur mit Tops. Uns sind auch schon mal alle Subs durchgeflogen, zum Glück erst 1/2 Stunde vor VA-ende. Da hat das glaube ich keiner mehr mitbekommen. Wenn man da genügend Tops dabei hat, ist man im Vorteil. Und ja: Mit Klein-VA meinte ich auch die Wizardliga.

    Bzgl. mit einrechnen: Wie teuer kommt es, wenn ein verärgerter VA zukünftig eine andere company bucht? Ein Weg ist ja noch der, dass man von vornherein versucht, dem VA nicht nur die absolut notwendigste Basisausstattung zu verkaufen, sondern Material, mit dem man auch noch in solchen Fällen flexibel bleibt. Vor allem im Tonbereich empfinde ich das als wichtig, ob ein paar PAR´s oder MHs ihren Dienst quittieren, fällt nicht derart stark auf.

  • manuela
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    • 22. November 2005 um 19:13
    • #31

    Einen gewichtigen Nachteil großer Amps möchte ich auchmal dazusteuern.

    TBF hat nicht unrecht wenn er Schaltnetzteile ab einer gewissen Größe als "Schweißkonverter" bezeichnet. Mit zunehmender Fähigkeit enorme Ströme bereitzustellen steigt die Brandgefahr deutlich an im Falle elektrischer Defekte der Boxen oder ihrer Zuleitungen.
    Bei 1.2kW Endstufen ( 8Ohm) kriegt man bei Kontakt mit dem Ausgang bitterböse eine gewischt, das kann man geradesonoch als "normal" bezeichnen. Amps mit 2kW und mehr @8 sind am Speakon tödlich bei Berührung. Die Ansprüche an die Isolation der Leitungen sind dann höher als die von Netzkabeln, und nicht alles was auf Bühnen rumliegt erfüllt auch diese Bedingungen. Sicherungen haben große Amps zwar vorne, aber nicht hinten an ihren ausgängen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • zegi
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    • 22. November 2005 um 20:05
    • #32

    ist zwar off topic: wenn jetzt tatsächlich eine wichtige Endstufe während des Events den Dienst quitiert, das System den Geist aufgibt - wäre das dann rechtlich gesehen ein Fall von "höherer Gewalt"? Oder könnte ich haftbar gemacht werden? ...mal abgesehen davon, dass der Veranstalter zum letzten mal bei mir gemietet hat...

    Der Ton macht die Musik.

  • ribbon
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    • 22. November 2005 um 20:14
    • #33

    Hallo Manuela,

    die Berührung am Endstufenausgang ist zwar je nach momentaner Aussteuerung der Endstufe sehr unangenehm aber mit Sicherheit nicht tödlich!
    Das solltest Du bei Widerspruch etwas näher erläutern!
    Warum sind denn die Ansprüche an der Isolierung bei besagten Hochleistungsendstufen an den Speakerausgängen höher als bei 230V/50HZ Netzzuführung?
    Kann ich leider auch nicht ganz nachvollziehen!

    Herbert Heinze

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  • Ecto_Erwin
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    • 22. November 2005 um 21:32
    • #34

    Ich hab mir jetzt nicht den ganzen Beitrag durchgelesen und weiß nicht sie schon genannt wurden, aber unsere 18er der neuen Contour Serie von Hk haben 1000W/8Ohm RMS und somit 2 Stück 2000W/4OhmRMS und vertragen
    eben z.B. 4000W somit wäre der Amp gut für 4 CT118 von HK!

    Ciao

    ROCKSTAGE light&sound productions
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    Tel: +43 650 20 03 106

  • flyingbeats
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    • 22. November 2005 um 21:58
    • #35

    Puh, euch ist schon klar, dass die Power Compession in diesen Bereichen enorm zunimmt. Somit bringt dir die doppelte Leistung vielleicht noch 1db, wenn überhaupt. Lohnt sich hierfür der Aufpreis? Schaut lieber drauf, dass die Bässe einen ordentlichen Wirkungsgrad haben, dann braucht man auch nicht soviel wertvolle, elektrische Energie an der Schwingspule in Wärme umwandeln :wink:

  • tufkadib
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    • 23. November 2005 um 08:45
    • #36

    Hallo,

    Zitat von "zegi"

    ist zwar off topic: wenn jetzt tatsächlich eine wichtige Endstufe während des Events den Dienst quitiert, das System den Geist aufgibt - wäre das dann rechtlich gesehen ein Fall von "höherer Gewalt"? Oder könnte ich haftbar gemacht werden?

    wieso sollte es höhere Gewalt sein? Das Ereignis ist doch abwendbar, mit einem Mindestmaß an elektronischen Kenntnissen sollte man auch auf derlei Dinge gefaßt und vorbereitet sein.

    Ich verstehe nicht, wo denn heute in den Zeiten der überall erhältlichen SupermegamusikRMSleistungsendstufen das Problem ist, für Reserven zu sorgen, die man im Fehlerfall einfach umsteckt??


    MfG

    DirkB

  • Online
    djvomght
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    • 23. November 2005 um 11:25
    • #37
    Zitat von "Ribbon"

    Hallo Manuela,

    die Berührung am Endstufenausgang ist zwar je nach momentaner Aussteuerung der Endstufe sehr unangenehm aber mit Sicherheit nicht tödlich!
    Das solltest Du bei Widerspruch etwas näher erläutern!
    Warum sind denn die Ansprüche an der Isolierung bei besagten Hochleistungsendstufen an den Speakerausgängen höher als bei 230V/50HZ Netzzuführung?
    Kann ich leider auch nicht ganz nachvollziehen!

    Nun,

    wie man leicht ausrechnen kann, bedeuten 2kW an 8 Ohm etwa 126V Spannung an der Ausgangsbuchse (das ist schon mal mehr als die Netzspannung in den USA) und fast 16A Strom auf dem Kabel. Noch Fragen?

    Gruß Jörg

  • Ecto_Erwin
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    • 23. November 2005 um 12:40
    • #38

    Wir verwenden ja auch nicht solche Amps, war nur ein Anwendungsbeispiel!

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  • karel noon
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    • 23. November 2005 um 14:56
    • #39

    djvomght: es gibt doch auch die "legende" das aufgrund dessen schon macro-tech amps als ersatz-traffo für amerikanische gitarrenamps herhalten mußten, einfach einen schönen sinus rein, 60Hz, und laut machen, am Lautsprecher ausgang kann man dann seinen US-Strom abgreifen.
    Das ist aber weder bestätigt, noch zum nachahmen empfohlen!!!!!

    ich halte die ausgänge an amps auch für nicht ungefährlich, aber zumindest ist speakon ja einigermassen sicher.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • timotimo
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    • 23. November 2005 um 15:00
    • #40
    Zitat von "Manuela"


    Bei 1.2kW Endstufen ( 8Ohm) kriegt man bei Kontakt mit dem Ausgang bitterböse eine gewischt, das kann man geradesonoch als "normal" bezeichnen. Amps mit 2kW und mehr @8 sind am Speakon tödlich bei Berührung. Die Ansprüche an die Isolation der Leitungen sind dann höher als die von Netzkabeln, und nicht alles was auf Bühnen rumliegt erfüllt auch diese Bedingungen. Sicherungen haben große Amps zwar vorne, aber nicht hinten an ihren ausgängen.

    Das seh ich aber anders: der über den Körper fliessende Strom kann ab 80 mA tödlich sein; das hängt aber auch von der Dauer der Berührung ab. Also ist es unsinnig zu sagen, große Amps sind gefährlicher.

    Fliegt nicht der RCD/FI wenn ich an eine offenen Lautsprecherleitung fasse? Habe ich noch nicht probiert (möchte es auch nicht).... :)

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