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Mischpult für grosse Rockband Kaufberatung

  • Rolli
  • 6. Dezember 2005 um 11:24
  • mringhoff
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    • 8. Dezember 2005 um 14:05
    • #21
    Zitat von "Seven"

    Für 10 Gigs im Jahr würde ich NIEMALS ein Mischpult kaufen.

    Müsste man sich mal überlegen. Wenn die Jungs für 10 mal Miete im Jahr einen guten Preis bei ihrem Verleiher aushandeln, können es z.B. mal ca. 50,- EUR fürs Pult (ohne Peripherie etc.) sein
    Macht rund 500,- EUR im Jahr, hinzu kommt, daß jedesmal einer das Pult abholen und ein paar Tage später wieder zurückbringen muss (Zeitaufwand, Sprit etc. hier mal geschätzte Kosten von 10,- EUR)
    Dann ist mal das Pult nicht verfügbar und die Jungs bekommen ein anderes, womöglich größeres. Der Mischer kennt sich damit nicht so gut aus und ist etwas nervös, weil er sich wieder neu reindenken muss...

    Wenns jetzt noch die 15 mal im Jahr sind, dann kommt man auf rund 900,- EUR im Jahr, die man gut ins neue Mischpult stecken kann...

    Falls es also die Band in 2-3 Jahren immer noch gibt, würde ich mir das auch für 10 Gigs p.a. anschaffen. So hat man sein eigenenes Pult, man kennt es in und auswendig und hat es jederzeit zur Verfügung.

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  • Seven
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    • 8. Dezember 2005 um 14:31
    • #22

    Du musst ja auch rechnen, dass ich Sachen wie Case nicht anschaffen muss und Sachen wie Service nicht zahlen muss. Außerdem lassen manche Firmen bei 10 Gigs pro Jahr nochmal ein bis x Euro runterhandeln.

    Hängt wohl davon ab, für wieviel man das Pult bekommt. Die Unterschiede sind ja bekanntlich zu hoch um das generell zu sagen.
    Aber mehr als 50 € für ein nacktes GL 2200/2400 im 24er Rahmen würde ich niemals zahlen.

    gruß
    Jan

  • mischpultschorsch
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    • 8. Dezember 2005 um 19:13
    • #23
    Zitat von "Seven"

    Aber mehr als 50 € für ein nacktes GL 2200/2400 im 24er Rahmen würde ich niemals zahlen.

    Wobei das für Konsolen dieser Klasse schon ein hoher Mietpreis ist...

  • guma
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    • 8. Dezember 2005 um 19:17
    • #24
    Zitat von "mringhoff"

    Müsste man sich mal überlegen. Wenn die Jungs für 10 mal Miete im Jahr einen guten Preis bei ihrem Verleiher aushandeln, können es z.B. mal ca. 50,- EUR fürs Pult (ohne Peripherie etc.) sein
    Macht rund 500,- EUR im Jahr, hinzu kommt, daß jedesmal einer das Pult abholen und ein paar Tage später wieder zurückbringen muss (Zeitaufwand, Sprit etc. hier mal geschätzte Kosten von 10,- EUR)
    Dann ist mal das Pult nicht verfügbar und die Jungs bekommen ein anderes, womöglich größeres. Der Mischer kennt sich damit nicht so gut aus und ist etwas nervös, weil er sich wieder neu reindenken muss...

    Wenns jetzt noch die 15 mal im Jahr sind, dann kommt man auf rund 900,- EUR im Jahr, die man gut ins neue Mischpult stecken kann...

    Falls es also die Band in 2-3 Jahren immer noch gibt, würde ich mir das auch für 10 Gigs p.a. anschaffen. So hat man sein eigenenes Pult, man kennt es in und auswendig und hat es jederzeit zur Verfügung.


    Das ist die klassische Mucker-Milchmädchen-Rechnung :!::!:
    Damit sich ein gekauftes Pult lohnt, mußt Du es entweder mindestens 50 mal pro Jahr brauchen, egal ob Du Verleiher oder Mucker bist oder Du beschallst/bespielst immer nur Partys von Ölscheichs :D:D

    Ich kenne das so, daß Mucker immer weniger Gigs haben, als sie denken, und sich ein Pult aufschwätzen lassen, das nach 3 Jahren überhaupt nix mehr wert ist. :D:D:D

    Ich empfehle dringend Mieten ( aber welcher Mucker hat schon so viel Realitätssinn ? )

    Alle erfolgreichen Bands und Musiker, die ich kenne haben entweder keine eigenen Pulte oder sie sind sehr erfolgreich und spielen 80 und mehr gut bezahlte Gigs im Jahr, dann spendieren sie Ihrem Mixer auch mal ein Mischpult :lol: :wink: :lol:

  • Frank Uhlig
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    • 8. Dezember 2005 um 22:34
    • #25

    Aus eigener 20-jähriger Band-Erfahrung möchte ich guma dringend rechtgeben: Das geht in fast keinem Falle auf, Ausnahme sei eine sehr gut gebuchte Top40 Kapelle (& selbst da gibt es mehr als genügend die sich den Klotz nicht ans Bein binden wollen), aber alles andere: Mieten. Man bekommt für einen sehr kleinen Obulus idR ein we-sent-lich besseres Pult als man sich selber leisten könnte, man muss es nicht warten (unterschätzt das mal nicht!) usw usf. Auf Veränderungen innerhalb der Band muss man mit Verkaufen/Verlust/Neukaufen reagieren, dem Verleiher muss man nur mitteilen was nun anders ist usw. Alle Bands in denen ich gespielt habe wie auch alle sonstigen Bekannten haben mit eigenen Pulten immer ins Klo gepackt, zumindest finanziell. Dass man sich keinen wertstabileren Brand leisten kann führt nach dem obligatorischen Zusammenbruch zum Verkauf mit irrem Verlust, -> nicht machen. Das einzige Argument was ich kenne wäre das Gleiche was bei uns früher immer war: Man will halt eins haben. :D
    In meinem Falle gipfelte das in einem viel zu großen Mitec "schiessmichtot" (live Version des Joker?), was für alle kleinen Sache viel zu groß war, in unsere Stammkneipe überhaupt erstmal gar nicht reinpasste, und letzlich für einen Bruchteil des Preises verkauft werden musste (wer kauft einem schon ein Mitec ab?), da die Kapelle in die Brüche ging (ach was, echt?).

    Wenn mir ne Band mit vermuteten (....) 10 Jobs/anno kommt (wau) denn gibt´s den gleichen Preis wie sonst auch, allerdings sehe ich die erwähnte Miete für das erwähnte Pult auch schon als seeeehr fett an... dafür gibt´s hier statt ner GL2XXX ne nackte ML3000-24 mt VCAs wenn man sich kennt.

    Für´n Proberaum tut´s das Teil was ihr habt allemal, ein Mackie1604 reichte uns immer dicke.

    Zitat von "mringhoff"

    Der Mischer kennt sich damit nicht so gut aus und ist etwas nervös, weil er sich wieder neu reindenken muss...


    Das neu reindenken tut ihm aber ganz gut, und schneller als er sich versieht wird er sehr viel ruhiger & sicherer. Derzeit & in der Klasse ist ein Pult analog, und damit ist ein Pult ein Pult, euer Tonmann sollte sich nicht so viele Sorgen machen.

    Grüße,
    Frank

  • Rolli
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    • 9. Dezember 2005 um 08:18
    • #26

    hm interessante Standpunkte, die Ihr da bringt aber letztlich für mich nicht ganz nachvollziehbar.

    Also die 10 bis 15 Gigs pro Jahr hatten wir und haben wir auch im nächsten Jahr mit Sicherheit weil viele davon schon stehen. Also gehen wir mal von 15 Gigs aus. Dass die Band in die Brüche geht ist nie auszuschliessen aber eher unwarscheinlich. Wir sind schon recht lange zusammen und es läuft ziemlich gut. wir könnte mehr spielen aber wollen das aus Zeitgründen gar nciht. wir sind eben Hovbbymusiker

    Also gehen wir mal davon aus wir würden mieten. wenn 50 EUR zuviel für ein Pult ist dann gehe ich nun mal von 45 inklusive Spritkosten usw. Das erscheint mir dann vielleicht realistisch.
    Gehen wir weiter davon aus, dass es uns noch bestimmt 2 Jahre gibt. Ich denke das ist auch realistisch.

    Bei 30 Gigs in 2 Jahren käme ich dabei auf 1350 EUR. Inflationäre Preiserhöhungen mal aussen vor. Nehmen wir an wir bekommen ein Pult für ca. 2200. Im Moment siehts nach nem GL2400 aus. Gehen wir weiter davon aus wir kriegen ca. 500 EUR für unser Pult. Sagen wir weiter die Band geht dann in die Brüche und verkauft den Kram so würde ich doch annehmen können noch die Hälfte für das Pult wieder zu bekommen.

    2200 - 500 = 1700 -1000 EUR Wiederverkauf = 700 EUR bei Kauf und Auflösung der Band in 2 Jahren, Kosten für Service usw. hatten wir mit unserem jetzigen Pult in 2 Jahren auch nciht und da wir 2 Jahre Garantie haben lasse ich diese möglichen Kosten für die betrachteten 2 Jahre mal aussen vor.

    Rechnen wir fürs Mieten mal pessimistisch
    Annahme 20 Gigs in 2 Jahren
    20 x 45 EUR = 900 EUR

    Sieht für mich immer noch mehr für Kauf aus oder habe ich da nen Fehler in meiner Rechnung.

    Bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liege.
    Eines spricht auf jeden Fall fürs mieten. Wir werden veilleicht zunehmend für größere VAs gebucht. Bei diesen VAs wird die Anlage meist gestellt, das würde gegen die Investition sprechen.

    Vielen Dank für eure Einschätzungen

    Gruss
    Rolli

    interessierter Neuling

  • drno
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    • 9. Dezember 2005 um 09:19
    • #27

    Wir haben uns auch für ein eigenes Pult entschieden. Da bei uns 11 Leute auf der Bühne stehen wäre die Aufbau und Einarbeitungszeit für ein Gemietetes Pult einfach zu groß. Mit dem eigenen Pult können wir innerhalb von kürzester Zeit aufbauen und nach einem wirklich kurzen Soundcheck anfangen. Allerdings haben wir uns aufgrund von 10-15 Auftritten für ein gebrauchtes Soundtracs MXD entschieden uns sind bis heute sehr zufrieden damit. Ich weiß, Amtlich ist das heute nicht mehr! :D Alles was nach dem Pult kommt wird aber dann Gemietet oder vom Veranstalter gestellt.

    Gruss
    Tobi

  • mringhoff
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    • 9. Dezember 2005 um 10:03
    • #28

    Richtig, ich finde auch, daß außer den monetären Gründen auch einfach praktische Dinge dafür sprechen ein eigenes Pult zu haben.

    Sicher spielt es eine Rolle wieviel man für ein gleichwertiges Mietpult ausgeben muss. Und die Mietpreise schwanken stark in Deutschland. 60,- bis 90,- EUR netto für ein 24/4/2 ist hier in München ganz normal, wogegen in anderen Ecken Deutschland man schon Probleme hat das zur Hälfte zur vermieten.

    Und je nachdem wie weit der Vermieter seines Vertrauens weg ist, nervt es auf Dauer ungemein, dort das Pult immer abzuholen und wieder zurückzubringen.

    Und ich glaube nicht, eine "Mucker-Milchmädchen-Rechnung" aufgestellt zu haben und ebenso nicht, daß man 50 Jobs im Jahr haben müsste, um ein Pult wieder "herein zu bekommen".

    Die Miete geht zu 100% weg. Eine Eigeninvestition lohnt sich auch dann, wenn sie nach 2-3 Jahren noch nicht 100%ig abgezahlt ist, weil da in eigenes Eigentum investiert wird. Das Pult ist doch nach 3 Jahren nicht wertlos.

    Wenn also nun Rolli für rund 3.000,- EUR nun ein Pult mit Case etc. erwirbt, dann ist das alles in 3 Jahren sicher (bei gutem Zustand) sicher noch mindestens 40-50% wert.

    Somit solltest Du in den 3 Jahren die rund 1.500,- EUR Wertverfall verdienen. Macht also rund 500,- EUR pro Jahr. Das sind also rund 10x Mieten.

    Sicher fällt natürlich Arbeit an, was Pflege und Wartung betrifft, aber das ist sicherlich nicht so tragisch, wie ständig auf Achse, um Mietpulte in der Gegend hin- und herzufahren. Kalkuliere das mal mit ein: Wenn der Vermieter rund 20km weg ist, dann bist Du je nach Verkehr pro Gig mind. 3 Stunden nur damit beschäftigt, das Pult herumzufahren. Da keiner von den Jungs arbeitslos ist (bei mehr Zeit würden sie sogar mehr Gigs machen), kannst Du gerne mal 15,- EUR in der Stunde rechnen. Macht mit Sprit (5,- EUR) bei 10 Gigs p.a. nach drei Jahren 600,- EUR. Da schaut die Kalkulation auf einmal ganz anderst aus. Oder anderst: der Mietpreis steigt von 50,- auf 70,- EUR je Gig.
    Ich verstehe nicht, warum der Faktor Arbeit immer so unberücksichtigt bleibt...

    Als Vermieter musst Du natürlich eine andere Rechnung aufstellen. Da genügt es natürlich nicht, nach 3 Jahren das Pult abgezahlt zu bekommen. Man muss ja damit auch einen Ertrag erwirtschaften...

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  • karel noon
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    • 9. Dezember 2005 um 10:51
    • #29

    zwei drei dinge aus meiner sicht:
    erstens: was macht ihr mit euren pulten? klar, ein wenig gute behandlung, und ab und an mal staubwischen mß sein, aber ein bandeigenes pult wird anders behandelt als ein pult für den verleih. ich mische für 6 bands die jeweils ein eigenes pult haben, und selbst das schlechteste aus der runde ein mx8000 hat noch nie einen service gesehen. beim soundtracs tausche ich jetzt einen poti, also so wild ist das als privatman/band nicht mit dem service, gerade bei einem neugerät.
    zweitens: mieten birgt risiken, wie verfügbarkeit, evtl. preisänderungen, bis hin zum wegfall des vermieters (umzug/konkurs neuausrichtung...).

    drittens: im proberaum das selbe pult stehen zu haben ist schon ganz praktisch, und in vielen fällen kann man z.B. die monitoreinstellungen vom letzten gig erstmal für den soundcheck übernehmen, spart also auch noch mal zeit.
    also die unabhängigkeit eines eigenen pultes finde ich unschlagbar.
    eine band ist ja kein wirtschaftsunternehmen (zumidest nicht in der klasse und als hobby) es fragt ja auch keiner nach der finanziellen sinhaftigkeit von x-tausend euro gitarren geraffel.
    also kauft euch ruhig ein pult, das A&H ist da gar nicht so schlecht.
    und wenn man sich doch auflöst hat man eben verlust gemacht, das passiert, aber sollte nicht in den vordergrund für eine solche überlgung rücken.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Rolli
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    • 9. Dezember 2005 um 11:49
    • #30
    Zitat von "mediennutte"

    drittens: im proberaum das selbe pult stehen zu haben ist schon ganz praktisch, und in vielen fällen kann man z.B. die monitoreinstellungen vom letzten gig erstmal für den soundcheck übernehmen, spart also auch noch mal zeit.
    also die unabhängigkeit eines eigenen pultes finde ich unschlagbar.

    diese Geschichte ist nicht zu unterschätzen. Wir haben in unserem jetzigen Pult den In-Ear-Misch fertig und verwenden den direkt beim Gig. Diesen Misch jedesmal neu zu machen ist nicht zu unterschätzen.
    Die Gesänge und Instrumente muß man natürlich sowieso auf den Va-Ort anpassen.

    interessierter Neuling

  • Boerx
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    • 9. Dezember 2005 um 12:53
    • #31

    Ich halte nach wie vor ein Yamaha 01v96 + Extension für die sinnvollste Lösung. Das ist sehr platzsparend wenn ihr wo spielt. Hat alles was ihr braucht. Lässt sich leicht transportieren und eure Monitoreinstellunge lassen sich speichern was gerade für InEar Leute interessant wird.

    Vielleicht sollte sich eure Mischer einfach mal damit auseinander setzten.

  • guma
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    • 10. Dezember 2005 um 08:52
    • #32

    ... an alle Bandeigenes-Mischpult-Befürworter:

    Natürlich macht es Spass, ein eigenes Mischpult zu besitzen ( wenn man es dann versteht :) ) und es ist nett ( meistens ) damit arbeiten zu können,....

    .... diese albernen Wirtschaftlichkeitsargumente könnt ihr euch allerdings getrost in die Haare schmieren. :D

    ( ein Realist )

    Einmal editiert, zuletzt von guma (10. Dezember 2005 um 15:39)

  • kater
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    • 10. Dezember 2005 um 10:12
    • #33
    Zitat von "guma"


    .... diese albernen Wirtschaftlichkeitsargumente könnt ihr euch allerdings getrost in die Haare schmieren. :D

    ... und spätestens wenns bei der band mal nen größeren Wechsel in der Besetzung gibt oder sie sich gar auflöst gibts dann immer großer Theater wegen des zusammen gekauften Equipments. Wie hoch ist der Zeitwert, wie hoch ist wessen Anteil, wer bekommt garnichts ausbezahlt weil er ein Arschloch ist etc. etc. ... alles schon gehabt, das kann ner Band die eh grad mit Wechsel in der Besetzung zu kämpfen hat den Rest geben!

    Aber sie wissens ja immer besser ...

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Rolli
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    • 10. Dezember 2005 um 18:28
    • #34
    Zitat von "guma"

    ... an alle Bandeigenes-Mischpult-Befürworter:

    Natürlich macht es Spass, ein eigenes Mischpult zu besitzen ( wenn man es dann versteht :) ) und es ist nett ( meistens ) damit arbeiten zu können,....

    .... diese albernen Wirtschaftlichkeitsargumente könnt ihr euch allerdings getrost in die Haare schmieren. :D

    ( ein Realist )

    wir sind ja auch alle nur DAUs das ist schon klar und man kann wohl nicht erwarten, dass sich Verleiher wie Du selbst die Wurst vom Brot klauen indem sie empfehlen, dass sich Bands eigene Pulte kaufen. Soviel habe ich verstanden.
    Und natürlich sind nur Verleiher wie Du die absoluten Profis und sind einzig und allein fähig die Technik eines Mischpults zu verstehen. Ich hab nun schon genug Verleiher erlebt die irgendeinen Techniker schicken, den der Sound genau so viel interessiert wie ne Kuh das Eierlegen.

    Wirklich ne kreative Art objektive Beiträge zu schreiben. Jedes Board hat wohl seinen Privatkindergarten.
    das gilt natürlich nciht für alle hier.
    vielen Dank für die hilfreichen Beiträge der übrigen.

    Das mit der Auflösung und dem Auszahlen von Bandmitgliedern ist ein Argument was wir allerdings im Vorfeld schon geklärt haben und daher kein Problem ist

    interessierter Neuling

  • guma
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    • 10. Dezember 2005 um 22:45
    • #35

    @ Rolli

    Irrtum, die Psychologie Deines Threads ist viel einfacher:

    Du fragst, obwohl Du Dir die Antwort längst selbst gegeben hast und suchst jetzt Leute die Deiner Meinung sind.

    Das ist "erkenntnisteheorethisch" eine Sackgasse.

    Bin übrigens schon dreißig Jahre im Geschäft ( Privatkindergarten ? ) und hatte am Anfang meiner "Karriere" ein nettes "Band-PA-Problem" wie Kater es beschrieben hat.

    Dass Du ein "Verleiherproblem" hast, tut mir leid. Das liegt aber ausschließlich daran, daß Du noch nicht den Richtigen gefunden hast. Schließlich gibt es inzwischen fast genauso viele schlechte Verleiher wie es schlechte Bands gibt.

    Wenn Du Dir von erfahrenen Leuten nichts sagen lassen willst, ist das Dein Problem. Du mußt deswegen trotzdem nicht Papi zu mir sagen. :wink:

  • hausmeister
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    • 11. Dezember 2005 um 21:26
    • #36

    Na holla Fuchs was geht na hier -))

    Ich schreib mal auch noch kurz was dazu.

    Ich persönlich würde mir auch lieber ein eigenes Pult kaufen.
    Es ist schon richtig das man immer und gut mieten kann.
    Für mich ist der entscheidenter Punkt das mir der Aufwand des mietens zu groß wäre. Mann muß nach und vor jedem Gig 1 bis 2 Stunden einplanen um zum Verleiher zu fahren und das Ding zu holen.

    Ob jetzt nach 2 Jahren 100 oder 200 Euro auf der oder der anderen Seite stehen ist meineserachtens nicht so ausschlaggebend.

    Die Zeit spielt für mich eine wichtigere Rolle.

    Die 2 Stunden sollte die Band lieber oftmals zum Proben verweden :.-)) 8)

    Grüße Michael

    P.S. Das GL 2400 haben wir auch und es ist echt ein geiles Teil !

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Rolli
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    • 12. Dezember 2005 um 07:54
    • #37
    Zitat von "guma"

    @ Rolli

    Irrtum, die Psychologie Deines Threads ist viel einfacher:

    Du fragst, obwohl Du Dir die Antwort längst selbst gegeben hast und suchst jetzt Leute die Deiner Meinung sind.

    Das ist "erkenntnisteheorethisch" eine Sackgasse.

    Bin übrigens schon dreißig Jahre im Geschäft ( Privatkindergarten ? ) und hatte am Anfang meiner "Karriere" ein nettes "Band-PA-Problem" wie Kater es beschrieben hat.

    Dass Du ein "Verleiherproblem" hast, tut mir leid. Das liegt aber ausschließlich daran, daß Du noch nicht den Richtigen gefunden hast. Schließlich gibt es inzwischen fast genauso viele schlechte Verleiher wie es schlechte Bands gibt.

    Wenn Du Dir von erfahrenen Leuten nichts sagen lassen willst, ist das Dein Problem. Du mußt deswegen trotzdem nicht Papi zu mir sagen. :wink:

    Alles anzeigen


    Ich hab gar kein Verleiherproblem. Ich bin sicher es gibt ne Menge engagierte und fähige Leute aber ich hab halt bisher eher schlechte Erfahrungen gemacht und hier aufm Land sind die Verleiher nunmal nicht so häufig gesät.

    Wenn ich was frage dann mein ich das auch so. Deinen Psycholgieschwachsinn kannst Dir Zitat "in die Haare schmieren".
    Sorry ich mach erst 25 Jahre Musik. Da kann ich natürlich bei Deinen 30 nicht mithalten. By the way. es gibt Leute die kommen nie aus dem Kindergartenalter heraus. Was die Erkenntnistheorie angeht so würde ich vorschlagen, Du liest noch mal deine beiträge in diesem Thread und meldest Dich in einer selbsthilfegruppe an. Trotz deiner sogenannten Erfahrung musste wohl noch viel lernen.

    Ich hab aus diesem Thread ne ganze Menge Fragen beantwortet bekommen. Und die verwertbaren Beiträge kamen nicht gerade von Dir, Papi.

    Ein herzliches Danke an die übrigen.

    Viele Grüße
    :D:D:D

    interessierter Neuling

  • Seven
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    • 12. Dezember 2005 um 11:13
    • #38

    Gegen Lernresistenz ist kein Kraut gewachsen. Und wenn die Entscheidung eh gefallen ist, dann kauf halt dein Pult. Wirtschaftlich sinnvoll isses net.

  • mringhoff
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    • 12. Dezember 2005 um 11:50
    • #39

    Ich finde das sehr wohl wirtschaftlich. Er sprach von 10-15 Jobs im Jahr, das rentiert sich, wie schon weiter oben erläutert.

    Was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist daß keiner in seine "Wirtschaftlichkeitsberechnung" die Personalkosten mit reinrechnet. Nur weil die Bandmitglieder jetzt keinen dirketen Stundenlohn mit wem auch immer abrechnen, ist es dennoch ein nicht zu vernachlässigender Faktor. Warum wird immer der Faktor Materialmiete gesehen und nie der Faktor Arbeit?

    Viele Musiker machen das nebenberuflich, das bedeutet, sie sind anderweitig in Lohn und Brot, müssen dann ein paar Stunden abzweigen, die sie entweder nicht bezahlt bekommen oder wieder hereinarbeiten müssen. Das sind echte Aufwendungen in Euros! Auch hautpberufliche Musiker haben sicher besseres zu tun, als immer wieder mit dem Auto Equipment in der Gegend herumzufahren.

    Diese Kalkulationen erinnern mich schon fast an jugendliche Dumpingverleih"firmen", die das Equipment günstig vermieten und wo der Auf/Abbau auch schon inklusive ist.

    Nur weil keiner der Equipmentfahrer seine Leistungen in Euros berechnet, können doch solche Aufwendungen nicht einfach unter dem Tisch fallen...

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  • mulambo
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    • 21. Mai 2006 um 12:19
    • #40
    Zitat von "mringhoff"

    Viele Musiker machen das nebenberuflich, das bedeutet, sie sind anderweitig in Lohn und Brot, müssen dann ein paar Stunden abzweigen, die sie entweder nicht bezahlt bekommen oder wieder hereinarbeiten müssen. Das sind echte Aufwendungen in Euros!


    ... und auch Aufwendungen in Freizeit und die muss einer der Musiker fürs Pult abholen opfern. Das macht auch nicht jeder gern... Und das kann schon mal zu Streitigkeiten führen.
    Da ist es doch schon viel stressfreier, sich im Proberaum zu treffen, alles einzupacken und auf dem Gig muss man auch nicht mehr bei Null anfangen
    zu schrauben.
    Wenns für 10 bis 15 Gigs/ Jahr um die komplette Technik ginge wär zumieten natürlich viel schlauer, wenns aber nur noch um das Pult geht, würd ich mich
    mal hinsetzen und mir ausrechnen, wieviel mir die Zeit, die Diskussionen (ich habs letztes mal geholt usw.) und v.a. meine Nerven Wert wären.

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