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Weniger ist mehr

  • guma
  • 12. Dezember 2005 um 23:12
  • guma
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    • 12. Dezember 2005 um 23:12
    • #1

    Ich will mal hier mit gutem Beispiel vorausgehen, nachdem ich mich bei "Gumas Gucklochtour" so weit aus dem Fenster gelehnt habe und was aus der eigenen Praxis erzählen:

    Vor zwei Wochen habe ich mich in einer Situation wiedergefunden, in die ich durch Gutmütigkeit geraten bin und die ich bestimmt schon 20 Jahre nicht mehr hatte. Ich war als Bandmixer in einem "Club" in Frankreich, von dem ich vorab nur wußte, daß dort ein Mackie 1604, ein dbx 31-Band EQ, ein alesis FX, ein paar shure und sennheiser micros, zwei Monitore eines inzwischen Pleite gegangenen deutschen Herstellers und eine mir unbekannte französische PA stehen würde.

    Nach Ankunft sah die Lokation eher wie ein Puff aus mit einem ca 120 Leute fassenden Kellergewölbe, das dank guter "Polsterung" eine sehr ordentliche Akustik hatte.

    Der FOH-Platz entpuppte sich als ein sehr abenteuerlich verkabeltes, unbeleuchtetes Alleinunterhalterrack dessen "amtlichster" Inhalt das in Frankreich vorgeschriebene, abschließbare Pegelbegrenzungsmodul war. Der etwas schmierige Kneiper sah mich sehr verständnislos an, als ich ihm erklärte, ich wolle das Teil in die Mitte rücken und noch ein paar "Kleinigkeiten" daran anschließen.
    Während ich die zwei bandeigenen Monitore and die überaschenderweise vorhandene LAB Endstufe anschloß, fasste ich den Entschluß meine mitgebrachte Peripherie im Auto zu lassen und mir erst mal die PA anzuhören. CD Player an und folgendes Ergebnis: Supergeile Bässe aus zwei Original Klipsch 18" Reflektoren aber grauenvoll uneqalisierbare trötende, klirrende Mitten und Höhen aus einem undefinierbaren Französischen Machwerk ( hat mich irgendwie an meine Karlsruher "Lieblingsfirma" erinnert, war aber doch noch ne Ecke schlimmer ) Nach einem bescheidenen Versuch mit dem dbx das Schlimmste zu "entzerren" dann der Plan B: Ich wollte von dieser PA so wenig wie möglich verwenden.

    Ich erinnerte mich mal wieder an die Regel "So wenig offene Mikrophone wie möglich" und beschränkte mich seit 15 Jahren zum ersten Mal wieder auf die unvermeidlichen drei SM58 für Gesang, ein für mich ungewohntes Sennheiser evolution Bassdrummicro, das sich auf dem Klipschbass ziemlich gut anhörte, ein ( mono ! ) shure kondenser overhead, ein 604 clip für cajun, ein DI für Sampler und zwei DIs für akustische Guitarren. E-Gitarre, E-Bass sowie das übrige Drumset und vor allem die Snare blieben ohne Mic !!!!!

    Ergebnis: Der Sound war sehr ordentlich, der "Franzosenlimiter" immer im grünen Bereich, die Band superzufrieden, der Kneiper tönte "bester Sound, den der Club je hatte" und ich hatte mich als Mixer nach dem Soundcheck überflüssig gemacht und konnte Rotwein trinken.

    Lehre:
    1.) Man kann mit wenigen guten Microphonen ohne Gates, Kompressoren und tolle FXe Sound machen, wenn die Band und der Mixer den Umständen entsprechend reagieren.
    2.) Man kann sich als Mixer auch mal selbst eliminieren. ( Am zweiten Showtag "mischte" sich die Band alleine )
    3.) Guter Backline Sound ist Goldes wert !
    4.) Ich sollte wieder mal wie früher auf ein paar Kanäle verzichten, wenn die Band das mitmacht.
    5.) Wer sparsam genug ist, muß im o1v den Layer nicht wechseln..... :D:D:D:D:D:D

  • karel noon
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    • 13. Dezember 2005 um 00:14
    • #2

    Du sprichst mir aus der seele, hatte am samstag das selbe spielchen, nur etwas freiwilliger als du. aufgrund der beegnten platzverhältnisse im Herner "Querschlag" entschloß ich mich dazu seit jahren mal nicht das 24er plus siderack mitzunehmen, sondern das uralte 3band-eq mackie cr1602.
    einen hall dazu und eine minimalmikrofonierung, nur gesang, und kick und ein OH.
    auch bei den monitoren wurde etwas eingespaart, anstelle der sonnst üblichen 4 (key 2xvoc drum) nur zwei, zentral für alle.
    und siehe da es geht! es ist eine empfehlung für ale, das ab und an mal zu tun.
    ich habeauch vor einiger zeit schon mal (keine ahnung mehr wo evtl. PP) einen bericht über die rückkehr (zumidest bei akustischer musik) zum einzelnen großmembraner, und dann den rest durch die band machen lassen. sehr schöne idee, muß es nur noch "meiner" irish-folk band schmackhaft machen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • gezz-abba
    Gast
    • 13. Dezember 2005 um 00:42
    • #3

    schön dass noch mehr drauf kommen :D ... so arbeite ich schon seit jahren fast ausschliesslich, wenns kleine JuZis oder Kneipen sind . 8 Kanal-Pult , 2 Monis, , 1 Weg, ein paar Beta58, eine Bassdrum und DI- Signale, wenn benötigt. Geht bis 100 Leutenz ohne Probleme und keinem wirds zu laut. Es sei denn, der JCM- Dompteur dreht am rad...
    Kompressor bei Bedarf für Leadvocal.

    Anders kann sich eine Kneipe den technikaufwand oft auch kaum leisten.

    Ich finde , dass dieser rohe sound viel atmosphäre vermittel kann. Irgendwo sind dann natürlich Grenzen. Die Band muss professionell genug sein und mit der Dynamik arbeiten können .

    Nur weiter so ..

    arnt

  • Hubert Barth
    Profi
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    • 13. Dezember 2005 um 00:44
    • #4

    Bei meiner Big Band arbeiten wir öfters mit kleinem Besteck.
    Kürzlich auf einer Stadtfestbühne, betreut durch einen örtlichen Verleiher mit gepflegtem KS Material.
    Bei der Band vor uns liefen nur noch die Monitore, wg. Beschwerden aus dem angrenzenden Gerichtsgebäude. Die Herrschaften mußten unbedingt bei offenem Fenster arbeiten.
    Kurz mit den Technikern abgesprochen, möglichst wenig Aufwand, hier ein Solistenmikro, 1x Ansagen und DI fürs E-Piano. Der Rest akustisch, wird sonst eh zu laut.
    Die Jungs haben dann während des ersten Sets noch die Bassdrum mikrofoniert und anschließend das breite Grinsen aufgesetzt.

    Zu Gumas Story: Mit meiner RnB Kapelle habe ich habe die Erfahrung gemacht daß die Band bei so minimalistische Geschichten in der Regel besser spielt als auf großen Bühnen.

  • tufkamar
    Gast
    • 13. Dezember 2005 um 08:33
    • #5

    wenn ihr so weitermacht landet das ganze noch unter party-pa :)

    da mal als ketzertische Frage an sich: Was ist denn wirklich nötig?

    Z.B. Schlagzeug - 2x Overhead + Kick - kann auch bei Metal sehr gut gehen (musste mal, da 0-Budget und daher nur 12-Kanal-Pult für Band mit 4 Gesängen und komlett-Abnahme :)

    Oder Monitore auf kleiner Bühne: lieber pro Mucker einen eigenen Weg oder Weg 1 zum Drummer und Weg 2 für den Rest (Front + Key -> 3 Monis) - meist wollen eh ja alle das gleiche?

    mit gutem Material lässt sich sicherlich auch so gut arbeiten, ohne immer Materialschlachten auffahren zu müssen?

  • songe creux
    Profi
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    • 13. Dezember 2005 um 09:33
    • #6

    Oh ja, diesen Beitrag habe ich mir schon lange gewünscht. Denn es haben viele vergessen, dass auch eine Band und nicht nur ein Orchester einen geschlossenen Klangkörper bildet, und es nicht immer zwingend notwendig ist, sämtliche Signale zu gaten und tot zu komprimieren. Bestes Beispiel im Oktober dieses Jahres auf einem Stadtfest eine kleine Jazzbühne in einem Innenhof.
    Die Jazzband (Drums, E-Bass, Triton, Tenor-Sax und ein Gesang) konnte ich mit einem Wizard 14:4:2 und einem alten 166er plus MPX-1 für den Gesang, meiner subjektiven Meinung nach, optimal in Szene setzen.
    Abgenommen wurden lediglich BD (Audix D6), Snare (Sennh. 903), 1*OH (Beyer MC-930), Triton (BSS 133 mono), Tenor-Sax (Beyer MC-930) und Vocal (Beta-58 ). Das Monitoring bestand aus 2 Wegen je 15"/1.4" (1*VOC, 1*Rest).
    Die Band spielte sehr diszipliniert im positiven Sinne und alles lag ordentlich im Mix, weil der Sound der Backline schon sehr gut war. Die Zuhörerschaft (ca. 100) zollte großen Beifall für das gebotene Programm.
    Manchmal ist es eben ratsam, einiges unnützes Equipment zu Hause zu lassen und lieber Verstand und Gehör einzupacken.

  • mäsu
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    • 13. Dezember 2005 um 10:19
    • #7

    Bei der Rock-Coverband (Drumset, Bass, E-Gitarre, 2 Gesänge) mit der ich oft in Clubs unterwegs bin lasse ich das Snare und das OH-Mic auch gleich weg. Das Ergebnis lässt sich trotzdem hören.

    Das Setup:
    K1: BD -> SM91 -> Comp
    K2: Bass -> DI
    K2: Gitarre -> e606
    K3: Gitarre -> e606
    K4: Gesang -> e945 -> Comp
    K5: Gesang -> e935 -> Comp
    M1: Gitarre - Gesang
    M2: Bass - Gesang
    M3: Drummer (Inear)

    Nimm meine Augen und schau!

  • Seven
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    • 13. Dezember 2005 um 10:26
    • #8

    Was hier aus allen Beiträgen herauskommt, es handelt sich um (gute) DISZIPLINIERTE Bands, die dann auch noch sehr brauchbare Signale liefern.
    Nette Anekdote hierzu:
    Stadtfestgig
    Zuerst spielt eine neue Band mit "Local Heroes" Rockcover. Drummer pfeffert ganz gut in sein Set, Bassist mit großem Mesa Boogie Stack, Gitarrist mit 4x12" gebraten etc. Mixer ein sehr erfahrener und anerkannter hier aus der Gegend (von dem ich persönlich SEHR viel halte!!). Sound war ganz ok bzw auch gut, aber er konnte wegen Innenstadt die PA net so laut fahren, dass er das Bühnengeschepper gut übertönt hätte.
    Danach ne professionelle Popgruppe von weiter weg. Kleiner Gitarrencombo, kleiner Basscombo, sehr disziplinierter Drummer. Am Pult steht nun der Azubi, der grade seinen 10. Gig mischt. Sound= GEIL. Der Junge hat keine Comps in den Inserts gehabt, maximal ein wenig Gesangshall auf die Leadstimme gelegt und an den Channel EQ auch nur minimal gearbeitet.
    Aber eben weil von der Bühnen ein homogenes Klangbild kommt, die Bühne an sich recht leise bleibt, weil die Musiker gut ausgebildet und diszipliniert waren.

    gruß
    Jan

  • Mechwerkandi
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    • 13. Dezember 2005 um 13:48
    • #9
    Zitat von "marce"


    mit gutem Material lässt sich sicherlich auch so gut arbeiten, ohne immer Materialschlachten auffahren zu müssen?

    Ketzerische Frage, Teil II:

    Und?
    Wo soll dann das ganze unnütz gekaufte Zeugs hin?? :D

  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 13. Dezember 2005 um 14:07
    • #10

    Eine Grundvoraussetzung ist auch noch das die Band auch darauf hört was der Mischer sagt ....

    Wenn es denn mal leiser sein muß dann muß die Band das auch ausführen ...

    Passiert uns leider schon ab und zu ..... auf so kleinen Kerwa Jobs ....

    Da muß es halt auch oft in Zimmerlautstärke sein ....

    Wir hatten mal nen Gig da hab ich ( Drummer ) mit Hotrods ... oder wie die Dinger heißen gespielt und es war trotzdem nur die Kick offen :-))

    Grüße Michael ... aber der sound war geil !

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • manuela
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    • 13. Dezember 2005 um 14:12
    • #11
    Zitat von "marce"

    mit gutem Material lässt sich sicherlich auch so gut arbeiten, ohne immer Materialschlachten auffahren zu müssen?

    letztere haben aber die aus meiner Sicht sehr angenehme Eigenheit richtig fetten Umsatz zu verursachen. Warum also nicht ?
    Man hört stets das halbe Forum klagen es gäbe zuwenig Geld... :P

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tufkamar
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    • 13. Dezember 2005 um 14:22
    • #12

    schon klar...

    und ist ja auch klar, Material im Lager ist doof. Mat auf der Straße ist gut.

    Und ich denke auch, das man klar jeden Job ensprechend kalkuliert - aber manchmal muss man sich halt auf das nötigste Reduzieren, weil halt nur Platz für 'ne 01V ist und nicht für 'ne XL3 - wo kann ich reduzieren und streichen, um immer noch einen ordentlichen Job abzuliefern? Oder kriege ich dann evtl. sogar das bessere Ergebnis mit weniger Aufwand?

    Bsp: Mangels Platz habe ich 'ne 6-Köpfige Band schon auf 'ner Spirit FX8 abgemischt, die gleiche Band aber auch schon auf 'ner 32-Konsole - das eine mal hatte das Schlagzeug halt 3, im anderen Falle 10 Kanäle) - aber es tat trotzdem...

  • oops
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    • 13. Dezember 2005 um 16:18
    • #13

    lustig ist auch, dass die angsteinflössensten, räudigsten PA´s oft einen excellenten eindruck hinterlassen...

  • Jeremy
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    • 13. Dezember 2005 um 16:36
    • #14

    Vor einigen Jahren:

    Ein Jazztrio - Ray Brown (b), Herb Ellis (g) und Monty Alexander (p) - in einem Saal vor ca. 300 Personen. Die im Vertrag geforderte Technik war im wesentlichen vorhanden (kleinere Detailabweichungen will ich mal vernachlässigen), Monitore waren nicht verlangt (auch das kommt vor). Während des Soundchecks stellte sich heraus, dass die Lautstärke aus der Backline (Flügel pur, Gitarre in den Polytone, Bass in den GK MB) mehr als ausreichend für das Konzert war. Letztlich lief nur noch das Mikrofon für die Ansagen.

    Die alten Knaben hatten es einfach noch drauf. Ich denke, es kommt halt auch drauf an, ob das Publikum bereit ist, den Leuten auf der Bühne die notwendige Aufmerksamkeit und der verdienten Respekt zukommen zu lassen, bzw. ob die Band in der Lage ist, sich diese Aufmerksamkeit zu erspielen. Auch leise Musik kann Durchsetzungsvermögen, Druck und Power haben.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • karel noon
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    • 13. Dezember 2005 um 16:39
    • #15

    na ja, wenn wir schon beim sticheln sind: man kann ja dem kunden tonnenweise material verkaufen, ein riesen pult plus siderack hinstellen und trozdem die kanäle nur teilweise auf den master routen.
    und auch die effekte und dynamics können lustig blinken ohne klanglichen einfluß zu haben.
    wenns hinterher gut klingt, und der kunde zufrieden ist? was solls :D

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  • Boerx
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    • 13. Dezember 2005 um 17:08
    • #16
    Zitat von "mediennutte"

    na ja, wenn wir schon beim sticheln sind: man kann ja dem kunden tonnenweise material verkaufen, ein riesen pult plus siderack hinstellen und trozdem die kanäle nur teilweise auf den master routen.
    und auch die effekte und dynamics können lustig blinken ohne klanglichen einfluß zu haben.
    wenns hinterher gut klingt, und der kunde zufrieden ist? was solls :D

    Ich seh das mal ein bisschen aus meiner Kundensicht:

    1. Wenn ein Verleiher mir vorher sagt er braucht kein 32er Pult es würde ein 24er reichen (obwohl die Band 25 Kanäle belegt), und Gates sowies nocht, und Kompressoren auch nicht usw. dann geh ich zum nächsten Verleiher, weil ich einfach nur das Gefühl hab, der hat keinen Bock das Zeug zu liefern oder hat es garnicht.

    2. Wenn beim Aufbau und Soundcheck gemerkt wird das man was nicht braucht -> weglassen. Da spielt einfach das Vertrauen in den Mischer eine große Rolle. Wenn ich auf der Bühne stehe hab ich werder Zeit noch Lust mich damit zu beschäftigen was der Mischer macht, ich muss einfach davon ausgehen können, dass er die Band bestmöglich darbietet, ich kann dafür nur meinen Teil auf der Bühne machen.

    3. Wenn der Tech meint er macht das heute so oder so, dann soll er mir das bitte kurz erklären. Es gibt leider Mischer (gerade in der unteren Liga) die halt mal wo was gehört haben.
    Grundsätzlich, denk ich, dass zuviel aufbauen und mikrofonieren eigentlich nicht schadet, falls der Mischer aber auch bereit ist mal ein Mikro auszuschalten wenn man es denn nicht braucht. Während dem Gig noch eins hinzustellen weil man es doch braucht, ist da wohl eher problematisch.


    Fazit: Die Kommunikation macht es (wie so oft) aus. Der richtige Mischer, darf bei mir Live eigentlich fast alles machen.

  • PAFrank
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    • 13. Dezember 2005 um 18:27
    • #17

    Recht hast Du
    außerdem kann ich als Toni immer noch reagieren wenn was nicht so geht also erst mal Mic dran, zulassen geht immer ,und wenn ich merke es muß doch was vor die Git auf die Pamuß ich nicht über die Bühne robben oder darauf hoffen das das Set nicht so lang ist ( Sicherlich muß man aber im Kleinen keine Tom`s abnehmen)
    Gruß Frank

    DAS IGNORIERE ICH NICHT MAL!

  • karel noon
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    • 14. Dezember 2005 um 00:54
    • #18

    ja so ist das, bei meinem oben beschriebenen gig hatte ich auch noch tom mikros drann, über y adapter zwei pro kanal, aber, sie waren aus, weil nicht nötig.
    das danach war ja hoffentlich so als ironie/spaß gekenzeichnet das es erkennbar war.
    als kunde würde ich nicht sehr erfreut sein wenn ich material bezahle das nicht gebraucht wird, wobei man da nicht auf einen komp und zwei mics schauen sollte, die sind ja eh gerne mal zuviel dabei.
    ist ein heikles thema, und letztenendes sollte der gute sound entscheiden!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

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  • outliner
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    • 14. Dezember 2005 um 01:54
    • #19
    Zitat von "oops"

    lustig ist auch, dass die angsteinflössensten, räudigsten PA´s oft einen excellenten eindruck hinterlassen...

    irgendwas trieb mich dazu,auf diesen post hin ein bier aufzumachen und mich glücklich zurückzulehnen... 8) dankeschön! :D

    arbeite auch oft mit sehr begrenztem equipment.leider nicht aus der tugend heraus...

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Benjamin Keßler
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    744
    • 14. Dezember 2005 um 17:02
    • #20

    Also, mein kleinster Job bestand einmal aus EINEM Sm 58 für Gesang, und einem D112 in der Kickdrum, was nur wegen des Egos des Schlagzeugers da drin war (Am Pult dann gemutet).

    Ich war mit einer Metallband unterwegs, die in einem Jugendclubspielen sollte. Dort gab es nur ein paar HK-Topteile, keine Bässe. So lief dann nur der Gesang über die Teile, und Kickdrum halt gemutet, da man eh keinen unterschied hörte ob mikro an oder aus. Schade das ich noch Fahren musste, sonst hätte ich auch mal etwas trinken können. :?

    Es lebe der Offbeat !!!

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