Gibt's denn was, was anständig klingt ? Zähl jetzt bitte nicht die angesagten Dickschiffe auf. Da ist auch nur OP-Amp-Grütze drin. Mit VCA wirds dann nur schlimmer.
Neues Mischpult erfunden
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Anonymous -
5. Januar 2003 um 15:02
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tonzwerg
heisst das du hättest gerne ein dickes Pult diskret aufgbaut? Und wieviel darf das dann kosten? Ich dachte igentlich als verleiher sollte man einigermassen ökonomisch arbeiten!
Und dann noch das Gewicht-/Temperaturproblem, na viel Spass... -
Zitat
Gibt's denn was, was anständig klingt ? Zähl jetzt bitte nicht die angesagten Dickschiffe auf. Da ist auch nur OP-Amp-Grütze drin. Mit VCA wirds dann nur schlimmer.
Eine Kette ist nur so stark wie das schwächste Glied. Und das schwächste Glied bei Live-Beschallung ist nun mal das Frontholz.
Was möchtest Du denn durch Verzicht auf OPs noch verbessern? Und was soll statt dessen rein? MAT 02-Transistoren? Röhren?
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@ admin:
das schwächste glied ist in mindestens 90% aller fälle die raumakustik, nicht das frontholz. ich hab schon verdammt gut klingende open airs gehört... gute indoor´s aber wirklich seltenst.tonzwerg:
ich glaube, das OP-amps eine vernünftige lösung darstellen. es gibt ja auch besser klingende typen davon, aber in günstige pulte kann man die natürlich nicht verbauen.
bei einigen großen schiffen würde ich nicht unbedingt behaupten, das die schlecht klingen. natürlich klingt wahrscheinlich ein burmester-preamp besser, bei dem heute geforderten funktionsumfang und den dadurch entsprechend vielen verarbeitungsstufen wird es möglicherweise zumindest auf analoger basis keine pulte geben können, die ohne op-amps auskommen und trotzdem noch einigermassen bezahl- und "trag"bar sind und absolut audiophil klingen.
und selbst wenn man sowas hätte: wenn die musiker und instrumente nicht absolut perfekt sind oder eine schlechte akustik des raumes herrscht, wirst du keinen unterschied hören können. -
wora: Da hast du absolut recht.
ADMIN: Entscheidend ist die gesamte Übertragungskette, da spielt das Frontholz auch nur eine untergeordnete Rolle.
Wora hats schon auf den Punkt gebracht - der geforderte Funktionsumfang sowie Gewicht und Bezahlbarkeit werden audiophilen Kriterien vorangestellt. Neue Pulte unterscheiden sich ja nicht in klanglichen Aspekten sondern in der Menge der features - das ist dann das Verkaufsargument.
Man könnte ja auch mal anders rangehen. Braucht man VCA-Gruppen wirklich ? Muß man alles über Subgruppen routen ?
Und da sind wir dann auch wieder beim Pegel-Thema. Wie steuert man so aus, daß es klingt ? -
Hi,
ich glaube da liegt der Tonzwerg ziemlich falsch, mit der gesamten Audiokette.
Die Schwachpunkte bei Live sind die Raumakustik, das Holz, das Übersprechen von der Bühne und dann erst die Mikrofone. Dann ganz hinten kommen alle elektrischen Teile egal ob Stecker, Kabel, OP Amps, VCA Gruppen usw.
Frag doch mal ob Du Dir die Wahrheitsmaschiene vom Herr Wuttke (Schoeps) mal ausleihen darfst, um den Klang von Mischpulten zu beurteilen. Und dann bitte hinterm schwarzen Vorhang.
Wie hast Du denn rausbekommen, das die ganzen normalen Pulte schlecht klingen?
Es grüßt ein verzweifelter
GoSeid wann können Menschen Flöhe husten hören.
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Zitat
@ admin:
das schwächste glied ist in mindestens 90% aller fälle die raumakustik, nicht das frontholz. ich hab schon verdammt gut klingende open airs gehört... gute indoor´s aber wirklich seltenst.Wenn man die Raumakustik zur Kette rechnet, dann ja.
Aber ich bring die Halle ja nicht mit, und ich habe auch nur bei Fest-Instllationen real die Chance, da wesentlich etwas zu verbessern.
Es ist Aufgabe des Veranstalters, die Halle anzumieten, und es ist seine Aufgabe, für ausreichend "Dämmmaterial" (Publikum) zu sorgen. Da kann ich ihn zwar beraten (NEEEEIIIINNNN, bitte nicht in der alten Turnhalle...), mehr aber auch nicht.
(Damit keine Mißverständnisse auftreten: Natürlich ist es dann Aufgabe des Beschallers, aus der Halle dann das beste zu machen, also passende Anlage, ggf. Delays, einmessen...)
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Jetzt ist die Diskussion aber schon ganz weit weg von der Frage des OP. Ich glaube wir haben ihn verschreckt :wink:
Schade, als stolzer Besitzer eines handgebauten Kleinstserienpultes (3 Stk. gebaut) fand ich das Thema sehr reizvoll, auch wenn so was heutzutage nicht riderfest ist. -
also das mit den OP Amps ist völlig in Ordnung. Darauf kommt es im Gesamtkonzept einer Konsole nicht so sehr an, vielmehr spielt die Schaltung, Platinenlayout und ähnliches beim Klang eine Rolle. Die übliche Standardoperationsverstärker wie TL072, Ne 55xx, JR 4558 sind von ihren Audioeigenschaften alle sehr gut. Gäbe es hier Probleme, würden ja auch fast alle CD Player grundsätzlich erstmal schei...klingen.
Außerdem geht es spätestens im nachgeschaltetem Master Eq wieder durch die OP Amps, was würde da eine alternative Transistorschaltung oder nostalgisches Röhrenglühen im Mixer schon ausmachen?
Ansonsten lohnt sich der Selbstbau von Geräten nicht mehr. Und ein Pult bedeutet auch den größten Aufwand überhaupt.
Eine Einzelanfertigung von Grund auf würde in etwa 10k bis 20k Euro für einen kleinen Tisch verschlingen. Da geht viel Zeit für Entwicklung der Schaltung und Platinen drauf, und zum Schluß etliche Stunden Löt, Fräß und Bohrarbeiten.
Anschließend folgt noch die ernüchternde Inbetriebnahme mit weiteren Nachbesserungen....neeenneee, dass is nix!Ich hab früher (vor 20 Jahren) viel gebaut, besonders Endstufen. Damals hatten wir keine Kohle für was vernünftiges, da machten stundenlange Lötabende im Keller nichts aus.
Heute würd ich im Traum nicht mehr dran denken, und davon abgesehen kann man den industriellen Standard auch nicht mehr toppen.Ich würde es nicht mehr weiter verfolgen, zumal deine Idee und Ausstattungsliste nicht wirklich umwerfend ist. Genau so war mein erster "richtiger" FOH Mixer Mitec EX 24/8/2 ausgestattet. Den hatte ich mir aber schon 1985 gekauft.....da gab es das so mit den 6 Auxen usw.
Der Kollege Hubert hat noch so einen handgefertigten Edelmixer vom Rammi. Davon wurden 3 stück gebaut, die existieren und funktionieren alle noch. Sehen sogar gut aus, nur kennt das niemand - und da gehen die Probleme auch schon los. Stichwort Rider usw.
Das Projekt wurde dann aber auch irgendwie eingestellt, Fertigung und Marketing waren kaum wirtschaftlich zu realisieren, alleine der Aufwand fürs Montieren war immens.
Hubert....mach doch mal ein Foto und setze das irgendwie hier rein. Wäre doch mal ganz schön zum gucken.....was so geht!
Stefan<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: rockline am 2003-01-08 21:21 ]</font>
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gast
Das kannst du doch nicht ernst meinen??
Sag dass du das nicht ernst meinst !
Diese Ausstattung hat (fast) jedes P.A. Pult. -
Falls es wirklich Interesse gibt mach ich mal ein paar Fotos von meinem handgestrickten Pult.
Meldungen? -
wäre fein!
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Hallo,
wär mal ne interessante Sache zu sehen, was Andere für Flausen im Kopf haben :lol:
MfG Stephan
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Da werde ich mal die Digicam zurückholen müssen, kann ein paar Tage dauern.
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Zu der sache mit dem klang eines pultes: absolut subjektiv. ich hab schon öfters den veranstalter neben mir gehabt, dem der sound nicht so recht passte. ich hab den unbenutzten aux verstellt und der VA meinte: um welten besser. selbst wenn man mit geschultem ohr einen unterschied im A/B vergleich hören würde: live und ohne vergleich fällt schlechter mixer sound niemandem auf, und schon garnicht einem "normalen" konzert besucher!
gruß Benny -
och wenn du net unbedingt alles maschinell verarbeitet haben willst
dann bin ich dabei ...schon öfter technik selber gebaut amps usw ... also an sich ne reelle sache

is halt alles ne frage der preisdimension weil allein der eimer voll operations verstärkern dürf5te ein vermögen kosten ...
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Hat lange gedauert, aber gerade habe ich das Pult mal wieder in der Hand gehabt und schnell ein paar Bilder gemacht.
Leider ist die Digicam schon was älter, die Oberfläche ist in echt nicht so fleckig wie es auf den Bildern aussieht. Das kommt wohl durch die mattierte Folie.Hier die URL:
http://www.bigbands.de/ams588.htmBaujahr 1988
12/4/2
Es wurden 3 Pulte gebautFür die damalige Zeit bei einem Pult der Größe ungewöhnliche Features:
Getrennte Gainpotis für Mic / Line
Alle 4 Aux Wege: pre/post schaltbar, +6dB Gain im Aux Send des Kanals, symmetrische Ausgänge
Insert schaltbar (über Jumper kann bestimmt werden ob on/off oder pre/post EQ)
ALPS Fader
PFL / Solo in Place umschaltbar
Meter umschaltbar VU/Peak
Separates Netzteil 19"/2HEDas Pult kann sich meßtechnisch immer noch sehen und hören lassen.
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Wie wäre es mit einem richtig grossen und guten DJ pult da gibt es ja nix was ordentlich klingt. und ordentlich features hat.
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Du meinst mit leitenden Knöppen die unter Hochspannung gesetzt werden wenn der DJ "gaint"?
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Boh.....Huberth, dass war noch ein Tisch! Damals sensationell gut - besonders im Vergleich mit meinem damaligen Mitec EX 24/8/2 ! Harald und ich hatten damals auch dran gedacht uns diese Konsole als 24er zu bauen. Aber war zu aufwändig und teuer an Teilen. Aber wesentlich besser als das damals Handelsübliche!
Hatte leider nur 4 Aux und maximal 4 Gruppen - oder? Jedenfalls war das noch Handarbeit "State of the art" !!
Kennst Du noch das Urpult vom Rammi? Aus den ganz frühen 80ern, was wir immer zum Festival in der Sandkull mithatten? Mein Gott, war das früher ein ehrfurchtsvolles Brett - kaum zu beherrschen :lol: . War ne gute Zeit..... :wink:
Stefan -