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Umfrage: die drei größten Gefahren

  • ADMIN
  • 6. Januar 2006 um 18:03
  • Online
    ADMIN
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    • 6. Januar 2006 um 18:03
    • #1

    Liebe Kollegen,

    ich bitte um Eure Mithilfe: Was sind nach Eurer Meinung/Erfahrung die drei größten Gefahren (für Leben und Gesundheit, keine wirtschaftlichen Gefahren) in der Veranstaltungstechnik?

    Es geht mir jetzt nicht um Vorschriften, sondern um Eure persönliche Einschätzung: was ist wirklich gefährlich?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • HMPF
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    • 6. Januar 2006 um 18:08
    • #2

    Das Sprinterfahren nach dem RocknRoll 20 Stunden Job.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • manuela
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    • 6. Januar 2006 um 18:10
    • #3

    1.) Die Gäste der VA (inklusive mangelhafte Absicherung durch Ordner und Absperrungen)
    2.) Extreme Witterung, insbesondere Sturm (nur Open air)
    3.) Fehler in der Elektroinstallation, insbesondere Bauerndrehstrom und fehlende Erdung.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von manuela (6. Januar 2006 um 18:14)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 6. Januar 2006 um 18:13
    • #4

    - mangelhafte e-installationen (fehlende zwischensicherungen bei "baustellen-adaptern" etc.)
    - größenwahnsinniges rigging (meist viel zu hohe lasten, wild verteilt)
    - dass einem andere/ bzw. man sich selbst mit schweren sachen über den fuss rollt

  • binson
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    • 6. Januar 2006 um 18:18
    • #5

    Ohne jetzt zu wissen, worauf Du genau hinaus willst:

    1. Unwissenheit
    Viele Leute wissen einfach nicht, welche Gefahren Veranstaltungstechnik so birgt. Trifft hoffentlich nicht auf Profis zu. :D

    2. Falsches bzw. fehlerhaftes Material und die daraus folgenden "Improvisationen", nur um den Job doch noch über die Runden zu bekommen oder in erst zu erhalten - obwohl man weiß, dass es so eigentlich nicht geht

    3. Übermüdung
    Die 20-Stunden-Schicht wurde ja schon angesprochen...

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • Carm
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    • 6. Januar 2006 um 18:30
    • #6

    nicht gekennzeichnetes/ausser betrieb genommenes, fehlerhaftes material, anlagen, geräte, bauten etc. (also u.U. fahrlässigkeit, mangelnde sachkunde/gewissenhaftigkeit anderer personen)

    übermüdung -> gefährdung anderer personen sowie die eigene gefährdung durch übermüdete kollegen etc.

    unprofessionelles personal

    über die rangfolge dieser faktoren ließe sich jetzt streiten... daher erstmal ohne wertung.

  • dasich
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    • 6. Januar 2006 um 18:30
    • #7

    Größte Gefahr, neben der schon genannten Übermüdung.

    Hektik

    Was auch immer der Auslöser für eine Hektik ist.
    Aber wenn es plötzlich schnell, schnell gehen muß, passiert auch sehr schnell etwas.

    in diesem Sinne nochmal: ein gesundes Neues

    Es grüßt der Stephan

  • hausmeister
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    • 6. Januar 2006 um 18:34
    • #8

    Hi,

    1. Material das eigentlich verschrottet gehört
    (in allen Bereichen e- Geräte Riggs etc. )

    2. Hands die nicht die ganze Zeit überwacht werden können ( z.B. für was soll den das Seil gut sein... brauch mer net ist doch a Haken dran ??? Fangseil ??? )

    3 . 20 Stunden Jobs....

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • Insomnia
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    • 6. Januar 2006 um 19:29
    • #9

    - Diejenigen, die meinen sie wissen was sie tun, bei genauerem Hinsehen
    aber keine Ahnung haben. (z.B.Spanngurte zum Boxenfliegen )
    Wenn ich drüber nachdenke, alles was von "selbsternannten Profis" irgendwie geflogen wird.

    - Fehlerhafte Elektroinstallation
    - DJ´s die hinter der PA stehen und alles totföhnen
    - Techs die beweisen müssen, daß Sie am lautesten können
    - Arbeitszeiten hatten wir schon
    - Alkohol auf dem Job

    Grüße

    Insomnia

  • m.reitz
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    • 6. Januar 2006 um 19:32
    • #10

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 21:01)

  • guma
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    • 6. Januar 2006 um 22:01
    • #11

    1. die eigene Dummheit

    2. die Folgen derselben: mangelhafte Ausbildung, Übermüdung und Alkohol während der Arbeit, fahrlässiger Umgang mit technischem Gerät u.s.w.

    3. die Dummheit der anderen: Fahrlässiges Sparen an der falschen Stelle, Organisationsverschulden u.s.w.

  • karel noon
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    • 6. Januar 2006 um 23:55
    • #12

    1: Falsche planung (als folge dessen müdigkeit, streß...)
    2: Falsches (unsachgemäßes) material
    3: selbst- (und eigenes wissen) überschätzung

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • manuela
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    • 7. Januar 2006 um 01:10
    • #13
    Zitat von "mac_lm"

    - Rigging (z.B. Geknickte Stahlseile, oder "abstehende drähte" an denen man sich die Finger aufreist)[/list]

    ich dachte auch erst an solche Sachen. Jedoch fragt Micha hier sehr konkret nach deb größten Gefahren für Leib und Leben. Ich hab das so ausgelegt, das was die allerschlimmsten Folgen für Menschen hat.

    somit komm ich auf die Gäste, wenn der mob tobt und den Weg nach vorn findet hilft auch die meisterhaft ausgeführte Technik nicht mehr, dann treten sie in die Stützen.
    Wenn der Sturm eine Bühne packt und tragende Teile kippen
    Wenn Strom neue Wege findet

    ein mit Gaffa gelogenes Delay in einem Festzelt das vor Schreck runterfällt ist dagegen irgendwie peanuts 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Steffen
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    • 7. Januar 2006 um 01:11
    • #14

    20 Stunden und noch mehr Jobs und danach Autofahren (hat in Rheinland-Pfalz im Sommer real 2 Azubis und nen Prakti das Leben gekostet)

    Leute, die meinen, sie hätten Ahnung vom Fliegen und dann Sch... bauen

    fehlerhafte E-Installation (mir bisher glücklicherweise recht selten untergekommen)

  • Florian Mock
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    • 7. Januar 2006 um 01:24
    • #15

    Ich denke gerade ernsthaft nach, aber als wirkliche Gefahr für Mein Leib und Leben und das Leib und Leben anderer sehe ich tatsächlich wie die meisten hier die

    Übermüdung und der Leichtsinn zu glauben man könnte nach 24 Stunden auf den Beinen mit teilweiser Knochenarbeit noch einen Bulli über viele Kilometer nach Hause fahren.

    Ich habe meine Lektion nach einem fliegenden Spurwechsel über 3 Spuren in einer Baustellenkurve auf der Autobahn morgens um 5 gelernt. Egal wie wie sehr man nach Hause will. Zwei oder drei Stunden auf einer Raststätte sind immer drin.
    Das aber sehen leider viel zu wenig Menschen.

    Überhöhte Geschwindigkeit dank Sehnsucht nach seinem Bett.... Kann Schnell passieren.

    Andere wirklich akute Gefahren, wo die Wahrscheinlichkeit auch größer ist als die, dass mein Toast anfängt zu brennen, wollen mir einfach nicht einfallen, das ist die mit der ich erfahrungsgemäß bisher einfach am meisten zu tun hatte.

    Als Favoriten aus den bisher genannten zähle ich aber

    1) Übermüdung
    1) Der Strom sucht sich seinen eigenen Weg
    1) Flickschusterei im großen Maß

  • m.reitz
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    • 7. Januar 2006 um 01:27
    • #16

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 21:00)

  • atomkrafteimer
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    • 7. Januar 2006 um 10:02
    • #17

    hmm....

    1. alles was in der gegend rumsteht oder liegt. sprich die berühmten ungesicherten/schlecht beleuchteten stolperfallen bei denen man sich so herrlich auf die schnauze legen kann.

    2. alles was einem auf den kopf knallen und alles wo man runterfallen kann.

    3. ganz klar die elektrik.


    wobei es noch zig andere gefahren für leib und leben gibt. -> musiker die einen in den selbstmord treiben ;)

    Wer laut ist hat noch lange nicht recht ...
    ... aber die größere PA

  • Kracky
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    • 7. Januar 2006 um 12:10
    • #18

    Als Grundsäzlich größten Gefahrenfaktor sehe ich immer

    - Routine und der daraus mangelnde Respekt vor dem allgemeinen Gefährungspotenzial des Materials sowie des Jobs

    - Planungs und Vorbereitungsfehler und das daraus resultierende Inprovisationstalent

    - In unserem Job abschließend ganz klar und allgemein genannt körperliche Überlastung, dieses sowohl im Bereich Übermüdung, Lautstärke und unnötige Überbeanspruchung durch extreme Gewichte. Streß, ist hier natürlich auch zu nennen um damit wieder auf Punkt eins zu verweisen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • Labian
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    • 7. Januar 2006 um 12:38
    • #19

    Ich persönlich sehe die Sache mit den "großen" Unglücken etwas anders.
    Das eine Omega-Bühne zusammenbricht (oder ähnliches) und viele Menschen verletzt/getötet werden, kommt doch eher selten vor...
    Wieviele Zehen und Finger schon aufgrund nichtvorhandener/nichtgetragener PSA schon dran glauben mussten, kann man glaube ich nicht zählen.
    Deswegen ist die Größe des Gefahrenpotentials in meinen Augen ein Produkt aus Wahrscheinlichkeit und Folge( z.B. Stärke der Verletztung).
    Sprich in der Summe sind die "kleinen Dinge" die größere Gefahr.

    Um das aber nochmal klar herauszustellen: Ich will hier keine Gefahr verharmlosen oder Nachlässigkeit propagieren!!

    Nun meine 3 Tops: (keine fixe Reihenfolge)

    -Nichtgetragene PSA (ich meine insbesondere Hände und Füße)
    -Körperliche Überlastung (Übermüdung)
    -Feuer durch mangelhafte E-(Fest)-Installationen

    Viele Grüße

    Labian

  • Michel
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    • 7. Januar 2006 um 12:48
    • #20

    Meine Meinung:

    1. Übermüdung
    2. Überladung
    3. Bewegen schwerer Lasten (Spätfolgen)

    Und indirekt:

    4. Zu hoher Nikotinkonsum

    Gruß Michel

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