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Legale MP3´s !?

  • lacoon
  • 9. Februar 2006 um 16:35
  • lacoon
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    • 9. Februar 2006 um 16:35
    • #1

    Wie kann ich als Veranstalter kontrollieren, ob mein DJ auch wirklich nur orginal Musik aufm Laptop hat ?

    Bisher hab ich nur nach Filesharing Programmen auf dem Laptop gesucht oder mir die Dateinamen und die ID-Tags angeguckt.
    Wo erkenne ich welche Lieder von Emule sind und welche z.B. von I-Tunes ?

    Wie und wann wird das von offizieller Seite überprüft ?

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    • 9. Februar 2006 um 18:47
    • #2

    Willst Du das wirklich kontrollieren?

    Oder ist es nicht viel "eleganter", dem DJ eine entsprechende und unterschriebene Erklärung zu fordern?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Kracky
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    • 9. Februar 2006 um 19:07
    • #3

    Die offizielle Seite auf Veranstaltungen ist doch meißt eh nur die GEMA und die verlangen dann halt dreifach wenn mit MP3 gearbeitet wird, ob nun legal oder nicht ist hier ehr unwichtig. Ich würde es auch bei einem Schreiben belassen das dich als Veranstalter aus der Verantwortung nimmt.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • surfvill
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    • 10. Februar 2006 um 01:37
    • #4

    Die GEMA sagt dazu:
    "Kopien von CDs sind für den privaten Gebrauch erlaubt. Werden allerdings solche Kopien
    oder selbst zusammengestellte Sampler öffentlich aufgeführt, z.B. in einer Diskothek, muss
    das Vervielfältigungsrecht der CD vom Veranstalter zusätzlich zum Wiedergaberecht er-worben
    werden. In diesen Fällen erhöht sich der Tarif für die Wiedergabe um 30 Prozent."*
    Also Krachy: nix dreifach! 8)
    Der Ursprung der Kopie ist der GEMA selbst egal. Für die Herkunft der Stücke auf DJ's Rechner interessiert sich aber die IFPI sehr. Falls diese Kopien aus einer illegalen Quelle stammen, z.B. Tauschbörsen etc., hat das der Besitzer, also der DJ zu verantworten und NICHT der Veranstalter. Dieser hat genüge getan, wenn er die 30% mehr GEMA bezahlt. Diese sind nebenbei auch fällig, wenn sich im CD-Koffer des DJ's auch nur eine selbstgebrannte CD oder Musikkassette befindet!
    ...gilt auch für Dub-Plates/Bootlegs/Whitepressungen im Vinylkoffer? Eigentlich schon!

    Zitat

    Oder ist es nicht viel "eleganter", dem DJ eine entsprechende und unterschriebene Erklärung zu fordern?

    Entbehrt ebenfalls jeder Rechtsgrundlage! Alles steht und fällt mit der Kopienzulage von 30% an die Gema - Ist die gezahlt, ist der Veranstalter raus.

    Zitat

    Wo erkenne ich welche Lieder von Emule sind und welche z.B. von I-Tunes ?

    Sind Dateinamen und ID3Tags (V1 und V2!) sauber, läßt sich die Herkunft eines Titeln nicht weiter prüfen. Bei einer Kontrolle durch die IFPI muß der Besitzer der Dateien u. CD-RW's nachweisen, daß er die originalen Tonträger ebenfalls besitzt.
    Also: relax! Ein DJ, der mit digitalen Kopien (mp3, wma, ogg etc.) arbeitet, macht nix anderes, als einer, der gebrannte CD's abspielt!

    edit: hatte die Quelle vergessen...
    * http://www.gema.de/media/de/ad_ku…nfoblatt_dj.pdf

    ach und nochwas: Mich würde als Veranstalter eher interessieren, wie der "mp3-DJ" das Audiosignal aus dem Rechner holt! Wenn es die Onboardkarte oder 'ne billige USB-Mehrkanalvariante (Maya, Gigaport, FS1.x-Scratchamp etc.) ist, würde ich mir den muffeligen Sound verbitten!

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • ADMIN
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    • 10. Februar 2006 um 05:31
    • #5
    Zitat von "surfvill"

    Entbehrt ebenfalls jeder Rechtsgrundlage! Alles steht und fällt mit der Kopienzulage von 30% an die Gema - Ist die gezahlt, ist der Veranstalter raus.

    Eben um hier korrekt gegenüber der GEMA abzurechnen, ist eine solche Erklärung enorm hilfreich. Ansonsten müsste der Veranstalter ja die Tonträger durchsehen...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • surfvill
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    • 10. Februar 2006 um 10:23
    • #6

    Der Veranstalter muß im Vorfeld nur wissen, ob der DJ mit Kopien arbeitet, mehr nicht! Ein Erklärung, woher der DJ seine Kopien bezieht, ist nicht relevant!
    Der DJ wiederrum sollte dem Veranstalter mitzuteilen, daß er mit mp3 bzw. CD-RW arbeitet.
    Dsehalb habe ich folgenden Passus in meinen Verträgen:
    "Etwaige Gebühren für urheberrechtlich geschützte Werke trägt der Veranstalter. Es kommen u.a. digitale Kopien als Tonträger zum Einsatz."
    Von meinen Tonträgern sollte er dann auch die Finger lassen!

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

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  • Johnny
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    • 10. Februar 2006 um 14:22
    • #7
    Zitat von "surfvill"

    Der Ursprung der Kopie ist der GEMA selbst egal.

    Das ist so nicht ganz richtig. Sofern der GEMA nämlich bekannt wird, dass die Kopie nicht rechtmäßig erstellt oder erworben wurde, kann regelmäßig der doppelte Satz für die Aufführung erhoben werden und das Geschäft lassen sich die Aussendienstler nicht entgehen. ;)

    Quelle

    Johnny
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  • surfvill
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    • 10. Februar 2006 um 15:08
    • #8
    Zitat

    kann regelmäßig der doppelte Satz für die Aufführung erhoben werden


    Erst dreifach, dann der doppelte Satz?
    Bitte nenn' doch eine Quelle für diese Aussage!
    Ich denke, solche Gerüchte sollen nur dazu dienen, Discobetreiber und Veranstalter zu verunsichern und Nicht-mp3-DJ's Wettbewerbsvorteile zu verschaffen!
    Bei der GEMA gibt es nur die Kopienpauschale von 30% - sonst nichts!
    Wenn die GEMA tatsächlich extra Gebühren für unrechtmäßig beschaffte Werke erheben würde, wäre das ja Eintreiben von Schweigegeld...
    :D:D:D
    ...und würde sich somit wegen Mitwissen einer strafbaren Handlung ebenfalls verschulden!

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

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  • lacoon
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    • 10. Februar 2006 um 15:19
    • #9

    Wow, danke für die vielen, bisher schon sehr Hilfreichen, Antworten !!!

    Habt ihr es schonmal erlebt, dass während einer Veranstaltung jemand die virtuelle Plattenkiste aufm Laptop durchgucken will, oder der CD-Koffer von offiziellen durchsucht wird (Gema-Leute, Ordnungsamt etc) ?

  • Johnny
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    • 10. Februar 2006 um 16:09
    • #10
    Zitat von "surfvill"

    Bitte nenn' doch eine Quelle für diese Aussage!


    Das habe ich getan - und es wäre Deiner geschätzten Aufmerksamkeit sicher nicht entgangen, wenn Du mein Posting bis zum Schluss gelesen hättest, wo ich den Quellenhinweis als Link getarnt unter dem Wort "Quelle" angebracht habe, 'tschuldigung dafür, wenn ich meine Postings nicht so lautbrüllend anmale. Einfach mal draufklicken und dann weitermeckern - im Übrigen erkauft man sich mit dem doppelten Satz keinesfalls Straffreiheit, was dort ebenfalls nachzulesen ist...

    lacoon:

    Ich habe schon einige Kontrollen (auch bei Kollegen und Veranstaltern) miterlebt. Die Jungs sind in der Regel recht höflich und fragen nach, ob sie sich das Repertoire anschauen dürfen. Entweder Du willigst ein und zeigst ihnen, was Du dabei hast, oder Du tust es nicht. Da die GEMA keine Hoheitsbefugnisse hat, kann der Aussendienstmitarbeiter gegen Deinen Willen also keine klassische Durchsuchung durchführen - weder am Rechner noch in der CD- oder Plattensammlung. Kooperation zwischen Dir und der GEMA ist aber grundsätzlich anzuraten. Ein zufällig in der Gegend rumliegender Rohling (am besten noch mit Edding beschriftet) oder eben doch eine seltsam anmutende Vinyl mit Whitelabel kann einem unter Umständen schon den Abend versauen... ;)

    Johnny
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  • surfvill
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    • 10. Februar 2006 um 17:26
    • #11

    @ Johnny: 'tschuldigung, Dein Quellenverweis war tatsächlich gut getarnt... 8)
    Es handelt sich dabei aber nicht um ein Gemastatement zum Abspielen von Raubkopien, sondern dieser Betrag wird als Berechnungsgrundlage herangezogen, wenn kein bzw. ein zu kleiner Betrag für die öffentliche Aufführung entrichtet wurde. Bitte lies Dir es nochmal durch!
    Wenn Eintrittsgeld, Quadratmeter stimmen und die 30%-Kopienabgabe abgeführt wurden, handelt es sich um eine (durch die GEMA) erlaubte Durchführung von Musikdarbietung.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

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  • Johnny
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    • 10. Februar 2006 um 17:45
    • #12

    Letztes Posting von mir in diesem Thread *seufz*.

    Unter "unerlaubter Aufführung" fällt lt. GEMA auch das Aufführen von Raubkopien. Wie Du selbst ja vorher ausgeführt hast, wird selbst durch den 30%-Aufschlag, der in Discotheken fällig wird, aus illegalen Kopien nichts legales, was aufgeführt werden dürfte und somit fallen sie unter die genannten Kriterien (unerlaubte Vervielfältigung und Darbietung) für die Doppelberechnung.

    Allseits schönes Wochenende

    Johnny
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  • surfvill
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    • 10. Februar 2006 um 19:31
    • #13

    Diese Auslegung ist zwar inhaltlich nicht falsch, aber wohl eher eine kleine juristische Spitzfindigkeit!
    Fakt ist: Kommen mp3's zum Einsatz, ist nicht der dreifache, auch nicht der zweifache GEMA-Betrag fällig, sondern greift die 30%-Kopienreglung! Dabei ist es egal, in welcher Form diese Kopien zum Einsatz kommen.
    Der Veranstalter ist in der Gemabezahle- und der DJ in der entsprechenden Informationspflicht, wenn er Kopien verwenden will.
    Die Aufführung von "Raubkopien" (was für ein Wort überhaupt!) ist eine strafbare Handlung, die der Besitzer, also allein der DJ, zu verantworten hat.
    Nach dem letzten Korb des Urheberrechts ist es z.B. nach wie vor gestattet, Rundfunkmitschnitte, sowie analoge Kopien von kopiergeschützten Tonträgern (also auch die digitalisierung dieser) zu machen. Der Besitz und die Aufführung solcher Kopien sind (noch!) rechtmäßig.
    Und ich kann es nur nochmal unterstreichen: das Thema Aufführung von mp3s wird momentan völlig zu Unrecht polemisiert! Rechtlich ist es exakt das Selbe, wie gebrannte CDs, Whitelabels, Tonbandkassetten und Minidisk! Das Ganze hat also schon einen langen Bart, der zurückreicht bis zur Einführung der 30%-Klausel vor (wohl) über 25 Jahren...

    und das soll auch für mein letztes posting reichen! 8)

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

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  • johannes brüls
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    • 18. Februar 2006 um 04:41
    • #14

    Na, ich sag grad auch noch etwas dazu.

    Wer unrechtmäßig erworbene Musiktitel (gilt auch für Notenkopien) bei einer Aufführung benutzt, für den gilt die Genehmigung zur Aufführung rückwirkend als nicht erteilt. Damit ist es eine unrechtmäßige Widergabe und kann bestraft werden, abgesehen davon, dass das Beschaffen solcher Materialien prinzipiell schon strafbar ist, auch wenn im kleinen Rahmen und für den privaten Gebrauch Ausnahmen vorgesehen sind.

    Ich möchte das nicht weiter ausführen, sondern eher für zwei andere Dinge sensibilisieren:
    Zum Einen haben MP3s oft eine schlechtere Qualität als die normalen Audio-CDs, denn obwohl es möglich ist, mit höheren Kompressionsraten zu arbeiten, ist das nicht unbedingt verbreitet und bei guten Beschallungsanlagen hört man oft auch das Flirren und Zwitschern.
    Es gibt DJs, die sich die CDs kaufen (oder die MP3s) und diese dann hochwertig für den schnellen Gebrauch archivieren. Sie haben aber das Grundmaterial gekauft und benutzen quasi eine Sicherungskopie. Das ist, genauso wie bei Notenmaterial erlaubt.
    Es gibt aber auch viele, die sich die Sachen irgendwo saugen oder kopieren. Hier muss man sagen, dass man das Eigentum anderer unrechtmäßig dazu benutzt, um selber was zu verdienen. Ohne über den Sinn und Zweck der GEMA diskutieren zu wollen, finde ich dieses Verhalten absolut nicht in Ordnung, niemand käme auf die Idee, die Salzstangen für die Party bei Aldi zu klauen (Argument: Die haben es ja eh, schadet ja keinem). Dieser Vergleich mag hinken, aber verdeutlicht anschaulich das Problem. Dazu kommt, dass dadurch diesen DJs nicht solch hohe Kosten entstehen, wie denen, die sich die Tonträger in welcher Form auch immer teuer kaufen.
    Ich halte das nicht für einen Kavaliersdelikt, weil es eben vielen schadet.

    Ich finde es auch gut, dass die GEMA kontrolliert und es zeigt sich dabei auch, dass die allermeisten damit auffallen.

    Um es noch einmal zusammen zu fassen:
    Wer geklautes Material benutzt um damit Geld zu verdienen gehört bestraft. Wem das nicht passt, der muss dann die Definition von geklaut und nicht geklaut ändern, nicht aber die Strafe dafür. Das ist der Denkfehler, den viele machen.

    (Trotzdem mag ich lieber Live-Musik)

    Eine Molltonleiter kann man sich nicht nach BGV-C1 zertifizieren lassen.

    http://www.latteyer.com

  • surfvill
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    • 18. Februar 2006 um 22:00
    • #15

    Deine Ausführungen zur Illegalität von mp3's, deren Beschaffung nicht nachvollziehbar ist (es sich also um Tonträgerkopien handelt, die sich nicht im Besitz des Aufführenden befinden) sind sind völlig korrekt, wenn auch etwas OT! Ich unterschreibe das inhaltlich sofort, denn auch ich ärgere mich, daß der Markt zunehmend von "DJ's" geflutet wird, die nicht nur Ihr Musikarchiv über Kaaza und anderer Quellen "beschafft" haben - gerne wird auch noch mit gecrackter DJ-Software/Betriebssystem gearbeitet und ein paar Conrad-Hamsterkäfige müssen für den schlechten Sound sorgen! Ich mugge seit 1983 (jahrelang auch als Mischer einer Band) und habe entsprechend Tonträger im vierstelligen Bereich und tausende Euro in DJ-Soft- und Hardware/PA investiert (von Monaten und Jahren, die das digitalisieren und Archivieren mit BPM-Wert Erfassung gar nicht zu reden). Mir sind diese sog. "Laptop-DJ's!" mehr als zuwider, vor allem, weil die mit 100-150 Euro-Dumping den Markt kräftig verwirren.
    Besonders schlimm finde ich aber, daß ich im Zuge der allg. pauschalen Kriminalisierung von mp3-DJ's auf dieselbe Stufe dieser schwarzen Schafe gestellt werde.
    Ich kann es also nun nur nochmal unterstreichen: mp3 ist nur ein weiteres Format der vielen Möglichkeiten von Tonträgerkopien! Und egal in welcher Form, auch ich finde es untragbar, daß mit gestohlener Musik Geld verdient wird!

    Zu

    Zitat

    Zum Einen haben MP3s oft eine schlechtere Qualität als die normalen Audio-CDs


    möchte ich gern noch sagen, daß "oft" falsch ist! Ich kenne kaum (ernsthafte) Kollegen, die Datenraten von weniger, als 160kb/s einsetzen!
    Ich habe schon 1999 A/B-Hörtests mit skeptischen Highendfreaks gemacht - bei einfacher Popmusik konnte selbst 128kb/s selten eindeutig als mp3 identifiziert werden. Dynamisch anspruchsvolles Material (klass. Musik) war oft schon bei 160 i.O. Der schlechte Ruf von mp3 kommt in erster Linie von den billigen (auch Onboard-)Soundkarten! Jahannes, teste bitte nochmals mit einer Karte in der RME-Digi96-Klasse!
    "Die schlechte Klangqualität von mp3" ist deshalb auch ein weiteres Ammenmärchen (siehe 3-fache GEMA-Gebühr!), welches gerne in Feld geführt wird, um Kollegen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, im Wettbewerb zu diskriminieren. Tatsächlich scheuen viele der konservativen CD-DJ's die Investitionen in neue Technik und die unendlich aufwendige Arbeit, das Archiv zu digitalisieren...
    ...und haben selber gebrannte CD's im Koffer, deren Inhalt fragwürdiger Herkunft ist und von mp3's stammt.

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • Markus Verza
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    • 19. Februar 2006 um 02:01
    • #16

    Das sollte einige Fragen klären:

    http://www.gema.de/media/de/ad_ku…nfoblatt_dj.pdf
    Gema Info Blatt für Djs

  • f8274
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    • 24. März 2006 um 00:33
    • #17

    surfvill: Dann bist du wohl eine rühmliche ausnahme, da die pc-djs, die ich kenne, mit 128 kbit und geringer über die soundkarte ihres notebooks abspielen. habe sogar schon nen i-pod als quelle erlebt.

    und wenn dann noch mit der maus gestartet wird, hat das mit mixing rein gar nichts mehr zu tun, da könntest du auch jeden laien dran stellen. da die notebook-djs gerne alles miniaturisieren, sind häufig auch deren ton- und lichtanlagen grausam heruntergespart.

    insofern ist der ruf der pc-djs nicht der beste, inzwischen auch bei der kundschaft.

    wir haben einige wenige cd-kopien unterwegs dabei, besitzen jedoch ausnahmslos die originale. kann nicht erkennen, dass das mit illegaler kopie gleichzustellen wäre.

    bei einigen haben wir auszugsweise titel heruntergenommen, um nicht so viele cds mitschleppen zu müssen. selten kann man nämlich 25 cd-koffer aufbauen :wink:

  • surfvill
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    • 24. März 2006 um 00:46
    • #18
    Zitat

    insofern ist der ruf der pc-djs nicht der beste, inzwischen auch bei der kundschaft.

    Leider ja, und ich bin am Überlegen, ob ich mich auf meiner Internetpräsenz weiterhin als PC-Dj outen will...

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

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  • f8274
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    • 24. März 2006 um 01:00
    • #19

    ...dabei setzt du ja noch vernünftiges material ein.

    ich war gerade mal auf deiner website:

    beispiel und technik sind zwei kategorien deiner homepage, die sich gar nicht schön lesen lassen. leider gibt es keinen absatz, da möchte man gar nicht anfangen.

    tipp: lieber weniger schreiben, und absätze machen.

    du hast doch inzwischen soviel zeit in deine mp3s investiert, dass du nicht mehr gerne davon los kommen wirst. ich würde heutzutage herausstellen, dass neben standard-dj-equipment begleitend auch ein pe-zeh/notbuck eingesetzt wird, eben nicht nur ein Kommpjuhta. :wink:

  • surfvill
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    • 24. März 2006 um 01:44
    • #20

    Lesbarkeit: Ja, ich weiß... aber es sollte eben soviel mit rein. Werde das tatsächlich mal noch mit ein paar weiteren Bildern und Absätzen auflockern.
    Aber die Leute, die z.B. heiraten wollen, machen sich die Mühe und lesen alles. Ich habe bei meinen I-net-Buchungen immer gutes Feedback auf die Beispiel-Seite - die ist oft auch der Grund der ersten Kontaktaufnahme 8) Weil's so nett ist, haben es gleich ein paar "Kollegen" für ihren Auftritt geklaut - einen muß ich noch abmahnen :evil:

    Zitat

    dass du nicht mehr gerne davon los kommen wirst

    Das will ich nicht wirklich und wenn uns verboten wird, mit Kopien zu arbeiten (wie in Südafrika!), mach' ich wieder was ganz anderes!

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

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