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Effekte/Siderack

  • pa-tom
  • 12. Februar 2006 um 09:47
  • pa-tom
    Beiträge
    3
    • 12. Februar 2006 um 09:47
    • #1

    Hallo PA-Profis,

    Ich möchte mir nach und nach ein eigenes Siderack zulegen. Meine Kunden sind unterschiedlicher Art. Meist Top40-Bands aber auch Asiatische Musiker und Percussion-Bands.

    Ich bin ehrlich gesagt nicht gewillt mir sofort eine Batterie überteuerter PCM´s zuzulegen, zumal ich das Teil vorwiegend selbst bediene. Ich dachte da an die etwas gedientere Lösung, wie z. B. SPX90II für die Snare und passende Kollegen dazu. Außerdem sei gesagt, dass ich nicht jedes Wochenende an einer Midas-Konsole plus überdimensionierter d&b PA stehe. Ihr wisst was ich meine. Ich will auf dem Teppich bleiben.

    Meine Vorstellung wäre:

    1x Yamaha 2031B als FoH-EQ
    3 x dbx 166XL
    2 x Quad-Gate (Samson etc..)
    1 x SPX 90II
    1 x SPX990 (wäre super aber schwer und überteuert gebraucht zu finden)
    1 x Delay (D-Two wäre geil aber zu teuer. Reicht auch SDE330 o. ä?)


    Bitte um Kurzes Feedback mit Vorschlägen und Erfahrungswerten. Wo sind unterschiede in der Bedienung und klanglich? Vielleicht weiß ja auch der ein oder andere Bezugsquellen solcher Geräte. Gerne auch defekt. Ich könnte die Teile selbst reparieren.

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß

    Tom

  • tufkaklto
    Profi
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    1
    Beiträge
    7.116
    • 12. Februar 2006 um 12:44
    • #2

    Hallo

    Statt dem Yamaha Eq würd ich über was anderes nachdenken.
    Ich hab die oft probiert und mag die gar nicht. Da gibts jede Menge
    günstiger und guter EQs , Ev BSS Opal.
    SPX90 hab ich auch für Snare
    Statt SPX990 kannst auch schauen nach einem TC M2000 oder M3000
    haben 2 Maschinen und da kann man immer 1 x Delay und 1 x Hall
    machen. Bei den Roland Teilen brauchst einen externen Taster zum Tapen

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • Seven
    Profi
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    4.371
    • 12. Februar 2006 um 13:10
    • #3

    SPX für Snare ist sicherlich ne sinnvolle Lösung. Aber für Gesangshall würde ich bei ner anderen Firma zuschlagen. M-One oder M-2000. Alternativ auch Lexicon MPX-1.
    Komps sind ok. Bei Gates würde ich bei Behringer/Samson vorsichtig sein, ich kenne von Behringer kein Quadgate das nicht einfach Knacksounds von sich gibt. Hier vielleicht eher mal ein "richtiges" 4fach Gate zulegen. --> Altair zb.

    EQ würde ich statt dem Yamaha auf jeden Fall einen dbx 2231 bevorzugen. Wobei es auch günstige gebrauchte FCS 966 auf dem Markt gibt.

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 12. Februar 2006 um 13:10
    • #4

    Das SDE 330 ist auch okay. Ich bin nicht sicher, ob es einen Tap hat. Brauchst Du sowas?

    Wenn Du ein SPX90 hast, brauchst Du kein 990er. Lieber etwas dazu tun, was auch einen schönen langen Hall kann. Zum Beispiel ein LXP1 oder sogar ein ALex.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • dasich
    Profi
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    960
    • 12. Februar 2006 um 13:38
    • #5

    mach wie du es für richtig hälst, allerdings würde ich von den Yammi EQs dringend abraten.
    Mir ist es sowieso ein Rätzel warum man die so häufig sieht (kann nur am Preis liegen)
    Die Dinger sind mehr Rauschgenerator als EQ also Finger weg davon.

    Es grüßt der Stephan

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 13. Februar 2006 um 16:26
    • #6

    Wieso sollen Yamaha EQs Rauschgeneratoren sein? Kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben davon ein ganzes Dutzend und ie sind wunderbar, inzwischen nur noch die b-Version. (Haben zum Vergelich auch FCS-960....)

    Ich würde aber das SPX-990 dem Alex jederzeit vorziehen! (haben auch beide mehrfach)

  • paulianlage
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    257
    • 13. Februar 2006 um 19:34
    • #7

    Was würdet ihr denn für 4-fach Comps und Gates empfehlen von der günstigen doch schon brauchbaren Seite?

  • ememix
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    152
    • 14. Februar 2006 um 00:01
    • #8

    finger weg vom yamaha eq in der front - die filter sind extrem breit und die teile sind sehr auffällig bei ihrer arbeit.....rauschgeneratoren sind das aber keine - ich hab davon vier stück als monitor eq's unterwegs und die dinger machen gute arbeit - nur halt nix für die front
    dann lieber z.b. klark,bss,altair .....oder mal abwarten was klark auf der messe vorstellt - hab was von nem "low cost" eq gehört.....

    Als Delay Reicht meist auch ein M-One. Da kann man sogar auf der zweiten Engine noch einen Hall z.B. für die stimme rausholen und man spart eine Höheneinheit.

    die gates von samson funktionieren, sind aber von der qualität mit den behringer teilen zu vergleichen - kein vergleich zu den bewährten drawner gates.

    3x dbx 166xl - warum soviel ? evtl. einen weniger und dafür einen spl dynamaxx ?!?!?

  • wora
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    11
    • 14. Februar 2006 um 00:52
    • #9

    auch ich rate vom Q-2031 ab. es ist wahrlich kein tolles gerät. auch für den monitoreinsatz gibt es bessere alternativen, z.b. der behringer ultragraph. nein, ich bin ansonsten kein freund von diesen ultra-teilen, habe aber selber welche im einsatz und bei ansonsten gut funktionierenden boxen braucht man ja auch nicht viele filter zu setzen...
    als front-EQ geht er vielleicht, weil man da selber mitbekommt wann man aufhören sollte zu EQen... ;)


    Zitat


    ...Ich bin ehrlich gesagt nicht gewillt mir sofort eine Batterie überteuerter PCM´s zuzulegen...


    also ich kann an den PCMs nix überteuertes finden. sie leisten für das geld doch auch ordentliches.

    Zitat


    ...dass ich nicht jedes Wochenende an einer Midas-Konsole plus überdimensionierter d&b PA stehe. Ihr wisst was ich meine. Ich will auf dem Teppich bleiben...


    auch an diesen gerätschaften kann ich erstmal nix verwerfliches feststellen, ausser das sie in der regel gut klingen und funktionieren.

    für deine geäusserten ansprüche würde ich als hallgerät ein tc. M-One empfehlen.
    das lässt sich leicht bedienen und hat sogar noch eine zweite engine um parallel einen anderen effekt zu fahren. von der hallqualität genügt es für anlagen "ohne Midas und d&b" meist völlig.

    das SPX90 kenn ich nur vom hörensagen, ich selber nutze ein 990er.

    die 166er sind auch OK.

    2x Quad Gate... hmmm, warum denn 8 gatekanäle? ach so, wahrscheinlich für die percussion bands...

    das Roland SDE-330 hat eine tap-delay funktion, allerdings muss man dafür einen fusstaster anstöpseln und dann ein paar programmparameter anpassen. klanglich liegt es sogar über dem D-Two, nur die bedienung ist eben etwas umständlicher...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dasich
    Profi
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    • 14. Februar 2006 um 07:02
    • #10
    Zitat von "timotimo"

    Wieso sollen Yamaha EQs Rauschgeneratoren sein? Kann ich nicht nachvollziehen.

    Also wenn man ihn insertiert, mag es gehen.
    Aber häng die Dinger mal in ein Pult ohne Inserts in den Auxen, dann weißt du was ich mit Rauschgenerator meine.
    Also dann lieber ganz ohne EQ. Die Monitore sind sowieso so gut geworden, dass ich eh fast nur noch einen Low-Cut drin habe.

    Es grüßt der Stephan

  • hausmeister
    Verifiziert
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    1.075
    • 14. Februar 2006 um 19:45
    • #11

    Hi,

    ich persönlich benutze für FOH einen BSS 966 Opal und bin voll zufrieden.

    Ich bin Woras Meinung: ich hab auch einen 6200 Ohr im Monitor .. er tut das was er soll. :) Ich finde die Feedbackgeschichte auch sehr praktisch.

    Die 166 sind gut.

    Ich benutze für die Drums einen spx 900 und bin sehr überzeugt von dem Gerät. Für den Gesangs Hall würde ich auch etwas anders nehmen . Ich persönlich benutze einen MPX1 und TC m300. Der TC hat 2 Kanäle und eine Tap Funktion und ist für das Geld mega genial ! Ich kann ihn empfehlen.

    An Gates benutze ich derzeit welche vom Ohr und kann nur sagen sie machen das was ich erwarte ... Die von Samson sollten auch nicht so übel sein ( und preislich ähnlich wie die Ohr Geräte )

    Grüße Michael

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  • timotimo
    Profi
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    • 15. Februar 2006 um 10:55
    • #12
    Zitat von "DasIch"

    Also wenn man ihn insertiert, mag es gehen.
    Aber häng die Dinger mal in ein Pult ohne Inserts in den Auxen, dann weißt du was ich mit Rauschgenerator meine.
    Also dann lieber ganz ohne EQ. Die Monitore sind sowieso so gut geworden, dass ich eh fast nur noch einen Low-Cut drin habe.

    Also dann ist da was falsch. Bei uns sind die EQs immer hinter den Ausgängen, nicht im Insert, da sie zum Teil in den Endstfuenracks eingebaut sind. Und den Unterschied zwischen EQ im Signalpfad oder draußen hört man nicht.

    Monitor ohne EQ? na ja, macht nicht so richtig Spaß....

  • tufkaklto
    Profi
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    • 15. Februar 2006 um 11:12
    • #13

    tach

    Wenn Ihr EQ`s in den Ampracks verbaut, wie bedient ihr die dann ?
    Ampracks auch zum Foh oder muß der Techniker auf die Bühne rennen???

    Dann brauch ich aber wirklich keinen EQ. Das geht bei vernünftigen Monitoren bis zu einem gewissen Grad sehr wohl.
    Außerdem macht inserten von EQ`s in den Auxen sehr oft wohl einen Sinn
    .
    Monitormix zB. ohne geinsertete EQ`s. Da würd ich als Fremdtechniker
    leichten Stress machen, wenn ich wo hinkomm und das nicht ist.

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  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 15. Februar 2006 um 11:24
    • #14
    Zitat von "timotimo"

    Wie geht den das den ??

    EQ´s im Amp Rack ??? bei Monitor Geschichten ist es ja evtl sinnvoll da man die neben den Monitor Tisch stellen kann.

    Aber wie geht den sowas im Frontbereich ????

    Grüße Michael

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  • tufkaklto
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    7.116
    • 15. Februar 2006 um 11:44
    • #15

    Selbst wenn die Ampracks neben einem Monitorpult stehen, wenn ich
    Monitor mach, will ich in meiner Abhöre das hören, wie das auch auf der Bühne klingt. Sonst kann ich das nie sinnvoll beurteilen.
    Und das geht einfach nur mit EQ im Aux geinsertet.

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  • hausmeister
    Verifiziert
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    1.075
    • 15. Februar 2006 um 12:12
    • #16

    Hi,

    das ist klar.

    Für mich bezog es sich eher auf den Standort des EQ´s. :D

    Grüße Michael

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  • steffl
    Beiträge
    23
    • 15. Februar 2006 um 12:24
    • #17

    Hi,
    ich persönlich finde es auch sehr bedenklich den EQ ins Amprack zu bauen.
    Um ehrlich zu sein, macht mir das einen ziemlichen Hals!!!
    Vielleicht auch deswegen, weil ich neulich auch so ein "Vergnügen" hatte, in Verbindung mit Monitor vom FoH.
    Wie wir alle wissen oder vielleicht wissen sollten kann sich der Sound während einer Show durch verschiedenste Faktoren ändern.
    z.B.: Temperatur(soundcheck-leere Hütte->kalt/Show-viele Menschen und eingeschaltete Lampen->warm), Luftfeuchtigkeit, komische Hüte bei der Bühnenkleidung, Saitenriss->andere Gitarre-> anderer Korpus-> reflektiert andere Frequenz(Terz höher oder tiefer)---->Feedback!!!
    Dann möchte ich eingreifen können und nicht erst einen Sprint durch ein paar hundert Menschen zum Amprack vorne an der Bühne machen.
    Viele Grüße,
    der Steffl mit dem Hals ;)

  • ememix
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    152
    • 18. Februar 2006 um 13:23
    • #18

    OT: jetzt hab isch da mal ne frage, und bitte net lache..... worin besteht der unterschied zwischen:
    1. eq für den monitor hinter dem pult
    2. eq in den monitorweg geinsertet
    ?????????????????

    vielen dank

  • bastler
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    1.074
    Marktplatz Einträge
    1
    • 18. Februar 2006 um 13:37
    • #19
    Zitat von "ememix"

    OT: jetzt hab isch da mal ne frage, und bitte net lache..... worin besteht der unterschied zwischen:
    1. eq für den monitor hinter dem pult
    2. eq in den monitorweg geinsertet
    ?????????????????

    vielen dank


    Geinserted heißt der EQ kommt an den (falls vorhanden) Insert des jeweiligen Auxwegs und liegt somit vor dem Auxmaster, wird also immer mit dem gleichen Pegel ausgesteuert, unabhängig vom Auxmaster.

    Bei der 2. Möglichkeit wird der EQ je nach Stellung des Auxmasters ausgesteuert.

    Worin aber Vor-und Nachteile der beiden Lösungen bei analogen EQs liegen, kann ich grad nicht sagen, bei digitalen Geräten empfiehlt es sich schon, die AD/DA-Wandler möglichst gut auszusteuern zwecks Störsignalabstand usw..

    Gruß
    Michael

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 18. Februar 2006 um 13:44
    • #20
    Zitat von "ememix"

    OT: jetzt hab isch da mal ne frage, und bitte net lache..... worin besteht der unterschied zwischen:
    1. eq für den monitor hinter dem pult
    2. eq in den monitorweg geinsertet
    ?????????????????

    vielen dank


    Den größten Unterschied macht es beim seperaten Monitormix. Wenn da der EQ im Aux-Insert steckt, hörst du auf der Abhöre auch genau das, was beim entsprechenden Musiker auf dem Wedge liegt, gleiche Boxen vorausgesetzt. Somit kannst du den Weg mit dem EQ bearbeiten und gleichzeitig vom Monitorpult aus hören, was du machst.

    Ist aber der EQ hinter dem Aux-Out, hörst du auf deiner Abhören beim Cue einen anderen Sound als der Musiker in seinem Monitor, da bei ihm der EQ Veränderungen verursacht, welche du auf deiner Abhöre nicht mitbekommst.

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