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Der Neuentwurf der DIN 15905 Teil 5

  • ADMIN
  • 12. Februar 2006 um 22:18
  • schallereignissortierer
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    • 1. Juni 2006 um 23:00
    • #81

    Hhmm, was soll mir dann dieser Artikel aus dem PMA Magazin sagen, der ja von dem Forumstag "Lautstärke 2" dies berichtet:

    Neue Lärmschutz-Norm: Bei 99 bB ist Schluss!
    Auf dem aktuellen Forumstag Lautstärke 2 in Berlin ging es um die neue Lärmschutz-Norm, die schon ab 1. Juli gelten soll. Hier informieren wir über Verantwortlichkeiten, Grenzwerte und Messverfahren.

    von Uli Hoppert

    Seit der Ankündigung des Deutschen Normen-Instituts, die seit 1989 geltende Norm 15905-5 zu überarbeiten, herrscht in der Veranstaltungsbranche eine gewisse Aufregung. Deshalb lud Michael Ebner, Begründer und Betreiber des PA-Forums, zum zweiten Forumstag Lautstärke nach Berlin. Einerseits, um Klarheit über das neue Regelwerk zu schaffen, andererseits auch, um mit den betroffenen Fachleuten zu diskutieren und fristgerechte Einsprüche zu formulieren. Schließlich soll das Regelwerk, das noch als Entwurf vorliegt, schon zum 1. Juli diesen Jahres wirksam werden.
    http://www.p-m-a.de/lrmschutz.0.html

    Jetzt doch nicht 1.Juli 2006, oder wie muss man das verstehen?

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • ADMIN
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    • 3. Juni 2006 um 01:00
    • #82
    Zitat von "schallereignissortierer"

    Jetzt doch nicht 1.Juli 2006, oder wie muss man das verstehen?

    Vielleicht hat der Uli ein Hintergrundgespräch geführt mit jemand, der auch nicht so genau informiert war...

    Nein, definitiv nicht 1. Juli 2006.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • schallereignissortierer
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    • 3. Juni 2006 um 10:14
    • #83

    Gut, hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert.

    Ich hab dem Uli Hoppert eine Mail deswegen geschickt, mal sehen, ob und was er antwortet :roll:

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • schallereignissortierer
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    • 12. Juni 2006 um 11:59
    • #84

    Schade, geantwortet hat er bisher nicht :(

    Mal sehen, wo ich eine Tel. Nummer finde.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • boller1
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    • 23. August 2006 um 10:18
    • #85

    Hi All!

    Ist die Neufassung der DIN15905-5 denn jetzt seit dem 01.07.06 in Kraft, oder, wie bei Beuth beschrieben, nach wie vor in der Erstellung?

    Ist ggf. bereits jemand mit der neuen Norm aktiv konfrontiert worden?

    Würde mich über Infos sehr freuen!

    Grüsse

    Christian

  • ADMIN
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    • 23. August 2006 um 10:27
    • #86
    Zitat von "boller1"

    Ist die Neufassung der DIN15905-5 denn jetzt seit dem 01.07.06 in Kraft, oder, wie bei Beuth beschrieben, nach wie vor in der Erstellung?

    Mitte Oktober ist die Einspruchssitzung...

    Zitat

    Ist ggf. bereits jemand mit der neuen Norm aktiv konfrontiert worden?

    Ab und an wird bereits die "neue Norm" (genauer gesagt, deren Entwurf) verwendet, weil das aus Sicht des Veranstalters meist wesentlich günstiger ist.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 25. August 2006 um 00:35
    • #87

    mir sind in letzter zeit vermehrt situationen begegnet, wo einfache schallpegelmesser aufs mischpult gelegt werden mit der ansage das man soundsoviel dB nicht überschreiten darf...
    das hat ja mal garnix mit LEQ zu tun.

    beim zeltival in karlsruhe waren das immerhin z.b. 99dBA, die ich auch schön eingehalten habe.
    aber wenn das publikum in den songpausen zu jubeln anfing, hatten wir immer 102-105dbA!.
    meiner ansicht nach sollte man also den max. zulässigen pegel nicht am FOH, sondern direkt vor den boxen messen (mit der zugehörigen kompensation zum erlaubten pegel am relevanten hörplatz natürlich).
    nur so könnte man IMHO am ehesten den korrekten, von der elektronik erzeugten mittelwert ermitteln.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ADMIN
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    • 25. August 2006 um 05:55
    • #88
    Zitat von "wora"

    meiner ansicht nach sollte man also den max. zulässigen pegel nicht am FOH, sondern direkt vor den boxen messen (mit der zugehörigen kompensation zum erlaubten pegel am relevanten hörplatz natürlich).

    Wer das normgerechte Messverfahren verstanden hat (oder das von mir auf 'ner Schulung eingebläut bekommen hat...) macht das auch so, den so ist der Publikumseinfluss auf die Messung minimiert.

    Das mit dem Schallpegelmesser auf'm FOH ist schon gleich zweimal nicht normgerecht (nicht LEQ und nicht für maßgeblichen Immissionsort).

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Schrumpeln
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    • 25. August 2006 um 09:11
    • #89

    ICh habe letztens eine Veranstaltung eines bayrischen Radiosenders betreut, da wurde schon wie in der Neufassung der Nor gefordert ein Ohr eingesetzt das ab einem gewissen Pegel Gelb leuchtete und wenn es noch lauter wurde dann Rot wurde und Achtung anzeigte. Das war für alle Zuschauer gut zu verstehen.
    Aber ich habe auch schon andere Sachen erlebt, billigen Pegelmesser am FOH der 85!!! dB peak nicht übersteigen durfte oder einen festinstallierten Pegelüberwacher der bei einem längeren überschreiten (10 sec) den Stronm für die Anlage abschaltet. Da ist mir das Ohr doch am liebsten.
    Einer der anderen anwesenden Haustechniker meine es reagiert sogar schneller wenn es vorher schon laut war. Also habe ich auf eine interne Leq Messung getippt. Weis jemand wo man diese Ohr erwerben kann?

  • manuela
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    • 25. August 2006 um 09:43
    • #90
    Zitat von "wora"

    wenn das publikum in den songpausen zu jubeln anfing, hatten wir immer 102-105dbA!.

    Eigentlich ist es ja Teil der Veranstaltung, könnte man schön drüber zanken. Es gibt Acts wo die Leute (oder besser die jungen Leute :shock: ) vor Begeisterung kreischen, da kriegst du noch ganz andere Pegel :wink: Wer die geschickt ausblendet gewinnt viel, es kann aber wieder lauter sein als erlaubt ... wie mans macht es ist verkehrt.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • dj fabian
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    • 25. August 2006 um 10:47
    • #91

    Schrumpeln

    Das Ding was du meinst heißt Soundear (http://www.soundear.de). Wenn du dazu gute Beratung haben möchtest, solltest du dich am besten an Jochen Keibel (http://www.keibel.de). Der Jochen vertreibt das Ding und kann dich da auch sehr gut beraten! Allerdings ist das Soundear nicht wirklich günstig...

    Gruß Fabian

  • ADMIN
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    • 25. August 2006 um 18:42
    • #92
    Zitat von "Schrumpeln"

    ICh habe letztens eine Veranstaltung eines bayrischen Radiosenders betreut, da wurde schon wie in der Neufassung der Nor gefordert ein Ohr eingesetzt das ab einem gewissen Pegel Gelb leuchtete und wenn es noch lauter wurde dann Rot wurde und Achtung anzeigte.

    Ein solches Ohr wird im Normentwurf nicht gefordert.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 25. August 2006 um 18:43
    • #93
    Zitat von "Manuela"

    Wer die geschickt ausblendet gewinnt viel, es kann aber wieder lauter sein als erlaubt ... wie mans macht es ist verkehrt.

    Das Schutzziel der DIN 15905-5 bezieht sich eindeutig auf Lautsprecherwiedergabe, nicht auf Publikum.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Schrumpeln
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    • 28. August 2006 um 11:08
    • #94
    Zitat von "ADMIN"

    Ein solches Ohr wird im Normentwurf nicht gefordert.

    Zitat von "Normentwurf DIN15905-5"

    6.4 Schutzmaßnahmen bei einem A-bewerteten Beurteilungspegel von 95 dB und mehr
    Zusätzlich wird bei einem A-bewerteten Beurteilungspegel von 95 dB und mehr das Publikum zum Tragen
    von bereitgestellten Gehörschutzmitteln nach DIN EN 352-1 und DIN EN 352-2 aufgefordert.
    Durch eine gut sichtbare optische Anzeige und einen Hinweis auf Pegelmessung während der Veranstaltung
    wird das Publikum über eine mögliche Gehörgefährdung unterrichtet (siehe Anhang C). Die Signalisierung
    kann nach den jeweiligen Erfordernissen z. B. aus einem A-bewerteten Mittelungspegel (T ≥ 5 s) generiert
    werden.
    Ein A-bewerteter Beurteilungspegel von 99 dB darf nicht überschritten werden.
    Eine weitere optische Anzeige ermöglicht dem Bedienungspersonal der Beschallungsanlage, während der
    Veranstaltung auf zu hohe Schalldruckpegel reagieren zu können, um gegebenenfalls die Lautstärke zu reduzieren.
    Die Signalisierung kann nach den jeweiligen Erfordernissen z. B. aus einem A-bewerteten Mittelungspegel
    (T ≥ 5 s) generiert werden.
    Tabelle 1 Optische Anzeige zur Darstellung des Schalldruckpegels
    Farbe der Signalisierung Leuchtet auf bei LAeqT
    (Anzeige für Bedienpersonal)
    Rot >99 dB
    Gelb 95 dB - 99 dB
    Auf die Messung der A-bewerteten Beurteilungspegel kann verzichtet werden, wenn durch geeignete Maß-
    nahmen, z. B. durch Einsatz eines Limiters, sichergestellt ist, dass ein A-bewerteter Beurteilungspegel von
    99 dB nicht überschritten wird. Ein Limiter ist gegen unbefugte Veränderung, z. B. durch Plombieren der Bedienungselemente
    zu schützen und in Abständen von höchstens 6 Monaten hinsichtlich der Wirksamkeit zu
    überprüfen.

    Alles anzeigen

    Das sieht mir aber fast so aus als ob da eine Anzeige gefordert wird, wenn dem nicht so ist empfinde ich aber einen Hinweis für den Techniker der die Lautstärke bestimmt dennoch hilfreich!

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    • 28. August 2006 um 14:16
    • #95

    Diese Anzeige ist für das Bedienpersonal. (Vermutlich wird das in der Endfassung noch ein wenig deutlicher herausgestellt...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • guessi
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    • 21. Dezember 2006 um 15:35
    • #96

    wie ist denn nun die Sachlage?
    Auf der Tonmeistertagung (16.11. in Leipzig) wurde während der Podiumsdiskussion zum Thema mitgeteilt, daß die überarbeitete Neufassung einen Tag zuvor verabschiedet wurde(?).

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    • 22. Dezember 2006 um 02:00
    • #97
    Zitat von "guessi"

    wie ist denn nun die Sachlage?
    Auf der Tonmeistertagung (16.11. in Leipzig) wurde während der Podiumsdiskussion zum Thema mitgeteilt, daß die überarbeitete Neufassung einen Tag zuvor verabschiedet wurde(?).

    1.) Am Tag davor war die redaktionelle Sitzung, das heisst, der Normtext steht, nur an den informativen (= unverbindlichen) Anhängen wird noch gearbeitet. Von jemand, der sich da auskennt, wurde die Prognose "Juni 2007" in den Raum gestellt.

    2.) Die Norm wird weitgehend dem Normentwurf gleichen, mit einzelnen Verbesserungen im Detail.

    3.) Weitere Infos unter http://www.din15905.de

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

    Einmal editiert, zuletzt von ADMIN (22. Dezember 2006 um 13:47)

  • Schrumpeln
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    • 22. Dezember 2006 um 09:34
    • #98
    Zitat


    --------------------------------------------------------------------------------

    guessi hat Folgendes geschrieben:
    wie ist denn nun die Sachlage?
    Auf der Tonmeistertagung (16.11. in Leipzig) wurde während der Podiumsdiskussion zum Thema mitgeteilt, daß die überarbeitete Neufassung einen Tag zuvor verabschiedet wurde(?).


    1.) Am Tag davor war die redaktionelle Sitzung, das heisst, der Normtext steht, nur an den informativen (= unverbindlichen) Anhängen wird noch gearbeitet. Von jemand, der sich da auskennt, wurde die Prognose "Juni 2006" in den Raum gestellt.

    Alles anzeigen

    Die Arbeiten da jetzt auch schon mit negativer Zeit?

    Die sind aber sehr innovativ! Ich hoffe die Norm bringt uns auch nur gutes und eine einheitliche Regelung, die auch einzuhalten ist, ohne dass man nur noch unplugged Disko hat!

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    • 22. Dezember 2006 um 13:48
    • #99
    Zitat von "Schrumpeln"

    Die Arbeiten da jetzt auch schon mit negativer Zeit?

    Tippfehler meinerseits...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • wora
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    • 22. Dezember 2006 um 14:37
    • #100

    ich habe nach dem überfliegen der website zwei fragen.

    1.

    Zitat


    Das Messmikrofon ist außerhalb der Reichweite des Publikums anzubringen, vorzugsweise im Deckenbereich.


    wäre es nicht sinnvoll, das messmikro in der nähe der PA anzubringen?
    dann würde der pegel des publikums in den pausen, der ja im falle von applaus-stürmen auch recht hoch sein kann, weniger in die bewertung eingehen.
    ist das zulässig?

    2.

    Zitat


    Nach beiden Fassungen reicht ein Schallpegelmesser der Klasse 2. Er ist vor und nach der Messung zu kalibrieren.


    wieso muss das messmikro NACH der messung erneut kalibriert werden?
    ich verstehe den sinn nicht ganz...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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