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streifen in videobild

  • ABSOLUT
  • 10. Januar 2003 um 20:03
  • ABSOLUT
    Beiträge
    39
    • 10. Januar 2003 um 20:03
    • #1

    habe bei der ein oder anderen veranstaltung störende streifen im videobild unserer beamer und fenrsehmonitore.
    ich verteile daas signal von einem panasonic videomixer in einen bnc-verteiler, benutze natürlich abschlußwiederstände usw.

    GENAUE BESCHREIBUNG:
    - die streifen laufen von unten noch oben im bild und nehmen den videobild die farbe etwas weg, wenn sie über das bild laufen
    - bei hellen bildern sieht man die streifen natürlich nicht so stark wie bei dunklen bildern
    - habe auch schon den mixer gescheckt und ne signalquelle direkt angeschlossen aber PUSTEKUCHEN


    mir ist zu ohren gekommen das man einfach DI-boxen zwischen die leitungen tut und das würde die störungen entfernen.

    hat jemand auch so ein problem und eventuell ne lösung?

    danke für euere hilfe

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    1
    Beiträge
    1.756
    • 10. Januar 2003 um 23:36
    • #2

    Das hört sich nach einer Brumschleife an.
    Mit einer DI Box geht hier aber nichts. Bei FBAS reden wir von einer Bandbreite von 5,5MHz !!! Das macht keine DI Box. Es gibt aber Video Trenntrafos. Diese gibt es vorzugweise bei Ü Wagen Ausstattern. Wie so vieles im Leben ist aber auch diese Lösung teuer.

    Versucht doch mal eure Stromversorgung odentlich aufzubauen. Also ALLE Verbraucher im Videonetz von EINEM Speisepunkt zu versorgen. Die Erdleitung sollte auch nicht zu dünn sein. Also ruhig mal CEE Leitung verlegen auch wenn man das aus Belastungsgründen nicht braucht. Ggf. kann man auch weitere Erdleitungen parallel verlegen zB 1x 16mm² oder mehr. Nach diesem Prinzip werden Funkhäuser und Ü-Wagen gebaut.

  • ABSOLUT
    Beiträge
    39
    • 13. Januar 2003 um 15:36
    • #3

    danke für die antwort!!

    ja es handelt sich um stehende wellen, aber wie bekomme ich diese fort!!

    sobald ich die PC´s an netztrafo`s hänge alles super, aber der rest??

    hat jemand ne ahnung wo ich solche trafo`s bekommen könnte, oder noch ne andere idee.

  • plaettner
    Beiträge
    69
    • 13. Februar 2003 um 17:59
    • #4

    die Lösung sollte man vielleciht nicht empfehlen (da unser Tontechniker auf diesem Wege sich schonmal nen Schlag abgeholt hat) aber:

    wenn ihr Projektoren benutzt die KEINE metallischen Gehäuse besitzen (sprich ringsherum mit plastik versehen sind) einfach mal probieren die Erde vom Schuko-Stecker mit Gafa abzukleben; könnte klappen :-? [/u]

  • jornbyte
    Beiträge
    7
    • 3. März 2003 um 20:59
    • #5

    Das ist Netzbrummen und kommt daher das die Beamer nicht von einer Steckdose berieben werden. Es wird zu oft am Kabel gespart. Da helfen nur Trenntrafos, kosten aber bei weitem mehr als Verlängerungen. Auch Kabeltrommeln sollte man bis zum Ende abwickeln, wegen der enstehenden Induktion.
    Wenn mehrere Störstreifen und Bildflimmern dazu kommt fehlt es am Pegel des Videosignales. Da hilft ein kleiner einstellbarer Videoverstärker mit Entzerrer.
    mfg Jornbyte

  • Oliver Derks
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.316
    • 3. März 2003 um 21:16
    • #6
    Zitat von "plaettner"

    einfach mal probieren die Erde vom Schuko-Stecker mit Gafa abzukleben; könnte klappen :-? [/u]

    NEIN NEIN NEIN!!!!

    Das ist verboten und gefährlich - auch wenn du ein Plastikgehäuse hast!!!

    Gruß Oliver

  • plaettner
    Beiträge
    69
    • 4. März 2003 um 21:11
    • #7

    Lieber Oliver,
    bitte beachte auch den ersten Teil meines Posts!!!

    Zitat von "plaettner"

    die Lösung sollte man vielleciht nicht empfehlen (da unser Tontechniker auf diesem Wege sich schonmal nen Schlag abgeholt hat) [/u]

    sprich: nur im äußersten Notfall, wenn kein anderes Mittel mehr zur Verfügung steht und keine Zeit mehr ist!

    (jetzt besser?)

    und nochwas: hast du in einer "Notsituation" noch nie gegen irgendeine Norm verstoßen? wenn du das wirklich noch nicht nötig hattest: respekt! :o

  • Oliver Derks
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.316
    • 4. März 2003 um 21:51
    • #8

    Ich bin auch nicht christlicher als der Papst :D
    ...aber als Moderator sollte ich schon darauf hinweisen!
    Es ist Mist in einem Forum in dem auch viele Anfänger unterwegs sind, solche Tips zu geben!

    Gruß Oliver

  • ph-showtechnik
    Beiträge
    443
    • 3. April 2003 um 19:27
    • #9

    auf mesen und events verwende ich optokoppler in den videoleitungen....sind allerdings nicht ganz billig - helfen aber.

    rettet den ROCKPALAST

  • emsch
    Beiträge
    90
    • 3. April 2003 um 22:06
    • #10

    ich schließe mich der meinung von oliver an: wie ihr es mit dem "abkleben" haltet ist mir eigentlich egal (ich finde es sicherheitstechnisch extrem bedenklich), hier im forum wird aber an der lösung eines problems gearbeitet, welches bekannt ist und wogegen es mittel gibt (? bin kein videotechniker) und welches nicht in 45 sec behoben sein muss. Hier hat meiner meinung nach der verweis auf "abkleben" absolut NICHTS verloren

    P.S. Wenn dein Beamer aussen KOMPLETT aus plastik ist, hast du den ersten beamer schutzklasse II gefunden ( dann gibts auch meist keine erde die abgeklebt werden könnte...). Falls du die metallischen Anschlussbuchsen aussen bisher noch nicht gefunden hast könnte hier auch die Lösung des Problems liegen

    P.P.S. Mein P.S. ist nicht persönlich gemeint (bitte niemand beleidigt sein!!!) waren nur so ein paar punkte, die mir noch eingefallen sind (ich geb ja zu, dass es hart an der Grenze ist, aber ein funke wahrheit... :wink: )

  • plaettner
    Beiträge
    69
    • 5. April 2003 um 10:22
    • #11
    Zitat von "emsch"

    Falls du die metallischen Anschlussbuchsen aussen bisher noch nicht gefunden hast könnte hier auch die Lösung des Problems liegen

    die amplitude eines nutzsignals liegt zwischen 0-1 volt (im optimalfall 700mV)

  • emsch
    Beiträge
    90
    • 5. April 2003 um 11:55
    • #12

    @ plaettner: mir geht es nicht um die signalspannung sondern um metallische teile an einem gehäuse, welche im fehlerfall netzspannung führen können. wenn wir hier den absolut fehlerfreien betrieb annehmen sollten, dann brauchen wir auch nicht mehr über das "abkleben" reden

  • dad405
    Beiträge
    201
    • 6. Juni 2003 um 12:45
    • #13

    emsch:
    Deine Argumentation ist leider nicht ganz richtig.
    Schau dir mal Hifi Geräte an.
    meisst sind die Schutzklasse 2 (d.h. Schutzisoliert und Eurostecker)
    Trozdem hast du dort die Chinch-Anschlüsse an der Rückwand und manchmal sogar noch ne metallene Frontplatte.
    Das wäre dann reihenweise Missachtung der VDE und keiner hätte es gemerkt.

    Hier wird damit gearbeitet, das durch das Netzteil des Gerätes die außen liegenden (berührbaren) Teile nur eine zul. Berührungsspannung aufweisen können. Auch im Fehlerfall! (i.d.R. Konstruktion des Netzteils als trennend -> keine Spannung gegen Erde)


    Das soll jetzt nicht heissen das abgeklebt werden darf, im GEGENTEIL.
    Wenn das Gerät einen Anschluss mit Schutzerde hat, egal ob Kaltgerätestecker, fest angeschlossener Schuko oder Anschlussterminal dann MUSS der Schutzleiter verwendet werden!

    Beste Grüße
    DAD405

    If you want a new monitor drill here --> [ ]

  • Teddytaste
    Profi
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    7
    Beiträge
    755
    • 2. August 2003 um 09:14
    • #14

    Ähnlicher Fall auch bei uns aufgetreten, trotz aller Vorkehrungen und Hightech..... Lösung war : Stromführende Kabel ( Harting usw. ) lagen nebeneinander mit dem Video-Datenkabel. Nach dem wir die Kabel anders verlegt haben (wenn schon in Nähe, dann überkreuzen, nicht parallel)war alles clean . Bei gleichzeitigen Tonübertragungen die Phase vom FOH-Pult benutzen. Tonsignal nicht über preiswerte DI-Boxen ( "Passive") sondern galvanisch getrennt/ Erdfrei-symmetriert ( BSS od. ähnl. ) schicken.

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 12. August 2003 um 01:05
    • #15

    Entscheidend ist, daß alle miteinander verbuindenen Geräte das gleiche Erdpotential besitzen. Das betrifft Videozuspieler, Projektoren und Tonzuspieler. Letztere kann man über DI-Boxen oder Line-Übertrager galvanisch abtrennen.
    Falls auf einem Traversenrigg Videokabel verlegt werden, die dann mit BNC-Verbindern zusammengesteckt sind, sollte diese außen mit Gaffa abgeklebt werden, weil sie sonst natürlich auf der Traverse liegend das Erdpotential des Riggs (Licht ?) haben.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 12. August 2003 um 01:08
    • #16
    Zitat von "Teddytaste"

    Tonsignal nicht über preiswerte DI-Boxen ( "Passive") sondern galvanisch getrennt/ Erdfrei-symmetriert ( BSS od. ähnl. ) schicken.

    Äh ja, genau. BSS aktiv hat genau gar keine Potentialtrennung. Die ist nun mal eine Eigenschaft passiver DI-Boxen. Mit den preiswerten gebe ich Dir recht, die haben dann halt schlechte Trafos. Aber immer noch besser als gar keiner (BSS).

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    -- Douglas Adams

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