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Welche Box für a cappella

  • fladimir
  • 22. Februar 2006 um 17:05
  • fladimir
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    61
    • 22. Februar 2006 um 17:05
    • #1

    Hallo,

    hätte gerne eure Vorschläge zur Beschallung/Anlage.
    Sind 4 köpfiges a cappella Quartett.
    Arbeiten im Moment mit Shure Beta87 mik und Mackie 1402 Mischpult.
    Boxen sind 2 JBL EON 15 (1. Gen) - sind denke ich bis 150 leute ganz ok zu gebrauchen.

    Was empfehlt ihr mir ausgehend davon für VA von 150 bis 500 Personen an Boxen (am leibsten erweiterbar da später evtl mehr)?

    Suche natürlich möglichst günstiges bzw. selbstbauprojetke. Weiß jedoch nicht, was für meine Zwecke geeignet ist.

    Gruß
    Matthias

  • Seven
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    • 22. Februar 2006 um 17:23
    • #2

    Also EON 15 sind somit das schlimmste, was mir hier in den Sinn käme (ganz übler Selbstbau und noch schlechtere EON Nachbauten/ China Plastik mal ausgenommen)
    Beta 87 und dann Eon 15 ist ein prima Beispiel für einen klangtechnischen Flaschenhals.
    Sag doch mal dein Budget an. Ansonsten machen Ratschläge nicht wirklich viel Sinn.

  • fladimir
    Beiträge
    61
    • 22. Februar 2006 um 17:46
    • #3

    Hallo,

    habe leider kein bestimmtes Budget.
    Wollte mal hören, was überhaupt sinn macht?

    Ansonsten sag ich jezt mal preislich vielleicht bis 1500.

    Gruß
    Matthias

  • Seven
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    • 22. Februar 2006 um 21:14
    • #4

    Also für a capella Nummern gefallen mir in dem Rahmen UPA von Meyer recht gut, aber das ist nicht deine Größenordnung.
    Einen Ratschlag, für den ich gleich aufs Dach bekomme wäre Bose 802. Wenn mit Speakern der Serie II eigentlich recht "bröselresistent". Vor Kauf ist angucken halt Pflicht. Ebenso wie der Betrieb mit Controller. Für reine Sprache finde ich das eigentlich ganz ok.
    Was auch ne Überlegung wert ist: D-12, das Top des Dynacord D-Lite Systems. Sehr fein zeichnend für das Geld und für nur Gesang braucht man den Sub auch nicht unbedingt.
    Am besten einfach mal einen Händler/Verleiher suchen, der einem die Möglichkeit bietet, nebeneinander ein paar Systeme zu testen. Dabei eben in erster Linie Wert darauf legen, dass die Stimme naturgetreu übertragen wird und weniger als Lautstärke oder Bassdruck

    Einmal editiert, zuletzt von Seven (22. Februar 2006 um 22:08)

  • Eliminator
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    • 22. Februar 2006 um 21:24
    • #5

    12"-Tops sind in der Regel für reine Sprach- und Gesangsanwendungen vorzuziehen. Ich verwende für sowas RCF Art 300, die gibts zwar nicht mehr neu, sind aber auf dem Gebrauchtmarkt zu finden, was auch gut geht sind EV SX300 .

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • karel noon
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    • 22. Februar 2006 um 23:17
    • #6

    Na ja, die Art 300 ist zwar für sprache ok, aber acapella gesang ist dann doch was anderes mein favorit.
    z.B. eine Coda Audio AP20 oder die passive variante.
    aber 500 wird damit knapp.
    also so etwas in der richtung und dann gebraucht, das sollte gehen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • tufkamar
    Gast
    • 23. Februar 2006 um 09:12
    • #7

    1500 pro Box oder Summe?

    Evtl. ACL A6

    gebrauchte PS 10 / PS 15

  • fladimir
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    61
    • 23. Februar 2006 um 09:15
    • #8

    Hallo,

    leider Summe.


    Gruß
    Matthias

  • hoernix
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    • 23. Februar 2006 um 11:11
    • #9

    Hallo, probier mal die Mackie SRM 450 ( 12 Zoll ) guten Bass, hab ganz gute Erfahrungen mit A capella damit. Kostet seit sie in China gefertigt wird auch nur um die 700,- / Stück.

    Georg Hrauda, Österreich

  • fladimir
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    • 23. Februar 2006 um 12:14
    • #10

    Hallo,

    habe mir die verschiedenen Vorschläge mal angesehen und würde mich natürlich auch noch über weitere Freuen.

    Da ich die Unterschiede zwischen den Boxen jedoch scheinbar nicht so gut erkenne oder auch nicht weiß, wie viel an Box nötig ist, wäre ich auch dankbar für einen link zu entsprechendem tutorials oder faqs.

    Was ist eigentlich günstiger für meine Zwecke.
    Aktiv oder passiv?

    Gruß
    Matthias

  • Seven
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    • 23. Februar 2006 um 14:28
    • #11

    Aktiv versus passiv kannst du dich hier im Forum mal schlau suchen. Das ist im Endeffekt oft eine Glaubensfrage.
    Anhand von Datenblättern lassen sich zwar Sachen erahnen und abschätzen, aber wirklich beurteilen kann man Boxen eben nur in der Realität. Für eine Stimmenwiedergabe sind 2 Wege Systeme mit einem 12" Speaker und einem 1"-2" (und wieder gibts gleich eins aufn Deckel) Hochtöner ausreichend. Eben bereits genannte SX 300 von EV (wobei ich hier die D-12 von Dynacord deutlicher schöner finde. Dann eben Produkte von H&K, d&b, GAE, EAW, Meyer, Audio Zenit, Seeburg, Concert Audio, Nexo, Martin, L Acoustics und wie sie alle heißen. Diese "Standard-(mit D)Boxen hat eigentlich jeder Hersteller im Angebot.

  • fladimir
    Beiträge
    61
    • 24. Februar 2006 um 15:07
    • #12

    Hallo,

    denke die D-12 wären vielleicht wirklich eine Überlegung wert.
    Womit sollte man die passend ansteuern?
    Wie viele Boxen?)

    Was spricht gegen die UPA von Meyer?

    Noch andere Vorschläge?

    Gruß
    Matthias

    PS: Steigen vielleicht demnächst auch zusätzlich auf Headset um (Opus54) falls dass die wahl anders aussehen lässt..

  • bemi
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    • 24. Februar 2006 um 16:06
    • #13
    Zitat von "fladimir"

    Was spricht gegen die UPA von Meyer?


    dein Budget? ;)

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • manuela
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    • 24. Februar 2006 um 16:24
    • #14

    ok, erklären wir ihm die Unterschiede :)

    mein Vorschlag war dieser: Funktion One Res2.

    Begründung.

    1.) Klanglich ist das System ganz hoch oben angesiedelt, ebenso haben die Tops einen 15" mit und gehen schon ab 45 Hz (hier kommt Fullrangebetrieb schon direkt in Frage! )
    2.) 50x25° bedeutet sehr ausgeprägte Richtcharakteristik, insbesondere die 25° vertikal, das ist ein "Flachwurf, sie brüllen bei geschickter Ausrichtung nicht gegen Decken und Wände, was in alten Gemäuern und Kirchen lebenswichtig sein kann im Interesse einer tollen Akustik. Die große Wurfweite ist häufig ausreichend um auf Delays verzichten zu können. Bei VAs die in die Breite gehen muß man 2 pro Seite haben, sonst entsteht in der Mitte vor der Bühne ein Loch.
    3.) nur 43kg

    Mankos:
    F1 ist nicht "billig", erfordert einen Controler und 2 Wege für die Tops, mit Sub noch einen dritten.

    http://www.funktion-one.com/res2.htm

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • fladimir
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    • 1. März 2006 um 22:34
    • #15

    Hallo,

    was ist von RCF ART200 zu halten?
    Gibt's gerade zufällig 4 im Board.
    Was ist ein angemessener Preis für die Boxen und "wie weit" (wieviele Personen) komme ich damit?

    Gruß
    Matthias

  • karel noon
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    • 2. März 2006 um 10:47
    • #16

    für accapella würd ich von der ARts die finger lassen, erstens wirst du nicht sehr weit damit kommen, also vielleicht 60-100 leute maximal, zweitens finde ich sie klanglich wirklich nicht sehr schön, da kann das singen schnell zum quacken werden.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • ewok
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    • 2. März 2006 um 11:03
    • #17

    manuela: Sorry, aber einem Anwender, der sich selbst eingesteht, von PA wenig Ahnung zu haben ( fladimir: das ist kein Vorwurf, eher ein gutes Zeichen!) eine PA zu empfehlen, die zwar klanglich (und preislich) ganz weit vorne ist, aber doch einiges an KnowHow erfordert, halte ich für eher suboptimal :?

    Was Fladimir braucht, ist ein kleines, aber feines mit guten klanglichen Eigenschaften System, daß eindeutig "Plug&Play"-Kompatibel sein muss.

    Hier wurden schon einige nette Systeme genannt, in vielen Fällen aber auch einfach mal ein paar Worte in den Raum geworfen, mit denen ein Laie mit Sicherheit nix anfangen kann ( Seven: wie soll man zB ohne Vorwissen erkennen, dass sich das "bröselresistent" auf die gealterten Sicken der Chassis der ersten Serie(n) bezieht ?!?! Ich stelle mir gerade vor, wie ein PA-Neuling den Händler seines Vertrauens fragt, ob die Box seiner Wahl auch "bröselresistent" ist :) )


    RFC Art kenne ich leider nicht persönlich;
    klanglich laut Hörensagen für eine Plastikbox ganz passabel.
    Preislich sollten sie vielleicht um die 300,- liegen (ehem VK um die 570,-)
    Die beiden Amps mit 120W + 40W sind nicht gerade überdimensioniert
    Personenzahl auf jeden Fall <500, vielleicht so bei 200 (euer Publikum ist ja eher ruhig, ihr müsst ja keinen übertönen :) )


    Um einmal noch ein konkretes Beispiel in den Raum zu werfen, dass eine mir bekannte A Capella-Truppe verwendet:
    http://seeburg.net/html/acoustic_line_dt.html

    2-4x TSMini + 1x TSSub

    Hier hast du einen Subwoofer, der auch aktiv lieferbar ist und somit die Amps für Sub und Top gleich mitbringt.
    Damit hast du ein super kompaktes System, dass ohne Amps fast deinem Budget entspricht.
    Soll es etwas mehr sein, werden vielleicht die Produkte der A-Serie interessant.


    Noch ein Beispiel, gleiches Konzept und bei uns verwendet:

    AD Systems B115 (auch mit Aktivmodul verfügbar) + AD8 oder AD10

    http://www.ad-germany.de/
    http://ad-germany.de/produkte/ad/ad-8.pdf

    Das sind wirklich Systeme, die einfach aufgebaut sind, akustisch recht gutmütig (verzeihen im Vergleich zur Res2 vielleicht auch mal einen Aufstellungsfehler :roll: )


    ...letztendlich musst du es selber wissen, was du willst: du sprichst von 500 Mann. Wie viele Auftritte in der Größenordnung habt ihr ?? Lohnt es sich da nicht, für die großen Auftritte zuzumieten ?
    Die Systeme, die ich hier genannt habe (und auch die RFC) decken sicherlich einen großen Prozentsatz eurer Auftritte ab....

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • fladimir
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    • 2. März 2006 um 11:35
    • #18

    Hallo,

    unsere Auftritte sind meistens in halbvollen Turnhallen und dafür oll das System eigentlich gedacht sein.

    Der Frequenzverlauf der AD-8 bzw. 10 scheint mir sehr linear zu sein, was mir doch sehr entgegen kommen würde.
    Wäre es nicht auch möglich nur AD-10 zu benutzen (habe Frequenzverlauf doch bis 70 HZ) oder sollte man das System nicht so sehr an die Grenze bringen?

    Danke und Gruß
    Matthias

    PS: Zum Thema Erfahrung: Habe mich halt bisher "nur" mit recording wirklich beschäftigt und daher ist Beschallung noch neu.

  • ewok
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    2.541
    • 2. März 2006 um 14:02
    • #19

    prinzipiell kann man natürlich einen 10"er auch Fullrange betreiben; mechanisch/elektrisch ist das kein Problem, wenn man nicht gerade versucht am EQ den fehlenden Sub zu kompensieren :)

    ein Sub (ein einzelner, kleiner reicht da voll und ganz) bringt natürlich untenrum eine gewisse Fülle; die tiefen Stimmlagen werden davon ganz klar profitieren!

    Hm, "halbvolle Turnhalle".... wenn ich jetzt von einer Schulsporthalle und nicht von einer Großturnhalle ausgehe, würde ich das mit 2x 10" und nach meinem Geschmack einem Sub als "machbar" einstufen....
    (in Hinblick auf das Budget; je nach Länge der Halle wäre eine Delayline sicher sinnvoll)

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • fladimir
    Beiträge
    61
    • 2. März 2006 um 14:54
    • #20

    Hallo,

    danke für die einschätzung und die viele Hilfe!

    Wäre ja auch kein Problem im Moment erstmal 2 Boxen zu kaufen und später wenn notwendig zu erweitern oder bei bedarf zu zu leihen.

    Wie sieht's aus bei den AD-10 in Verbindungen mit anderen Stilrichtungen?
    Klassik, Partymusik auf Hochzeiten. Was sollte man damit nicht mehr machen, wofür sind Sie sicherlich nicht geeigent?
    Oder ist dann eher die Personenzahl fraglich?
    (Techno kommt sowieso nicht in Frage)

    Danke und Gruß
    Matthias

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