Allo Freunde!
Eure Meinung was ist besser QSC rmx 4050HD oder Crest ca 12 ?
QSC rmx oder Crest ca
-
-
Ich persönlich würde die Crest CA 12 nehmen, hatte noch nie einen Ausfall meiner Endstufen aus der CA-Serie
-
Die CA wird besser sein. Die RMX sind ja nur ne billigserie von QSC. Die CA sind eigentlich sehr robust und kräftig.
-
also die rmx hab ich noch nicht erlebt oder gehört, aber sollen ja chinaamps sein baugleich mit tapco und Behringer Europower. Und dafür sind sie recht teuer.
Als dritte Alternative nenne ich mal Nova Endstufen. Die sollen qualitativ sehr hochwertig sein, made in germany 2Ohm stabil und recht günstig zu haben.
Ich hab den Vorgängeramp davon und muss sagen das is ein geiles Teil und nicht sehr schwer....
-
Hallo,
möchte mich zuerst kurz vorstellen: Ich bin QSC Produktmanager und arbeite für den deutschen Vertrieb von QSC, Sennheiser Vertrieb und Service. Ich habe über 10 Jahr Erfahrungen mit QSC Produkten. Leider hab ich aus Zeitgründen bisher im pa-forum nichts gemacht, versuche dies aber jetzt ein wenig zu ändern.Grundsätzlich fände ich es wünschenswert, wenn Antworten und Beiträge auf im wesentlichen auf Wissen und eigenen Erfahrungen basieren und wenige auf '... habe gehört...' und '...könnte sein ...'.
Deshalb hier ein paar Anmerkungen zu den Antworten auf deine Frage:
an Nachwuchslichtler:
Wenn du mit Billgserie meinst, die billigste Serie im QSC Produktprogramm, bin ich bei dir, wenn du aber damit meinst, genau so wie alles was aus China kommt, muss ich dir widersprechen. Da muss man schon mal etwas genauer hinsehn. QSC entwickelt und baut seit über 35 Jahren Endstufen. Dieses Know-How steckt auch in der RMX. Sie wird halt nur im Auftrag in China gefertigt. Und da will ich ruhig mal aus dem Nähkästchen plaudern: QSC hat sehr lange und intensiv überlegt, ob man die Produktion der RMX nach China verlagern soll. Schließlich habe sie sich dafür entschlossen, simpel aus Kostengründen. Da QSC damit zum ersten mal die Produktion aus der Hand gegeben hat, hat man besonders viel in die Entwicklung der Endstufe sowie entsprechende Qualitätschecks investiert, hat sich einen der besten Hersteller in China gesucht und hat selber permanent Personal vor Ort zur Qualitätssicherung und -überwachung. Und jetzt kommts: bekannter weise sind die Ausfallraten bei QSC grunsätzlich sehr gering aber die RMX ist noch mal on Top. D.h. hervorragendes Engineering + guten und qualitätsüberwachte Produktion ergeben ein tolles Produkt zum guten Preis. Und hier unterscheidet sich QSC eben von jemandem, der nur nach China geht und ein Aufkleber auf ein Produkt macht.an Zion:
Was hat eine QSC RMX4050HD mit einer Behringer oder Tapco Endstufe gemeinsam? Richtig - es sind beides Verstärker aber damit hört es auch schon auf.
1. Bei beiden Herstellern ist bei 2x 750 Watt an 4 Ohm Schluss - und die 4050HD hat ja bekanntlicher weise 1300 Watt.
2. Wenn eine Rückseite einer Endstufe ähnlich ist, sagt das wenig über den Aufbau oder gar die Qualität aus. Ich kann dafür garantieren, das es keine RMX Endstufen unter anderem Label gibt. Also bitte keine wilden Mutmaßungen über baugleiche Modelle: technische Daten vergleichen, messen, auf schrauben und dann urteilen. Interessant ist, dass es Hersteller gibt, die bei grundsätzlich gleicher Technik (Class H, konv. Netzteil) angeben, die gleiche Leistung mit mehreren Kilos weniger Gewicht zu machen. Da könnte wohl ein (erheblich) kleinerer Trafo drin sein ... Ich glaube mehr braucht man dazu nicht zu sagen.
Nun aber zu deiner Frage, Marcin:
Die RMX4050HD ist der direkte Nachfolger der EX4000 (bzw. MX3000a) die ja unter Verleihern bekannt ist. Sie besitzt eben auch ein echts Doppelnetzteil (d.h. auch zwei Trafos) und ist ein echtes Arbeitspferd. Am besten selber ausprobieren. Wenn du keine Möglichkeit hast beim Händler oder Kollegen dran zu kommen, helfe ich dir gerne.[/quote] -
also mal ganz ehrlich die Rückseite sieht bei Behringer u. RMX nicht nur irgendwie gleich aus, sondern 100% gleich!
OK, hab mir die RMX mal von innen angeschaut die Aufteilung ist nahe an Behringer, aber nicht wirklich 100% gleich. Mag ja sein das dass ein Gerücht ist das hier herumschwebt (seit Jahren), oder die Behringer Amps werden in der gleichen Fabrik zusammngebaut wie die RMX. Nurt komisch das die verglichenen Werte bis ins kleinste Detail identisch sind :shock: .
Aber sei es wie sei, für den Preis und ein bissel mehr bekommt man bessere Amps mit besserer Performance (voll 2Ohm stabil usw.)....und made in Germany ----> KMT, Nova, KME, PSE usw.
-
Zitat von "zion"
OK, hab mir die RMX mal von innen angeschaut die Aufteilung ist nahe an Behringer, aber nicht wirklich 100% gleich.
Vergleiche sehen bitte so aus:
Die Schaltung des beschriebenen Gerätes ist mit dem Modell soundso identisch (oder auch nicht). Das kann auch bei "sehr verschiedenen Layouts" der Fall sein. Von besonderem Interesse sind in so einem Fall auch identische Bauteile. -
zion sorry, aber das ist das parade Beispiel für die Verbreitung von Unwissen.
Ich bin mir sicher, dass du weder die RMX noch die Behringer Endstufe je aufgeschraubt hast und beide durchgemessen hast.
Das Behringer kopiert müsste doch schon langsam bekannt sein, und das sie die komplett die gleichen Leistungsdaten angeben wie z.B.: die RMX, ist eben genau aus diesem Grund:Das Leute wie du glauben, das ist das gleiche und noch dazu billiger, dann kauf ich natürlich Behringer!
Was soll das?
Alleine schon wegen des 10fach so guten Supports bei QSC wie bei Behringer ist die RMX ihr Geld locker wert.
Noch dazu kommt das die RMX Amps qualitativ in fast allen belangen besser sind. Es fängt schon bei kleinsten Kleinigkeiten an. Die XLR und Speakon Buchsen bei der RMX sind von Neutrik, bei Behringer NoName und wenn man den Amp oft in Einsatz hat spielt das ein Rolle.Ich kenne die Crest Amps nicht, ich weiß nur, dass ich 6 RMX Amps seit über zwei Jahren in Einsatz habe und TOP zufrieden bin.
-
ich kann nichts negatives über meine mx2000a sagen-sie läuft und läuft und läuft....ein befreundeter beschaller-verleiher hat 3 ampracks voll mit qsc´s (allerdings plx, die imho eigentlich eher mit crest vergleichbar wären) keinerlei ausfälle...schlechtmacherei hat qsc in keinem fall verdient...
-
was hat jetzt die plx mit der rmx zu tun?
Ecto_Erwin,
Wer sagt das ich mir dann stattdessen behringer kaufen würde :?
Und wer soll sich die Mühe machen das auch noch durch zu messen, dafür interessieren mich die Stufen viel zu wenig.Was da immer so reininterprtiert wird

Ok, war ich halt falsch informiert was die Gleichheit der beiden Endstufen anbelangt, aber der Meinung war nicht nur ich, sondern auch viele andere, auch in diesem Forum...
-
Zitat
was hat jetzt die plx mit der rmx zu tun?
dann halt nochmal,zum besseren verständnis
Zitatallerdings plx, die imho eigentlich eher mit crest vergleichbar wären
auch preislich.....
-
Crest CA12 is ne feine Stufe nur ein wenig schwer. Klingt nach mehr als im Datenblatt steht. <-- eigene Erfahrung
-
wienand: Ich meinte natürlich billigserie von QSC, also die billigsten von euch. Schlecht sind die Dinger keinesfalls. Hab so ein Ding leztens noch installiert, aber QSC baut auch Endstufen, die ein ganzes Stück besser sind. Wo die Dinger leztendlich zusammengebaut werden, wäre mir beim Kauf egal, denn mir kommt es drauf an, ob das Ding vernünftig läuft oder nicht und, wie du sagst, aufs Know-How kommt es mir an.
-
Die Crest ist ne feine Endstufe...
Sehr Leistungsstark. Würde ich jedem Empfehlen. -
Da ich beide Endstufen, also die EP 2500 und die QSC RMX 2450 besitze und ich in meinem Bastellabor über einige Meßmöglichkeiten verfüge, möchte ich etwas Licht in die dunklen Spekulationen bringen. Ich habe mir also mal die Zeit genommen, um einige vergleichende Tests zu machen.
Am interessantesten sind natürlich erstmal die Fotos vom Innenleben.Sofort fällt auf, daß der Behringertrafo kleiner ausfällt, was sich auch im geringeren Gewicht widerspiegelt. Sicher hat die QSC dann mehr Reserven im 2-Ohm-Betrieb. Dieser wird lt. Aussagen in versch. Foren ohnehin nicht wirklich empfohlen Das Leiterplattenlayout ist etwas verschieden, der Aufbau und die Verarbeitungsqualität aber gleich. Bei der QSC halten sogar lieblose Blechtreibschrauben den Deckel, während bei der EP 2500 metrische Schrauben eingesetzt werden (nur so ein erster Eindruck).
Hörtest:
- beide Endstufen klingen identisch (an Fohhn 2xFH3/2xFB3X6, also 4Ohm/Kanal) - Techno, Klassik und Blues (allerdings Umstecken - Umschalten wäre evtl. eindeutigen gewesen...)
- die Limiter arbeiten und benehmen sich gleich, haben die gleiche Releasezeit und sprechen etwa beim selben Pegel an.Messungen:
Bedingungen: Sinusdauer an 4 Ohm durch Dummyload (mit RLC-Meßbrücke eingemessen) mit Oszi, Zappelmax und Digivoltmeter. Gemessen habe ich den maximal ereichbaren Wert bei dem sich das Sinusdach noch nicht sichtbar verformt.
Die genauen Werte sind wohl weniger interessant (mein Digimesser wurde vor 17 Jahren das letzte mal geeicht), als viel mehr der Vergleich._____________ein Kanal belastet______beide Kanäle belastet
QSC:___1kHz________57,8 V_________________54,5 V
______40 Hz________54,1 V_________________51,5 VEP2500_1kHz________59,8 V_________________56,2 V
______ 40 Hz________56,9 V_________________53,1 VDie passenden Wattzahlen kann sich ja jeder selbst ausrechnen...
Offensichtlich hat Behringer seinem Trafo 2-3 Windungen mehr spendiert oder es handelt sich um Fertigungstoleranzen.
Habe auch einen Test mit 4 Ohm an der Brücke machen wollen, doch die Schaltsicherung an der Rückseite löst bereits nach etwa 1 Sek. aus - zu kurz zum genauen Messen. Am Oszi konnte ich so (bei beiden Amps) etwa 80-85 V ermitteln, also nix 2400 W - die vielleicht aber in kurzen Impulsen. Das Ergebnis entspricht auch einem (Hör-)Vergleich, den ich mit 4 Stück 18er BR's 8-Ohm (Beyma LX60) an einer QSC PLX 3002 im 2-Kanal-Betrieb (also etwa 550W/Box) und an den gebrückten RMX 2450 und EP2500 (angeblich 1200W/Box) gemacht habe. Ich konnte mit den gebrückten Amps nicht deutlich mehr Punch aus den Subs holen, die PLX hat subjektiv genauso geknallt (obwohl ich mal gelesen habe, daß die PLX nicht so gut im Bass sein sollen...). Dies wiederrum entspricht ja auch der Theorie, daß etwa 10mal mehr Leistung in eine Box gepumpt werden muß, um 3dB mehr (also doppelte subjektiv empfundene Lautstärke) zu erzielen. Bitte berichtigt mich!Mein Fazit: Wer Geld sparen möchte und die Amps nicht mit 2 Ohm (bzw. 4 Ohm in der Brücke) quälen will, ist mit der halb so teueren Behringer super beraten (ridertauglichkeit mal außen vor...)!
@Billigamps von QSC: Sind das nicht die Teile aus der QCS-USA Serie?
-
Zitat
daß etwa 10mal mehr Leistung in eine Box gepumpt werden muß, um 3dB mehr (also doppelte subjektiv empfundene Lautstärke) zu erzielen. Bitte berichtigt mich!
Dann mache ich das mal:
doppelte Leistung = +3dB
doppelte Lautstärke = +6dB = doppelte Spannung = vierfache Leistung -
Ich kenn das auch eher mit 10 dB.
Siehe auch hier:http://www.sengpielaudio.com/Unterlagen07.htm
http://www.sengpielaudio.com/RechnerSonephon.htm (mal ganz unten lesen) -
Die Empfindung der Lautstärke ist sowieso eher subjektiv.
-
Zitat
doppelte Leistung = +3dB
doppelte Lautstärke = +6dB = doppelte Spannung...
eujeujeu! So abenteuerlich hab ich's in meinen 25 Jahren Bühne noch nie gehört! Haste 'ne Quelle für Deine Rechnung?nach http://www.sengpielaudio.com/Unterlagen07.htm stimmt zumindest schonmal meine Aussage: für doppelte Lauststärke= zehnfache Ampleistung!
-
Pro Leistungsverdopplung ergibt sich ein Lautstärkezuwachs um 3dB, pro Spannungsverdopplung ein Zuwachs von 6dB.
Soviel ist sicher (Powercompresison und andere Effekt aussen vorgelassen)
In wiefern man nun etwas als "doppelte Lautstärke" empfindet ist meiner Meinung nach eher subjektiv.Steht übrigens auch so im Sengspielaudio drin:
Zitatdoppelte Leistung: + 3 dB
vierfache Leistung: +6 dB*
doppelter Schalldruck:+ 6 dB
*Aus dem quadratischem Verhältnis von P und U ergibt sich daraus doppelte Spannung, wie schon gesagt.Hab wohl Schalldruck und Lautstärke verwechselt, wobei Schalldruck objektiv und Lautstärke immer subjektiv bleibt.
-